6. Oktober 2006

Reisebericht Costa Rica

Zum Frosch Reiseziel Costa Rica

Dieses Jahr habe ich mich mal für Costa Rica als Reiseziel entschieden und die Reise war ihr Geld wirklich wert.

Costa RicaMittwoch, 28.12.05: Kurz vor 12 Uhr bin ich zu meinen Eltern gefahren, habe meinen Hund abgeliefert und meine Mutter hat mich nach Hamburg zum Flughafen gebracht. Mein Gepäck ließ ich gleich bis San Jose/Costa Rica durchchecken und um 15 Uhr startete mein Flug von Hamburg nach Zürich. Dort ladete ich um 16:35 Uhr, suchte mein neues Gate und verbrachte Ewigkeiten mit warten da mein Flieger nach Madrid erst um 19:35 Uhr ging. In Madrid saßen wir nach der Landung um 21:35 Uhr eine dreiviertel Stunde im Flugzeug fest, weil der Bus der uns zum Terminal fahren sollte uns auf der Landebahn nicht gefunden hat. Mir war das ja so ziemlich egal, aber ganz viele wollten noch ihren Anschlussflug nach Santiago bekommen! Im Flughafengebäude habe ich dann den „Amigo„-Schalter gesucht und dort wurde mir gesagt in welchem Hotel ich übernachte und welchen Bus ich dahin nehmen muß. An der Bushaltestelle traf ich 2 Iren die zum gleichen Hotel wie ich mussten und ebenfalls am nächsten Tag nach Costa Rica flogen. Mein Hotelzimmer war o.k., ich wollte da sowieso nur schlafen und dann weiter fliegen.

Costa Rica

Donnerstag, 29.12.05: Nach dem Frühstück bin ich wieder mit dem Bus zum Flughafen gefahren und um 12:45 Uhr startete mein Flug nach San Jose/Costa Rica. Der Flug dauerte ewig und ich konnte schon gar nicht mehr sitzen und dann kam die Durchsage das wir in Guatemala zwischenlanden. Ich hab echt gedacht das kann nicht war sein, neben mir bekam ich eine neue Nachbarin und die fragte ich gleich mal ob sie auch nach Costa Rica fliegt. Aber nein, sie will nach Honduras. Zum Glück sind wir aber erst San Jose angeflogen und dann flog der Flieger ohne uns nach Honduras, sonst hätte ich echt einen Sitzkollaps bekommen. Während des Fluges habe ich Anja kennengelernt die in meiner Reisegruppe ist und sie machte mich mit Annika bekannt die ebenfalls in unserer Gruppe ist (die Beiden hatten sich zufällig am Flughafen kennengelernt). Gelandet sind wir um 19:35 Uhr Ortszeit (-6 Stunden zu Deutschland, abends war es um 18 Uhr zappenduster und hell wurde es um ca. 5 Uhr), durch den Zoll kam ich ohne Probleme und bei, einreichen der Einreisepapiere gab es ebenfalls keine Schwierigkeiten. Mit meinem Gepäck suchte ich dann meinen Abholer bzw. machte meine Reisegruppe ausfindig. Wir sammelten uns alle an einen bestimmten Punkt, machten uns alle miteinander bekannt und wurden dann nach Ciuad Colon zu unserer Lodge El Maranon gefahren. Ich hatte ein halbes Doppelzimmer ,gebucht (wie fast alle), nur meine Zimmerkollegin Britt war noch nicht da, es hieß sie ist irgendwo stecken geblieben und kommt einen Tag später. Das Zimmer war sehr einfach, 2 Betten, ein winziges Bad (Toilettenpapier darf man nichts ins Klo schmeißen, sondern in den Müll da sonst der Abfluß verstopft), die Fenster waren mit Fliegengitter versehen, alles war sehr hellhörig (klingelte ein Wecker waren alle wach, erzählte einer etwas konnte der Nachbar alles gut mithören) und die Bauweise war sehr landestypisch (unter dem Motto:das wird schon halten).

