19. März 2009

Reisebericht Conil / Andalusien (10.-17.10.08)

Reisebericht von Nadine Böse (Nadine.Boese at gmx.de)
FROSCH Reiseziel Sporthotel Diufain, Andalusien – Spanien

Die Reise nach Andalusien war eine Überraschung für meine Mutter. Das Ziel war es daher, einen noch schön warmen Ort mit einer guten Mischung aus Sightseeing und Entspannung/Sport und mit nicht allzu viel Partyleben zu finden. Dazu wurde mir von den Froschmitarbeitern das Hotel in Conil sehr empfohlen. Insgesamt hat die Reise meine Erwartungen mehr als erfüllt, so dass ich diese Empfehlung auch uneingeschränkt weitergeben kann. Besonders hervor zu heben ist auch die Reisegruppe, in der wir uns von Anfang an aufgrund der harmonischen Stimmung wohl gefühlt haben.

Gestartet sind wir am Freitagnachmittag mit dem Flieger von Düsseldorf nach Jerez. Dort wurden wir mit einem Taxi abgeholt und waren etwa eine Stunde später am Hotel. Das Hotel liegt zentral, man benötigt zu Fuß etwa 15 Minuten zum Zentrum und 10 zum Strand. Wir waren pünktlich zum Start für das erste gemeinsame Abendessen in Conil vor Ort. Die Abendessen wurden im Wechsel von Frosch und in Eigenregie organisiert. Am ersten Abend wurden wir vom Team mit leckeren Tapas begrüßt. Dabei konnten wir unsere Gruppe von etwa 18 Leuten , unsere Reiseleitung Maria und den Mountainbike-Guide Florian kennen lernen.
Nachdem es ca. 6 Monate trocken und heiß gewesen war, gewitterte es dann in der ersten Nacht umso mehr. Ein Unwetter folgte dem andern und mit Ohropax in den Ohren verschliefen wir daher direkt die Einführung. Aber kein Problem: wir konnten trotzdem sehr schnell in Erfahrung bringen, bei welchen Aktionen wir teilnehmen wollten. Anhand von gut überschaubaren Wochenplänen fasste Maria alles im Schnelldurchlauf für mich zusammen.

Der erste Tag war sehr entspannt. Wir starteten mit einer Mountainbike (MTB)-Einführung durch den Ort. Conil ist ein hübscher und lebhafter Ort mit zahlreichen kleinen Bars. Für mich und meine Mutter war es das erste Mal, dass wir auf einem MTB saßen, sodass wir zunächst einmal den Umgang mit der nicht ganz einfachen Schaltung einüben mussten.

Abends waren wir dann mit der ganzen Reisegruppe in einer Tapasbar, die uns vom Frosch-Team empfohlen worden war. Die Vorfreude auf die Tapas wurde bedingt durch einen halbstündigen Stromausfall etwas in die Länge gezogen. Bei urigem Kerzenschein konnten wir aber schon mal das Brot verspeisten. Die Atmosphäre war toll und es hat Spaß gemacht, die vielen verschiedenen Tapas zu probieren.
Aufgrund der Nachsaison im Oktober waren leider nicht mehr so viele Kneipen und Bars regelmäßig offen. Trotzdem war es nie ein Problem, noch etwas zu finden.

Am Sonntag fuhren wir dann mit dem Auto nach Vejer, da die ursprünglich geplante Wanderung nach den starken Regenfällen sicher keine gute Idee gewesen wäre. Das „weiße“ Vejer ist ein romantischer Ort oben auf einem Berg gelegen. Mittendrin befindet sich ein schöner Brunnen mit wasserspeienden Fröschen. Wie für uns gemacht! ☺


An diesem Tag fand eine Hochzeit statt und wir sahen viele Leute in tollen Kleidern/Anzügen und Regenschirmen durch den Ort laufen. Das Brautpaar entdeckten wir beim Fotoshooting. Selbst hier kann man Pech mit dem Wetter haben – wer hätte das gedacht. 🙂
Da das von Frosch für den Abend geplante Restaurant überwiegend Terrasse hat, musste abends dann improvisiert werden. In einem alternativen Restaurant konnten wir am Strand bei Sonnenuntergang mit einem festen Dach über den Kopf – aber dennoch draußen – speisen. Das von Frosch organisierte Essen wurde auf den Mittwoch verlegt.

