30. Juni 2011

Reisebericht Fassatal Dolomiti-Superski 07.01.11-16.01.11

Reisebericht von Claudia Arens und Björn Becker (claudialisa07 at web.de)
FROSCH Reiseziel Sportclub Maria Teresa in Alba di Canazei, Dolomiten

Nachdem wir in den letzten Jahren zum Skifahren immer nach Österreich gefahren sind, wollten wir uns dieses Jahr mal auf das Abenteuer einlassen und ein, für uns, ganz neues Skigebiet entdecken. Aus Erzählungen von Bekannten wurden wir auf die italienischen Dolomiten aufmerksam. Die Meinungen über das Skigebiet gingen alle in eine Richtung: Jeder der schon mal da war, und davon erzählte, war begeistert und schwärmte von tollen Pisten, wenig Betrieb und einem atemberaubenden Panorama. Mit entsprechender Vorfreude und einer gewissen Erwartungshaltung stiegen wir am 07.01. abends in den Frosch-Bus ein. Nach einer mehr oder weniger erholsamen Nacht im Schlafbus, kamen wir am Samstag früh im Frosch-Hotel Maria Teresa an und wurden noch im Bus sitzend durch die Teamleiterin Elli herzlichst begrüßt. Wir konnten nun wählen ob wir dann gleich den Rest des Tages auf der Piste oder mit dem Beziehen des Zimmers verbringen wollten. Für uns gab es da gar keine Frage –  uns zog es sofort auf die Piste.

Nach dem ersten gemeinsamen Abendessen stand der „Info-Cocktail“ auf dem Plan, bei dem uns die Teamer zunächst mit den wichtigsten Informationen über das Skigebiet versorgten. Schon am nächsten Tag starteten wir, nach einem ausgiebigen Frühstück mit der ersten geführten Ski-Tour in Richtung des Hausberges Ciampac. Leider war die Sicht an diesem, wie auch an den drei folgenden Tagen, aufgrund der Wetterlage sehr eingeschränkt. Die Sonne ließ sich leider nicht blicken. Dem Spaß am Skifahren tat das allerdings keinen Abbruch und wir meisterten an diesem ersten ganzen Skitag die Alberto-Tomba-Abfahrt mehrmals mit Bravur. Die Welcome-Party am Abend im Hotel machte den Einstieg in den Urlaub perfekt!

Am zweiten Tag führte uns Zibi (Skiguide der „schnellen“ Truppe) über die orangene Sella-Ronda Tour Richtung Saslong, wo wir die schwarze wie auch die rote Weltcup-Abfahrt, auf etwas vereister Piste, in vollen Zügen genossen. Wir bekamen einen ersten Eindruck der imposanten Größe dieses Ski-Gebietes. Obwohl an manchen Stellen, aufgrund des Schneemangels der letzten Wochen, etwas vereist, war die Pistenqualität stets sehr gut und blieb auch bis in die späten Nachmittagsstunden gut befahrbar. Uns fiel ebenfalls auf, dass hier im Fassatal wesentlich weniger Skifahrer unterwegs waren als in Skigebieten in Österreich. Dies kam dem Fahrspaß sehr zu Gute.

Ein besonderes Highlight wartete schon am nächsten Tag auf uns. Es ging zum Lagazoui. Auf der vergleichsweise langen Hin-Tour mussten wir auf dem letzten Stück auf einen Pendelbus zurückgreifen der uns zur Talstation des Lagazoui fuhr. Diese war mit Skiern leider nicht zu erreichen. Uns wurde eine beeindruckende Aussicht vom Gipfel angekündigt, die wir jedoch wieder aufgrund des Wetters nicht bestaunen konnten. Dafür entschädigte uns jedoch die tolle Abfahrt, die vor allem landschaftlich einiges zu Bieten hatte. Riesige, gefrorene Wasserfälle, groteske Feldformationen und tolle Aussichten machten diese Abfahrt zu einem Erlebnis. Unten angekommen wartete auf uns bereits eine Pferdekutsche, die uns, hinter sich her ziehend, ca. 2 km mitnahm.

Endlich, am vierten Tag klarte das Wetter auf, und das grandiose Panorama der Dolomiten zeigte sich uns das erste Mal in seiner ganzen Pracht. Wir waren fasziniert und begeistert zugleich. Aber am meisten fasziniert hat uns der An/Ausblick vom Gipfel der Marmolada, dem höchsten Berg im Skigebiet mit über 3000m, so dass wir diesen langen Aufstieg/fahrt gleich zwei Mal auf uns nahmen.

Die Teamer waren stets engagiert und begeistert am Werk. Sie sorgten für ein abwechslungsreiches Abendprogramm mit einem Hüttenabend, Snow-tubing, Nachtwanderung, Candle-Light-Dinner, Kicker-Turnier und vielem mehr.

Am letzten Tag konnten wir noch einmal so richtig das gute Wetter und die tollen Pistenverhältnisse genießen, bis uns die Teamer am späten Nachmittag mit einer stärkenden Suppe verabschiedeten und uns in den Hotelbus entließen. Im Vergleich zum Schlafbus der Hinfahrt, bietet der Hotelbus noch um einiges mehr an Schlafkomfort, so dass wir schon bald nach dem Umbau tief und fest eingeschlafen waren und die Zeit bis nach Köln wie im Flug verging.

Wir danken allen Teamern und Mitreisenden für diese unglaublichen acht Tage in einem wunderschönen Skigebiet und freuen uns auf unsere nächste Reise mit den Fröschen (sehr gerne auch wieder in die Dolomiten)!

Liebe Grüße Claudia und Björn

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