Costa Rica

Freitag, 30.12.05: Die Grillen, Eichhörnchen und was hier sonst noch so rum fliegt und läuft machen einen Höllenlärm, ich bin unzählige male nachts aufgewacht weil es so laut war. Beim Frühstück haben wir uns alle untereinander bekannt bemacht ,insgesamt waren wir 14 Personen, 2 Pärchen-Andreas(49)& Susanne(43) und Frank(37) & Katrin(31), Yvonne und Claudia reisten zusammen und die restlichen waren alle alleine. Zwei Jungs hatten wir noch dabei, Christoph und Meinolf und der Rest waren Mädels, Miriam (25) war die Jüngste, dann folgte ich und die anderen waren alle zwischen 30 und 37 Jahre alt, eine gut gemischte Gruppe. Nach einer Wochen bildeten sich dann kleine Grüppchen weil man halt mit dem einen besser klar kam und die Interessen gleich waren als bei den anderen,aber ist ja ganz normal und hat nicht gestört. Unser Reiseleiter Guillermo(64) stieß beim Frühstück dazu und erzählte uns ein bisschen was über den Reiseablauf und dann fuhren wir mit dem Bus in die nächste Kleinstadt Ciuad Colon. Wer wollte konnte auf die Bank gehen und Geld tauschen und sonst stand der Supermarkt noch hoch im Kurs. US$ hatte ich von Zuhause aus mitgebracht, aber in solchen kleinen Dörfern kommt man nur mit der Landeswährung dem Colones (600 Collones gleich 1 Euro) weiter. Also habe ich einen Teil meiner US-Dollars getauscht. Die Bank funktioniert dort etwas anders als bei uns, bevor man Eintritt muß man eine gläserne Schleuse betreten, darin wird man durchleutet, von da aus geht es zur Rucksack Kontrolle und dann endlich durfte man sich nebeneinaander (nicht hintereinander) am Schalter anstellen. Der Supermarkt glich eher einer umgewandelten Garage, sehr einfach und absolut kein Vergleich zu unseren Supermärkten. Alles war offen, viele Fliegen (natürlich im Obst und Gemüse) und an der Kasse war das Personal ununterbrochen damit beschäftigt dich zu bescheißen. Das Wechselgeld musste sofort nachgezählt werden und die versuchten es immer wieder falsch rauszugeben. Wir sind in den Friedenspark der Universidad para la Paz gefahren, aber das war wirklich nur ein kleiner See mit einer Erhebung wo diverse Statuen drauf standen, fand ich eher langweilig, vorallem wurde dafür noch Eintritt verlangt. Anschließend sind wir ein kleines Stück mit dem Bus gefahren und haben das Waldreservart Rodeo erwandert, am Ende des Weges war ein Fluß wo wir erst mal unsere Füße kühlten. Zurück im Hotel aßen wir etwas und mit Claudia, Annika, Katrin, Frank und Meinolf wanderte ich auf eigene Faust in der Gegend herum, entlang an Kaffeeplantagen den ganzen Berg hinauf und wieder runter. Hinunter war das so steil das man mühe hatte langsam zu gehen und im Zimmer taten mir meine Kniescheiben so doll weh das ich die Knie absolut nicht mehr knicken konnte. Nachts als ich bereits schlief kam endlich meine Zimmergenossin Britt angereist und riß mich aus tiefen Träumen. Die Ärmste ist 2 Tage durch die Welt geflogen, weil ein Fliger überbucht war und über Umwege ist sie dann irgendwann doch noch in Costa Rica gelandet, allerdings ohne Gepäck!

Samstag, 31.12.05: Morgens sind wir um 8 Uhr mit dem Bus zu dem Vulkan Poas gestartet. Etwa 1,5 Stunden dauerte die Fahrt und den Rest mussten wir auf guten Asphaltstraßen zurück legen. Der Vulkan ist noch aktiv, war aber bei unserem Besuch ganz ruhig und man sah nur das er ab und zu dampfte.Von dort aus wanderten wir zu einer Lagune (ein ehemals aktiver Vulkan wo jetzt kristallklares Wasser drin ist) und sahen auf dem Weg ein kleines Eichhörnchen (das war kleiner und zierlicher als unsere). Auf der Rückfahrt hielten wir kurz an einer Kaffeeplantge und guckten uns die Pflanze genauer an und dann setzten wir unseren Stadtrundgang in San Jose fort. Das ist vielleicht ein durcheinander dort, Staub, Lärm, Autos, Hupkonzerte und ein totales Wirrwarr mit der Bevölkerung. Alles lief und fuhr kreuz und quer durcheinander, keine Ahnung ob da irgendein Konzept hinter steht. In der Markthalle wurden wir Europäer total begafft, es war nicht so das wir etwas beguckten, sondern wir wurden eher beguckt. Sooft scheinen da keine Besucher zu kommen. Es wurden dort viel Obst und Gemüse angeboten, Fisch, Fleisch, Kleidung und alles was in Costa Rica zum Leben gebraucht wird. Die Museen waren wegen Silvester geschlossen (mein Glück), aber sonst graste Guillermo alles mit uns in der Hitze ab. Mir war das echt zu langweilig und Katrin, Frank, Christoph und Meinolf auch, da haben wir uns kurzzeitig mal abgesetzt und sind später wieder zur Gruppe gestoßen. Britt war noch schlauer und gleich am Anfang „abhanden„gekommen. Abends wurde ein Salsa-Kurs angeboten und wir wollten Silvester feiern. Bis 22 Uhr haben wir durchgehalten, aber dann ging gar nichts mehr, wir wollten nur noch ins Bett. Um Mitternacht bin ich kurz von der Knallerei aufgewacht, aber sofort wieder eingeschlafen.

Sonntag, 01.01.06: So, heute verließen wir das El Maranon und sind mit dem Bus nach La Fortuna gefahren. Die Fahrt dahin dauerte etwas 4 Stunden und zwischendurch sind wir in San Ramon bei einem Zigarrenproduzenten angehalten und haben uns zeigen lassen wie man eine Zigarre(in Costa Rica heißen die Zigarren dann nicht Havanna wie auf Cuba, sonder einfach Habanna!) dreht, Katrin wurde dann auserwählt ebenfalls eine Zigarre zu drehen. In La Fortuna bezogen wir unsere Zimmer und sind dann zu einem im Regenwald gelegenen Wasserfall gewandert. Auf dem Weg dahin sahen wir ganz viele Kolibries, einen bunten Tukan, Amazonen und am Wegesrand stand ein Mann der frische Kokosnüsse verkaufte. Der hatte eine zahme Amazone da rum fliegen und die nahm ich gleich mal auf den Arm. Der Vogel ist dann kreuz und quer an mir rumgeklettert, wuschelte in meinen Haaren herum und versuchte alles an mir anzuknabbern. Am Wasserfall war es richtig toll und darunter zu baden super erfrischend, allerdings musste man ein wenig wegen der Ströhmung aufpassen und das Wasser war eiskalt. Der Weg zurück ging gleich doppelt so schnell, weil wir alle voller neuer Energie waren und unsere Körpertemperatur etwas im Wasser abgekühlt wurde.

Montag, 02.01.06: Wir starteten zu unsere 2-tägigen Regenwaldwanderung in den Bospue de los Ninos. Ein kleines Stück fuhren wir mit unserem Bus und weil dann die Straße aufhörte mussten wir in so einem „Pick up“ (ein offener LKW, wie man ihn aus diversen Afrika-und Asienfilmen kennt) umsteigen und sind zum Rande des Regenwaldberges gefahren. Von dort aus ging es zu Fuß weiter, unser Rucksack (das Gepäck blieb in der Lodgue, wir nahmen nur Sachen für eine Nacht mit) wurde zum Glück hochgefahren und wir wanderten durch ganz dichten Gestrüpp. Voran ging unser „Machetenmann„ der den Weg mit seiner Machete freischlug und dann kletterten, rutschten und sprangen wir im Gänsemarsch hinterher. Das war ein richtiger Akt, die Wanderung dauerte ca. 3 Stunden lang und das durch einen richtigen zugewachsenen Urwald. Wege mussten wir uns suchen, der Schlamm war super rutschig und wir sind ständig geschlittert (heller Schlamm rutscht besser als dunkler Schlamm war meine Erkenntnis am Abend), teilweise mussten wir kleinere Abhänge auf gut Glück runter springen und hoffen das man festen Untergrund erwischte, manchmal halfen Lianen zum festhalten. Ich ging direkt hinter unseren „Machetenmann„, da war der „Weg„ noch einigermaßen begehbar, aber ich möchte nicht wissen wie es den Letzten in unserer Gruppe gegangen sind, ich denke die sind im Schlamm nur noch weg gerutsch und konnten froh sein wenn sie nicht irgendwo in der Böschung landeten. Unsere Führer ist dann auch direkt vor mir in ein Tierbau gefallen, das Loch war zugewachsen und auf einmal sah ich nur noch einen Kopf aus der Erde rausschauen, wie gut das er vor mir ging. Als wir den Wald verließen mussten wir noch ca. 2 Stunden lang in der prallen Mittagssonne den restlichen Berg hochwandern. Teilweise hab ich echt gedacht, das ich gleich umkippe, mit der Sonne war das echt die Hölle. Meine Beine waren total zerstochen (Sandfliegen, die Stiche jucken noch nach 3 Wochen!!!), schlammig und meine Schuhe nicht mehr identifizierbar (habe ich immer noch nicht sauber bekommen). Irgenwann erreichte ich endlich unsere Urwaldlogde oben auf dem Berg, die Sicht war atemberaubend schön und als ich in den Spiegel guckte traf mich fast der Schlag. Mein Gesicht war knallrot, so als hätte ich alles von der Sonne verbrannt, aber das war nur die Anstrengung, denn nach 2 Stunden hatte ich wieder meine normale Gesichtsfarbe. Es gab zum Glück gleich Mittag und ich war so ausgehungert das ich quasi drüber herfiel und vor Erschöpfung dann fast mit dem Kopf in meinen Teller reinfiel. Es gab Reis mit Brühe, Hühnchen und dazu verschiedenes Gemüse (Möhren, Kürbis, Manniok, Bohnen, Mais). Gleich 2 Stunden später wanderten wir weiter zu einem Wasserfall (der Weg war wesentlich einfacher) und auf dem Rückweg zu unserer Urwaldlodge kamen wir an einem herrlichen See vorbei wo wir den Rest des Tages drin geschwommen sind. Abends gab es Fisch zum Abendbrot und 2 Waldratten (sehen so aus wie eine große Maus und sind rotbraun) tummelten sich in unserem Essensraum. Die hatten auch absolut keinen Respekt oder viel Hunger und stibitzen sich was von unserem Essen. Unsere Zimmer waren sehr einfach, man könnte sagen ein Gruppensaal wo jeder sein Bett (mit Moskitonetz und durchgelegener Matratze) hatte und WC und Dusche waren sehr ekelig (es gab da zum hellhörig das ich schon Affen im Zimmer vermutete). Punkt 20 Uhr geisterten wir mit unseren Taschenlampen zum Zähne putzen herum und keine 5 Minuten später hörte man keine Stimmen mehr, weil alle bereits tief und fest vor Erschöpfung schliefen.