Ein Stück weiter haben wir den Abend in einer Bar mit Caipis und Salsamusik fortgesetzt. Wir waren fast die einzigen Gäste, hatten aber dafür auch die Tanzfläche für uns. ☺

Am Montag stand dann eine Strandwanderung auf dem Programm. Sehr entspannend! Dabei hatten wir den Leuchtturm vom Kap Trafalgar, wo 1805 die berühmte Schlacht von Trafalgar ausgetragen worden war, stets vor Augen. Die englische Flotte unter Nelson hatte hier die vereinigte spanisch-französische Flotte vernichtet.
Nach einer Pause standen wir auf dem Rückweg vor dem Problem, dass uns aufgrund der ungewöhnlich starken Flut plötzlich der Weg abgeschnitten war.


Die Mutigen und mit Badeklamotten versehenen – unter anderem auch ich ☺ – wateten durch das hüfthohe Wasser. Der Rest musste sich einen Weg weiter außen rum bahnen. Wir waren natürlich schneller und konnten noch schön baden gehen.

Am Dienstag ging es nach Sevilla. Maria organisierte die Autos und fuhr selbst das eine von beiden. So kamen wir problemlos hin und zurück. Eine tolle und absolut sehenswerte Stadt! Zu unserem Programm gehörte natürlich auch die Kathedrale Giralda. Von ihrem Glockenturm aus hat man eine tolle Aussicht auf die ganze Stadt.


Der Alcazar-Garten ist ein Traum.


Die Stadt hat überhaupt sehr viel Flair.


Zum Shoppen sind wir nicht gekommen. Nächstes Mal…
Diesen Abend wurde uns das Essen im Hotel serviert und anschließend die Bar am Pool geöffnet. Auch hier konnten wir Salsa üben. ☺

Der Mittwoch stand dann ganz im Zeichen der Entspannung. Wir legten uns an den traumhaften und nur wenig besuchten Sandstrand und konnten bei Meeresrauschen prima relaxen. Das Wasser war zwar kühl, aber auch erfrischend. Einige der Gruppe haben alternativ die Gelegenheit genutzt, nach Perez zu fahren und den einen oder anderen Sherry zu probieren.

Den Hunger für das Abendessen konnten wir uns bei einer Runde Beachvolleyball erarbeiten.
Am Abend gingen wir dann in das Restaurant, das ursprünglich für den Sonntag geplant gewesen war. Das Essen war super! Anschließend ließen wir den Tag bei Bier und Cocktails ausklingen.
Für Donnerstag musste ich fit sein. Die große Wild Wild West MBT-Tour stand auf dem Programm. Wir fuhren durch Schlamm und Pfützen Richtung Vejer. Dieses Mal ging es nicht bequem mit dem Taxi den Berg hoch, sondern mit dem Bike. Augen zu und durch. Oben angekommen gab es eine Verschnaufpause. Weiter ging es auf der Rückseite dann schön bergab. Nach einem Besuch auf einer Stierfarm mussten wir unsere Räder durch ein Flussbett tragen, da der Weg aufgrund größerer Wasseransammlungen nicht passierbar war. Genau genommen trugen die Männer die Räder und wir Frauen garantierten den reibungslosen Ablauf durch zielsichere Anweisungen.

Bei einer Taubenzucht legten wir dann eine Rast ein. Ein leckeres Radler (spanisch: clara) war genau das Richtige. Eine tolle Erfahrung mit dem Bike durch die Natur zu fahren!
Gegen Spätnachmittag kamen wir nach Hause, besaßen aber noch Energie zum beachen und baden. Wir hatten am Hotel dann genau 15min, um startklar zum Abendessen zu erscheinen. Leider war das schon das letzte Essen. Anschließend ging es wieder zum Pool, um den letzten Abend (zumindest für die Hälfte der Gruppe) noch so richtig zu genießen.

Freitag packten wir, gingen zu einem Markt im Ort und genossen nochmal den schönen Strand. Bei unserer Abreise traf sich die ganze Gruppe zum Verabschieden.
Meine Mutter und ich waren echt begeistert von der Woche! Das Hotel war super, das Angebot an Aktivitäten reichhaltig und die Reiseleitung durch Maria wirklich klasse!
Besonders mit unserer Gruppe hatten wir Glück. Wir haben unheimlich viel gelacht und uns super mit allen unterhalten!

Der Ort eignet sich auch wunderbar zum Kitesurfen und Reiten. In der Gruppe hatten wir sowohl eine begeisterte Reiterin sowie einen, der bei jedem guten Wind auf dem Brett stand.

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