11. Mai 2007

Kalabrien – wo ist DAS denn?

Reisebericht von Silke Blodt (Silke B.)
zum Frosch Reiseziel Ferienanlage Grotticelle, Kalabrien – Italien

Kalabrien – wo ist DAS denn? Ist die Frage, die ich beim Erzählen meiner Urlaubspläne wohl am meisten gehört habe. Und das ist auch gut so. Kalabrien gehört nämlich nicht zu den 0815 Zielen, die jeder kennt. So habe ich auch vorher noch nie etwas von Lamezia Terme gehört, dem Zielfughafen für meinen Urlaub in Kalabrien. Ich stürzte mich also ins Unbekannte. Ich kannte weder die Region noch war ich schon mal alleine unterwegs. Zum Glück konnte ich aber meinem Motto „No risk, no fun“ vertrauen und hatte eine super schöne Zeit.

Kalabrien

Mit dem alleine unterwegs sein war es nach der Ankunft am Flughafen auch schon vorbei. Irmi stand schon zur Begrüßung da und so haben sich die ersten Frösche schon mal kennengelernt. Mit dem Kleinbus ging’s dann ab ins Hotel. Erst mal den Koffer ins Zimmer und bei blauem Himmel und Sonnenschein ab zum Strand. Damit ich auch gleich in Urlaubsstimmung komme, habe ich mir erst mal eine Massage mit dem Meeresrauschen im Hintergrund gegönnt. Völlig entspannt habe ich dann beim ersten gemeinsamen Abendessen den Rest der Truppe getroffen. Wie auch nicht anders zu erwarten traf ich nette Leute mit denen ich mich gut unterhalten und viel Spaß haben konnte.

Nur eine Woche Zeit und so viele Aktivitäten, da kann man leider nicht alles machen. Mein Wunsch war es auf jeden Fall surfen zu lernen. Das habe ich dann auch getan. Die Surfschule ist in der Nachbarbucht und unsere französische Surflehrerin war super nett. Nach etwas Theorie und ein paar Trockenübungen am Strand ging’s dann auch gleich ins Wasser. Ist gar nicht so leicht das Gleichgewicht auf einem Surfbrett zu halten, wenn die Wellen das Brett ständig auf und ab bewegen. Aber wenn man den Dreh erst mal raus hat macht es super viel Spaß sich vom Wind treiben zu lassen. Surfen war aber nicht das einzige Erlebnis auf dem Wasser. Die Surfschule bietet den Fröschen auch ein Katamaran Schnuppern an. Das sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.

Kalabrien

Auch klasse fand ich die Mountain Bike Station. Ich konnte wegen des Surfens zwar keine richtige Tour mitmachen, aber wir haben uns einfach mal mit ein paar Leuten die Bikes geschnappt und sind durch die Gegend gefahren. War auf jeden Fall ganz schön anstrengend, da es entweder bergauf oder bergab geht. Und alles was man runter fährt, muss man dann auch wieder rauf strampeln. Aber die Anstrengung wurde mit einer wunderschönen Landschaft und einem leckeren Eis belohnt.

Kalabrien

Bei so viel sportlicher Betätigung muss man zwischendurch auch mal für’s leibliche Wohl sorgen. Dafür empfehle ich auf jeden Fall die Degustation bei Artimedis, hier kann die Köstlichkeiten der regionalen Küche entdecken, sich die Herstellung in einem kleinen Betrieb anschauen und sich auch mit Leckereien für zu Hause versorgen. Besonders lecker war „Nudja“, eine scharfe rote Paste, die man zu Nudeln essen kann. Aber auch die scharfe Chili Schokolade hat’s mir angetan.

Kalabrien

Ein Highlight der Woche war unser Ausflug „Stromboli di Notte“. Die Frösche waren fast in kompletter Besetzung dabei, nachdem der Ausflug drei mal hintereinander ausgefallen war. Wir fuhren mit dem Schiff zum Vulkan Stromboli, auf der Rückfahrt konnten wir ihn Lava in den dunklen Nachthimmel spucken sehen.

Die Abende haben wir gerne auf der Terrasse des Hotels in der Näher der Bar 😉 verbracht. Nicht nur wegen des „Amaro di Capo“, der sich zum Lieblingsgetränk der Gruppe entwickelt hat. Auch ein lustiges Tisch-Kicker Turnier mit einigen Spieler ohne Kopf gab’s hier.

Der Abschlussabend kam schneller als gedacht und bei einer kleinen Party an der Strandbar hieß es auch schon wieder Abschied nehmen von den netten Fröschen, die ich in der Woche kennengelernt habe.

Ciao Calabria

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