Costa Rica

Dienstag, 03.01.06: Bereits um 5:30 Uhr war ich wach und bin aufgestanden. An dem See wo wir waren kommen nämlich morgens bei viel Glück Tapiere zum Trinken hin. Ich bin also alleine dahin gewandert und traf dann im Wald erst Britt und später Claudia. Leider kam kein Tapier dazu, aber es war trotzdem total beeindruckend das Morgenschauspiel mit den ganzen Vögeln zu beobachten. Beim Frühstück bekamen wir dann allerdings Besuch von einem Nasenbär der hinterm Haus nach Abfällen wühlte. Wir gingen nach dem Frühstück wieder wandern (eine Herde Pekaris-sowas wie Wildschweine kreuzten unseren Weg) und zwar zu einer heißen Schwefelquelle wo wir alle eine Schlammpackung auflegten. Das war nur eine ganz kleine Stelle in einem Bach wo es kochend heiß war, brodelte, dampfte und nach Schwefel roch. Die Heilerde darunter soll sehr gesund sein (wird bei uns sündhaft teuer verkauft) und wir klatschten uns den Matsch ins Gesicht (das war eine Sauerei). Mit dem Schlamm im Gesicht wanderten wir weiter und dabei sahen wir garantiert aus wie irgendwelche Eingeborenen, wir haben uns gegenseitig angeguckt und uns nur kaputt gelacht. Zum Glück gibt es da außer uns keinen der uns hätte sehen können, denn 2 Stunden sind wir bestimmt so furchterregend herumgewandert. An unserem See konnten wir alles abwaschen, sahen 10 Jahre jünger aus und unsere Haut war wirklich ganz seidig glatt. Nach dem Mittag verließen wir unsere Lodge und wanderten auf einfachem Wege der Berg wieder runter bis uns der „Pick up„ aufsammelte und zurück nach La Fortuna brachte. Ein freudiges Ereignis in unserem Zimmer: Britt´s Gepäck ist endlich da!!! Wo auch immer es soooo lange war!

Mittwoch, 04.01.06: Heute ließen wir es ruhiger angehen und haben eine Tagestour zum Cano Negro gemacht. Das ist ein See mit vielen Flussabzweigungen an der Grenze zu Nicaragua(wir mussten auf der Fahrt unsere Passportnummer und Namen angeben damit wir nicht ausversehen in Nicaragua einreisen und da bleiben). Ein Bus holte uns an unserer Lodgue ab und nach ca. einer Stunde hielten wir an einem Baum wo sich Unmengen von großen Leguanen in der Sonne aalten. Der Baum liegt wahrscheinlich so gut in der Sonne das er ein regelrechter Anzugspunkt für diese Tiere zu scheinen ist. Am Cano Negro stiegen wir in ein kleines Boot was nur für uns reserviert war und dann fuhren wir ganz gemütlich durchs Wasser und sahen so viel Tiere wie noch nie. Kaimane in Mengen, Kapuzineraffen, Brüllaffen, Schildkröten, Leguane, Wasserechsen, Eisvögel, Komorane, Löffler, Silberreiher, Schlangenhalsvögel usw. Zum Mittag legten wir an, aßen in einer palmbedeckten Hütte zu Mittag (Reis, Bohnen, Ananas, Melonen, hat unser Bootsführer von Land aus mitgenommen), dann schipperten wir noch etwas durch Wasser, legten wieder am Ufer an und der Bus fuhr uns zurück. Ganz plötzlich stoppte der Bus bei voller Fahrt und was war??? Unsere Fahrer hat ein Faultier im Baum entdeckt und das bewunderten wir nun alle. Es ist mir absolut unbegreiflich wie er dieses eine völlig getahnte Tier während der Fahrt im Wald entdeckt hat.

Donnerstag, 05.01.06: Um 7:45Uhr haben haben wir gefrühstückt und danach sind wir zu den Hängebrücken gefahren. Es regnete ganz schön, aber im Regenwald war es einigermaßen geschützt und im Laufe des Vormittags hörte es ganz auf zu regnen. Die Hängebrücken fand ich nicht so abendteuerlich wie ich es erwartete hätte. Im Regenwald waren vernünftige Wanderwege und einzelne Schluchten waren mit großen oder kleinen Hängebrücken verbunden. Ganz am Ende sahen wir dann wenigstens ein Faultier ganz oben im Baum, ich hätte das nie erkannt so wie die getahnt sind. Nachmittags haben wir dann eine ganz tolle Vulkanwanderung am Arenal-Vulkan übernommen. Die Wege waren einfach irre, rechts und links ca.4 Meter hohes Schilfgras und irgendwann kamen wir an richtigen Vulkangestein an was wir erkletterten. Durch den Wind und einigen Schauern war das etwas unangenehm, aber trotzdem schön. Für den Rückweg konnten wir den normalen Wanderweg wählen oder den Dschungel. Keine Frage, wir nahmen den Dschungel und das war fast noch heftiger als die andere Dschungelwanderung. Leider hatten wir keine Machete dabei und krauchten so durch´s Dickicht, dabei schlängelte sich eine giftige Korallenschlange über unseren Weg und ein wilder Truthahn bekam es mit der Panik zu tun als wir da auftauchten. Nach ca. 2,5 Stunden fuhren wir erschöpft zur Lodge zurück, machten uns frisch, fuhren zum Essen in die Stadt und dann zum Arenal-Vulkan. Der Vulkan ist noch aktiv und wir haben mitgekriegt wie der noch richtig „gespuckt„ hat. Gerade im dunkeln war das ein einzigartiges Schauspiel, wie diese roten Gesteinsbrocken hin und her flogen und das Lustigste an der ganzen Sache waren die Glühwürmchen. Überall flogen die herum und es blinckte am ganzen Himmel, entweder gelb-weiß vom Würmchen oder rot vom Vulkan.

