1. August 2005

Reisebericht Conil

Reisebericht von Richard Machatschek (Riste70 @ aol.com)
FROSCH Reiseziel Sporthotel Diufain in Conil, Andalusien – Spanien

Den Urlaub schon lange eingetragen, die Reise schon längst gebucht, nun kann er kommen: DER SOMMERURLAUB!!
Dazu passend die Ausgangssituation, Freitag, 22.7., Münster, gemütliche 17 Grad, dabei ein erfrischender Nieselregen. Was will ich mehr?
Ich WILL Sonne, 30 Grad, blauen Himmel, weiten Strand und hohe Wellen. Dazu noch Kultur und die kulinarischen Leckereien Andalusiens!!!

Andalusien

O.k., Ankunft: Flughafen von Jerez, 20.15 Uhr, 25 Grad, anschließend der Transfer (75 min.) zum Hotel Diufain.
Eine Begrüßung durch die Frosch-Reiseleitung (Natascha), und noch schnell zum Abendbüffet, denn der Hunger war schon wieder da, trotz der guten Verpflegung durch die Air Berlin- Crew.
Am Samstag haben wir eine kleine Schnuppertour mit dem Mountainbike nach Conil unternommen, um das kleine Städtchen kennen zu lernen. Hier sei die Frage erlaubt: Warum bietet Frosch nicht eine Schnuppertour für Fußgänger an, s. z. B. Dalyan (kommt immer gut an). Vorher gab es natürlich eine gute und informative Mountainbikeeinweisung durch Jens, unseren Mountainbikeguide.
Sonntag war Geschichtstour, d.h., mit einer kleinen Gruppe und unter Führung von Jens sind wir zu einem geschichtsträchtigen Ort gefahren: TRAFALGAR, hier fand eine bedeutende Seeschlacht statt… Mehr will ich hier nicht verraten, denn die Ausführungen von Jens sind sehr unterhaltsam und informativ. Die Länge der Tour betrug ca. 25 bis 30 km und war gut zu meistern.

Andalusien
Andalusien

Da ich nur eine Woche gebucht habe, war das Programm etwas gebündelt:
Montag:
Ausflug nach Cadiz, interessant und sehenswert.
Dienstag:
Mountainbiken: Eine sehr schöne, etwas anspruchsvollere Tour (ca. 40 km), die ins Hinterland von Conil führte. Der Rückweg entlang der Steilküste ist wegen der landschaftlichen Kulisse einfach toll. Zugegeben: Die Hitze sollte man nicht unterschätzen, d.h. ausreichend trinken und v.a. daran denken, sich gut einzucremen.
Mittwoch:
Ausflug nach El puerto de Santa Maria, ein sehr schönes Hafenstädtchen mit sehenswertem Fischmarkt und natürlich sollte die Besichtigung der Bodegas Osborne mit anschließender Verköstigung nicht fehlen. (Sherry in Spanien: einfach lecker!!!)
Donnerstag:
Diesmal ging es mit Jens und den bikes zum beachen. Der Strand war einfach nur super, riesig breit, wenig Urlauber und die Wellen waren richtig hoch. Was will das Froschherz mehr?
Freitag:
Abreisetag: Die Zeit verflog im Nu, noch mal shoppen, ein Cafe con leche im Hotel, dann noch mal zum Strand, schnell Lisa noch ins Wasser werfen, und sich von der Sonne trocknen lassen.
18 Uhr Transfer zum Flughafen (60 Min. Bestzeit?!!!)
1.30 Uhr Ankunft in Münster, gemütliche 17 Grad und Platzregen …

ICH WILL ZURÜCK!!!

Fazit:
Die Woche in Andalusien war sehr schön.
Das Hotel war TOP (nicht überlaufen, ruhige Lage, keine Bettenburg, nettes Personal). Die Verpflegung im Hotel war ebenso gut.
Frühstücksbüffet: könnte abwechslungsreicher sein (jeden Tag dieselbe Sorte Käse / Wurst).
Abendbüffet: leider !!! nur zwei Mal in der Woche, war spitze, große Auswahl, einfach lecker.
Hingegen war die Verköstigung im Auswärtsrestaurant Atalaya nicht unbedingt Froschstandard. Warum ist es nicht möglich, vier Mal Abendbüffet im Hotel anzubieten?
Für den, der gerne Rad fährt, um die Landschaft kennen zu lernen und sich sportlich bewegt, ist das Reiseziel prima.

Andalusien
Andalusien

Danke an Jens für die Radtouren und das Volleyballmatch am Donnerstagabend, das nur (Gunther und Matthias waren nicht schlecht) die BESTEN gewinnen mussten. O.k., einen Satz habt ihr uns abgenommen, was soll´s… Die einzigen treuen Fans hielten zu uns, obwohl das Spiel mehr Publikum verdient hätte. Danke, Rita und Alexandra! Ulli und Lisa, wo wart ihr?
Für Reitsportbegeisterte oder Anfänger war der nahe gelegende Reitstall ein Muss und Genuss. Als wir den Innenhof des Reitstalls betraten, mussten wir uns mit zwei „bösen Wachunden“ (Otello und Pavarotti) auseinandersetzen, sanft ablecken lassen und stets als Spielkamerad dienen. Nach Auskunft meiner Freundin war der Reitausflug durch die nahegelegenen Pinienwälder und entlang der Steilküste im roten Sand mit Blick aufs Meer ein tolles Erlebnis. Der Pferdehof (unter deutschsprachiger Leitung) ist super gepflegt und die Pferde werden dort liebevoll betreut. Conil ist ein Städtchen, das abends zum Leben erwacht. In den schmalen Gassen sind viele Restaurants, es duftet nach Fisch- und Fleischgerichten. Überall sind Menschen, und es herrscht eine spanisch familiäre Atmosphäre.
Empfehlenswert: Die Cocktailbar mit gepolsterter Sitzbank im Innenraum. Dort kann man den Tag in Ruhe ausklingen lassen…

CONIL IST EINE REISE WERT!!!

Muchas gracias an Natascha!

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