22. September 2012

Reisebericht Gardasee

Reisebericht von Michaela und Andreas
FROSCH Reiseziel Sporthotel Ambassador am Gardasee, Italien

Per Eigenanreise erreichten wir Anfang Juni die „sportlichste Frosch-Destination“ am Gardasee. Vorab ein paar allgemeine Infos: Die Unterkunft im Sporthotel Ambassador ist einwandfrei: Super nettes Personal am Empfang, an der Bar und im Frühstücksbereich. Unser Doppelzimmer mit Balkon war geräumig, so dass man sich mit zwei Personen samt Rädern (die hatten wir selbst mitgenommen) wohl fühlt. Zimmerservice immer top. Der Hotelgarten bietet einen Pool sowie einen Whirlpool. Außerdem ausreichend Liegen und Sitzgelegenheiten. Und natürlich ein Trampolin sowie Sportplatz. Das Frühstück bot eine große Auswahl: Müsli, Rührei, Brötchen, Brot, Aufschnitt, Käse, Marmelade, frisches Obst. Das Abendessen fand im befreundeten Hotel statt, welches wir per Hotelshuttelbus in 5 Minuten erreichten. Hier gab es jeweils 4 Gänge: Salat-Buffet, zur Auswahl ein Pasta-Gericht (es handelt sich überwiegend um selbstgemachte Pasta), zur Auswahl ein Fleisch-Gericht, Nachspeise. Hier empfehlen wir auf jeden Fall das Semifreddo sowie das Tiramisu zu testen – sehr lecker.

Nun aber zum Frosch-Team: Unsere Teamer Saskia und Tim haben die Woche super gestaltet und waren immer mit zahlreichen Infos und Tipps zur Stelle. Auch das Programm war abwechslungsreich. So wurden diverse Wanderungen und Biketouren angeboten – teilweise so, dass man an beiden Touren teilnehmen konnte (eine Tour im Vormittag, eine im Nachmittag). Zudem hat Saskia ein Bauch-Beine-Po-Workout angeboten – auf dem Rasenplatz mit Musik. Das Abendprogramm bestand aus Schatzsuche (=Geocaching), Wikingerschach, Chillen am Gardasee, EM-Eröffnungsspiel schauen oder gemütlich was trinken gehen in Riva.

Im folgenden eine Beschreibung der Highlight-Touren unserer Woche:

Am Donnerstag ging es mit Tim auf die Königsetappe der Bike-Touren: Auf den gut 1.800m hohen Tremalzo: Zunächst ging es über die alte Ponale-Straße (Schotter) am See entlang aufwärts. Hier waren an vielen Stellen wirklich tolle Ausblicke auf den Gardasee. Dann haben wir uns in Richtung Ledro-See orientiert und sind über teils sehr steile Rampen hoch auf ca. 800m „geklettert“. Dank der topausgestatteten (und nahezu nagelneuen) Frosch-Räder hat unsere 6-köpfige Bike-Truppe auch diese Passage gemeistert und sich am Ledro-See eine erste längere Pause gegönnt. Anschließend haben wir ca. 6km flache Strecke durch Wiesen, Felder und Wälder (auf Radwegen) bis zum eigentlichen Aufstieg zurückgelegt. Nun ging es ans „Eingemachte“: Ca 2h Aufstieg auf Asphalt zum Gipfel des Tremalzos. Diese sportliche Herausforderung hat uns einiges abverlangt. Oben angekommen sind wir direkt in die Wolken hineingefahren, so dass leider nichts mit toller Aussicht war. Auch hier wurde pausiert und eingekehrt zum Kräftesammeln. Dann ging es eingepackt in warme, winddichte Kleidung auf den abenteuerlichsten Teil der Strecke. Mitten durch dichtesten Nebel ging es noch ein paar weitere Höhenmeter hinauf – nun aber über Schotter. Hier passierten wir auch zwei Tunnel. Vor lauter Nebel und Wolken sahen wir fast nichts. Wir fuhren quasi ein paar hundert Meter im Nichts und nur am Ende zeichnete sich ein diffuses Licht ab. Welch eine interessante Erfahrung! Endlich ging es dann bergab: Eine schöne, kurvige Schotterabfahrt durch den Nebel. Manch einer war froh, dass wir kaum mehr als den Weg sehen konnten, denn ich vermute, dass es rechts und links des Weges steile Abgründe gab… Auch der Rest des Heimweges war nicht ganz ohne: So sagte Tim zwar, dass „es von nun an tendenziell bergab geht“. So wartet doch immer wieder der ein oder andere kurze Anstieg auf uns. Der Weg ging teilweise über in einen Singletrail mit einigen Schiebepassagen. Schließlich erreichten wir wieder die Ponale-Straße und fuhren durch Riva bis zum Hotel. Fazit: Eine wahre Tagestour von 9.30h bis 18.30h mit knapp 2100 Höhenmetern und 69 km Strecke. Absolut empfehlenswert für den begeisterten Mountainbiker.

Bei der Königsetappe der Wanderungen führte uns Saskia von Riva über teils steile, steinige Pfade zur Kapelle Santa Barbara. Von hier aus hatten wir einen traumhaften Ausblick auf Riva und den Gardasee. Nach einer Pause ging es weiter über kurze klettersteigartige Passagen am Hang entlang. Auch eine gut 10m lange Leiter galt es zu erklimmen. Dann wurde der Weg schmaler und das Wetter leider auch schlechter, so dass wir fast das Gefühl hatten, durch einen Regenwald zu laufen. Immer wieder gab es spektakuläre Ausblicke auf den Gardasee. Schließlich ging es wieder bergab, durch Riva und zurück zum Hotel: Fazit: Auch diese Tour ist sicherlich ein Highlight unserer Woche und lässt sich für den begeisterten, schwindelfreien Wanderer unbedingt empfehlen.

Für uns steht fest: Die Region Gardasee ist wunderschön und wir waren sicherlich nicht das letzte Mal dort.

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