6. März 2012

Reisebericht Frosch-Sportreisen Dolomiten 25.2-3.4.2012

Reisebericht von Silke Ulm (silkeulm at yahoo.de)
FROSCH Reiseziel Sportclub Maria Teresa in Alba di Canazei in Italien

Nachdem wir bisher nur Sommereisen mit Frosch gebucht haben, stand jetzt mal eine Winterreise an.

Gebucht habe ich ca. Anfang Januar, da gab es kaum noch Plätze. Für die Dolomiten haben wir uns wegen Italien und dem Essen, für Frosch wegen der guidings entschieden, weil wir das Gebiet bisher nicht kannten. Mulmig wurde uns nur, als der Schneehöhenbericht deutlich weniger Schnee für die Dolomiten, als für die Nordalpen ankündigte. Anfahrt war bei uns mit dem Auto etwas lang, die letzte Stunde Anfahrt bietet aber ein super Panorama und Urlaubsauftakt.

Wir wurden freundlich im Hotel  Maria Theresa empfangen. Diese ehemalige Pension mietet Frosch komplett für die Skisaison. Alle, auch die in externen Hotels untergebrachten Gäste schlafen, essen dort mit am Abend und hier finden auch die meisten Nebenaktivitäten statt. Frosch hat zu diesem Zweck sogar einen Koch angestellt. Die Zimmer sind nicht überragend, aber die Matratzen dafür ok. Die Sauna im Maria Theresa ist recht klein, die Saunen in den beiden anderen Hotels bieten da mehr Komfort. Die ‚externen Saunen‘ können für 4-5 Euro von externen Gästen mitbenutzt werden.

Am ersten Abend wurden wir gleich auf die super Abendverpflegung durch den Koch Benny eingestimmt. Es gab immer 4 Gänge mit ausgefeiltem Nachtisch. Das Manko im Maria Theresa ist der Lärmpegel, der sich einstellt, wenn 53 Gäste und drei Teamer gleichzeitig zu Abend essen.  Das gesamte Team stellte sich vor und wir erhielten Infos über die Skiwoche und die angebotenen 5 geführten Touren. An 2 Tagen gab es 3 guidings (Express-, Wellness- und Panoramagruppe) und an 3 Tagen 2 guidings (Express- und Panoramagruppe). Es wurde schon am ersten Abend klar, dass nichts neben der Piste möglich ist und angeboten wird.

Wir hatten die ganze Woche blauen Himmel, null Neuschnee und frühlingshafte Temperaturen. Am Sonntag gab es die Einstiegstour vom Hausberg in Alba zum Rosengarten. Es gab ein super Panorama und den Vorgeschmack auf morgens noch leicht vereiste, aber gut präparierte Pisten, die dann im Lauf der Woche sich am Nachmittag zunehmend auflösten.  Die guidings wurden immer engagiert geführt. Es gibt aber keinen Skikurs, sondern der ‚Guide‘ fährt voran und wartet an heiklen Abzweigungen. Jeder bekommt auch einen kleinen Zettel mit den Handynummern aller Beteiligten und wird gebeten, sich im Notfall zu melden, was für einige auch nötig wurde. Da das Gebiet der Dolomiten sehr groß ist, waren wir für die guidings dankbar. Die Beschilderung neben der Sellaronda ist nicht so prickelnd. An den folgenden Tagen lernten wir noch die orange und grüne Sellaronda, die Seceda, und die highlights  Marmolada und Lagazuoi durch die guidings kennen. Das Panorama der Dolomiten ist unschlagbar, der Schnee war in unserer Woche leider im Schmelzen. Man  verbringt für die Touren auch recht viel Zeit damit Transferlifte zu nehmen, die oft nicht wirklich spannende Abfahrten bieten. Deutlich heben sich die Dolomiten durch die Refugios (Hütten) und die dortige Verpflegung von Skistationen u.a. in Österreich ab. Durch die Guides wurden wir auch immer auf super Hütten, mit Sonnenterrasse und Panorama geleitet.

Die ersten Abende waren wir am Abend recht platt von den Touren und der Sonneneinstrahlung, so dass wir erst gegen Mitte der Woche bei den Abend Aktivitäten dazu stoßen konnten. Erfahreneren Frosch-Gästen zu Folge wurde das Standardprogramm für Frosch Skireisen mit Welcome-,Motto-, farewell-Feier, 2x après-ski, Kickerturnier, candle light dinner, Skitubing und Eishockeygucken angeboten. Für uns war es fast zu reichhaltig, weil wir nach dem Skifahren meist eine Ruhephase brauchten. Beeindruckt waren wir aber davon, mit was für einem persönlichen Einsatz uns die Teamer versuchten, die Teilnahme an diesen Nebenaktivitäten schmackhaft zu machen. Sie nahmen auch mit großem Einsatz selbst an den meisten Aktivitäten teil und hatten selbst auch noch nach Wochen in den Dolomiten noch großen Spaß am Skifahren.

Den Freitag haben wir dann skimäßig ausgelassen. Das Wetter war zu warm und der Schnee dementsprechend. Es wurde aber von Teamerseite her schon auf das Wochenende hingefiebert, für welches Neuschnee  angekündigt wurde. Auch die täglich sinkende Neuschneemenge (anfangs noch 52 cm am Freitag noch 25 cm angekündigt) taten dem keinen Abbruch. Wir halten Euch die Daumen, dass die Saison doch noch bis Mitte April geht und bedanken uns für die schöne Woche,

Grégory und Silke

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