17. April 2009

Reisebericht Hotel Maria Teresa, Alba di Canazei, 23.01.2009 – 01.02.2009

Reisebericht von Kay Hannay [mskbike at hannay.de]
FROSCH Reiseziel Sporthotel Maria Teresa, Dolomiten – Italien

Dieses Jahr sollte es endlich mal zum Skifahren nach Italien gehen. Ich war zwar schon oft im Sommer in den Dolomiten, aber noch nie im Winter. Schnell fiel dann die Entscheidung, in das Frosch-Haus in Alba bei Canazei zu fahren.

Ein bisschen Sorge hatte ich, dass die Anreise mit dem Bus zur Tortur wird. Aber genau das Gegenteil trat ein. Wir haben Schlafplätze gebucht, was ich nur empfehlen kann. Und als ich nach dem Schlafengehen das erste Mal die Augen aufmachte, waren wir schon auf einem Rastplatz in Italien. Also erstmal einen leckeren Cappuccino bestellt und direkt war das Urlaubsgefühl da. Nach einigen weiteren, kurzweiligen, Kilometern im Bus waren wir dann auch schon da. Die Anreise ist wie im Flug vergangen und war gänzlich unkompliziert.

Im Hotel angekommen folgte die nächste Überraschung. Die Zimmer waren bereits bezugsfertig. Super!! Auch die Reiseleitung, Martina und Susanne, hat sofort einen guten Eindruck gemacht. Nach einer kleinen Stärkung haben wir uns gleich auf die Berge geschwungen. Das Skigebiet ist ein Traum. Die meisten Pisten sind rot oder blau und führen durch wunderschöne, oft bewaldete, Landschaften. Schwarze Pisten gibt es nicht sehr viele, die brauche ich aber auch nicht. Zu den schönen Landschaften kam dann noch das perfekte Wetter. Von unseren 7 1/2 Skitagen war es nur einen Tag bewölkt mit Schneefall. Es lag zwar schon genug Schnee, aber dieser Tag war noch einmal ganz besonders gut, da wir die Pisten fast für uns alleine hatten und wunderbar neue Spuren durch die etwa 10cm dicke Schneeschicht zeichnen konnten. Herrlich! Die Hütten auf den Pisten sind eher kleiner und ruhiger als in Österreich zum Beispiel. Wenn man nicht direkt die erste Hütte an der Hauptverkehrsader nimmt, kann man sogar in den Genuss von guter, moderner italienischer Musik kommen. Dann ist man wirklich woanders.

Die Unterkunft im Hotel Maria Teresa ist einfach, aber sauber und bietet alles was man braucht. Das Personal ist immer hilfsbereit und freundlich. Die Zimmer haben eine gute Größe, das Wasser in der Dusche ist immer warm und einen Balkon gibt es meistens auch noch. Die Bushaltestelle für den Skibus ist wenige Meter vom Hotel entfernt. Von hier aus kommt man zügig zu den verschiedenen Gondelstationen. Die Sauna ist zwar sehr klein, aber wenn der Zugang gut organisiert wird, ist das kein Problem.

Und so sind wir bei der Reiseleitung. Martina und Susanne machen einen super Job! Ich habe noch nie eine so gut organisierte Gruppenreise mitgemacht. Es fängt bei einem Saunaplan an, da nunmal nicht alle zugleich in die Sauna passen. Weiter geht es mit Informationen zu öffentlichen Einrichtungen, dem Wetter, Einkaufsmöglichkeiten, Infos über Busse, Infos über die Skigebiete und deren Besonderheiten, wie Bayern München gespielt hat 😉 , … ich hör an dieser Stelle mal auf. Das Team ist einfach umfassend informiert und kümmert sich um alles. Wir haben auch die Skigebietstouren mitgemacht. Wo es andernorts mal eine Skigebietseinweisung gibt, bei der man dem Einweisenden womöglich noch den Weg zeigen muss (wirklich schon erlebt!), gab es hier gleich 4 Touren. Keine Spur von Orientierungslosigkeit, es gibt sogar an vielen Stellen Tipps, worauf man achten sollte oder wo man Schwung holen muss. Und das dann noch in einem zügigen Tempo, so dass man gar kein Interesse hat, alleine zu fahren. Das war wirklich klasse. Natürlich hat auch die Gruppe dazu beigetragen. Wir konnten mehr oder weniger alle prima miteinander fahren. Auch sonst war die Harmonie sehr groß. An dieser Stelle der Hinweis, dass die Reise keine Partyreise war. Wir waren zwar mal in Canazei, um ein wenig Apresski zu machen, aber ansonsten waren die Abendaktivitäten eher ruhigerer Natur. Und das war auch gut so. Schließlich will ich Ski fahren. Feiern kann ich auch zu Hause. Das soll natürlich nicht heißen, dass es für die Abende kein Programm gab, aber das war dann halt eher so was wie eine Fackelwanderung (sehr schöner Weg) oder in Gummiringen in einer Schneebahn den Berg herunterzurutschen. Ansonsten sitzt man halt mit anderen aus der Gruppe an der Bar oder geht einkaufen oder was auch immer.

Die Rückreise war ähnlich gut, wie die Hinreise. Wir konnten noch den kompletten Samstag Ski fahren, da der Bus „erst“ um 19 Uhr fuhr. Da war auch noch genug Zeit, gemütlich eine Pizza zu essen. Und so sind wir völlig entspannt und flott wieder in Köln angekommen, ohne das Gefühl eine lange Busreise hinter uns zu haben.

Mein Fazit des Urlaubs? Nächstes Jahr wieder hin, evtl. eine Woche früher. Es war ein super Urlaub mit netten, gut organisierten Menschen und einem herrlichen Skigebiet. Was will man mehr?

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