31. August 2006

Jassu, Korfu!

Zum Frosch Reiseziel Sportclub Korfu

(Reisebericht von Ulrike Lüken – 05.08.-19.08.2006)

Auf der Suche nach einem sonnenreichen Urlaub, der jedoch nicht in reinem Sonnenbaden am Strand ausarten durfte, buchten wir, mein Mann Christian und ich, auf Empfehlung von Freunden unsere erste Frosch-Reise. Wir waren sehr gespannt darauf, was uns denn so erwarten würde.

Am 05.08. kamen wir mittags im Hotel San Georgio an, wo uns Reiseleiter Ingo begrüßte.
Schon bald beglückwünschten wir uns zu unserer Entscheidung, im Hotel und nicht in den Studios Dionyssos abgestiegen zu sein. Mit Sicherheit sind die Studios auch gut und das Programm unterscheidet sich nicht zu dem des Hotels, jedoch hatten wir so unseren wunderschönen Pool in direkter Nähe und auch zum Strand mussten wir lediglich die Straße überqueren. Genauso war die Mango-Bar nur ein Katzensprung entfernt.

Das Hotel war recht einfach, die Zimmer aber vergleichsweise geräumig und sauber. Über den eigenen Kühlschrank hat sich jeder gefreut. Unglücklicherweise hatten wir wohl auch die Hauptreisezeit der Moskitos erwischt, gegen die wir uns jedoch mit einem Moskitonetz erfolgreich zur Wehr setzen konnten.
Das umfangreiche Frühstück wird bereits in anderen Reiseberichten gelobt. Wir schließen uns da an. Sogar das Brot scheint dem Gaumen des deutschen Aktiv-Urlaubers angepasst worden zu sein. Für jeden Geschmack ist etwas dabei – vom gesunden Obstsalat bis hin zu Rühreier mit Speck.

Umgeben ist das Hotel von einem äußerst gepflegten Garten inklusive Pool und Poolbar. Diese bietet übrigens Frappé vom Feinsten. Danke, Michele. Wer Pool-Games liebt, begibt sich am späten Nachmittag dorthin. Ihr werdet sehen, wie viel Spaß die machen.
Ebenso positiv überrascht waren wir vom abwechslungsreichen Programm, das jeden Tag angeboten wurde. So die Mountainbiketouren mit Alex. Hier konnten wir zwischen den einfachen Ein-Frosch-Touren und den anspruchsvollen Drei-Frosch-Touren wählen. Ich persönlich bevorzugte „mittelschwere Touren einfach gestaltet – für jeden zu schaffen“ (Zitat Alex). Alex, ich danke dir für diese Erlebnisse.

Korfu

Profis begaben sich an einem Tag zu einer 62 km langen Tour mit reichlich Höhenmetern und Schotterwegen, die sie tatsächlich in dreieinhalb Stunden bewältigten. Nicht zu vergessen das Chlomos-Rennen am Freitag. Rekord: knapp 10 Minuten für 3,5 km auf den Hausberg von Agios Geogios rauf. Dieser Herausforderung haben sich viele gestellt; mir jedoch lief schon vom Zuschauen der Schweiß von der Stirn.
Genauso die Wandertouren mit Sarah, die als Reiseleiterin und Wanderguide nach drei Tagen Ingo ablöste. Auch diese Touren gab es in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Wir wanderten durch Olivenhaine, über Asphalt und Schotter, am Strand entlang und natürlich bergauf und bergab.

Korfu

Nicht zu vergessen die Fitnesskurse mit Silvi. Wir hatten unseren Spaß – und oft auch unsere Mühe – bei Aerobic, Body-Forming, Aqua Gym, Full Power Programm, dem das Relaxen weichen musste, und BMW – zu deutsch: Bauch muss weg. Silvi, unser aller Sportfrosch, war unermüdlich, stand jedoch gegenüber unseren zahlreichen Kaloriensünden auf verlorenem Posten. Selbstverständlich wurde auch „Nordic gewalked“. Bei einer Quarkmaske genossen einige von uns – selbst die Herren – die Wellness.

