24. November 2013

Mit Kind auf Kreta??? Auf jeden Fall!!!

Reisebericht von Beatrice Schumacher [BeaSchuma at web.de]
FROSCH Reiseziel Sportclub Dimitra in Almyrida, Kreta

Wir waren unsicher, wie gut sich der elterliche Wunsch nach sportlicher Aktivität mit den Bedürfnissen und Vorstellungen eines knapp Zweijährigen und einer Achtjährigen kombinieren lassen würden. Zumal keiner der vorhanderen Reiseberichte jemals aus Familiensicht geschrieben wurde. Es war also so etwas wie der Sprung ins kalte Wasser: zwei Wochen Sommerurlaub auf Kreta.
Aber wurde einer unserer schönsten Urlaube.

IMG_3003

Ich beschreibe mal einen typischen Tagesablauf: Gegen 8.00 gab es ein immer gut gefülltes, abwechslungsreiches und sehr leckeres Frühstücksbuffet. Das Tollste war, dass man sich immer „Vesperbrote“, Obst, etc. für den Tag einpacken konnte. Diese Care-Pakete wurden per Strichliste selbständig notiert und am Ende der Reise bezahlt (1,50€ pro Paket)
Unser Junior bekam gleich morgens die Schwimmflügel umgeschnallt, so konnte er frei um den Pool herum tollen während wir Großen das gute Essen genossen.

IMG_3173

Um 10.00 begannen die Aktivitäten, für die man sich meist am Abend vorher in Teilnehmerlisten eintragen musste: Mountainbiken, Wandern, Kanutouren, Schnuppertauchen im Pool, Kinderprogramm. Familienintern gab es die Absprache „Heute ich Sport und Du Kinderdienst, morgen umgekehrt“

Wir hatten mit Absicht einen zweiwöchigen Aufenthalt gebucht, damit jedes Elternteil auf seine Kosten kommen konnte. Der Kleine war den Tag über gut beschäftigt: Pool, (es gab vom Hotel aus jede Menge Buddelzeug, Bälle,… zum Ausleihen) Strand, Garten, einkaufen, dem Hausmeister Jonathan mehr oder weniger hilfreich zur Hand gehen

(An dieser Stelle einen netten Gruß an „Jona“, Du wirst auch fünf Monate später immer noch täglich erwähnt, als derjenige, der als einziger die Steckdosen benutzen darf!!!)

Die Große war mit dem angebotenem Kinderprogramm (Strandolympiade, Schnitzeljagd, Kickerturnier, Ausflug zum Spaßbad,…), den neuen Freunden (alles vorhanden zwischen 5 und 16 Jahren) und teilweise auch den Wanderungen der Erwachsenen ausgelastet und quietschvergnügt.

Und wir Eltern kamen voll auf unsere Kosten. Die Mischung „Einen Tag Sport, den anderen Tag Pause“ war ziemlich erholungsfreundlich.

Auch mussten wir nicht gänzlich aufeinander verzichten. In der Kraxe haben wir den Kleinen auf die leichteren Wanderungen mitgenommen, bei manchen waren wir sogar alle vier mit dabei. Die Wanderungen boten so viel für alle Sinne, beim Erkunden von Klosterruinen, Aufsammeln farbiger Patronenhülsen oder Kraxeln im ausgetrockneten Flussbett wurde auch einer 8-Jährigen nicht  langweilig. Und als doch die Kräfte schwanden, überbrückten wir die Zeit bis zur nächsten Taverne mit Ratespielen und Keksen.

IMG_3100

IMG_3021

IMG_3137

Ab nachmittags war die Poolbar geöffnet: mit Cocktails, Frappe, Eis, Sandwiches und guter Musik im Angebot. Und auch hier wurde mitgedacht: ein frei zugänglicher Kühlschrank bot rund um die Uhr eine große Auswahl an gekühlten Getränken. Auch hier wurde per Strichliste mitgezählt und zum Ende der Reise abgerechnet.

Das Abendessen, meist gegen 19.30 war unglaublich: immer mit einem großen Salatbuffet und mehreren Hauptgerichten und diversen Beilagen Und IMMER, wirklich IMMER lecker. (Maria, sei gedankt!!!!!).

IMG_2939

IMG_3104

Unser Jüngster wurde meist schnell abgespeist und dann ins Bett gebracht. Leider reichte der Empfangsbereich des Babyphones nicht bis zum Pool. Aber dank der Aktivitäten am Tag schlief er immer schnell, tief und lange und wir konnten uns zu der restlichen Frosch-Gesellschaft anschließen, die die gemeinsamen Abende und das Programm der Teamer genoss (KickerTurnier, BadTaste-Party, Musikquiz,Wettkämpfe,…).
Wobei noch mal ausdrücklich gesagt werden muss: es war keine „platte“ Animation, was die Teamer angeboten. Man wurde immer „eingeladen“, daran teil zu nehmen. Wer nicht wollte, der wollte und mußte nicht.

Fazit: Als Frosch-Familienreise ist Kreta absolut zu empfehlen: alle Familienmitglieder kamen in diesem Urlaub auf ihre sehr individuellen Kosten. Im Hotel gab es, entgegen der Infos im Internet, selbstverständlich ein Babybett. Auch ein Hochstuhl war verfügbar.

Und alle Menschen des Hotels (egal, ob Putzfrau, Köchin Maria, Frühstücksdame Stefania, Teamer oder Gäste,…), alle waren jederzeit hilfbereit und verständnisvoll, wenn unser Jüngster einen Bock bekam, man eine helfende Hand beim Buggy brauchte oder die Rückenlehnen von den Stühlen gerupft wurden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere