10. Juli 2012

Korfu – Vielseitigkeit & Entspannung!

Reisebericht von Britta Siemer (Britta.Siemers at gmx.de)
FROSCH Reiseziel Sportclub Korfu, Griechenland

Dieses Jahr wollte ich mal wieder SOMMER haben, der ja in den letzten Jahren etwas kurz ausgefallen ist. Ich habe mich dann aufgrund des vielseitigen Sportprogramms von Frosch für Korfu entschieden – und habe doch glatt eine neue Sportart für mich entdeckt. Aber dazu später…

Der Hinflug war zwar recht bald nach der Buchung auf nachmittags verschoben worden, aber das fand ich gar nicht sooo schlimm, da dann der Tag so entspannt verläuft – kein Aufstehen in der Nacht und entspanntes Fahren zum Flughafen.

Ich hatte mich für das „Dio“ (Dionyssos-Studios) entschieden, da sich hier die Möglichkeit bot, auch mal in landestypischen Tavernen essen zu gehen. Für mich war diese Entscheidung auch genau richtig! Es war so geregelt, dass es pro Woche 3 x Abendessen mit den Hotelgästen in der „Mango-Bar“ gab, einen Grillabend im „Dio“ und die anderen Abende gab es vom Froschteam organisierte Abendessen in verschiedenen Tavernen am Ort – wo man sich aber bis 2 Stunden vorher entscheiden konnte, ob man daran teilnimmt. Also ganz unkompliziert – ich mag das.

Am ersten Tag fand wie immer die Begrüßung mit Bike-Einführung statt. Anschließend eine Tour durch den Ort, der allerdings nicht der schönste ist… aber man hat ca. 20 Supermärkte zur Auswahl und gefühlt doppelt so viele Tavernen.
Die Surfstation von Frosch liegt ca. 10 Gehminuten vom Hotel – ca. 15 Minuten vom „Dio“ – entfernt am Strand, hinter den überfüllten Stränden etwas abseits. Klasse fand ich die gespannten Segel am Strand, die Schatten boten – für die heißen Sommermonate sehr angenehm. Das Highlight war das auf dem Meer verankerte Floß, wo man sich nach Lust und Laune drauflegen konnte und nebenbei immer wieder durch das Meer gekühlt wurde – herrlich!!!!
Die Kite-Station lag weiter weg, eher mit dem Boot zu erreichen, aber dorthin bin ich nur 1 x gewandert, um mir das auch mal anzuschauen.

Wer vor dem Frühstück schon Sport machen wollte, konnte sich am täglich wechselnden Fitnessprogramm erfreuen – hier kann ich allerdings nur sagen, dass es für mich abwechslungsreich klang, aber ich habe an keinem der angebotenen Kurse teilgenommen. Aber es wurde über Yoga, „Hallo wach“, Aqua-Fitness & Aqua-Jogging alles Mögliche angeboten, so dass mit Sicherheit für jeden etwas dabei war, der sich dazu aufraffen konnte.

Gleiches folgte am Abend gegen 17/18 Uhr, auch hier wurden verschiedene Fitnesskurse angeboten, falls man doch nach einem Power-Beach-Tag noch Bewegung nötig hatte.

Zu dem Wanderprogramm wurden täglich zum Teil zwei Biketouren angeboten, die sich dann in den Schwierigkeitsgraden unterschieden haben. Gleichzeitig hatte man natürlich noch das umfangreiche Wassersportprogramm mit Cat-Segeln, kiten & surfen. Alles, was das Herz begehrt. Einige Touren sind mit Transfer, die Kosten sind aber wirklich völlig human und angemessen.