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Freitag, 06.01.06: Ab heute heißt es Fahrrad fahren! Morgens nach dem Frühstück wurden unsere Fahrräder angeliefert und jeder bekam ein maßgeschneidertes Fahrrad zugeteilt (schöne Mountainbike´s mit 2 verschiedenen Gangschaltungen), dazu einen Helm und Fahrradhandschuhe. Wir hatten 2 Fahrradguides (Rico und keine Ahnung wie der Kleine hieß, fahren beide Costa Ricanische Nationalmannschaft) die uns gute (spanische und englische)Tips gaben und während der Radtour begleitete die ganze Zeit ein Versorgungsfahrzeug.

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Ich kam mir schon fast vor als fahre ich hier Tour de France. Andreas fährt Zuhause viele Fahrradrennen (dementsprechend gute Kondition hatte er und er hatte keine Mühe damit unsere Guides zu überholen und das Team anzuführen), aber sonst waren wir alle eher Hobbyfahrer. Die Fahrradtouren waren echt lustig, weil sich gleich am ersten Tag abzeichnete wer konditionell mithält und wer die „Looser„ sind. Wir waren dann auch so ehrgeizig und sind richtige Rennen gefahren über die Strecke, haben Teams gebildet usw. Eigentlich war es so gedacht das Rico vorne fährt und unsere kleiner Guide der Letzte ist damit keiner verloren geht( das Feld zog sich mit der Zeit auch ca. 2 km auseinander, weil welche schneller waren als die anderen) und unsere Versorgungsfahrzeug mit Danillo als Fahrer (hupen scheint seine Leidenschaft zu sein!) fuhr die Strecke immer rauf und runter um zu gucken ob noch alle da sind oder ob jemand was braucht(Wasser!!! Ich habe bestimmt 3 Liter in mich hineingekippt). Am 2. Tag konnten unsere Guides allerdings nicht mehr so richtig mithalten, Andreas fuhr sowieso allen davon, Claudia (Marathonläuferin) hielt sehr gut mit und in mir erweckten ungeahnte Kräfte und Kondition. Ich war selbst total überrascht über mich selbst und fuhr mit an der Spitze, allerdings habe ich beim bergauf fahren zuviel Zeit verloren, dafür aber die verschenkte Zeit wieder eingeholt. Unsere erste Etape führte uns von unserer Lodge in La Fortuna zu unserer nächsten Lodge La Alondra in die Nähe von Arenal. Das waren knappe 40km bergauf und bergab, teilweise war das so steil das wir beim runterfahren stark bremsen mussten um nicht in den Verkehr zu geraten. Die Strecke war wunderschön, Berge, der See, eine klasse Landschaft und eine gute Asphaltstraße. Zwischendurch haben wir ein kleines Früchtepicknick eingelegt (Melone, Papaya und Ananas) und dann ging es weiter zu unserer Lodge (direkt am Arenalsee)die wir Mittags völlig durchgeschwitzt erreichten. Beim Duschen sind dann auch gleich zwei Duschen mehr oder weniger explodiert, es hieß von Anfang an wir sollen den Hahn mit einem Schuh öffnen, weil angeblich mal jemand einen gewischt gekriegt hat als er es mit der Hand versuchte. Tja, ich weiß nicht wie aber es gab im Nachbarzimmer ein Kurzschluß in der Dusche, es machte Peng und Andreas & Susanne standen kreidebleich im Garten, einige Sekunden später das selber mit Katrin & Frank. Wir haben die Duschen etwas genauer unter die Lupe genommen und unserer Elektriker hat nur mit dem Kopf geschüttelt und meinte das sei lebensgefährlich (wir haben´s fotografiert und jetzt beim Reiseveranstalter eingereicht). Das konnte ich sogar sehen das dass nicht fachgerecht ist, alle Leitungen lagen offen oder mit etwas Isolierband verkleidet um den Duschhhals herum und das kann auf Dauer nicht gut gehen. Nachmittags sind wir in die Stadt (also 1 Supermarkt, 1 Tankstelle und ´ne Bäckerei) gefahren und haben bei einem deutschen Bäcker halt gemacht. Der war richtig gut drauf, ist von Deutschland ausgewandert und hat sich dort mit seiner Bäckerei selbständig gemacht. Im Garten tummelten sich seine Hasen, Hunde und ein Leguan und Miriam und ich saßen bestimmt 2 Stunden lang bei ihm im Privatgarten und haben gequatscht.