Vielen hatte der Surf-Schnupperkurs am ersten Tag schon so viel Spaß gemacht, dass sie Surf- und Catkurse bei Stefan, Carsten und Magnus belegten.
Da wurde nach fünf Tagen „feierlich“ der Grundschein überreicht und dann konnte (im wahrsten Sinne des Wortes) bis zum Umfallen gesurft werden. Was den Surfern nicht schwer fiel, denn Wind gab’s reichlich.

Korfu

Und es gab noch einige Extra-Touren. In der ersten Woche ging’s mittwochs mit Kris auf Jeep-Safari. Mit insgesamt fünf Jeeps fuhren wir über diverse Straßen und die allgegenwärtigen korfiotischen Schotterpisten. Wir genossen abenteuerliche Momente und sagenhafte Ausblicke.

Korfu
Korfu

Donnerstags buchten wir „Korfu by night“. Nach einem Besuch im Achillion, dem Sissi-Schloss, fanden wir uns in Korfu-Stadt ein. Hier war wegen eines bevorstehenden Feiertages die Hölle los! Wer auf der Suche nach irgendwelchen Fakes ist, findet in den zahlreichen Shops in der Altstadt alles, was das Herz begehrt. Von der Chanel-Brille für 6€ bis zu Adidas-Turnschuhen für 10€, gell Alex?. Wenn das keine Schnäppchen sind 😉
In unserer zweiten Woche schaukelten wir dann per Schiff nach Paxos und besuchten zwei Hafenstädtchen. Bei Antipaxos konnten wir von Bord aus ins kristallklare Wasser springen.

Korfu

Teilnehmen konnten wir auch an diversen Fußballspielen, Boulegames oder Beachvolleyballturnieren. Unser Mitgefühl gilt der von uns favorisierten, aber leider viel zu früh ausgeschiedenen Volleyball-Mannschaft.

Das alles hört sich nach einem abwechslungsreichen und umfangreichen Programm an. Richtig, das war’s auch. Doch niemand wurde gezwungen teilzunehmen. Wer relaxen wollte, konnte dies natürlich auch. Schließlich will man ja im Urlaub auch mal nichts tun. Dies aber wurde uns erst nach einer Woche bewusst, als wir dann feststellten, dass wir unseren „Stundenplan“ manchmal doch etwas zu voll gestaltet hatten.

Korfu

Langeweile gab es grundsätzlich nie. So auch abends nicht. Zunächst gab es Abendessen in der Mango-Bar, wo uns Sven und Thorsten – unsere Profiköche – mit einem reichhaltigen Büffet mit mehreren Vor- und Hauptspeisen verwöhnten. Knapp zwei Kilo Gewichtszunahme trotz aller Aktivitäten sprechen für sich 😉

Dreimal pro Woche waren Partys angesagt. Welcome-und Farewell-Party, 80er- Party in der einen, Caribbean-Night in der anderen Woche. An fast all den restlichen Abenden ließen sich die Teamer ebenso etwas einfallen: Quiz-Night, Garden-Party, Casino-Night und Beach-Party mit erneutem Beachvolleyballturnier. Schon schade, wenn man wegen eines einzigen Punktes das Finale verpasst!
Und nicht nur wir haben uns beim Tanzen verausgabt, sondern immer wieder trugen etliche Teamer zu unserer Unterhaltung bei. Da wurde Gitarre gespielt, gesungen, getanzt, mit dem Feuer gespielt und und und … Mit anderen Worten: Die Nächte wurden lang und waren dennoch oft viel zu kurz!
Ihr merkt schon, der Spaßfaktor auf dieser Reise ist sehr hoch. Das lag auch daran, dass wir viele neue Menschen kennen lernten. Wir hatten das Glück, schon bald nach unserer Ankunft nette Leute zu treffen, mit denen wir irgendwann vom Frühstück bis manchmal bis zum Schlafengehen alles zusammen unternommen haben. Es war eine unvergessliche und schöne Zeit mit euch allen!

Korfu

Und wenn wir anfangs noch nicht wussten, was uns erwarten würde, ist eines im Nachhinein ganz klar: Unsere Erwartungen wurden in jeder Hinsicht mehr als übertroffen!

Wir danken allen Teamern für ihr Engagement und ihre Sympathie. Danke für eine schöne Zeit auf Korfu!

Jassu!
Ulrike

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