24. April 2013

Reisebericht Davos – Sportclub Derby 09.03.-16.03.2013

Reisebericht von D.B.
FROSCH Reiseziel Single-Sportclub Derby +-35 in Davos, Schweiz

Nach einem spontanen Entschluss, doch noch mal in dieser Saison Ski zu fahren,
wurde kurzer Hand das Derby gebucht.
Ein wenig Gedanken kreisten um die Titulierung „Single-Club“….
Sollten dort vielleicht nur party wütige Singles auf Braut / Jungs Schau sein…
Um die 120 Betten ? Das sind mächtig viele Menschen, die dann dort sind.
Egal, buchen und hin,
einfach anschauen und erleben.
Und fest vornehmen, hinterher einen Reisebericht zu schreiben.
Hier nun das Resultat: Die Anreise gestaltete sich als recht entspannt, obwohl die wenigen Mitreisenden für Davos in
Österreich umsteigen mussten. Ein paar von uns wurden nämlich mit den Reisenden zum Arlberg
zusammen Richtung Süden gefahren. Morgens um 7h war es dann so weit, aussteigen, Pippi
machen, Kaffee trinken und in den nächsten Bus Richtung Davos einsteigen. Der Kessler-Bus-
Kutscher war bereits vor Ort und tiefenentspannt. Ein jeder konnte sich nach kurzer Überlegung
noch den Dingen hingeben, die man so morgens um 7h in the middle of nowhere zu tun gedachte.
Von dort war es auch nicht mehr weit, ca. 1,5std und wir waren fast zeitgleich mit dem Brösskamp-
Bus vorm Haus Derby in Davos.
Wer schon öfter mit Frosch verreist ist, kennt das Prozederre. Gepäck in den Ankunftsbereich,
Skitaschen auspacken, Skischuhe aufwärmen (damit man auch reinkommt) und einfach frühstücken
gehen. Während dem Frühstück stellt sich dann schon die Frage, gleich direkt auf den Berg oder
erst am nächsten Tag. Man hat entweder den Skipass vor gebucht oder verlängert ihn problemlos
direkt in diesem Moment.
Da die Sonne von einem putzblauen Himmel schien, fiel die Entscheidung garnett so schwer,
ab auf die Piste.

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Im Derby ist die Sache mit dem Gepäck und dem Ankunfts- bzw. Abreisebereich sehr gut gelöst.
Es sind unterschiedliche Ebenen und jede Ebene bietet absolut ausreichenden Platz, sich
auszubreiten und in seiner Reisetasche rumzuwühlen. Wirklich sehr gut gelöst.
Am nächsten Tag, also Sonntags, sollte es das erste Skiguiding geben.
Auch hier, wie immer bei Frosch, 3 verschiedene Leistungsgruppen. Die Gruppen waren recht groß,
sodass wir nur zweimal teil genommen haben.
Aber das wurde von Simone und Fabian sehr souverän gestaltet und sie haben uns gut durch´s
Gebiet geführt und mit vielen zusätzlichen Informationen versorgt.
Da ich seit langer Zeit das erste Mal wieder in der Schweiz zum Skifahren war, möchte ich zum
Skigebiet Davos ein paar Worte schreiben. Obwohl ich anfangs ein wenig skeptisch gewesen bin,
da laut Pistenplan es mehrere kleinere Gebiete gab und ich es ein wenig verwirrend fand,
muss ich sagen, dass es mir sehr gut gefallen hat.
Ok, man sollte sich auch mit den Busfahrplänen auseinander setzen, was aber eigentlich gar kein
Problem ist, da diese immer in der Runde fahren.
Und sitzt man halt mal in einem falschen, fährt man eine Runde und sieht auch mal a bißerl was
außerhalb der Pisten.

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Als wir dort waren, haben wir das Skigebiet als sehr, sehr leer empfunden.
Es konnte geschehen, dass man 10min. keine Menschenseele gesehen hat.
Ob das nun an dem richtigen Zeitpunkt lag oder einfach nur Zufall war, vermag ich nicht
einzuschätzen, aber dies in Kombination mit den langen Abfahrten, die Davos zu bieten hat,
war einfach ein Traum. Es ist ein anderes Ambiente als in Österreich.
Über die Preise in Davos bezüglich Essen und Trinken möchte ich hier nicht viel sagen,
da wo´s halt teuer ist !
Aber das weiß man, wenn man sich dort eincheckt.
Die Sache mit dem Titel „Single-Reise“… nun denn…
ich kann jeden beruhigen, es war zwar eine recht große Gruppe, aber bis auf ein paar wenige
Ausnahmen, hatte ich nicht das Gefühl, dass dort auf Teufel komm raus, gebaggert wurde.
Wie gesagt, es kam schon vor, das man sehr direkt beim ersten Frühstück nach dem Stand der
Verhältnisse zu seinen Mitreisenden befragt wurde, aber das war wohl eine nicht so prickelnde
Ausnahme.
Ansonsten war es wieder einmal eine bunte Mischung. Das einzige ist eben, dass man bei 120
Mitreisenden nur einen ganz kleinen Teil kennen lernen kann. Am Ende der Woche trifft man dann
Menschen, wo man echt überlegt, sind die nun auch schon die ganze Woche dort, oder erst gerade
angereist. Erschwert wird dies auch durch die Kurztripps, sprich also dem Bettwechsel, der auch
Mittwochs stattfindet.

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Der Sportclub an sich, ist, trotz seiner Größe, ein sehr schönes Haus.
Es hat seinen Charme, dank hoher Decken und Verzierungen behalten.
Da im ganzen Haus Teppich liegt, ist es auch in den Fluren angenehm ruhig.
Beim Abendessen allerdings macht sich dann bemerkbar, wie viele Menschen
dort zusammen sitzen . Es ist ein Gemurmel und ein Geschirr-geklappere,
welches so manch einem eventuell nach einem harten Skitag an die Nerven gehen könnte.
Die Qualität des Abendessens hatte in dieser 11 Kalenderwoche definitiv nicht das Niveau,
welches man von Frosch gewohnt ist. Suppe, Dressing, Hauptgang, alles war grenzwertig scharf
gewürzt, so dass wir uns gefragt haben, ob der Koch wohl eventuell frisch verliebt sein könnte.
Aber das Frühstück hatte die gewohnte Qualität und war sehr nahrhaft.
Und um den teuren Preisen auf den Hütten aus dem Wege zu gehen, konnte sich ja jeder seine
Stullen to ski fertig machen.
Das Abendprogramm war ebenfalls typisch Frosch. Fackelwanderung, Candle-Light-Dinner,
Kicker- und Naggelturnier. Gesellschaftsspiele waren auch ausreichend da, Langeweile brauche
defakto nicht aufzukommen.
Im Keller befindet sich ein Schwimmbad und 2 Saunen, die auch immer pünktlich fein warm
waren, um ein wenig zu relaxen. Hier alles einwenig „altbacken“ und nicht sonderlich weitläufig,,
aber total sauber und somit ok. Und selbst am Abreisetag brauchte man nicht lange auf die
Gelegenheit zum Duschen warten, um die 100 Abreisenden haben sich gut verteilt.
Alles in allem, ist wieder eine sehr schöne Woche in einem Frosch-Haus zu Ende gegangen
und ich möchte an dieser Stelle dem gesamten Team ein großes Dankeschön aussprechen.

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