26. August 2008

Reisebericht Sardinien Juli 2008 (13.-27.07.)

Reisebericht von Thomas Adolph (thomas.adolph at onlinehome.de)
FROSCH Reiseziel Sportclub Le Quattro Lune, Orosei – Sardinien

Nach Sarti im Vorjahr war dies mein 2. Frosch-Urlaub, und um es vorweg zu nehmen: obgleich wesentlich ruhiger hat auch er mir gut gefallen.

Im Hotel waren ca. 40 Frösche, die von Claudia und Thomas betreut wurden. In der 2. Woche kam mit Diego noch ein 3. Teamer hinzu, was für die Menge und Abwechslung der angebotenen Aktivitäten sehr vorteilhaft ist. Bei den Teamern möchte ich gerade Claudia ein dickes Lob aussprechen: sie ist super nett, organisiert und engagiert, auch wenn´s mal ein bischen stressiger wird.

Zum Hotel: ich hatte ein halbes Doppelzimmer der B-Kategorie gebucht. Es war klein. Aber sauber. Von der Größe unterscheidet sich B- nicht von der C-Kategorie, die Zimmer liegen aber zur Innenseite der Anlage (Richtung Pool), was ich als doch deutlichen Vorteil empfunden habe.
Der Pool ist ordentlich groß, es sind reichlich Liegen und Sonnenschirme vorhanden. Von diesen habe ich aber nur mäßigen Gebrauch gemacht – schließlich sind es bis zum Meer nur ein paar Minuten zu Fuß â€“ und der Frosch-Strand ist richtig toll. Auch dort stehen vom Hotel reichlich Liegen und Schirme bereit. Ins Wasser geht es lang und sanft und ohne Steine hinein. Bei durchschnittlich 32 Grad ließ es sich dort schon ein paar Stündchen aushalten.

Zu den Aktivitäten: es wurden ca. 3-5 Mountainbike-Touren pro Woche angeboten, die eigentlich allen Schwierigkeitsgraden/Ansprüchen gerecht werden. Natürlich waren regelmäßige Zwischenstopps in Badebuchten, Eisdielen oder der Zwergenbar eingeplant.

Wer auf eigene Faust fahren wollte, konnte dies auch jederzeit tun: Räder standen mehr als genug zur Verfügung. Neben Claudia´s Fitnessprogramm war Biken leider fast das einzige kostenlose Angebot, da für die Wanderungen zumindest Transferkosten anfielen. Wobei die Wanderung zur Cala Luna trotzdem auf jeden Fall ihr Geld wert war.

Meine Highlights der beiden Wochen waren allerdings die Unternehmungen mit dem Frosch-Partner Keya: Höhlenforschen und Canyoning. Ich hatte beide male das Glück in einer sehr kleinen Gruppe unterwegs zu sein und Gavino – spricht gut deutsch und kennt jeden Stein auf der Insel mit Vornamen – hat die Touren zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht.

Beim Höhlenforschen dringt man einige hundert Meter in eine Grotte vor, was durchaus ein paar Stunden in Anspruch nimmt. Es ist kein Spaziergang, sondern man muss schon auf jeden Tritt achten, ein paar Felswände hoch- und wieder runterklettern und über einen Höhlensee paddeln bis man am Ende 1 Minute absolute Dunkelheit genießen darf.

Die Canyoning-Tour ist eine Schluchtenwanderung, bei der man sich an 4 Stellen abseilen muss, um weiterzukommen. Die höchste bzw. tiefste Abseilstelle beträgt immerhin 20 Meter – nicht nur ich habe mir an diesem Punkt die Frage gestellt, was ich da eigentlich gerade mache… Am Ende war es natürlich ein großer – und dank Gavino absolut sicherer – Fun.

Beachvolleyball hat leider nicht stattgefunden, da nur wenige Frösche Interesse daran hatten hierfür 15 Min. bis zum Miraggio-Strand zu laufen. Allerdings haben wir die mobile Volleyballanlage kurzerhand auf der Hotelwiese aufgebaut, so dass doch ab und zu gepritscht und gebaggert werden konnte.

Weiterhin auf dem Programmzettel: ein Ausflug zu den Schönen und Reichen an die Costa Smeralda und Kajakfahren auf dem Meer. Bei ruhigem Wasser eine tolle Sache…

Das Abendprogramm: nun ja… zum Welcome- und zum Farewell-Abend ist die Poolbar geöffnet, ansonsten gibt es nur 2 Bars in näherer Umgebung. Da das Hotel rund 10 km vom Ort Orosei entfernt liegt, ist ein spontaner Abstecher dorthin nicht ohne weiteres machbar. Immerhin gibt es einen Shuttle-Service vom Hotel aus, jedenfalls bis 24 Uhr. Dank des Supermarktes waren einige Rotweinabende am Pool allerdings auch nicht zu verachten!

Einmal pro Woche wird ein Sardisches Abendessen angeboten. Nicht im Hotel, sondern in einem Agriculturismo (landwirtschaftlicher Betrieb mit Restaurant, mind. 80% Eigenerzeugung) in der Nähe. Kostet 25 Euro pro Nase, die aber sehr gut investiert sind: habe selten so lecker gegessen – echte Empfehlung!

Wie immer steht und fällt jeder Frosch-Urlaub mit den Leuten, die man vor Ort kennenlernt. Und da insbesondere in der 2. Woche jede Menge richtig Nette dabei waren, habe ich die Zeit auf Sardinien sehr genossen. Wer eine Mischung aus dem frosch-typischen Tagesprogramm mit viel Sport und Aktivitäten – bei nicht zu heißen Temperaturen – mag, ohne Wert auf ein ausgeprägtes Abendprogramm zu legen, dem wird der Urlaub dort gefallen.

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