1. April 2008

Crans-Montana, Sportclub Carlton vom 28.07.-11.08.2007

Reisebericht von Nicole
FROSCH Reiseziel Sportclub Carlton in Crans Montana, Wallis – Schweiz

Nachdem ich schon zweimal zum Skifahren im Sportclub Carlton war, wollte ich jetzt die Berge dort einmal im Sommer erleben.
Dem Charme des Carlton war ich schon im Winter erlegen und umso mehr freute es mich, dass das Carlton auch als Sommerziel angeboten wird.
So ging es mit dem PKW am 28.07.2007 problemlos von Köln nach Crans-Montana.
Dort angekommen wartete ich mit ein paar netten Mädels aus Stuttgart auf der sonnigen Terrasse auf die Zimmervergabe.
Nach dem Einchecken blieb noch Zeit für einen ersten Rundgang durch den Ort. Dann ging es auch schon zum Abendessen. Dort bekamen wir von der Hausleitung Ina und ihrem Team die ersten wichtigen Informationen über die anstehenden Aktionen etc.
Am Board im Eingangsbereich konnte man sämtliche Aktivitäten der Woche auf einen Blick sehen und sich schon einmal seinen „Wochenplan“ zusammenstellen.
Am nächsten Morgen begann der Tag mit dem für das Carlton bekannte reichhaltige Frühstücksbuffet inklusive „Pistenbrote“für den Tag. Danach zeigte uns der Wanderguide Stefan auf einem ersten Rundgang die Orte Crans und Montana. Nachmittags konnten wir uns dann an der Kletterwand am Parkhaus Cry d`Er versuchen.

Crans Montana

Montags ging es auf die erste Wanderung. 6 Std. und 767 Hm von Crans hoch zur Bergstation Cry d`Er , von dort quer rüber nach Violettes und wieder runter nach Crans. Auf dieser Wanderung präsentierte sich uns gleich ein sehr fotogenes Murmeltier, welches geduldig wartete bis auch der Letzte sein Foto geschossen hatte.

Crans Montana

Abends gab es wie immer das sehr leckere Essen von Friedhelm und seinem Küchenteam.
Einmal pro Woche ist Schweizer Abend. Dann gibt es Raclette bis zum abwinken.Sehr lecker…!
Obwohl wir sehr viel gewandert sind hat sich das superleckere Essen mal wieder als Hüftgold verewigt um dann zu Hause mühsam wieder abtrainiert zu werden.
Am nächsten Tag ging es auf einer weiteren Wanderung zum Alpmuseum Colombire, wo wir einen Frischkäse hergestellt und probiert haben.

Crans Montana

Am 01.August war der Nationalfeiertag der Schweizer und so gingen wir nach dem Abendessen zum See um uns das Feuerwerk anzusehen. Der ganze Ort war auf den Beinen und glich einem einzigen Straßenfest. Das Feuerwerk war wirklich imposant. Untermalt durch die Filmmusik der James Bond Filme dauerte es 20 Minuten.
Auch wenn das Wetter nicht immer mitspielte wanderten wir jeden Tag weiter. Stefan wunderte sich jeden morgen beim Treffpunkt, dass wir immer mehr Teilnehmer wurden. Ob sich da wohl seine witzige Art und gute Führung durch die Schweizer Bergwelt herumgesprochen hatte? 😉
Die erste Woche ging wie im Flug vorbei. Da ich zwei Wochen blieb, konnte ich das Wochenende ganz entspannt angehen. Samstags mit einer Stadtbesichtigung von Brig und sonntags mit einem Besuch in Zermatt. Dort konnte ich dann bei schönstem Wetter den Blick auf das Matterhorn genießen!

Crans Montana

Auch in der zweiten Woche wurde fleißig gewandert. Ein Highlight war sicherlich die Wanderung auf den Hausgletscher Plaine Morte. Mit der Gondel fuhren wir das erste Stück bis nach Bella Lui hoch. Von dort ging es dann 3,5 Std. hoch bis auf den Gletscher.Was für ein Anblick!Von dort konnten wir dann entweder runterfahren oder laufen. Wir sind natürlich gelaufen.;-)

Crans Montana

Zum Abschluss habe ich freitags noch die Aquanature-Tour gebucht. Das ist eine Mischung aus Klettersteig und Abseilen über dem Fluss bzw. neben dem Wasserfall.
Wir waren eine überschaubare Gruppe von 6 Personen und Tobi, unser Guide, hat uns mit viel Ruhe über schwankende Hängebrücken, Seilrutschen etc. gebracht. Mein persönlicher Kick war das 40m tiefe Abseilen direkt neben einem tosenden Wasserfall.

Crans Montana

Das war ein schöner Abschluss für diesen zweiwöchigen Urlaub. Das Klettern am Naturfels und noch viele andere Aktivitäten kamen leider zu kurz, aber das Angebot war so groß, dass man sich entscheiden musste.
Schön war auch die Panoramasauna auf dem Dach des Carlton.Von hier aus hatte man einen tollen Blick auf die Walliser Berge und konnte seine müden Knochen entspannen. Genauso der angebotene Massagekurs, bei dem die Grundtechniken der Massagegriffe erklärt und gleich ausprobiert wurden.
Wie immer bei Frosch konnte man einige interessante und nette Leute kennen lernen. Auch mit meinen Zimmerkolleginnen Marion bzw. Antje hatte ich wieder riesiges Glück. Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden. Und ohne „meine Stuttgarter Mädels“ wäre die erste Woche nur halb so schön gewesen!;-)

Wie auch in der Wintersaison fühlt man sich im Carlton dank der guten Hausleitung von Ina und dem unermüdlichem Einsatz der ganzen Teamer dort gut aufgehoben.

Das war ganz bestimmt nicht der letzte Urlaub im Carlton!

Nicole

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.