Die erste Woche habe ich eigentlich ausschließlich das Wanderprogramm genutzt. Jeden Tag wurde mindestens eine Wanderung angeboten, alle Wanderungen dauerten zwischen 2,5 und 4 Stunden. Die Touren starteten immer gegen 10 Uhr, so dass es eine angenehme Zeit war und man in Ruhe das Frühstück genießen konnte. Gestartet wurde entweder direkt vom „Dio“ oder Hotel aus, teilweise auch mit kurzem Bustransfer, wie beispielsweise die Coast-to-Coast-Wanderung, wo man zunächst an die Ostküste mit dem Bus fährt (ca. 15 Minuten für 1,60 EUR) und dann über die Hügel auf die Westseite zurück wandert. Die Ausblicke auf den Wanderungen sind meistens sehr schön, da das unmittelbare Hinterland doch recht hügelig ist. Die Anstiege sind aber für jedermann gut zu schaffen.

Die zweite Woche habe ich dann für mich das Mountainbiking entdeckt – die Technik ist noch nicht so meines, aber durch die vorhandene Ausdauer ging es recht gut. Durch die Touren sieht man natürlich noch mehr von der Insel als bei den Wanderungen. Und wenn man sich erst einmal an die „Hügel“ gewöhnt hat und sich nicht hetzen lässt, sind die meisten Touren auch gut zu schaffen – aber auch nicht zu unterschätzen. Wir haben auch einige Touren auf eigene Faust unternommen und das hat auch alles super geklappt. Waren wir uns nicht sicher, haben wir einen der Bikeguides gefragt, die jederzeit Tipps hatten und auch die ungefähre Länge der Tour incl. Höhenmeter vorausgesagt haben. Wir haben dann sogar eine Tour bis zum Sisi-Schloss gemacht – anstrengend (!!!!), aber es lohnt sich! Am Ende jeder Woche findet der traditionelle Chlomos-Hill-Contest statt – wer zuerst auf dem Hausberg ist, verteidigt die Ehre seines Hauses! Also: Fleißig trainieren und ab in die Pedale treten. Allein die Stimmung ist super und es ist einfach spaßig dabei zu sein!

Nach den diversen Sporteinlagen hatte man noch genug Zeit, sich an den Pool (am Hotel) zu legen, bei Mario an der Poolbar einen „Cappuccino fredo“ zu genießen oder eines seiner fast täglichen Highlights zu kosten (Waffeln mit Eis & Schokosoße, selbstgebackenen Kuchen…). Oder aber man ist noch die paar Minuten zum Strand spaziert, wo man sich noch eine Runde ins Meer bei angenehmen 24 Grad Wassertemperatur geworfen hat.

Als Alternative zur Nachmittagsgestaltung gibt es natürlich noch den Beachvolleyballplatz am Pool (oder am Strand, an dem wir uns jetzt im Juni allerdings die Fußsohlen verbrannt hätten…), den Tennisplatz oder auch die Tischtennisplatte – Langeweile ist hier nicht möglich, eher das Problem der Planung, wenn man wirklich vieles probieren möchte.

Gegen 20 Uhr gab es dann immer Abendessen. Das Essen in der Mango-Bar war sehr lecker und für jeden etwas dabei. Angefangen bei dem umfangreichen Vorspeisenbuffet mit täglich wechselnden „Highlights“ bis hin zu den warmen Mahlzeiten, die sehr abwechslungsreich und super lecker waren. Kleiner Tipp: Um die Schlange am Buffet zu vermeiden habe ich immer mit den Hauptgerichten begonnen. Denn abends um 20 Uhr knurrt einem nach einem so langen Tag schon das Bäuchlein…

Für uns Studio-Gäste gab es, wie schon beschrieben, auch Tavernen-Abende. Für mich das Highlight war der Besuch im „O Kafésas“, welches fast in jedem Reiseführer als „Insidertipp“ angegeben ist. Hier konnte man zwar auch à la carte wählen, ich würde aber jedem raten, das Menu zu genießen. Es zieht sich über ca. 3 Stunden, ständig kommen neue landestypische Leckereien auf den Tisch – eher wie Tapas in Spanien – so dass man auf ca. 12-13 verschiedene Köstlichkeiten kommt. Herrlich!

