4. Oktober 2007

Fourka, 30.08.-13.09.07 – Mein Reisetagebuch

Reisebericht von Jessica Vogt (jess01 at gmx.de)
FROSCH Reiseziel Sportclub Hotel Tropical – Club 30+/- für Singles und Alleinreisende

Bei meiner Ankunft am Flughafen fing schon alles ganz problemlos an. Es sprang mir gleich das Schild der Frosch-Reiseveranstalter ins Auge, ich steuerte darauf zu, bekam gleich mit drei anderen „Fröschen“ ein Taxi, das uns bis vor den Eingang des „Tropical“ bei Fourka brachte, stieg aus, wurde gleich von Diane, dem „Wander-Frosch“ in Empfang genommen, bekam den Zimmer-Schlüssel, brachte schnell den Koffer ins Zimmer und war … im Urlaub.

Die Anlage machte gleich einen sehr guten Eindruck auf mich. Es ist eine Grünanlage, in deren Mitte sich ein Pool befindet, und die durch die Einzel- und Doppelzimmer und die Bungalows umrahmt wird. Alles in einem Maße, das gleichzeitig Platz für sportliche Aktivitäten wie Aerobic, Step, BOP, Volleyball, usw. bietet und doch ein persönliches Flair hat, da man unter „frosch“ ist.

Am nächsten Tag, dem Freitag, gab es eine Schnupper-Wanderung in den Ort Fourka hinein. Es wurden wichtige Punkte wie Strand/ Strand-Bars, Gyros-Stand, Supermarkt, Internet-Cafè, Bäcker und Assesoir-Lädchen gezeigt, damit man sich in den nächsten Tagen ein bisschen zurechtfand.

Am Samstag wanderte ich mit nach Possidi Beach, wo wir für ein paar Stunden im klaren Wasser an einem tollen Strand Aufenthalt hatten, um uns zu erfrischen oder einfach nur entspannen und sonnen konnten. Die Wanderung ging durch Baumwollfelder und schattige Wege in leicht hügeliger Landschaft; war also für jedermann gut zu bewältigen.

Am Sonntag wurde eine schöne Wanderung nach KassĂ ndria angeboten, die ich aber erst in der zweiten Woche mitmachte, um mir erstmal einen „faulen“ Tag zu gönnen, an dem ich mit einem netten „Mit-Frosch“ nach Fourka ging und mich anschließend an den schönen Pool legte. In netter Gesellschaft war dieser Tag aber, wie die anderen, ruckzuck vorbei und ich total fit für die kommenden Tage.

Am Montag ging es mit dem Bus zum Chrousso Beach, der auch gleichzeitig der Abfahrtsort für die parallel angebotene Bootstour war. Ein ganz toller und sauberer Strand mit wunderbar klarem Wasser war er für die nächsten Stunden Aufenthaltsort, um anschließend zu einem Touristenörtchen weiterzufahren, in dem man zu Mittag essen oder einfach nur mit einem Eis an der Strandpromenade oder durch die Lädchen schlendern konnte.

Am Dienstag fuhr ich dann mit dem Shuttle vom Hotel aus zum Markt in KassĂ ndria. Es gab viel zu sehen, denn es wurden frischer Fisch, Oliven, Obst und Gemüse und Kleidung angeboten, doch nach eineinhalb Stunden Shopping war es dann auch genug. Wir tranken zur Erfrischung noch etwas und warteten auf unsere Rückfahrt; die geplanten 3 Stunden Aufenthalt waren für unseren Geschmack etwas zu lang, aber dennoch hat sich dieser Ausflug gelohnt.

Am Mittwoch kam dann mein persönliches Highlight: die Westküstenwanderung. Eine wunderschöne Strecke mit unglaublichen Ausblicken über das Meer und seine Badebuchten, eine klasse Wandertruppe und eine aufgeweckte und motivierte „Wander-Fröschin“ machten diesen Ausflug einfach unvergesslich für mich. Durch das nächtliche Unwetter vom zurückliegenden Wochenende waren zwei Wegabschnitte etwa kniehoch überschwemmt, aber es gab nichts, was uns Wanderer abgeschreckt oder uns den Spaß genommen hätte. Abends wurden dann die „Einwöchler“ mit einer Party verabschiedet und man war gespannt auf die „Neuen“.

Am Donnerstag kamen diese dann auch und wurden, wie ich in der Woche zuvor auch, mit der Schupper-Wanderung bzw. Schnupper-Biketour auf die wichtigsten Punkte hingewiesen.

Am Freitag nahm ich mir mit zwei anderen zusammen einen Mietwagen, um uns den westlichen Finger der Chalkidìki mal genauer anzusehen. Da das Wetter nicht wirklich dazu einlud, entfiel unser geplanter Badestopp in einer schönen Badebucht, aber trotzdem gab es uns doch einen Eindruck dessen, was man sich schließlich als Reiseziel ausgesucht hatte. Landschaftlich gesehen hat es mich nicht vom Hocker gerissen, die Örtchen waren, wie im Reiseführer beschrieben, sehr auf den Tourismus ausgerichtet und es gab nichts wirklich Sehenswertes für kulturell Interessierte, doch trotzdem hat sich dieser Ausflug für einen Eindruck von diesem Inselfinger gelohnt.
Am Abend gab es dann eine Welcome-Party für die Neuankömmlinge, auf der wieder zu guter Musik getanzt wurde und man ganz gut ins Gespräch kam.

Am Samstag hab ich mir dann noch mal einen schönen relaxten Tag gegönnt, an dem ich durch Fourka gebummelt bin und anschließend am Pool mit netten Leuten gefaulenzt habe.

Am Sonntag habe ich dann die KassĂ ndria-Wanderung mitgemacht. Die zweitschönste Wanderung für mich. Wieder eine tolle Strecke mit unvergesslichen Ausblicken auf die Landschaft, das Meer, die umliegenden Ortschaften und natürlich mit sehr netten Mit-Wanderern.

Am Montag gab es dann die Bootstour vom Chrousso Beach aus. Wir machten insgesamt zwei Badestopps in super-schönen Buchten, sahen (ungiftige) Quallen und ich hatte wieder eine Menge netter Gespräche mit anderen „Fröschen“. Der Landausflug war auf dem mittleren Inselfinger, den einige für ein leckeres Mittagessen und andere zum shoppen, oder sogar beides, nutzten.

Am Dienstag legte ich dann einen puren Strandtag ein, an dem ich mich mit ein paar anderen über ihre Urlaubseindrücke austauschte. Ich erfuhr von den Anderen, dass sie teilweise leider nicht das ganze Ausflugsangebot in Anspruch nehmen konnten, da die nötigen Transfer-Möglichkeiten nur für eine begrenzte Personenzahl ausgelegt waren, oder sie Ärger mit dem Kooperationspartner für das Schnorcheln hatten und das Schnuppertauchen bzw. das Schnorcheln nicht mitmachen konnten.

Da ich allerdings all die Dinge mitmachen konnte, die ich wollte und mir Essen, Hotel und Freizeitangebot uneingeschränkt zugesagt haben, kann ich nur Positives berichten und jedem dieses Reiseziel absolut empfehlen.
Die Abschiedsparty für uns Abreisenden war dann der krönende Abschluss dieses für mich traumhaften Urlaubs und lässt mich auch jetzt noch, Tage danach, von der Erholung und den positiven Eindrücken und Erinnerungen zehren.

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