5. September 2007

Welle, Rampe, Lustig, Rock’n Roll, Cremig*

* das waren die von Guide Anton ausgegebenen Steigungs-/Streckenkategorien.

Reisebericht von Axel Vesper (axel.vesper at gmx.de)
FROSCH Reiseziel Istrien – Kvarner Bucht – Inselhüpfen mit Boot & Bike

Anreise/Tipps/Allgemeines
Die meisten Gäste reisten von Köln per Flugzeug mit TUIFly (ehemals HLX) an. Web Check-In ist zurzeit leider noch nicht möglich, doch es ist ausreichend eine Stunde vor dem Start einzuchecken. Nach 1:25 Flugzeit erfolgt die Landung auf der Insel Krk. Im Flughafen werden die Fösche von einer Reiseleiterin empfangen und zum Bus geführt. Der Transfer zum Hafen von Rijeka dauert je nach Verkehrslage ca. 1 Stunde und erfolgt in einem klimatisierten Kleinbus.
Eigenanreisende sollten einen genügend großen Zeitpuffer einplanen um Ihr Fahrzeug abstellen zu können. Bei einem Bekannten des Kapitäns bestand die Möglichkeit das Auto für 5 €/Tag sicher zu parken.
In Rijeka kann vor der Überfahrt nach Opatija noch Geld in diversen seriösen Wechselstuben getauscht oder an einem der zahlreichen Geldautomaten gezogen werden. Man sollte für die Woche ca. 1000 Kuna einplanen. Auch zu späteren Zeitpunkten der Reise ist es ohne Probleme möglich Geld zu tauschen oder zu ziehen. An Board kann man am Ende der Reise mit Euro und /oder Kuna zu zahlen Ein Umtausch in Deutschland lohnt sich nicht, da man hier einen schlechteren Kurs erhält. Der Kurs zu meinem Reisezeitpunkt lagbei 1 € : 7,26 bis 7,38 Kuna.
Obwohl es sich um eine Sportreise handelt, gibt es immer noch ein paar Raucher die der Preis für Zigaretten interessiert: ein Päckchen Marlboro erhält man für 20 Kuna. Für die Heimreise empfiehlt es sich allerdings im Duty Free Shop einzukaufen, dort kostet die Stange je nach Marke 15 € bis 20 €.
Für die Radtouren sollte man einen Wasserverbrauch von 1,5 bis 3 Liter einplanen. Die Bikes verfügen über einen Flaschenhalter pro Rad, in denen normale Radflaschen, aber auch 1,5 Liter PETflaschen sicher transportiert werden können.
Vor den Touren besteht die Möglichkeit sich im Supermarkt oder Kiosk mit Wasser zu versorgen. Leider ist es nicht möglich Pistenbrote beim Frühstück zu machen, daher ist es empfehlenswert ein paar Müsliriegel (ohne Schokoladde: schmilzt) dabei zu haben. Traubenzucker sucht man in den Supermärkten in Kroatien leider auch vergeblich.

Zum Boot:

Istrien - Kvarner Bucht - Boot & Bike

Es ist vollkommen egal ob man zu zweit oder alleine eine Kabine bucht, denn Platz ist auf 2mx2mx2m sowieso keiner. Die Kabinen sind mit einem Doppelbett, einem kleinem Schrank und einem Waschbecken ausgestattet, Hartschalenkoffer sind absolut fehl am Platz Hier hält man sich nur zum Schlafen und Umziehen auf. Ohrenstöpsel garantieren aber trotzdem eine angenehme Nachtruhe, wenn die Klimaanlage im Gang läuft. 2 Duschen und 2 Toiletten an Board reichen tatsächlich ohne Probleme für alle Gäste aus. Bei unserer Reise kam es nie zu längeren Wartezeiten als 2 bis 3 Minuten.