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Samstag, 07.01.06: Um 6:45 Uhr sind wir aufgestanden und nach dem Frühstück sind wir im Bus ein kleines Stück bis Tilaran gefahren und von da aus startete unsere nächste Etappe. Es war super windig, so das man kaum stehen konnte und fast weggeflogen ist, ich zog erst meine Regenjacke als Windschutz an, aber die hat sich so aufgeblasen das ich die während der Fahrt schnell wieder auszog und ins Auto schmiß. Tja, und dann packte mich oben auf einen Berg eine Windboe und hob mich samt Rad richtig von der Straße ab. Ich hatte null Chance und konnte in keinster Weise etwas ausrichten, mich riß der Wind in voller Fahrt von der rechten Straßenseite mit, ich hob mit dem Rad vom Boden ab und landete dann samt Fahrrad im linken Straßengraben. Zum Glück ist kam gerade kein Gegenverkehr, sonst weiß ich nicht wie das ausgegangen wäre. Mein Helm (Gott sei dank mussten wir den tragen) saß ganz schieß auf´m Kopf, mein rechter Arm war total aufgeschürft und blutete und das linke Bein sah genauso aus. Meine Trinkflasche war hinüber und die Gangschaltung verbogen. Vor und hinter mir fuhr zu dem Zeitpunkt keiner und den Sturz hat außer mir niemand mitbekommen, selbst als ich da lag war noch keiner in Sicht und ich hiefte mein Rad selber aus dem Schottergraben raus, klopfte den Dreck ab und fuhr weiter. Kurz darauf wartete Rico an einer Kreuzung (damit wir auch alle richtig abbiegen) und ich ließ von ihm meine Rad wieder richtig hinbiegen und auf die Wunden kam Desinfektionsmittel. Nach 30 km endete unsere Strecke, wir stiegen in den Bus und fuhren über die Panamerika ca. 1,5 Stunden nach Nicoya wo wir zu Mittag aßen. Das Mittagessen war ausnahmsweise mal inklusiv und wurde von einigen Damen auf einen sogenannten Sonnenherd gekocht. Das Essen war super lecker (Reis, Kartoffelbrei, Bohnen und ganz viel verschiedenes Gemüse). Wer wollte konnte jetzt die restlichen 30km(80% bergauf!!!) in der Mittagssonne per Rad zurück legen und das wollten wir natürlich. Mir sind über Nacht scheinbar Muskeln gewachsen oder ich wurde gedopt! Mein Fahrrad und ich waren eins, ich hatte es total raus in welcher Sekunde ich in welchen Gang schalten musste und selbst beim bergauf fahren hatte ich eine bessere schnellere Technik entwickelt (ich denke da kann ich noch mehr raus holen, wenn ich am Ball bleibe) als am Vortag. Ich bin geradelt was das Zeug hält, hatte so einen Spaß dabei und Andreas und ich haben weit das Feld angeführt. Mal war er weit vor mir, aber sobald es bergab ging hatte ich ihn wieder. Während eines Zweikampfes (was waren wir ehrgeizig, währen die anderen sich gequält haben) bergauf ist dann meine Kette abgesprungen, was war ich sauer(war allerdings mein Schaltfehler) und dann war ich zu nämlich das Ding wieder aufzulegen (war mir zu kompliziert mit den ganzen Zahnrädern) und musste warten bis Rico mich endlich mal eingeholt hatte…, er legte meine Kette rauf und ich konnte weiterradeln. Ich habe aber bestimmt eine halbe Stunde gebraucht um Andreas nur sehen zu können. Halb tot sind wir dann in Samara in unserem Hotel angekommen und ich war so durchgeschwitzt das ich kaum meine Hose ausziehen konnte, alles klebte und die Dusche war ein wahrer Genuß. Samara ist ein kleiner einfacher Ort direkt am Pazifikstrand und da kam so richtiges Südseefeeling bei uns auf, abends saßen wir ganz oft am Strand mit einem Cocktail oder wir lagen in den Hängematten die überall am Strand zwischen den Palmen hingen, ja das schon so ein bisschen wie in dem Film „The beach„.

