10. Februar 2012

Reisebericht Arlberg 03.12.-10.12.2011

Reisebericht von Daniela Borchert (daniela.borchert at osnanet.de)
FROSCH Reiseziel Sportclub Arlberger Hof in Klösterle, Österreich

In diesem Jahr war alles anders…
erstmalig hat Frosch das Skiopening am Arlberg ohne Busanreise offeriert.
Ups, haben wir, 3 Wiederholungstäter aus den letzten Jahren, gedacht, und nun ?
Nach einigem hin und her, entschlossen wir uns Mitte August, doch schon einmal die zimmer zu buchen und uns um die Anreise später Gedanken zu machen. Anfang Oktober trafen wir die Entscheidung mit der Bahn über Nacht anzureisen. Trotz einiger Male umsteigen, war dies ok, doch eine Busanreise wäre komfortabler gewesen.
Egal, samstags morgens um 10,30 h kamen wir in Langen am Bahnhof an und 5min später fuhr auch schon ein Linienbus ins Klostertal. Bei unserer Ankunft am Arlbergerhof wurden wir von Katrin überrascht, die zwecks Hausübergabe doch noch die Openingswoche am Arlberg verbringen würde. Wir kennen Katrin aus den letzten Jahren, der Arlbergerhof ist ihr Ding. Sie hat hat ihn mit liebe zum Detail eingerichtet und ihn mit sehr großer Hingabe geleitet. An dieser stelle ein ganz großes Dankeschön und alles gute für Deinen weiteren Werdegang.

Trotz des Eintreffend am späten Vormittag, konnten wir ausgiebig frühstücken und da von Schnee in diesem Jahr weit und breit nichts zu sehen war, uns überlegen, was wir wir mit diesem Anreisetag machen würden. Wir sind dann a bißerl wandern gegangen, haben den super schönen Saunabereich für die erste Woche eingeweiht und konnten ja auch direkt in die Zimmer, da es die Openingwoche war und keine Gäste vor uns da waren.

Über den Tag verteilt sind unsere Mitreisenden für die Woche angekommen und abends gab es dann das ersten gemeinsame Abendessen, was schon eine wirklich leckere Küche für diese Woche versprach. Peter, es hat uns richtig gut geschmeckt !!
Es wurde das Team vorgestellt und auch die besondere Situation der Skifahrgarantie erklärt. Wir waren auch sehr gespannt, da im Klostertal so gar kein Schnee zu sehen war und der Sonnenkopf, Lech, Zürs und St´Anton ihre Openings bereits um eine Woche verschoben haben. So wurde uns erklärt, dass wir jeden morgen ca. 45min nach Ischgl gefahren werden würden, die hatten dort zu dem Zeitpunkt 70km präparierte Kunstschneepiste auf den Berg gezaubert.

Nun denn, haben wir gedacht, besser als gar nichts. Aufgrund der 45min Fahrzeit nach Ischgl, konnten/mußten wir bereits ab 7h frühstücken  und um 8h war Abfahrt. Wir fuhren mit 2 Taxibullis und dem Froschbulli, der vor Ort ist. Die Fahrt nach Ischgl ist uns recht angenehm vorgekommen, da wir, dank Carola, der einheimischen Kutscherin, viele Informationen über die Umgebung und die Gepflogenheiten im Paznauntal erfuhren. Wir haben mit ihr viel gelacht und Spaß gehabt.

Angekommen in Ischgl, haben wir, wie man das so von Frosch kennt, die Gruppe, wir war nur um die 20, in unterschiedliche Leistungsniveaus eingeteilt. Ein kurzes gemeinschaftliches Aufwärmen und schon konnte es los gehen. Da ich lange nicht mehr auf Kunstschnee fahren musste, hatte ich harte, vereiste Pisten erwartet, was aber überhaupt nicht der Fall war. Abends waren alle sehr angenehm über die guten Bedingungen überrascht. Ischgl hat da richtig was bewegt und wenigstens konnten wir ein paar Pisten befahren. So wurden wir nach einen überraschend schönem Skitag gen 16h wieder abgeholt und sind zurück zum Arlbergerhof. Da das Abendessen für diese Woche, aufgrund der besonderen Situation, um eine Stunde nach hinten verschoben worden ist, war ausreichend zeit für Sauna, Siesta oder was auch immer.
In diesem Stil ging es die ganze Woche.