Das Schlafen in der Nacht auf dem Sonnendeck ist ein Vergnügen, wenn man seine eigene Matratze und Schlafsack dabei hat. Es ist verboten Decken oder Kissen aus der Kabine zu benutzen. (eigener Bett- und Kopfkissenbezug lassen manche Dinge ganz anders aussehenJ!!).
Die nächtliche Stimmung im Hafen und der Blick in den Sternenhimmel sind einfach herrlich. Die Temperatur in der Nacht fiel während unsere Reise nicht unter 15 Grad.

Istrien - Kvarner Bucht - Boot & Bike

Reiseverlauf
1.Tag Anreise-Rijeka-Opatija (Radtour ca. 7 Km)

Istrien - Kvarner Bucht - Boot & Bike Nach Ankunft aller Frösche in Rijeka, Zuweisung der Kabinen, Versorgung mit Bargeld und Begrüßung durch die Teamer und den Kapitän fuhren wir mit dem Boot nach Opatija. Auf dem Sonnendeck konnte während der Überfahrt die Sonne genossen werden.

Dort angekommen erfolgte, nach Verteilung der Räder und Helme (man behält sein Bike und Helm die ganze Woche), eine Einweisung im Umgang mit dem Mountainbike. Nach einer kurzen Tour durch die Stadt(ca.7 Km) bestand noch die Möglichkeit für ein kurzes Bad im Meer.

Die Zeit und Hunger drängten uns zurück zum Boot, da für 19:00 Uhr das Abendessen anstand. (Abendessen immer um 19:00 Uhr innen im Salon, am besten erst danach duschen).
Der Koch schaffte es trotz einer sehr kleinen Küche uns jeden Tag mit leckeren Gerichten satt zu bekommen( Kompliment an den Koch). Auf Nachfrage bekam man auch noch Nachschlag. Das Abendessen bzw. 2 x Mittagessen bestand aus abwechselnder Suppe (lecker!), Salat, Hauptgang und Obst zum Nachtisch. Nach dem Essen zog es einige noch in die Stadt, andere tranken noch die ein oder andere Gerstenkaltschale an Board (0,5 Liter für 18 Kuna).

2.Tag Cres (Radtour ca. 33 Km)
Wir frühstückten während der Überfahrt von Opatija zur Insel Cres (Frühstück jeden Morgen um 8:00 Uhr). Zum Frühstück gab es immer Brot (2 verschiedene Sorten),Kaffee und Tee, einen süßen Saft, Wurst, Käse, Marmelade, Honig (Nutella dank Silvia)Gurke, Tomate und Müsli. Zweimal gab es Rührei mit Schinken. Generell hätte die Wurst- und Käseauswahl etwas abwechslungsreicher sein können. Erst auf Aufforderung gab es Wust Käse nach, doch das lag wohl an dem kroatischen Schwaben und nicht an Dragan( Er hat echt einen guten Job gemacht).

Istrien - Kvarner Bucht - Boot & Bike

Nach dem Frühstück verbrachten wir die restliche Überfahrt bei herrlichem Sonnenschein an Deck.
In Beli (besteht aus einem Kiosk und einem Campingplatz) startete nun unsere erste Tour direkt mit Lustig bzw. Rock’n Roll. Zeit zum Einfahren gab es nicht, da es direkt eine steile ca. 700m lange Rampe hinauf ging. Danach folgten ein paar Wellen. Die erste Pause nach ca. 5 Km haben alle genossen. Über Schotter ging es nun bergauf, aber auch teilweise flach weiterÜber Schotter fuhren wir durch einen schattigen Wald und nach ein paar kurzen, knackigen Rampen genossen wir unsere Mittagspause (Bis dahin mein Wasserverbrauch 2 Liter)

Istrien - Kvarner Bucht - Boot & BikeNach der Pause gelangten wir nach einer langen Welle zu einem sehr schönen Aussichtspunkt. Gegen 14:00 trafen wir nach einer langen, tollen Abfahrt( ca. 7KM) in Cres erschöpft ein. Die Zeit bis zum Abendessen verbrachten wir mit Relaxen und Baden. Den Abend verbrachte die Cocktail-fraktion in Cres, der Rest blieb bei Bier an Board. Gegen 2:00 Nachts hatte jeder in seinen Schlafplatz an den Deck oder in der Koje gefunden.

