1. August 2005

Der perfekte Urlaub

Reisebericht von Dunja Barabasch (dunjabarabasch at web.de)
FROSCH Reiseziel Sportclub Il Tempio in Marina di Casal Velino, Cilento – Italien

Nach ziemlich viel Chaos, wohin es denn endlich mit Frosch gehen sollte, klappte mein Wunschziel Kampanien dann doch.
Die Anreise mit einem ziemlich leer gefegten Flieger am 02. Juli war entspannend, und ich hatte Gelegenheit einzelne Personen mit Froschanhänger schon am Flughafen ausfindig zu machen.
Am Flughafen begrüßte uns Roberto, der allerdings am nächsten Tag zurück in die Heimat startete, und der Transfer mit zehn Leuten aus Düsseldorf konnte starten. Nach zwei Stunden Fahrt am Vesuv und an viel Natur vorbei, lag das Hotel vor uns. Es sah tatsächlich aus wie im Prospekt.
Die Sauberkeit des Hotels war bewundernswert bei soviel Sand, der vom ca. 30 m entfernten Strand regelmäßig in die Zimmer getragen wurde. Ich habe mich bis zum Schluss gefragt, welches Geheimrezept die Reinigungsfrauen gegen Sand kannten.

Kampanien

Die ersten Kontakte kamen beim Abendessen zustande, wozu die lustige Abendessenprozedur beitrug. Zuerst gab es Vorspeisen per Buffett, dann servierten die Kellner die Nudeln, dann benötigte ich erneut eine Beilage vom Buffett, um dann die Hauptspeise am Tisch zu erhalten. Außerdem lagen auf jedem Tisch Zettel mit den Gerichten, die am Vorabend ausgewählt worden waren und neue, die es auszufüllen galt, die Küche konnte sich dann orientieren wie viel von welchem Gericht zubereiten werden musste. Klingt kompliziert, war es aber nicht. Ich hatte nur leider öfter mal die Situation, dass ich vergaß meine zweite Beilage zu holen.

KampanienAm ersten richtigen Tag vor Ort konnte ich dann schnuppern, schnuppern, schnuppern; für mich hieß das surfen, Catsegeln und Mountainbike fahren.
Die erste mitgefahrene Mountainbiketour war Accioroli, sehr gut zu fahren und ein typisch italienischer Ort mit engen Gässchen und viel Flair. Ich war gleich zweimal dort, weil es so schön ist. Alle anderen Touren habe ich mir gespart, da es schon recht hügelig ist. Da wir auch nur eine Gruppenstärke von ca. 30 Leuten waren, blieben immer genug Bikes vor Ort, um eigenständig die Berge und Nachbarorte zu erkunden.

Mein Plan war viel zu surfen, daher auch Kampanien. Die Surfstation Blue Soul war professionell ausgestattet und jederzeit konnte ich ein Brett mit Rigg haben. Das zuständige Personal war klasse und wir hatten auch bei Abendveranstaltungen mit den Leuten von Blue Soul viel Spaß. Das Surfrevier ist super für Einsteiger und Fortgeschrittene. Nachmittags kann der Wind durch die Thermik heftig zulegen, dann blieb für mich nur das Bestaunen der Cracks am Strand. Windstärke 5 war jedoch in meinen zwei Wochen eher die Ausnahme.

Kampanien

KampanienDie geführten Wanderungen waren alle gut zu bewältigen und boten traumhaft schöne Ausblicke auf die Küste. Besonderes Highlight war für mich die Wanderung nach Amalfi von Ravello aus. Der Transfer nach Ravello startete morgens um 7 Uhr zur nachtschlafenden Zeit, aber das war schnell vergessen. Das italienische Ambiente und die super lustige Truppe mit der ich unterwegs war, machte diese Tour zu einem unvergesslichen Erlebnis. Ein besonderer Höhepunkt war der Wasserfall auf dem Weg nach Amalfi.

Das Abendprogramm war abwechslungsreich und spontan. Ein Discobesuch im Nachbarort Acea, ein Karaokeabend in der benachbarten Appartementanlage oder Lagerfeuer am Strand unseren Teamern fiel immer etwas ein, falls irgendetwas aufgrund des Wetters oder sonstiger Widrigkeiten ausfallen musste oder einfach nur weil Gäste etwas vorschlugen. Jedoch war die Partylaune unter den Froschgästen eher dürftig, so dass immer die gleichen die Tanzfläche bevölkerten. Zudem sind die Männer, vor allen Dingen alleinreisende Männer, eher rar gesät. Ansonsten war die Mischung okay, Paare, Singles, Alleinreisende alles war vertreten.

KampanienDas Team Tanja und Robert ist das beste, dass ich je erleben durfte und ich habe wirklich nur super Teams erlebt. Egal, was es war die Beiden kümmerten sich, hatten stets ein offenes Ohr und pflegten, wenn nötig, die Gäste bei Schrammen und sonstigen Wehwehchen. Schon gleich in der ersten Woche machte mich eine 13-jährige aufmerksam, dass die Beiden alles könnten. Nach der zweiten Woche, sie war längst abgefahren, hätte ich ihr gerne gesagt, wie recht sie damit hatte.
Der Urlaub war eine super Mischung aus Kultur, Natur und Sport. Wer allerdings ganz viel Nightlife sucht, kann das erst finden, wenn die Italiener alle dort sind. Dann setzt aber auch die Animation voll ein, die uns schon an manchem Nachmittag und Abend den letzten Nerv geraubt hat.

Refrain unseres Abschiedsliedes als Dankeschön für Tanja und Robert und als Einladung für alle kommenden Frösche:

„Das ist der perfekte Urlaub,
das ist das perfekte Team,
es ist einfach nur geil
in Kampanien zu sein.“

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