Skilift Crans Montana

19. März 2018

Highlife am Skilift: 7 Tipps wie Ihr Pistenkilometer statt Warteminuten sammelt

Die Osterferien stehen vor der Tür – und damit auch die Hauptsaison für viele Skifahrer unter Euch!

Kein Wunder, denn gerade zu Ostern ist Skifahren besonders schön: Schnee satt auf den Gletschern, angenehme Temperaturen und im Tal verspürt man schon einen Hauch von Frühling. Bei solchen Vorhersagen schlägt jedes Skifahrerherz höher – dafür kann es dann am Skilift schon mal kuschelig werden. Eine Wartezeit von bis zu 20 Minuten ist in manchen Skigebieten leider keine Seltenheit. Hier hilft entweder eine nette und gesprächige Begleitung – oder die Devise „aktiv anstehen, statt hinten einreihen“.

Damit Ihr nach einer flotten Abfahrt beim Anstehen nicht schon wieder auskühlt und Euch die Beine in den Bauch steht, haben wir für Euch ein paar Tipps gesammelt, damit Ihr Pistenkilometer statt Warteminuten sammeln könnt.

Einfach Vordrängeln?

Die letzte Abfahrt hat prima geklappt und man kann es kaum erwarten, die nächste Piste zu erklimmen – wäre da nicht die endlos wirkende Warteschlange vorm Skilift. Vordrängeln ist hier leider bei vielen Skifahrern immer noch die Möglichkeit Nummer eins, möglichst schnell wieder ein paar Höhenmeter gut zu machen. Doch als rücksichtsvoller Skifahrer sollte das nicht in unser Repertoire gehören – und böse Blicke und zerkratzte Skier kann immerhin auch niemand leiden.

1. Entscheidungsfreudig sein

Bereits bei der Abfahrt Richtung Skilift solltet Ihr auf die Fließdynamik der Warteschlange achten. Wo sind Lücken? Wo geht es schneller? Wo wartet vielleicht nur jemand auf einen Nachzügler? Sind Gruppen in der Schlange?

Je eher Ihr die Dynamik der Schlange überblickt, desto schneller könnt Ihr Euch entscheiden.

2. Unentschlossenheit ausnutzen

Da Ihr ja nun die Stärke der Entscheidungsfreudigkeit besitzt, solltet Ihr diese Schwäche bei den Anderen ausnutzen: Denn Eure besten Freunde in der Warteschlange sind unentschlossene Gruppen. Die Frage „Warten oder nicht warten?“ ist fast schon greifbar – und Ihr wartet nicht, bis jemand sie beantwortet hat, sondern gleitet einfach an Gruppenfahrern vorbei.

3. Nicht in der Mitte anstellen

… denn diese stellt sich nicht selten als Sackgasse heraus. Hier warten Gruppen auf ihre Nachzügler oder man hält nochmal eben, um sich die Nase zu putzen. Also lieber auf die linke oder rechte Seite ausweichen.

Zusatztipp: Bei einem geraden Wartekorridor nehmt Ihr die Seite, die weiter entfernt von der Piste liegt.

4.  Den längeren Weg nehmen

Und das ist auch schon die Überleitung zum vierten Tipp: Denn der längere Weg ist meistens der schnellste in der Warteschlange. Denkt einfach an einen Fluss: Auch hier fließt das Wasser im äußeren Bereich der Kurve schneller als innen. Wenn es also linksherum zum Lift geht, stellt Ihr Euch rechts an und umgekehrt. Auch positiv: Die Gefahr eingequetscht zu werden, ist außen ebenfalls geringer.

5. Lücken nutzen

Wichtig ist hier der kleine feine Unterschied zum Drängeln: Beim Anstellen an der Schlange werden die Lücken analysiert und dann sofort ausgenutzt. Hierfür muss vielleicht das ein oder andere Mal ein Ski angehoben und ein quatschender Nachbar überholt werden – der wird es aber wahrscheinlich nicht einmal bemerken oder Verständnis haben. So könnt Ihr elegant in die Lücke gleiten, ohne dass Ellenbogen rausgeholt und andere Skier zerkratzt werden müssen.

6. „Aktiv anstellen“ wörtlich nehmen

Apropos Ellenbogen – Euren Körper dürft Ihr natürlich auch einsetzen. Vielleicht nicht gerade zum Niederringen Eures Vordermannes – aber um Eure Körperstellung der Dichte der Warteschlange anzupassen. Einfacher gesagt: Je nach Lücke oder „Drängelfaktor“ ist schon mal eine sehr enge Ski- oder Armstellung Eurerseits gefragt. Wenn Ihr Eure Wunschlücke erreicht habt, könnt Ihr Eure Skistellung langsam wieder verbreitern. Das ist nicht nur entspannter für Euch, sondern so könnt Ihr auch Eure Position behaupten. (Und falls Euer Hintermann auf die Idee des Niederringens kommt, seid Ihr schon mal gewappnet…)

7. Fokussieren

Natürlich ist gegen einen netten Plausch nie etwas einzuwenden, gerade bei unseren sympathischen und charmanten Frosch Gästen kann man sich schon mal schnell verquatschen. Am Skilift gelten andere Regeln. Lasst Euer Ziel nicht aus den Augen: Das Erreichen des Lifts! Denn ein häufiger Fehler ist, dass man als Gruppe zusammenfahren möchte. Bleibt also bei der Sache! Wie geht ein altes österreichisches Sprichwort? „There are no friends at the Liftschlange!“

In diesem Sinne: Schönen Skiurlaub und viel Spaß auf der Piste!

Ihr wollt unsere Tipps noch diese Saison umsetzen? 
Hier findet Ihr Inspirationen für Euren Skiurlaub über Ostern

0 Gedanken zu „Highlife am Skilift: 7 Tipps wie Ihr Pistenkilometer statt Warteminuten sammelt

  1. skihase1

    Das sind ein paar sehr nützliche Tipps, danke! Ich kann es kaum erwarten, meine Kessler Ski wieder auszupacken. Dann werde ich beim nächsten Skiurlaub die Tipps berücksichtigen.

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