Istrien - Kvarner Bucht - Boot & Bike

3.Tag Cres und Losinj (Radtour ca. 42Km)
Nach dem Frühstück fuhren wir ein kurzes Stück Straße( flach) bis zur Einfahrt in eine lange Schotterwelle gespickt mit ein paar kurzen Rampen. Der Weg führte ständig stetig steigend auf unbefestigten Wegen an der Küste entlang und wir hatten einen tollen Ausblick.
Von Valun nach Lubenice wird die Route Lustig. Die letzten 5KM nach Lubenice trifft man auf knackige Steigungen von 10%-15%. Aber auch in Lubenice wird man für den harten Weg nach oben mit einer herrlichen Aussicht belohnt. Direkt in Lubenice kann man kalte Getränke bestellen( es gibt allerdings keine Kirschsaftschorle). Zu empfehlen sind die Käse- und Schinkenplatte, vom Fisch wird man auf keinen Fall satt.

Istrien - Kvarner Bucht - Boot & Bike

Von Lubenice fuhren wir einen Teil des vorher hart erkämpften Berges wieder zurück, bevor es auf eine Rock’n Roll Schotterstrecke ging, aber nach ca. 1,5 Stunden hatten wir auch diesen Teil hinter uns gebracht. Auf der folgenden Straße rollten wir fast von alleine unserem Ziel Martincica entgegen. Kurz vor Martincica mussten wir allerdings noch 2 Wellen über uns ergehen lassen.
In Martincica auf dem Boot angekommen kühlten wir uns mit Sprüngen vom Sonnendeck ins Meer ab bevor wir nach Losinji ablegten. Die ca. 3,5 stündige Überfahrt bot genug Gelegenheit zum Sonnenbaden und Erholen.
Nach dem Abendessen informierte uns an Board eine einheimische Fremdenführerin an Board in einem kurzen sehr informativen Vortrag über die Geschichte der Insel. Am Abend stürzten wir uns dann wieder in das kroatische Nachtleben (Bummel durch Mali Losinji, einem hübschen Ort mit großem Hafen, zahlreichen Cafés und bunten Häusern, Cocktails trinken direkt in einer Bar gegenüber des Boots, Gertsenkaltschale an Board.
4.Tag Losinji Überfahrt nach Pag(Radtour ca. 15 Km)

Die heutige Radtour war verglichen mit den beiden Tagen eher eine Kaffeetour, aber trotzdem sehr schön. Es galt lediglich eine kurze Welle auf dem Weg von Mali nach Veli Losinj zu überwinden. Direkt am Meer entlang fuhren wir von Mali Losinj zum Hafenort Veli Losinj. Den ca.1 stündgen Aufenthalt nutzten wir zum Baden und Bummeln durch den malerischen Ort. Ein Blick in die Kirche zu riskieren lohnt sich auf jeden Fall.

Istrien - Kvarner Bucht - Boot & Bike

Auf der Fahrt zurück nach Mali Losinji ereignete sich der einzige Unfall während der ganzen Tour (zum Glück ohne Personenschaden). 1000 Kuna waren fällig nachdem bei einem Auffahrunfall (Fahrrad auf Auto!!) das Autorücklicht beschädigt war.

Istrien - Kvarner Bucht - Boot & BikeAuf der Überfahrt ankerten wir in einer windgeschützten Bucht und legten eine Badepause ein. Ein Döschen Bier (Transport in der Badehose) dabei zu haben kann nicht schaden, denn es war sehr lustig die Reaktionen von anderen zu sehen, wenn man in einsamen Bucht an Land geht und dann ein Bierchen trinkt (Wo habt Ihr denn die her?) Die restliche Fahrt verbrachten wir dann wieder auf dem Sonnendeck.

