17. Juli 2008

Marina di Casal Velino in Kampanien: Komfort, Natur und Sport – Erholung auf höchstem Niveau (21.06 – 28.06.2008)

Reisebericht von Heike Ernst (wanaka.kea at web.de)
FROSCH Reiseziel Sportclub „Il Tempio“ in Kampanien, Italien

Ein geschicktes Händchen hat meine Freundin, das hat sie schon öfter bewiesen. Daher habe ich mich auch voll auf sie verlassen und überließ ihr die Auswahl unseres Reiseziels. Klar, ich wusste, dass bei Frosch nicht viel schief gehen kann. Aber mit Marina di Casal Velino in Kampanien hat sie eindeutig ins Schwarze getroffen. Hier ist für jeden etwas dabei: Viel Komfort, unberührte Natur, vielseitiger Sport, lecker Essen und schöne Ausflüge.

Kampanien

Wir waren überwältigt, als wir nach der Ankunft sahen, dass wir von unserer Terrasse nur ein paar Schritte durch den Garten bis zum Meer gehen brauchten. Das Hotel hat einen Privatstrand mit kostenlosen Sonnenliegen und –schirmen. Ich empfand einerseits die Ruhe und auch den Schatten durch die Sonnenschirme als großen Luxus und sehr erholsam. Eine Empfehlung ist der Urlaub auch für alle, die gutes Essen lieben. Das Abendessen war jeden Tag unheimlich lecker. Leider habe ich die vier Gänge und das Salatbuffet fast nicht geschafft. Obwohl ich nach den vielen sportlichen Aktivitäten immer einen Riesenhunger mitbrachte.

Für Leute, die nicht nur am Strand liegen, sondern sich auch gerne bewegen wollen, ist hier Einiges geboten. Das Mountain-Biken und den Wassersport habe ich nicht getestet. Die anderen erzählten mir jedoch abends begeistert von ihren Erlebnissen.

Kampanien

Ich nahm dafür so oft wie möglich an den Wanderungen teil. Da das Hotel im Cilento-Nationalpark liegt, erwartet den Wanderer hier herrliche Natur und viel Grün.
Frosch bietet Wanderungen in der näheren Umgebung des Hotels an. Mit dem Kooperationspartner von Frosch „Blue Soul“ kann man Ausflüge zu weiter gelegenen Zielen wie z. B. Pompeji unternehmen.

Mein Höhepunkt war die CilenTour mit Blue Soul. Wir fuhren dafür ins Hinterland des Nationalparks, wo die Natur besonders unberührt ist. Unsere Wanderung führte uns vorbei an der traumhaften Calore Schlucht, die umgeben von bewaldeten Bergen ist. Mittags konnten wir uns mit hausgemachten Nudeln stärken und unsere verschwitzten Körper wieder etwas trocknen lassen. Die hochsommerlichen Temperaturen ließen den Schweiß nämlich geradezu strömen.

Nach dem Mittagessen konnten wir noch einmal ordentlich unsere Kondition trainieren. Unser Ziel war dieses Mal das Dorf Laurino, das stolz auf einem Berg thront. Von dort oben genießt man einen weiten Ausblick auf die Umgebung. Und da jeder sein Tempo selbst wählen konnte, habe ich den steilen Anstieg auch nicht als zu anstrengend empfunden.

AmalfiEin weiteres Highlight war die Tour nach Amalfi. Zunächst hatten wir Zeit uns das schöne Örtchen Ravello anzusehen. Von hier aus starteten wir mit unserer Wanderung. Die Ausblicke auf die Berge und die Amalfi-Küste entschädigten für die schwüle Hitze. Für Kniegeschädigte ist die Tour allerdings weniger empfehlenswert. Denn schon vor der Mittagspause geht es lange Zeit unzählige Treppen bergab. Meine Beine zitterten vom vielen abwärts Gehen, als wir in dem Dorf Minuta ankamen, wo wir einen Pizza-Stopp einlegten. Auch der Weg nach der Pause ging stetig bergab, an beeindruckender Bergkulisse und einem Bach vorbei durch das Tal der Mühlen. Immer wieder hat man Ausblicke auf das Ziel: Amalfi. Hier kamen wir gegen Nachmittag an. Es blieb noch genügend Zeit, den Ort anzuschauen, ein Eis zu essen und sich von den Anstrengungen der Tour zu erholen. Den krönenden Abschluss des Ausflugs bildete eine Bootsfahrt von Amalfi nach Salerno, bei der wir entspannt die schöne Küste bestaunen konnten.

AmalfiTage ohne Wanderung endeten dank des Fitnessangebots des Frosch-Teams nicht zwangsläufig bei „Powerbeaching“. Die Kurse waren gesundheitsorientiert ausgerichtet und machten zudem großen Spaß. Und das nicht nur, weil sie auf einer Terrasse mit Blick aufs Meer stattfanden. Abgerundet wurde das Programm durch Nordic-Walking, Jogging und Erlernen von Rückenmassage.
Auch abends waren die Frosch-Teamer unermüdlich und organisierten Parties, Public Viewing der Fußball-EM oder Chillen am Strand mit Sangria.

Die eine Woche unseres Aufenthaltes in Casal Velino verging wie im Flug. Vielen Dank an das Frosch-Team für eine wunderschöne und abwechslungsreiche Zeit. Auch meine Freundin war als „Neu-Frosch“ von dem Konzept begeistert. Vor allem das Gruppengefühl, das sich meiner Erfahrung nach immer bei Frosch Urlauben einstellt, war für sie eine neue und schöne Erfahrung. Eine Sorge bleibt mir jedoch: Was mache ich, wenn ich wieder einmal mit Frosch verreisen will? Ich glaube, Kampanien kann so schnell kein anderes Ziel toppen.

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