15. Oktober 2012

Mountainbiken in Kitzbühel

Reisebricht von A. Fröhlich (froehlicha at hotmail.com)
FROSCH Reiseziel Sportclub Tyrol in Kitzbühel, Österreich

Die erste Reise im Sommer mit Frosch – bisher kannten wir nur das Winterangebot. Um es gleich vorweg zu nehmen – auch dieser Urlaub war super!
Wir hatten uns kurzfristig für eine Woche Kitzbühel in Tirol, im Sportclub Tyrol entschieden, um in erster Linie Mountainbike zu fahren.
Wir reisten im PKW an, so konnten wir auch unsere eigenen Bikes mitnehmen.

HAUS:
Der Sportclub liegt sehr zentral und in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt von Kitzbühel.
Das Haus ist gemütlich, im Keller waren die Räder untergebracht, im Erdgeschoss ist die Bar sowie der Speiseraum. Von der Bar aus kann man direkt zur Terrasse gehen, die mit Sitzgruppen und Liegen ausgestattet ist.
Unser Zimmer war geräumig mit neuer Dusche und WC sowie einem Waschbecken im Zimmer. Der Balkon war groß und ging vorne zur Hauptstraße heraus.
Samstags nachmittags kamen wir an, unser Zimmer war bereits bezugsfertig, so dass wir unser Gepäck direkt hochtragen und die Bikes im Fahrradkeller parken konnten.

BIKES:
Im Radkeller (im Winter Skikeller) stehen die 16 Leihräder sowie eigene von Froschgästen. Da wir kurzfristig gebucht haben, konnten wir leider keine Festbikes mehr bekommen, konnten aber in der Woche uns täglich für ein Leihrad für den folgenden Tag eintragen. Die Räder waren alle aus dieser Saison und von Rahmengröße S bis XXL erhältlich und bestens gewartet (danke Ulli!).

TOUREN:
An 5 Tagen in der Woche wurden jeweils Bike- und Wandertouren angeboten. Die Tour wurde am Abend vorher vorgestellt, was die Kilometer, Höhenmeter und Schwierigkeit angeht. Bei manchen Touren bestand optional die Möglichkeit, den einen oder anderen Abschnitt zu gondeln.
Sonntags startete jeweils die Einführungstour von knapp 3 Stunden, um einen ersten Eindruck von der Umgebung und dem Bike zu bekommen.
In den folgenden Tagen wurden die Touren anspruchsvoller und ausgedehnter. Das Tempo, Pausen etc orientierten sich dabei immer an der Gruppe.
Nach den Touren war der Schwarzsee ein beliebter Treffpunkt zum Relaxen, Schwimmen oder einfach in der Sonne liegen.
Tourstart war morgens zwischen 9.30 und 10 Uhr, im Laufe des Nachmittags waren wir normalerweise zurück.
Die meisten Strecken gehen über Schotter und Asphalt, ab und zu auch über Waldwege.
In der gesamten Umgebung sind Radtouren gut ausgeschildert, so dass man auch auf eigene Faust und/oder mit einer Radkarte sich gut zurecht findet und damit auch prima alleine fahren kann.

Essen/Trinken:
Morgens gab es ein Frühstücksbuffet mit Brötchen und mehreren Brotsorten, Müsli, frischem Obst und Wurst-/Käseplatten sowie süßen Brotaufstrichen. Als „Extra des Tages“ gab es z.B. Bircher Müsli oder Rührei.
Abends bekamen wir immer 4 Gänge serviert – Suppe, Salat, Hauptgang und Dessert. An dieser Stelle möchte ich insbesondere unserer Köchin Kim einen großen Dank für das phantastische Essen aussprechen, das immer mit viel Herz gekocht und präsentiert wurde!
Bianca von der Bar hatte täglich ein wechselndes „Special“ im Angebot, wie z.B. ein landestypisches Getränk aus Südafrika.
Nachmittags wurden für uns einmal Waffeln gebacken, ein weiteres Mal gab es verschiedene selbstgebackene Kuchen.

Rahmenprogramm/Team:
Abends gab es verschiedene Aktionen wie z.B. ein Kickerturnier oder ein Musikquiz oder eine Schnapsprobe. Mittwoch Abend war Hüttenabend und wir gingen zum Käse-Spätzle essen in eine Alm. Anschließend zogen wir noch weiter in die Bar „El Dorado“, die praktischerweise genau gegenüber unseres Sportclubs liegt.
Ein absolutes Highlight war für uns ein Flug über die Kitzbüheler Alpen mit Kim. Sie bietet einen Rundflug ab St. Johann an, bei dem bis zu 3 Personen mitfliegen können – sehr empfehlenswert!
An Kim an dieser Stelle ein riesiges Danke – Du hast unseren Urlaub sehr bereichert!
Unsere beiden Reiseleiterinnen Ulli (Mountainbike) und Katja (Wandern) waren sehr engagiert und haben uns mit ihren Touren einige neuen(?) Muskeln und viel Spaß gebracht.

Fazit:
Kitzbühel ist eine Reise wert und bietet viele verschiedene Strecken für Mountainbiker und Wanderer. Ich würde sofort wieder dahin fahren.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.