Zum Sonnedeck muss erwähnt werden, dass man im hinteren Teil unter einer gespannten Plane auch Schattenplätze findet. Schatten findet man auch an Deck vorn im Bug der Orion.
Den Abend und die Nacht verbrachten wir in dem kleinen verschlafenen Dorf Mandre. In der Nacht konnten einige Nachtwandler bei frisch gebackenem Brot und selbstbesorgten Getränken am Strand ein aufziehendes Gewitter beobachten. Ein sehr imposantes Schauspiel! Rechtzeitig vor den Wolkengüssen hatten wir aber die Orion wieder erreicht. Am nächsten Morgen zeigte der Himmel sich wieder von seiner besten Seite: strahlender Sonnenschein

5.Tag Pag und Überfahrt nach Rab( Radtour ca. 42 Km)
Nach meiner ersten Nacht unter Deck war ich doch ein wenig geschlaucht oder lag es doch am letzten Bier?
Bei der Fahrt über Pag bot sich kaum ein Schattenplätzchen und dazu kam bei einer ca 7 Km langen stetigen Welle noch ein äußerst lästiger Gegenwind. Eine lange Abfahrt entschädigte aber auch wieder für diese Mühen und jeder genoss die kurze Pause an einem „lauschigen“ Kiosk .Kurz nach dem Kioskfolgte dann wieder eine kurze Schotterrampe.
Die Route führte uns über wellige Schotterpisten vorbei an Salinenfeldern zur Mittagspause in die Stadt Pag. Ein kurzer Bummel durch Pag ist durchaus lohneswert. In der Pause in Pag entstand auch das obligatorische Gruppenfoto. Guide Anton hatte ca.15 Kameras vor sich liegen.

Istrien - Kvarner Bucht - Boot & Bike

Von Pag aus fuhren wir weiter(natürlich aufwärts) über Schotter (vorbei an einer „malerischen Müllkippe“) mit einer sehr schönen Aussicht auf die Küste. Auf dem Weg nach Novalija legten wir einen kurzen Stop an einer Tankstelle zur Radpflege ein. Einmal abspritzen bitte. Unkonventionell, aber schnell und effektiv. In Novalija angekommen gab es vor dem Mittagessen noch kurz die Möglichkeit zu baden. Vor der Fahrt nach Rab aßen wir mittags an paar Board, da allgemein der Wunsch bestand abends in Rab gemeinsam essen zu gehen.

Istrien - Kvarner Bucht - Boot & Bike

Schon weitem bot die Anfahrt auf die Hafenstadt Rab eine tolle Ansicht. Die vier Türme der Altstadt zogen sofort die Blicke auf sich. Begleitet von ein paar Segelbooten fuhren wir in den Hafen hinein.
Von einer einheimischen Fremdenführerin wurden wir bei einem abendlichen Rundgang durch die Altstadt über die geschichtlichen Hintergründe von Rab informiert.
Nach einem tollen reichhaltigem Abendessen (sehr gute Wahl der Teamer, es gab niemanden der unzufrieden war, egal ob Fisch, Fleisch, Nudeln oder Pizza und alles zu erschwinglichen Preisen.) zog es uns weiter in eine sehr gemütliche Bar, in der wir alle bis ca.2:00 Uhr ein wenig versackten. Danke nochmals an das Geburtstagskind, das mal eben locker zwei Runden (immerhin 32 Getränke) für alle schmiss. Ein paar fanden aber auch nach dem Barbesuch noch kein Ende, so dass sich die Nacht noch bei ein paar Bierchen (vorher selber besorgen: Bootsbar schließt um 23:00 Uhr) bis 4:00 Uhr in den Morgen zog. Die Folgen sollten bei der nächsten Tour nicht ausbleiben: Wer hat sich denn da beim Anstieg auf den Kamenjak nochmals das Frühstück durch den Kopf gehen lassen?