Nach dem Essen gab es meistens in der Mango-Bar noch die Möglichkeit, das Tanzbein zu schwingen oder aber unten am Meer in den Loungemöbeln gemütlich beisammen zu sitzen und zu quatschen. Mein Tipp für die Mango-Bar – wenn man doch den Ouzo nicht so gern mag – bestellt bei Esra an der Bar einen „Black Sambuca auf Eis“! Lecker!!!!!

Ein toller Tipp ist auch noch die Beachbar, die kurz vor der Surfstation von Frosch liegt und die auch bis spät in die Nacht hinein geöffnet hat. Hier gibt es gemütliche Liegen und Hängematten und man kann auch hier herrlich einen tollen Urlaubstag ausklingen lassen.

Einmal die Woche werden noch zwei organisierte Ausflüge angeboten – nach Paxos mit dem Boot und einen Nachmittag/Abend in Korfu Stadt mit vorherigem Besuch des Sisi-Schlosses sowie der Mäuseinsel. Zu den Touren kann ich persönlich nichts sagen, da ich beide Touren nicht gemacht habe. Korfu-Stadt haben wir beispielsweise tagsüber mit dem Linienbus besucht und das ist auch völlig unproblematisch. Und wer die Insel auf eigene Faust erkunden möchte, kann sich vor Ort einen Roller, ein Quad oder auch ein Auto ausleihen – oder darf es doch ein Bike von FROSCH sein? – hier ist alles möglich!

Mein Fazit:

Insgesamt kommt meiner Meinung nach jeder bei FROSCH auf Korfu auf seine Kosten – egal, ob man nun aktiv unterwegs sein möchte und die grüne und blühende Insel erkunden mag oder aber doch eher dazu neigt, faul am feinen Sandstrand zu liegen. Man kann jeden Tag spontan entscheiden, wie man seinen Tag verbringen möchte und kann die Seele baumeln lassen, wenn einem danach zumute ist! Euch allen, die mit mir auf Korfu waren – Ihr wisst sicher, wen ich alles meine. – HERZLICHEN DANK für die tolle Zeit mit EUCH!!!! Und allen zukünftigen Korfu-Urlaubern viel Spaß.

4 Gedanken zu „Korfu – Vielseitigkeit & Entspannung!

  1. Nicole D.

    Ja, das waren geniale 2 Wochen!!! Jede Menge Spaß und Chlomos und Achillion sind bezwingbar ;o)
    Von den bisher bereisten Froschzielen gehört Korfu eindeutig zu meinen Favoriten!!!

    Beste Grüße an das Adoptivkind!!! ;o))

  2. Claudine Sun K

    Sweeties & Dudes, es waren zwei super schöne Wochen mit euch.
    Was ich nur noch ergänzen kann: wir haben viele liebe lustige Menschen kennengelernt und hatten eine Menge Spaß (We are the dancers) und wir freuen uns auf das Wiedersehen.
    P.S. (Für alle die die Comments lesen): Britta hat das Rennen beim Chlomos-Hill-Contest unter den Frauen gemacht.
    P.P.S.: Was auf der Insel des Vertrauens passiert oder erzählt wird, bleibt auf er Insel. 😉
    Kaulquappe, Claudie

  3. Silke K.

    Jaaaaa, es war eine tolle Zeit mit euch!!! Korfu ist eine wunderbare Insel und mit euch war es ganz traumhaft! Ich vermisse die Abendrunden…

    Ganz liebe Grüße vor allem an all jene, von denen ich mich nicht richtig verabschiedet habe…Fühlt euch gedrückt!

  4. Britta

    Ich fand das erwähnte „O Kafésas“ wirklich klasse. Es gibt noch ein zweites, das direkt rechts neben der Mangobar ist. Da sitzt man auch herrlich (wie fast überall), aber vom Essen gefiel es mir in dem eigentlichen besser. Aber ich glaube, viel falsch machen kannst Du da nicht – mir hat es überall sehr gut geschmeckt 😉
    Dir viel Spaß!

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