Sonntag, 08.01.06: Meine Beine sehen ganz furchtbar aus, zerstochen ohne Ende, dazu blaue Flecke und überall Schürfwunden, aber immerhin schön braun und meine Füße genauso. Heute ließen wir es etwas ruhiger angehen und sind dem Rad 20km zum benachbarten Strand gefahren. Den Schotterweg konnte man gut befahren, einen Fluß mussten wir durchquren und dann tauchte ein ganz toller Strand auf, außer uns war kein Mensch da. Unter zwei Palmen haben wir unser Quartier aufgeschlagen und sind dann in die Fluten gesprungen. Oh, war das schon, allerdings waren die Wellen sehr hoch und leicht gefährlich. Wir wurden richtig unter Wasser gedrückt, rumgeschleudert und tauchten ganz woanders wieder aus. Erst war das beängstigent, aber dann hatten wir richtig Spaß daran gefunden. Am Strand liefen einige kleine Krebse rum und Pelikane schwammen auf dem Wasser. Abends bin ich nach dem Essen (zur Abwechslung habe ich mal einen Hamburger gegessen!) gleich ins Bett gefallen, weil ich ganz schön kaputt war.

Montag, 09.01.06: Heute haben wir die andere Richtung eingeschlagen und sind dort zum Strand geradelt, wir haben sogar Affen auf der Tour dahin gesehen. Nach einer Stunde relaxen am Strand wurde mir das zu langweilig und außerdem wollte ich nicht viel mehr als Fahrrad fahren. Ich hatte irrsinnigen Spaß daran und fuhr Kilometer weit, erst zu dem Strand von gestern, dann wieder zurück, hielt hier und dort (eine braune Schlange kreuzte meinen Weg, unzählige Leguane, einige Eichhörnchen und viele Kolibris habe ich gesehen) und dann hatte ich meine 60km voll und bin duschen gefahren ins Hotel. Nachmittags sind wir zu unserer Reittour aufgebrochen. Ein Auto (da wo wir wieder hinten drauf sitzen mussten) fuhr uns zu den Pferden und dann ritten wir brav hintereinander los und ein Hund begleitete uns. Zuerst ging es in einen Wald, über Stock und Stein, bergauf und bergab. Wir sahen viele Affen, einen Nasenbär im Baum und dann endlich ein Gürteltier! Danach hatten wir bereits seit Tagen Ausschau gehalten und nie eins entdeckt. Als es leicht dämmerte durchquerten wir einen Fluß und trabten dann zum Strand. Das war wirklich toll und muß ein Bild für die Götter gewesen sein, wie eine Herde Pferde da im Sonnenuntergang entlangdonnerte am Strand. Einige Leute zückten in windeseile ihre Kameras und fotografierten uns. Am Strand wurden gerade kleine Babyschildkröten ausgesetzt (da war eine Aufzuchtstation) und wir kamen gerade zum richtigen Zeitpunkt. Ich bin ins Wasser reingeritten und da konnte man sehen wie die ganzen kleinen Babyschildkröten um die Wette paddelten. Zurück zur Ranch ging es wieder durch den Fluß und im schnellen Trapp zurück, weil es schnell dunkel wurde. Die Reittour war total schön und wir waren alle so begeistert, vor allem weil man von da oben doch andere Dinge sieht als zu Fuß oder auf dem Rad.

Dienstag, 10.01.06: Unser erster Relaxingtag, aber ich bin den halben Tag geradelt und dann zusammen mit Claudia und Miriam an den Strand gegangen. Das mit dem baden war allerdings so eine Sache, weil im Wasser nicht sichtbare Feuerquallen (eine harmlose Art)sind. Man spürt sie einfach nur, flüchtet aus dem Wasser und sieht 2 Tage so aus als wenn man in Brennesseln gebadet hat und diese Erfahrung machten wir dann auch. Mit meinen Postkarten ging ich noch zur Post, aber die waren da selten nämlich und hatten auch keine Lust sich großartig zu bequemen. Ich kaufte Briefmarken und steckte meine Karten ein, aber bis heute ist noch keine angekommen.

Costa Rica

Mittwoch, 11.01.06: Bereits um 7:30 Uhr starteten wir unseren Weg zurück zu unserer Startlodge El Maranon. Katrin & Frank verabschiedeten sich schon, weil sie bereits heute abfliegen und per Taxi zum Flughafen fahren. Unsere Gepäck wurde auf auf´s Busdach geschnallt und dann sind wir zum Golf von Nicoya gefahren. Stiegen in ein kleines Boot (was lange nicht anspringen wollte) und schipperten durch die Mangrovenwälder auf die Insel Chira. Wir haben sogar 4 Krokodile gesehen die um unser Boot schwammen, viele Fregattvögel, Löffler, Reiher, Pelikane und einen großen Leguan. Das Boot konnte nicht direkt am Ufer anlegen und wir gingen die restlichen Meter zu Fuß durch´s Wasser. An Land wanderten wir etwa eine halbe Stunde wo wir dann an einer Hütte Essen bekamen (ganz leckeren Fisch mit Reis und Brokkoli), eine kurze Mittagspause einlegten (eine riesiege Heuschrecke krabbelte mein Bein hoch…) und dann mit dem öffentlichen LKW (wir wieder hinten auf der Ladefläche) zurück zum Hafen fuhren, mit dem Boot übersetzten und wieder in unseren Bus einstiegen. Es war entsetzlich heiß, auf der Insel schwitzen wir bereits wie doof, aber im Bus war das echt mörderisch. Irgendwann legten wir einen Eisstop(nur abgepacktes Eis essen, niemals frisches!!!) ein und dann ging die 4stündige Fahrt weiter und wir waren total gerädert als wir endlich ankamen. Britt und ich bekamen diesmal die Lodge im Privatregenwald und hatten eine eigene Terasse. Das Zimmer ist total zugewuchert und etwas abseits von den anderen, deshalb Privatregenwald. Abends aßen wir alle zum Abschied zusammen und tranken unseren Rum aus. Wir haben nämlich während der Reise immer mal wieder ein Fläschchen Rum(die beste Qualität überhaupt und günstig zu unseren Verhältnissen gesehen) gekauft, Ananas darin eingelegt und uns lustige Abende gemacht und die Reste mussten nun alle aufgebraucht werden.