6.Tag Kaffefahrt über Rag (Radtour 30Km)
cremiger Rock’n Roll zum Kamenjak (Radtour ca. 25Km)
anschließend Überfahrt nach Goli

An diesem Tag bestand erst- und einmalig die Möglichkeit 2 unterschiedliche Touren zu fahren. Entweder eine Kaffefahrt (hatte aber wohl auch 4 bis 5 teilweise nette Wellen) oder 408 Höhenmeter auf 5 Km Anstieg. Ziel beider Touren war Lopar. Meine Entscheidung: Kamenjak. Man kann den Berg schon mal abends vom Hafen aus begutachten, nach kurzem Einrollen( ca.3 Km, ein kleine Welle) wird es Lustig und kurz danach folgt Cremig.

Auf der sich den Berg hinaufwindenden Asphaltstraße hat man einen tollen Blick auf Rab. Aber vor lauter Anstrengung konnten wir den Blick erst auf der Abfahrt genießen. Immer wenn man um eine Kurve kam, dachte man gleich ist es vorbei, doch wurde nur der Blick auf die Vorausfahrenden und immer steilere Anstiege frei.
Kurz vor Ende, wenn man am Anschlag kämpfte und kam er dann doch: der seit Tagen allseits geliebte Schotter. Doch die Fahrt lohnt sich wirklich, selten hat man während der Tour am Ziel einen so tollen Ausblick.

Am „Gipfel“ fanden wir unter einem Baum auch noch ein weinig Schatten. Nach kurzer Pause fuhren den gleich Weg wieder hinunter. Gut, dass alle Bremsen hielten. Über Schotter und Asphalt, gespickt mit ein paar Wellen fuhren wir nach Lopar. Der Strand in Polar geht so flach ins Meer, das man selbst nach 150 m grade erst mal bis zu den Knien im Wasser steht. Bei der Pause in Lopar bestand die Möglichkeit zu baden. Es war aber auch sehr schön zwei gepflegte Weizenbier in einer netten Bar zu sich zu nehmen.

Nach der Überfahrt zur ehemaligen Gefangeneninsel Goli, war für den Abend/Nacht Lagerfeuer und Party angesagt. Am Abend verlassen alle anderen Tagestouristen die Insel. Tatkräftig begaben sich die Männer der Truppe zur Holzsuche (Das Holz hätte bis 4:00 gereicht, aber jemand meinte um 2:00 Uhr in seiner despotischen unnachahmlichen Art, dass es spät genug sei und das Feuer wurde von ihm gelöscht, so kann man einen schönen Abend auch kaputtmachen. Wenn man weiter feiern wollte, war Selbstversorgung angesagt (vorher am besten in Lopar noch ein paar Kleinigkeiten einkaufen, auf Goli gibt es nichts) und singen.
Am Abend hatten wir Glück, nach einem heftigen Schauer zeigte sich wieder die Sonne wir sahen noch einen schönen Sonnenuntergang und die Party konnte steigen.

7.Tag Überfahrt nach Krk und Rückkehr nach Rijeka
8.Tag Abfahrt

Heute meinte es der Wettergott nicht gut mit uns. Bei der Fahrt nach Krk regnete es durchgängig und der Wellengang war auch ziemlich heftig. Highlight des Tages war eine Rotte Delphine die uns ein Stück begleitete. Anscheinend wurden sie angelockt durch 2 Frösche, denen der Wellengang nicht so gut bekommen war und kurzfristig etwas über die Reling werfen mussten.
In einem kleinen Hafen in Krk aßen wir an Board Mittag und hatten danach die Möglichkeit zu einem kurzen Ausflug zu einem kleinem Bergdorf.
Nach dem kurzen Zwischenstopp fuhren wir zurück nach Rijeka. Die Frösche, die mit dem Auto gekommen waren verlißen uns nun bereits, da für den Abend keine weiteren Programmpunkte bevorstanden. Der Rest der Truppe ließ die Reise gemütlich in einer Bar an der Hafenmole ausklingen. Am letzten Morgen gab es bereits um 7:00 Uhr Frühstück, da die Kabinen spätestens um 8:00 Uhr zur Reinigung geräumt sein mussten. 9:00 Transfer (Ziel Köln) zum Flughafen.

