13. November 2009

ONU im Januar – ein Reisebericht

Reisebericht von Ferdi Burdick (FerdionMars@gmx.de)
FRoSCH Reiseziel Sportclub Onu – ChampĂ©ry, Schweiz

Mitte Januar 2009 war zum zweiten Mal der Sportclub Onu in Champery unser Reiseziel. Die Fahrt mit dem Bus verlief problemlos und wir kamen morgens pünktlich in Champery an. Das Gepäck wurde in Gitterboxen mit der Gondel und anschliessend mit einer Art Snowmobil in unseren Sportclub transportiert. Gegen Mittag war alles oben, wir konnten uns umziehen und sofort auf die Piste stürmen (ganz Eilige haben sich bereits im Tal an der Gondelstation umgezogen und sind dann schon morgens auf der Piste).

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Das Haus:
Der Sportclub wurde vor ca. 1 ½ Jahren vollständig renoviert. Die Zimmer sind in typischem Schweizer rot-weiß eingerichtet, es gibt einen großen Speiseraum, vor dem sich draussen eine langer Balkon entlang zieht (ideal für einen apres-ski Getränk in der Sonne oder Mekka aller Raucher, da drinnen nicht geraucht werden darf). Hier befindet sich auch die Bar. Daran angeschlossen ist eine Art Aufenthaltsraum mit mehreren Sofas, einem offenem Kamin und einem Kicker.

Seit diesem Winter ist der Saunabereich vollständig neu gebaut worden. Neben einem großzügig gestalteten Ruhebereich gibt es dank einer großen Fenster-/Terrassenfront einen wunderschönen Ausblick in die Berge zum Geniessen dazu.

Der Skischuhraum ist beheizt, die Abstellmöglichkeit für die Snowboards und Ski war gerade im Umbau.

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Das Skigebiet:
Alleine die Größe des Skigebiets mit über 600 Pistenkilometer ist kaum zu übertreffen. Der weitaus überwiegende Teil der Pisten befindet sich in Frankreich, das nach wenigen Abfahrten über zwei zentrale Lifte erreichbar ist.

Die Lage des Hauses ermöglicht es, direkt aufs Brett zu steigen. Nach wenigen Metern Abfahrt geht’s über einen Lift dann direkt auf die zentralen Pisten/Lifte nach Frankreich hinüber. In Portes des Soleil gibt es für alle Stufen des Fahrkönnens Pisten zur Auswahl (direkt vor dem Haus ist eine sehr breite blaue Abfahrt für Anfänger bis hin zur größten Buckelpiste Europas, der Schweizer Wand).

Das Hüttenangebot ist recht groß, überall kann mit Euro bezahlt werden. Hier könnt Ihr Euch auf die Empfehlungen der Teamer verlassen, die sich bestens auskennen.

Über Frosch werden auch Skikurse und Steps angeboten, die Skistation bietet auch eine gute Auswahl an Leihskiern an. Ebenso bieten die Teamer einen preisgünstigen Ski-/Snowboardservice mit Wachsen und Kantenschleifen an.

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Verpflegung:
Unser Koch Friedhelm und sein Team haben jeden Abend ein prima Essen gezaubert. Nach einer Suppe gab es Salat (meistens in Buffetform), anschliessend einen Hauptgang und Nachtisch. An einem Abend gab es Raclette-Essen.

Morgens wurde am Frühstücksbuffet verschiedene Brotsorten, Obst, div. Cornflakes/Müsli, Käse, Wurst, Marmelade mit Kaffee und Tee sowie Saft angeboten. Jeder konnte sich bei Bedarf Pistenbrote zum Mitnehmen zubereiten.

Organisatorisches:
Die engagierten Teamer haben drei halbtägige und eine ganztägige Skigebietsführung(en) angeboten. Das Abendprogramm bot jeden Abend etwas anderes: von der Fackelwanderung über einem Kickerturnier bis hin zum Spieleabend. Richtige Partystimmung kam – abgesehen vom letzten Abend – eher weniger auf, was natürlich in jeder Gruppe immer unterschiedlich ist. Zweimal fand spätnachmittags ein après-ski vor dem Haus in der Schneebar mit Musik, Glühwein und Waffeln statt.

Fazit:
Das Onu erfüllt den Traum des Skifahrens – vom Skikeller direkt auf’s Brett – eine riesige Auswahl an wunderschönen Pisten. Ich komme gerne wieder.

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