28. Juni 2014

Jubiläumsfahrt – ein Träumchen –

Reisebericht Sportclub ONU vom 28.3 bis 5.04.14 von Sabine G. (sabine251 at freenet.de)
FROSCH Reiseziel Sportclub Onu in Champéry, Schweiz

Du fährst jetzt noch in Urlaub, es liegt doch gar kein Schnee. Wir haben doch schon Frühling.Was, Jubiläumsfahrt, für den Preis, das kann doch nichts sein. Mit diesen Äußerungen von meinen lieben Freunden bin ich dann Freitag Abend in den Bus eingestiegen. Relax Sitze waren leider alle schon bei Frosch ausgebucht, aber bei den Busfahrern waren dann doch noch kurzfristig einige Plätze frei, so dass man nachbuchen konnte. Aber vorweg, es war eine super Woche. Wir hatten Glück mit dem Wetter, Schnee war ok und Essen super. Alles gut.

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9 Uhr morgens kamen wir mit den Bus in Champery an, noch ein bisschen warten, bis die Teamer kamen, kurze Einweisung, Skipassverteilung, umziehen und mit der Gondel hinauf. Unser gesamtes Gepäck wurde separat zum haus geschafft. Hat alles super geklappt.

Das Haus, zu Fuß ca. 15 Minuten, auf Ski ruck zuck zu erreichen. Am Haus angekommen, erwartete uns ein Frühstücksbuffet und ein kleiner Teil der gut gelaunten Frosch Truppe. Die meisten waren damit beschäftigt die Zimmer wieder herzurichten. Wir hatten super Wetter, die andere Gruppe war bereits schon auf der Piste, so war der Speiseraum für unsere Gruppe hergerichtet. Im „Kaminzimmer“ sollte unser Gepäck gestellt werden, damit es keine Verwechslungen mit der anderen Gruppe entstehen konnte. Noch während des Frühstücks kam schon der erste Teil von unserem Gepäck.

Das Frühstück ließ keine Wünsche offen, verschiedene Wurst und Käse und Marmeladesorten, Obst Müsli, Quark. Manchmal sogar Rührei. Verschiedene Brotsorten, das Nussbrot ist besonders empfehlenswert. Überhaupt war das gesamte Essen in der Woche ein Gedicht. Hier noch mal ein herzliches Danke schön an das gesamte Küchenteam. Jeden Abend wurde uns ein anderes Highlight serviert. Auch Allergiker mussten sich keine Sorgen machen, am Anfang der Woche einmal alle Sonderwünsche genannt und in der gesamten Woche dachte der Koch an alles. Sensationell.

Im Erdgeschoss befindet sich Speise/ Aufenthaltsraum, Bar und Kaminzimmer. Hier trifft man sich Abends zu Spiele, Kickerturniere, Disco oder sonstigen Aktivitäten. Nachmittags gab es Après Ski Spaß, Kuchen oder Waffeln auf der Sonnenterrasse. Wer wollte wurde den ganzen Tag unterhalten. Hier fand alles sehr zwanglos statt, wer lieber in die Sauna wollte, konnte dies ungestört machen. Sonnenanbeter kamen in diesem Haus nicht zu kurz. Zusätzlich gibt es am Speiseraum noch einen Balkon. Natürlich für Raucher hervorragend geeignet, aber auch für ein kleines Pläuschen nach dem Skifahren immer wieder gern angenommen. Wer hier großen Apres Ski erwartet, hat sich für das falsche Gebiet entschieden. Hier steht und fällt alles mit der Gruppe und den Teamern. Hier ist man auf das Organisationstalent der Teamer angewiesen. Aber wir konnten uns nicht beklagen. Wir hatten eine super Zeit. Es wurde eine Fackelwanderung, Kickerturnier, Spiele- und Rätselabende und anschließend Disco angeboten. Alles auf freiwilliger Basis, ganz ohne Zwang. Wirklich sehr angenehm.

Die Zimmer sind einfach und zweckmäßig eingerichtet. Wer Wert auf ein großes Zimmer legt, sollte sich für Kategorie A entscheiden. Die anderen Zimmer sind wesentlich kleiner.

Bei dieser Jubiläumsfahrt wurden auch Skikurse angeboten. Auch hier war wieder eine zwanglose Teilnahme. Wer keine Lust hatte, konnte auch allein durch die Gegend fahren.Es gab auch eine „Guiding“ Gruppe, hier fand kein Kurs statt. Die Einteileilung erfolgte in 3 Skikurs Gruppen. Hier konnte auch innerhalb der Woche gewechselt werden. Mittags trafen sich alle Gruppen und so konnte Nachmittags dann allein weitergefahren werden. Bei 650 Pistenkilometern ist es schon mal von Vorteil, wenn man wenigstens einen dabei hat, der sich ein bisschen auskennt. Morgines und Chatel ist an einem Vormittag gut zu schaffen. Für Morzine sollte man eine Tagestour einplanen. Hier ist auch von Vorteil den Busfahrplan mitzunehmen. Überhaupt sollte man sich in diesem Skigebiet immer merken, wann der letzte Lift fährt. Eine Übernachtung oder Taxi ist sehr teuer.In diesem Skigebiet findet man glaube ich am letzten Tag noch Pisten, die man zuvor nicht gefahren ist. Leider sind die Lifte in dem Skigebiet sehr alt. Es gibt noch viele Schlepper. Ein Genuss für jeden Boarder. Aber auch die uralten Sessellifte sorgen für den ein oder anderen blauen Fleck an den Waden.

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In unsere Woche war es sehr warm , da sind die Freerider nicht so ganz auf Ihre Kosten gekommen. Aber wir konnten jeden Tag fahren, das war die Hauptsache.

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Am Abreisetag wird wieder ein Gepäcktransport organisiert. Das Gepäck wird an der Gondelstation in Container gelagert. Hier hat man dann noch die Möglichkeit sich umzuziehen. In dem Ort selber gibt es nicht viel zu schauen, ein paar Sportgeschäfte, Supermärkte. Wir haben uns am letzten Tag noch mal auf die Ski gestellt, lecker zu Mittag gegessen und ganz entspannt im Haus geduscht und dann zum Sessellift abgefahren. Wie gesagt an der Gondelstation hat man genug Zeit und Möglichkeiten sich umzuziehen und das ein oder andere Teil wieder aus dem Koffer rauszunehmen oder umzupacken.

Tja, diese Woche ist wie immer sehr schnell vergangen, es war sehr schön und trotz Jubiläumspreis mussten wir auf nichts verzichten. Super Essen, super Service, super Team, vielen Dank noch mal an dieser Stelle für die schöne Woche.

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2 Gedanken zu „Jubiläumsfahrt – ein Träumchen –

  1. ute

    Das Foto ist für den heutigen Sonnentag mit Affenhitze genau das richtige anzugucken 🙂

  2. sabine

    wow wo ist denn das bitte im Hintergrund aufgenommen worden? sieht ja atemberaubend aus

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