Die Gruppe: 4 Frauen ,14 Männer Alter 27 bis 59

Istrien - Kvarner Bucht - Boot & Bike

Fazit
Eine wirklich tolle Reise. Man wurde sofort aus dem Alltag herausgerissen und konnte die Schönheit der Inselwelt der Kvarner Bucht genießen. Die Mischung zwischen Sport, Party und Erholung war absolut ausgeglichen. Die ca. 700 Höhenmeter pro Tag waren eine Herausforderung und es ist toll, dass wir alle diese Herausforderung gemeistert haben. (Manchmal auch mit Schieben)
Meinen Dank für diese Tour an alle anderen Fröschen dieser Reise und natürlich unseren tollen Teamern Alex und Anton, die zu jeder Zeit vollen Einsatz gezeigt haben. Danke!!

2 Gedanken zu „Welle, Rampe, Lustig, Rock’n Roll, Cremig*

  1. Uli

    Danke an Axel für die zutreffende Reisebeschreibung. Es war tatsächlich eine tolle Woche mit Leuten, die, was reisen betrifft, größtenteils mit einem selbst auf einer Wellenlänge liegen. Für Leute die sich Gedanken machen, ob man alleine so eine Reise antreten soll oder nicht, denen sei gesagt, dass man (wenn man will) spätestens am zweiten Abend mit den anderen Fröschen super einen drauf machen kann. Man lernt sich wahnsinnig schnell kennen, was ja auf einem relativ kleinem Bott sowieso nicht ausbleibt. Danke auch an Axel, dass du von Personen die Namen nicht genannt hast, die z.B. nach durchzechter Nacht am Gipfel eines Berges oder bei gefühlter Windstärke 10 und cremigem Wellengang das Essen nicht bei sich halten konnten. …. Hoppla 🙂
    Grüße an alle Frösche,
    Uli

  2. Andreas

    Die Reisebeschreibung von Axel, ca. 3 Wochen vor uns, ist wirklich gut. Man kann diese Reise sehr gut nachvollziehen. Was die Gide`s betrifft, bin ich und weitere Mitreisende jedoch nicht ganz deiner Meinung. Alex hat sein Sache recht ordentlich gemacht, wobei ich nach dem Lesen deines Reiseberichtes (einheimische Fremdenführerin, welche wir nicht hatten) die etwas „mageren“ Ausführungen zu Geschichte und Sehenswürdigkeiten verstehen kann.
    Anton`s Art kam bei mir und den meißten Gästen nicht so gut an. Die lockeren Sprüche, welche du ja mehrfach „betont“ geschrieben hast, waren völlig ok, jedoch die Art und Weise der täglichen Ansagen kamen zu schroff rüber. Wenn man gleich bei der Ankunft am Schiff sämtliche Regeln in einem nicht urlaubsgemäßen Ton zu hören bekommt, macht das keinen entspannten Eindruck auf die Gäste und ich denke Urlaub sollte zum entspannen da sein.
    Unsere Mädels an Bord hätten sich gerne eine intensivere Einführung im Fahren mit Mountainbikes gewünscht. Schön wäre auch eine informativere Beschreibung der Strecken gewesen. Einige Gäste haben aus diesem Grunde auf Touren verzichtet, weil eine zu starke Belastung befürchtet wurde. Schade eigentlich!

    Diese kleinen Hinweise sollen nicht als Kritik verstanden werden, sondern eher als Dinge, welche man beim nächsten mal besser machen kann. Es war ein sehr schöner Urlaub, wie schon geschrieben, war die Mischung aus sportlicher Betätigung und entspanntem erholen sehr gelungen. Das tollste war aber die Gruppe an Bord, welche man im nachhinein (zu Hause) am meißten vermißt.

    Grüße an die cremigen Rockstars und welche die es werden wollen.

    Andreas

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