10. März 2011

Reisebericht Davos vom 12.02. – 19.02.11

Reisebericht von Marc Hufenbach (Marc.Hufenbach at t-online.de)
FROSCH Reiseziel Sportclub Real in Davos, Schweiz

Als Anreise nach Davos viel mir die Wahl auf den Flug über Zürich nicht sehr schwer! Da ich aus Berlin einen direkten Flug buchen konnte und der Weitertransport nach Davos mit inbegriffen war, waren die investierten 159,- € schnell zu verkraften. Für diejenigen die mit Skiern oder Snowboard anreisen wollen, ist dieses Gepäck bei AirBerlin inbegriffen. Ich habe mich für das Real entschieden weil ich als „blutiger Anfänger“ einen LTS (Learn To Ski) gleich mit gebucht habe. Nicht mit inbegriffen sind die Skischuhe, die man sich aber bei einem Sportgeschäft gleich um die Ecke mieten kann. Mit dem Losungswort „Frosch“, bekommt man sogar einen Tag der Miete geschenkt. Für 6 Tage habe ich nur 5 bezahlt (69,- Franken). Bei den Skiern helfen Jule und Christoph mit ihrer Erfahrung weiter. Ganz unterschiedliche Skitypen stehen zur Auswahl.

Ankunft in Zürich – kaum aus der Gepäckausgabe raus, standen schon zwei unübersehbare Frosch-Fahrer mit dem bekannten Schild in der Hand vor einem und hießen einen mit einem freundlichen „Grützi“ willkommen und schon fing der Urlaub an! Mein Flieger hatte zwar etwas Verspätung – aber kein Frosch wird zurück gelassen! Als dann alle ihr Gepäck hatten ging es auf nach Davos. Ohne zu hetzen waren wir in 2 Stunden in Davos angekommen und ich konnte es nicht lassen die Alpen um mich herum zu bestaunen – schließlich war das mein erster Urlaub in den Bergen.

Ankunft in Davos – das Real wurde als erstes angefahren, ich war der einzige, der ausstieg, alle anderen wollten ins Derby, welches eine kurze Busstation weiter gut zu erreichen ist. Ich war also da!

Die Eingangstür stand offen und überall standen Skier, Stöcke und Skischuhe so weit das Auge reichte. Die Frösche, die mit dem Bus angereist waren, waren nämlich schon da und ankommende und abfahrende Frösche treffen so also aufeinander! Also hinein in meinen Skiurlaub und hoch an die Rezeption, an der mich Dino mit einem breiten Lächeln in Empfang nahm und mir die erste Einweisung gab, die er gleich wiederholen musste weil die Reizüberflutung langsam einsetzte! Zimmer also erst ab 15 uhr-Tasche in die Sauna-Lese raum nur für Taschen für Abfahrende Frösche-Skipassverlängerung gleich mitgebucht-Standort des Skischuhverleihs-Gästekarte bekommen und erste sehenswerte Punkte in Davos und mit welchen Buslinien man so fahren kann usw. Nach ein paar Tagen alles ganz easy aber am Anfang alles ganz schön viel! Egal, erst mal Geld am Bahnhof gewechselt und meine ersten Skischuhe ausgeliehen. Der Skiverleih ist vor kurzem umgezogen und ist nun kurz hinter der Post zu finden. „Da bei den roten Türen“ schallte es von einem hilfsbereiten Frosch von der anderen Straßenseite – es lag wohl an meinen suchenden Blicken. Im Laden angekommen viel mir gleich die superfreundliche Beratung auf und die ersten Sprach- und Verständigungshürden wurden locker gemeistert! Erste Tipps habe ich mir für meine ersten Schritte auf den Skiern natürlich auch gleich geholt und sehr ausführlich bekommen!

Nach ein paar Stunden konnte ich dann mein Zimmer beziehen. Ich hatte mir ein halbes Doppelzimmer gebucht, welches ich mir mit Jürgen geteilt habe, der plötzlich in der Tür stand. Erstes Kennenlernen also und natürlich weitere Tipps bekommen, nachdem ich verraten habe, dass ich noch nie auf Skiern stand. Es stellte sich raus, dass mein Zimmernachbar beim Freeride-Kurs dabei ist. Dann wurde es Zeit für das allgemeine Willkommen vom ganzen Team, welches sich allen Neuankömmlingen vorstellte.

Learn To Ski-Kurs – Sonntag war es dann so weit! Der Kurs verteilt sich auf 4 Tage mit je 6-3-3-3 Stunden! Nachdem man sich das erste mal in all seine Sachen geschmissen hat und der erste Schweiß geflossen ist, stellt man fest dass Skischuhe nicht so recht zum Laufen gedacht sind! Auf Nachfragen bei den Profi-Fröschen wurde mir das jedes Mal mit einem Grinsen bestätigt! Also gut, dann Zähne zusammen beißen und auf zum Treffpunkt vor dem Derby Hotel – mit Skischuhen wirkt der Weg 1000mal länger! 😉 Unser Skilehrer (Achim) tauchte in einem nicht zu übersehenden grünen Outfit auf, was sich später auf der Piste als sehr nützlich erweisen sollte!

