26. November 2007

Reisebericht Crans Montana 12.-19.8.07

Reisebericht von Nina Heuser
FROSCH Reiseziel Sportclub Carlton in Crans Montana, Wallis – Schweiz

Nun, da hatte ich so einiges gehört von den Fröschen. Jeder kennt einen, der jemanden kennt, der schon mal mit Frosch weg war… Ich wollte gerne einen Urlaub, in dem man Leute kennenlernen kann – allerdings ohne dabei arm zu werden und in einen teuren Pauschalurlaub-Club zu reisen.
So habe ich meine Freundin dazu überredet, eine Woche mit Frosch in die Schweiz zu fahren. Alleine das war eigentlich ein Wunder – sie geht nicht gerne wandern, in die Alpen will sie nur im Winter zum Skifahren, aber irgendwie haben wir uns doch auf das Wallis einigen können.
In Anbetracht des kalten Sommers habe ich vor der Abreise selbst daran gezweifelt, dass das eine gute Idee war; denn der Blick auf wetter.de verriet, dass es bis auf 1700 m runter geschneit hatte – mitten im August.
Der liebe Petrus hat es in unserer Woche allerdings sehr gut mit uns gemeint – wir durften eine Woche lang strahlenden Sonnenschein mit bester Fernsicht genießen.

Crans MontanaSchon bei der Ankunft im Carlton empfingen uns nette und neugierige Gäste auf der Terrasse und an der Rezeption. Die Teamer begrüßten uns bereits an der Rezeption sehr warmherzig und charmant.
Ein bisschen skeptisch haben wir dann das Haus und Zimmer begutachtet. Es lässt sich nicht verleugnen, dass der Sportclub Carlton kein Neubau ist – der Aufzug ist aus dem Mittelalter, unser Badezimmer erinnerte eher an ein Sanatorium aus den 1970er Jahren und auch der Teppichboden hat schon einmal bessere Zeiten gesehen. Dennoch hat das Carlton einen ganz besonderen Charme: man merkt in allen Ecken, wie liebevoll das Haus geführt wird.
Der große Salon zum Beispiel ist wirklich schön eingerichtet; die Bar neu renoviert – aber ganz besonders genial ist die neue Sauna im obersten Stockwerk. Hier hat man selbst aus der Dusche einen perfekten Ausblick über die Walliser Berge!

Am meisten begeistert hat mich, dass man bei Frosch auf einen so gelungenen Mix aus normalen Leuten trifft. Die Teamer machen keine albernen Cluburlaub-Animationen, sondern sind mit Liebe bei der Arbeit – man merkt, dass es Ihnen Spaß macht. Das überträgt sich auch auf die Gäste.
Das Abendprogramm ist abwechslungsreich: Massagekurs, Nachtwanderung, Kickerturnier, Wetten Dass oder eine Weinprobe. Stefan hat dabei mit seinem „Wein-Fachwissen“, der Feuershow oder den „walisischen Volkstänzen“ ein wirklich gutes Programm gestaltet.
Das Tagesprogramm ist für meinen Geschmack etwas zu sportlich ausgefallen – es hätte ruhig auch mal etwas angeboten werden können, wo der Sport nicht so sehr im Vordergrund stand. Bereits bei der „leichten“ Erkundungswanderung am ersten Tag legten wir 500 Höhenmeter zurück. Das Wanderpensum steigerte sich täglich, was mir dann irgendwann zu anstrengend wurde. Unser Wanderguide Gunni hat sich bei den Wanderungen rührend und professionell darum gekümmert, dass auch eher unsportliche Leute wie ich den Berg hochgekommen sind. Dafür bin ich ihr noch heute dankbar – ohne ihre Motivation hätte ich das nicht geschafft! Sogar meine Freundin hat durch Gunni Spaß am Wandern bekommen.

Crans Montana

Crans-Montana ist eine Golf-Destination, womit auch Schnuppergolfen auf unserem Wochenplan stand. Stefan ist wirklich ein knuffiger Golflehrer – aber so wirklich Interesse am Golfen hat er bei uns nicht geweckt – wir sind im Anschluß wieder zum Minigolfen übergegangen ☺

Crans Montana

Die Programme waren sehr unterhaltsam: Käsewanderung, Almgymnastik, Nachtwanderung mit Feuerschlucker – all das hat die Woche im Carlton unvergesslich gemacht.
Besonders gefallen hat mir auch das Essen – Friedhelm ist wirklich ein großartiger Koch. Das Essen ist abwechslungsreich, gesund und spannend – es gab Raclette, Tomaten mit Mozarella in der Form der Schweizer Flagge oder absolut leckeres Eis mit Kürbiskernöl!

Crans Montana

Eigentlich dachte ich, ich sei mit 27 noch etwas jung für einen Urlaub bei Frosch – aber ich glaube, das Alter ist wirklich egal. In der Woche sind alle Gäste, egal ob 5 oder 50 Jahre, egal ob Alleinreisender, Freunde, Päärchen, zu einer Art „großen Familie“ geworden. Der ganze Urlaub hat ein bissle was von einem Ferienlager für Erwachsene: inklusive warmherzigen Abschied zwischen „Teilnehmern“ und Teamern.

Wir waren das erste Mal mit Frosch unterwegs – fest steht, dass es nicht das letzte Mal war!

Crans Montana

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