16. März 2006

Reisebericht Costa Rica

Zum Frosch Reiseziel Costa Rica

von Dirk Krähmer

Costa RicaZum ersten Mal mit FROSCH und dann noch in so ein fernes Land! Ich war schon sehr aufgeregt und habe vorher extra noch einen Crashkurs Spanisch gemacht. Das war auch gut so. Es ist schon praktisch, wenn man etwas versteht, auch die Speisekarte – aber mit Englisch kommt man auch gut zurecht.

Es war 6 Uhr morgens am Düsseldorfer Flughafen, die Akkus für die Kamera waren geladen und um 8 Uhr ging es dann ab mit dem Flieger in den Süden. Kurzer Stop in Madrid und weiter nach San Jose Airport – Ankunft nach etwas mehr als 11 Stunden. Trotzdem ist es Nachmittag und es regnet. Am Taxistand traf ich schon die ersten Miturlauber. Unsere Gruppe bestand aus 12 Leuten von Anfang 20 bis ende 40. Nach einer rasanten Fahrt im Kleinbus kamen wir zu unsere ersten Lodge. Etwas Kleingeld sollte man immer parat haben, da hier fast jeder gerne ein kleines Trinkgeld sieht für seine Dienste. Mein Zimmer war einfach und sauber, wie eigentlich alle Lodges auf dieser Reise. Seine Luxusanprüche, falls vorhanden, sollte man aber in Deutschland lassen, da alles sehr einfach gehalten ist.

Costa RicaWie im Katalog beschrieben, wurde ich tatsächlich vom Gesinge der Vögel am nächsten Morgen geweckt, gegen 5 Uhr – blödes Jetlag! Aber nicht schlimm, da es schon morgens viele unbekannte Tiere und Pflanzen zu sehen gibt. Nach dem leckeren Frühstück mit frischen Früchten und super Kaffee wurde die Reise besprochen und dann ging es ab in die kleine Stadt Cuidat Cologne. Mit Hilfe des Reiseleiters konnte man dort auch gut Geld am Automaten abheben. Danach vorbei an Kaffeeplantagen in den Park der Uno Friedens Uni und schon ein kleiner Vorgeschmack auf den Urwald.

Am nächsten Morgen ging es zum Vulkan Poas auf 2700 m Höhe, mit anschließendem Kaffeetrinken auf einer Kaffeeplantage. Am Nachmittag Stadtbesichtigung von San Jose im Regen. Abends Salsa-Kurs – leider war ich schon zu müde und habe lieber meine Augen geschont.

Costa RicaNächstes Ziel war Fortuna. Nach einem halben Tag Busfahren und Besuch der Zigarren-„Fabrik“ waren wir dort und konnten unser neuen Lodge beziehen. Und nachmittags noch zum Wasserfall mit kurzer Abkühlung im Wasser. Traumhaft! Auch hier gab es ein sehr leckeres Frühstück und an der Decke über uns lief ein Gekko und beobachtete uns. Wir besuchten an diesem Tag noch die Hängebrücken. Ein tolles Erlebnis, über und in den Bäumen zu laufen!

Einen Tag später war auch schon die Bootsfahrt durch eine tolle Botanik mit vielen Tieren wie z.B. Affen, Kaimane, Schildkröten, Leguane, Faultiere … Für Freunde der Fotografie noch ein Tipp: nehmt ein Teleobjektiv und ein Makro mit, es lohnt sich! Abends wurde an der Lodge gegrillt, eine umfunktionierte Autofelge diente als Grill, dazu viel Gemüse. Von hieraus konnte man auch den nicht weit entfernten Vulkan hören, der fast immer etwas Lava ausspuckt. Hier gab es auch einen Internetraum, wer wollte, konnte dort kostenlos seine e-mails abrufen, oder die neuesten Ergebnisse seines Fussballvereins erfahren.

Costa RicaAuf der Ladefläche eines LKWs ging es am nächsten Tag an den Rand des Regenwaldes der Kinder. Von nun an weiter zu Fuß. Etwas Kondition sollte man schon mitbringen, gerade bei dieser Luftfeuchtigkeit, die einen kaum trocken lässt. Nach einigen Stunden laufen ( 4 bis 6 Stunden …) und vielen Informationen über Pflanzen und Tiere kamen wir – ich schnaufend – zur Urwaldlodge. Hier haben wohl früher die Waltons gewohnt … Kurze Zeit später hat man den Marsch schon fast wieder vergessen, denn es gab Essen – zur Abwechslung mal Bohnen mit Reis, Reis mit Bohnen kannten wir ja schon.

Zwei Tage später ging es von Fortuna per Mountainbike zur neuen Unterkunft am Arenalsee. Die Räder waren sehr gut und wurden abends immer wieder nachjustiert, auch die Guides waren klasse. Abends gab es einen Cocktail auf Kosten des Hauses, da der Nachtisch in der Küche wohl zu Boden fiel und uns nicht mehr angeboten wurde.

Weiter mit dem Bike zur nächsten Lodge – ich habe die letzte Etappe dann doch lieber mit dem Servicebus genossen, es ging ja schließlich an den Pazifik und ich wollte für den nächsten Tag fit sein. War auch gut so, denn die Radfahrt am nächsten Tag zu einem traumhaften Strand mit Palmen und super Brandung war kein Zuckerschlecken: Die Wege waren gut matschig und wir mussten mit dem Rad auf der Schulter einen Fluss durchqueren. Egal, es hat sich mal wieder gelohnt. Abends ging es in die Ragga-Bar zum Chillen mit dem guten Costa Rica Bier IMPERIAL. Nach drei Tagen „relaxen“ ging es dann leider wieder zurück (mit dem Bus) nach Ciudat Cologne in unsere erste Lodge.

Costa RicaAuch wenn es oft anstrengend war, der Regen uns nicht immer verschont hat (genau wie die Stechviecher) und unser Reiseleiter Guillermo immer einen genauen Zeitplan hatte (leider waren 20 Minuten meistens eher 45), war es ein super Urlaub – mehr als ich erwartet habe und noch besser als ich es hier beschreiben kann (mit Fotos kann ich es besser). Ich fühlte mich immer sicher, obwohl es dort wahrscheinlich auch Kriminelle gibt- die gibt es in Deutschland ja auch. Die Einheimischen waren immer recht freundlich zu uns, man darf sie nur nicht hetzen, die Uhren ticken in Costa Rica etwas langsamer- liegt wohl auch an den feucht/warmen Klima.

Kleiner Tipp noch: Große Käfer beißen nicht, die wollen nur spielen! Danke an FROSCH und Aventura, an die Reiseleiter und die netten Menschen in Costa Rica.

Enjoy „la pura vida“ !

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