Donnerstag, 12.01.06: Von Britt nahmen wir beim Frühstück Abschied, sie ist dann alleine mit dem Bus an die Karibikküste gefahren und wollte dort noch einige Tage bleiben. Claudia, Miriam, Christoph, Meinolf und ich sind mit dem öffentlichen Bus nach San Jose gefahren (die Fahrt kostete ca. 25 Cents und dauerte 30 Minuten!!!) und da herrschte immer noch das gleiche Gewusel wie vor 2 Wochen. Wir haben uns relativ schnell aus den Augen verloren und mir war das ganz recht so, dann konnte ich in Ruhe bummeln gehen und gucken. Ich bin wieder in die Markthalle gegangen wollte scheinbar das Fleisch gleich verkaufen. Beim Anblick der „Fischabteilung„ bin ich ganz neidisch geworden, soviel Auswahl und zu so günstigen Preisen. Auf dem Tiermarkt bin ich auch gelandet, Hunde, Meerschweinchen, Mäuse, Vögel und sogar Fische wurden angeboten aber unter was für unmöglichen Bedingungen, ich bin schnell weiter gegangen. Irgendwann musste ich auf Toilette und da es keine öffentlichen Klo´s gibt bin ich auf ein nobles Hotel zugesteuert und habe nach den „Banos„gefragt. Im großen Spiegel auf´m Klo sah ich dann das meine Vordertasche geöffnet ist und ich ahnte es bereits, mein Portemonaie war weg und die Haarbürste die davor lag ebenfalls. Einfach geklaut, ich kann mich an keine Situation erinnern wo es hätte passiert sein können, ich habe höllisch auf meinen Rucksack aufgepasst, aber so was geht scheinbar wirklich sekundenschnell. Aber ich bin ja nicht ganz doof, denn jeder hat uns gewarnt das man in San Jose beklaut und überfallen wird und als Europäer fällt man eh gleich bei den Einheimischen ins Auge.

Mein Portemonaie war eine Attrappe, ich habe ein ganz altes Portemonaie genommen, das mit Papier und kleinen Steinen gefüllt und der Dieb hat sich bestimmt gefreut, den Verlust meiner Haarbürste konnte ich verschmerzen, habe mir gleich eine Neue gekauft. Nach dem Schock bin ich noch vorsichtiger durch die Straßen gelaufen, bin über einen Handwerksmarkt geschlendert und irgendwann wurde mir die Hitze, das Gewühle und dieses Unüberschaubare zuviel und ich bin zurück zur Busstation gegangen. Mein Bus fuhr auch einige Minuten später ab, von der Haltestelle in Ciuad Colon bin ich zurück zur Lodge gewandert und habe auf die zum relaxen in die Hängematte gelegt. Die anderen Vier kamen kurze Zeit später genauso kaputt zurück. Um 19 Uhr stand der Shuttlebus zum Flughafen vor der Tür, ich habe mich bei allen verabschiedet, gewunken und dann ist meine Gruppe zum Flugzeug gefahren und ich blieb ganz allein zurück geblieben. Unsere Urlaub endete hier sozusagen und ich bin am nächsten Tag auf eigene Faust weiter nach Panama geflogen.

Sonja Holst

3 Gedanken zu „Reisebericht Costa Rica

  1. Mary

    Liebe Sonja,

    die Idee mit dem Fake-Portemonaie ist klasse:-). Ich warte sehnsüchtig auf den Mai 2007 und mehr als 3 Wochen Costa Rica, die auf mich warten. Leider muss auch ich meinen Hund hier lassen und der Sitter ist meine Mutter.

    Ich suche ganz dringend Infos zum Wetter (Regenzeit?) in der Gegend Cahuita und zur Malariasituation.

    Ich war 1994 schon mal in CR dort und damals war dies der schönste Platz der Welt. Ich bin gespannt auf all die Veränderungen, die das Land in den letzten 13 Jahren gemacht hat.

    Herzliche Grüße
    Mary

  2. costaklaus

    Hallo Mary, um Malaria brauchst du dir nicht viel sorgen zu machen, was eher in Betracht gezogen werden muss, ist Dengue. Dagegen gibt es aber keine Impfung , also ist guter Mückenschutz angesagt.
    Gruss und viel Spass in Costa Rica
    costaklaus – http://www.costaricaweb.de

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