8. Oktober 2014

Höher als der Olymp…

Reisebericht von Christoph
FROSCH Reiseziel Sportclub Hotel Aphrodite auf Lesbos, Griechenland

Der Flug mit Air Berlin von München verlief reibungslos und ohne Verspätungen. Zum Glück, denn mit einer planmäßigen Ankunftszeit im Hotel von ca. 23 Uhr möchte man nun wirklich keine Verspätungen auf sich nehmen. Vom Flughafen zum Hotel wurden wir in zweistündiger Fahrt mit einem Reisebus transportiert, der als Sammeltaxi für allerlei Gäste verschiedenster Reisegesellschaften genutzt wurde und auch genauso viele Hotels ansteuerte.2014-09-02-12.05.18

Im Hotel wurden wir von Bikeguide Jürgen in Empfang genommen, der uns erst mit Wasser und dann mit jede Menge nützlichen Informationen versorgte. Das Einchecken an der Rezeption verlief dank der guten Englischkenntnisse des Personals sehr flüssig. Insgesamt waren wir sehr überrascht, wie gut wir mit Englisch zurecht kamen, denn sogar der Zimmerservice und das Personal in der Taverna konnten mindestens ein paar Worte Englisch. Ach ja, Abendessen gab es trotz der fortgeschrittenen Zeit selbstverständlich noch für uns.

Die angebotenen Radtouren bewegten sich in einem Bereich von sehr einfach bis anspruchsvoll. So gehörte die Einführungstour sowie die ersten beiden „richtigen“ Radtouren sicher eher zu den einfachen Touren, mit wenigen Höhenmetern und vielen Pausen. Die beiden in der zweiten Wochenhälfte angebotenen Touren hatten da schon mehr zu bieten mit 800 bzw. 1000 Höhenmetern. Mit ein wenig Überredungskunst konnte ich unseren Bikeguide Jürgen sogar überreden, mit mir auf den Gipfel des höchsten Berges von Lesbos zu fahren. Diese Tour war für mich als Nicht-Mountainbiker (dafür aber Rennrad-Fahrer) eine Herausforderung aufgrund des langen Anstiegs und der Abfahrt auf unbefestigten Wegen.

Die Touren der zweiten Woche waren ähnlich wie in der Woche zuvor in ihrem Anspruch steigend. Hervorzuheben ist noch das Techniktraining mit Tim (Bikeguide in der zweiten Woche), der dafür einige ausgewählte Wege mit höherer Schwierigkeit ansteuerte. Ich konnte dabei eine Menge lernen!

2014-09-07-19.16.35

Über alle Radtouren gesehen werden nach meiner Einschätzung ca. 40% Asphalt und 60% Schotterwege gefahren. Richtig schwierige Stellen sind wenige zu finden und dürften ehrgeizige Mountainbiker kaum herausfordern. Als Pluspunkte hervorzuheben sind die rücksichtsvollen Autofahrer sowie die äußerst niedrige Diebstahlrate, sodass man sich kaum Sorgen um sein Rad machen muss.

Und was kann man, abgesehen von Radfahren, sonst noch auf Lesbos unternehmen? Es gibt schöne Wanderungen, ein kleines Rahmenprogramm, verschiedenste Wassersportarten von Kanu bis Katamaran, bezahlbare Mietwagen, und ein sommerliches Wetter, bei dem man gerne auch mal einen Tag an Strand und Pool verbringen kann, von den Sonnenuntergängen und Sommernächten ganz zu schweigen. Es gibt auf Lesbos auch so viele Tavernen mit geradezu perfekter Lage entweder direkt am Strand oder mit fantastischem Blick über die Küste, dass man sehr gerne dort einkehrt. Insgesamt ein fantastischer Sommerurlaub, den ich wirklich empfehlen kann!

2014-09-02-19.31.01

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.