An einem Tag wurden wir erst um 17h abgeholt. Das war der Tag für Apres-ski light in Ischgl. Light deshalb, weil der allgemeine Trubel in Ischgl erst ab 16h so langsam los geht und als Stimmung aufkam, wir leider los mussten. Schade, aber halt nicht zu ändern. Dienstag und Mittwoch hat es dann endlich angefangen zu schneien und wir hatten 40cm Neuschnee. Ischgl hat ein paar mehr Pisten aufgemacht und wir konnten weitere schöne Ecken in dem Skigebiet erkunden. Wie bereits erwähnt, wurde in unterschiedlich schnellen Gruppen gefahren, aber man traf sich mittags immer  zu einem gemeinsamen Mittagessen. Diese Mittagshütte wurde beim Abendessen am Tag vorher immer bekannt gegeben und so konnte jeder tun und lassen was er wollte, hatte aber immer einen Anlaufpunkt. Alles geht, nichts muss.
Am Donnerstag wurden wir eine Stunde früher abgeholt, da an dem Tag das Abendessen eine Stunde vorgezogen wurde. Und zwar aufgrund des legendären Krampuslauf im Klostertal. Krampusse, das sind Einheimische, die sich verkleiden und mit wunderschönen, selbstgeschnitzen Holzmasken ausgestattet sind, um die bösen Geister vertreiben.
Ein absolutes „Must-have-seen“ !
Und damit wir dieses Spektakel von Anfang an miterleben können und es um 20 h losging, haben wir halt früher zu Abend gegessen. In kleinen Gruppen simma dann ins Dorf gegangen und hatten einen richtig schönen Abend,  der dann noch gemütlich in der hauseigenen Almrauschbar, mit Nageln und Kickern, seinen Abschluss gefunden hat.

Einmal in der Woche bleibt die Küche am Arlbergerhof kalt, dies ist der freie Tag für´s Team. An diesem Abend wurden wir zur Celo-bar gebracht. Die Celo-Bar ist DIE Apres-Ski-Bar am benachbarten Skigebiet des Sonnenkopf, in ca. 5km Entfernung. Zu rustikalen Käs-Knopferl, oder wie die Dinger heißen und alternativem Gulasch hockten wir uns auf Holzbänke und haben dort zu Abend gegessen.  In den letzten Jahren wollte nie so richtig Stimmung aufkommen, so nicht in diesem Jahr. Auch dies war anders. Obwohl wir die Hütte fast für uns allein hatten,  wurde schnell auf den Tischen getanzt und die Bude gerockt. Wir haben uns unseren Spaß halt selbst gemacht.
Eigentlich wandert man von der Celo-Bar im Rahmen einer gemütlichen Fackelwanderung zurück zum Arlbergerhof, da es aber geregnet hat ohne Ende, wurden wir in Absprache mit den Teamern in kleinen Gruppen mit dem Froschbulli heim gefahren.  Auch dieser Abend endete in aller Ruhe in der Almrauschbar. Gen Ende unserer Urlaubswoche hatte Ischgl so viel an den Pisten gebastelt, dass wir sogar die Talabfahrt ins Dorf runter fahren konnten, da hatte Anfang der Woche so garkein Mensch mit gerechnet. Die Beschaffenheit der Talabfahrt war ebenfalls für die Schneebedingungen richtig gut.

Der Abreisetag bedeutete für einige noch einen Skitag, andere reisten direkt morgens nach dem Frühstück ab. Unser Zug ging erst am späten Nachmittag und so konnten wir noch in St´Anton skifahren, da die Bergbahnen an diesem Samstagmorgen ihre Lifte aufgemacht haben. Da die Skifahrgarantie nicht mehr für diesen Tag galt, fuhren wir problemlos mit dem Skibus nach Stuben und konnten dort in die Lifte einsteigen.

Alles in allem, muß man sagen, das diese Skifahrgarantie eine klasse Sache ist. Sicherlich für Frosch eine kostspielige Angelegenheit, aber für den Gast, die Möglichkeit
wirklich auf die Ski zu kommen. Natürlich ist Naturschnee schöner und die Fahrerei nach Ischgl nimmt täglich insgesamt 1,5std Zeit in Anspruch, aber die Skitage werden aufgrund der geänderten Essenszeiten nicht wirklich verkürzt. Und … besser als garnicht Ski zu fahren, oder ?!?

Diese Woche war, glaube ich, nein, ich weiß es, eine riesige Herausforderung bezügl der Organisation. Für das neu zusammengestellte Team, die erste Woche der Saison und nichts war so wie sonst. Aber alles hat super geklappt. Es wurde so viel möglich gemacht und der Gast hat noch nicht einmal gemerkt, das alles anders war.
Vielen lieben Dank an das gesamte Froschteam.

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