Wir waren 7 Schüler (grosse Andrea, kleine Andrea, Nina, Siska, Simone, Jens und ich) und es ging gleich zum Jakobshorn. Der Weg dahin erwies sich als sehr anstrengend. Bus fahren und dann ein ganzes Stück „laufen“ und später dann erste Skating-Schritte eine ebene Fläche entlang bis wir dann bei unserem ersten kleinen Übungshügel angekommen sind. In den folgenden Stunden hat uns Achim durch unterschiedlichste Übungen das Prinzip des Skifahrens gezeigt und wie die Skier reagieren. Um uns herum versammelten sich weitere kleine Kindergruppen, die das gleiche Ziel wie wir hatten! Nach den ersten Stunden fuhren wir dann auch schon mit dem Lift zur ersten Station und unserem ersten „Abhang“ hinauf – als kleine Belohnung. Für uns sah es eher danach aus dass Achim uns eine dunkelschwarze Piste hinunter jagen wollte, aber es war doch nur die blaue Bolgenabfahrt. Dort haben wir dann weiter Schwünge geübt, um uns an die Skier zu gewöhnen.

Meine Schienbeine nahmen mir das leider ganz schön übel und ich tauschte meine Schuhe zur Vorsicht noch mal um, was absolut ohne Probleme klappte. meine neuen Schuhe saßen definitiv besser und waren bequemer. Anfänger-Tipp: die beiden oberen Verschlüsse nicht mehr so eng schließen, was sich auch positiv auf‘s Laufen auswirkte.

Unsere Mittagspause am zweiten Tag verbrachten wir im Fuxägufer und hatten einen phantastischen Blick auf die Parsenn und die Umliegenden Berge und auch einen Eindruck wie die Pisten weiter oben so aussahen, das spornte uns natürlich weiter an und am dritten Tag wagte Achim mit 5 von uns die Talabfahrt der „10“ auf dem Pistenplan. Sehr steiler Einstieg, den wir uns hinunterschlichen, was mit einer atemberaubenden Panoramaabfahrt belohnt wurde und am letzten Tag ging es dann die Parsenn hinauf. Dort sind wir dann die Hauptertäli (3) und die Meierhoftäli (11), zur Parsennhütte (15) die Mittagspause verbringen und anschließend vom Weissfkuhjoch die „5“ gefahren. Meine Begeisterung wuchs, doch der Kurs war dann schneller um als erwartet. Einen riesen Dank noch mal an Achim!!!!

Meinen ersten Tag alleine auf der Piste teilte ich mir dann gut ein und wiederholte einige Übungen und bis ich dann meine „Abschlussprüfung“ bei meinem Kumpel Dirk Absolviert habe! Für die, die es interessiert: wir sind zum warm werden die 11 zweimal gefahren und dann ging es die 17 runter und über die 21 Richtung Klosters! Eine superschöne Abfahrt die ich jeden nur empfehlen kann! Mit der Gondel wieder hoch zum Gotschnagrat und dann die 40a, 41 und 20 hoch und runter gefahren! Eine super Strecke, bei dem ich einiges gelernt habe!

Abendprogramm im Real – Nach den erfolgreichen Tagestouren auf den Bergen wurde auch im Real sehr viel geboten. Beim Willkommen-abend verrieten die Teamer einige interessante Dinge über sich, die ich hier natürlich nicht verraten werde. Einen Rodelabend mit vorherigen Spaghettibuffet einem Nagel-turnier (wer hat eigentlich gewonnen?!), einer Fackelwanderung durch Davos, einem Ski-Informationskurs, Schneeschuhwanderungen, Glühweintreffen bei der Talabfahrt direkt vor dem Hotel (dieser ist aber leider nur etwas für erprobte Fahrer) und Skitaufe für die Anfänger. Aber das eigentliche Highlight war das Abendessen! Egal was es gab, es hat einfach alles geschmeckt und ich möchte hier wirklich hervorheben wie toll Alex gekocht hat und auch das Frühstück ließ keine Wünsche offen!

Das superleckere Essen und die tollen Teamer (Andrea, Mario, Dino, Christoph und Jule) und natürlich allen anderen, haben mitgeholfen, dass diese Woche zu einem unvergessenen Erlebnis geworden ist!

Bei den angebotenen Kursen werden alle Erfahrungsstufen beim Ski und beim Snowboard versorgt oder man fährt bei den Pistenführungen mit. Das konnte ich diesmal leider alles noch nicht mitmachen, weil man dabei eine rote Piste locker fahren sollte – aber ich habe Blut geleckt und werde garantiert nicht das letzte Mal im SC Real gewesen sein!

Hier also noch mal mein Dank an das komplette Team für einen unvergesslichen Urlaub!

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