16. Juni 2007

Reisebericht Davos 2007

Reisebericht von Ferdinand B. (FerdionMars at gmx.de)
FROSCH Reiseziel Sportclub Real in Davos, Schweiz

Als Ziel für diesen Winterurlaub hatten wir uns Davos ausgesucht. Wie üblich ging es Freitag Abend mit dem (Schlaf-) Bus los, nach mehreren Zwischenstops ging es weiter Richtung Süden. Pünktlich gegen 9 Uhr am Samstag morgen kamen wir in Davos an und wurden von Karin und ihrem Team begrüßt. Nach dem Frühstück zog es uns schon auf die Piste. Für den ersten Tag haben wir das Hausskigebiet „Parsenn“ gewählt; welches sich im Nachhinein als das schönste von den insgesamt fünf Gebieten herausstellte.

Davos

Ski/Board:
Zu Fuß sind es ca. 150 m zur Zahnradbahnstation, mit dieser ging es bis zur Mittelstation, einmal umsteigen, wahlweise in die nächste Bahn oder in den 4-er Sessel (die Bahn geht schneller). Von hier aus gehen mehrere rote und blaue Pisten ab. Für die Talabfahrt lag auch ausreichend Schnee. In dem Skigebiet gibt es ausreichend Pistenvarianten, einen kleinen Bereich für Sprünge und auch Buckelpisten. Für die Pause empfehle ich die Hütte „Totalp“ – insbesondere bei Sonnenschein ein sehr schöner Platz zum Relaxen, bei leckeren Snacks und cooler Musik entspannen. Die große Hütte Parsenn dagegen ist oft überlaufen und hat weniger Style.
Nach Parsenn ist das „Jakobshorn“ das nächstgelegene Skigebiet. Mit Bus sind es ca. 10 Minuten Fahrt, dann geht es mit zwei Gondeln zur Bergstation hinauf. Auch hier gibt es eine Vielzahl von blauen und roten Pisten sowie einen Funpark. Als Hütte ist die Yatzhütte super; sie liegt direkt an der Bergkuppe, bietet Liegestühle in den ersten Reihe (das Mieten lohnt sich für eine Stunde!). Am Fuße des Berges ist eine riesige Halfpipe und eine Sprungschanze (mit einem großen Luftkissen zum Landen für das Üben von Sprüngen). Für alle anderen ist genau gegenüber eine Hütte, von der aus es sich wunderbar zuschauen läßt.
Das dritte Skigebiet „Rinerhorn“ ist eher ruhig, die Pisten sind viel leerer. Nachteilig ist eine Busfahrt von ca. 20 Minuten, eine überschaubare Anzahl von Pisten und leider nur Schlepplifte.
Die beiden anderen Skigebiete waren mangels Schnee geschlossen.
Von den Teamern wurden Skikurse in verschiedenen Stufen angeboten; für Anfänger, Fortgeschrittene und die sog. Steps für Könner. Die Kurse wurden mit dem Froschhaus in Frauenkirch zusammen durchgeführt.

Haus / Essen:
Der Sportclub Real liegt sehr zentral an der Talstation Parsenn, gegenüber vom Hotel gibt es einen Supermarkt mit Apotheke. Das Haus ist alt, hat dafür Charme. Das Essen ist (wie immer bei Frosch) klasse. Das Frühstücksbuffet bot neben Brötchen, Brot, versch. Müslis, Wurst, Käse und Marmelade etc. an. Abends hat der Koch immer ein 4-Gänge-Menue gezaubert: Suppe, Salatbuffet, Hauptgericht und Nachtisch. Die Menues waren sehr abwechslungsreich, auch für Vegetarier wurde gesorgt. Das Hotel hat einen Speiseraum mit Theke (und ist damit gleichzeitig Treffpunkt für abends), eine kleine Sauna und einen Skikeller mit Heizung für die Schuhe.
Davos selbst bietet eine Vielzahl von Geschäften, u.a. Souvenirläden, Sportgeschäfte und verschiedene Boutiquen sowie ein großes Wellnessbad mit Saunalandschaft.

Davos

Teamer / Veranstaltungen:
Das gesamte Team war sehr engagiert. Jeden Tag hat es eine Aktion gegeben, deren Teilnahme stets freiwillig ist! So wurde ein Tischtennisturnier ausgerichtet, ein Salsa-Kurs und eine Fackelwanderung angeboten. Am Mittwochabend blieb die Küche kalt und wir waren alle beim Hüttenabend am Jakobshorn. Dort gab es ein Käsefondue bzw. als Alternative Rösti. Hier konnten wir beim Sonnenuntergang einen tollen Ausblick auf die Schweizer Alpen genießen.
Apres-Ski wird in der Schweiz eher klein geschrieben. Für das Nachtleben gibt es im Ort mehrere Kneipen und Bars.

Fazit:
Davos ist ein Skigebiet für Fahrer unterschiedlichen Könnens, für absolute Anfänger eignet sich das Gebiet nicht so gut.

Ferdinand B.

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