19. Januar 2007

Korfu – die Römer und Sissi wussten schon warum! (17.06. – 02.07.2006)

zum Frosch Reiseziel Sportclub Korfu, Griechenland

Was gibt es Schöneres, als bei Minusgraden an den Sommer zu denken und so fiel der Entschluss nach Korfu zu fahren bereits kurz nach der letzten Frosch Skireise (Saalbach/ Zwölferkogel). Sven, der dortige Hausleiter meinte, dass uns Korfu bestimmt gut gefällt. Und, was soll ich sagen, er hatte 100%ig Recht. Also, immer schön auf die Teamer hören J

Korfu

Auf der einstündigen Fahrt vom Flughafen nach Agios Georgios gab es schon einen ersten Eindruck von der Schönheit der Insel: Grün, wohin man auch schaut – und das mitten im Juni bei 40 Grad in der Sonne. Die grünste Insel Griechenlands ist überzogen mit Olivenbäumen und Zypressen und erinnert stark an die Toskana.

In Agios Georgios angekommen wurden erst die Gäste des „Dionyssos“ abgesetzt und nur wenige Minuten später waren wir im Hotel „San Georgio“.

Und ganz ehrlich, dass war die richtige Wahl. Das Hotel liegt in einem traumhaft angelegten Garten, der der ganze Stolz des Besitzers ist. Im hinteren Teil der sehr großen Anlage liegt der Pool mit den sehr beliebten Hängematten. Und natürlich gibt es auch eine Poolbar, die wir ausgiebig frequentiert haben.

Die Zimmer sind groß, hell und das Wichtigste: sie haben einen Haken in der Decke. Unbedingt notwendig, denn dort musste unser Moskitonetz ran. Nach mehreren Lachanfällen und Stunden später, war auch das vollbracht. Mein Rat an jene, die behaupten, sie werden nicht gestochen: Vergiß es! Die griechischen Biester sind da völlig wahllos und ich spreche aus eigener Erfahrung!!!

KorfuNach einem kurzen Ausflug in den nächsten Supermarkt (nur ein paar Minuten entfernt) mussten wir auch schon in die Hausbar (Mangobar) hetzen, denn dort wartete das erste Fußballspiel auf uns – wir waren schließlich im WM Fieber. Dies war dann auch die erste Gelegenheit, die anderen Gäste zu beäugen!

Als erstes fiel auf, das die Frauenquote recht hoch war – ob das wohl an der WM lag? Aber liebe Herren der Schöpfung, selber schuld. Es muss ausdrücklich erwähnt werden, dass die Mädels während der Übertragung der Spiele wesentlich mehr Stimmung gemacht haben, als mancher Mann. Und ich denke, keiner der anwesenden Männer hat es bereut, nicht in Deutschland geblieben zu sein. Was will Mann eigentlich mehr? Fußball und jede Menge Frauen! J

Wie auf jeder Froschreise, haben wir bereits am ersten Abend ganz viele nette Leute kennen gelernt und waren hoch erfreut, dass diesmal auch die Berliner Fraktion stärker vertreten war. Das Essen in der Mangobar verdient nur einen Ausdruck: Super! Vom reichhaltigen Vorspeisenbuffet über das Hauptgericht bis hin zu dem Dessert, war alles sehr lecker.

Die Mangobar liegt direkt am Meer und auf den gemütlichen Sofas konnte man den Tag gut ausklingen und den Abend beginnen lassen. Allabendliches Ziel war es, das beste Foto vom Sonnenuntergang zu knipsen. Ein Traum!

Korfu

Im Anschluss haben wir das Örtchen Agios Georgios ausgekundschaftet. Nun, der Ort ist sicherlich nicht der Grund, warum man diese Reise bucht, hat aber alles was man als Urlauber braucht. Ein kleines Highlight ist das benachbarte Harley-Cafe. Dort gibt es ein hervorragendes Frühstück und gratis dazu einen wunderschönen Blick auf das Meer. Von diesem Angebot haben wir einige Male Gebrauch gemacht, da sich unser Aufwachen außerhalb der Frühstückszeiten befand. Übrigens ist das Frühstück im Hotel sehr gut und die beiden fleißigen Helferinnen bringen einem auch gerne die griechischen Wörter der Speisen bei.

So, dass war nun ausführlich beschrieben der erste gelungene Tag in Korfu. Bevor ich wieder ins schwärmen gerate, werde ich versuchen, den Rest etwas kürzer zu fassen.

Sport oder so:
Darüber kann ich nicht sehr viel berichten, da die tägliche „Wanderung“ zur Surfstation (ca. 15 Minuten), bei mir schon unter den Programmpunkt Sport fällt. Zu meiner Ehrenrettung muss ich bemerken, dass ich einen Surfkurs gemacht und auch die Einführungswanderung und Mountainbike-Tour überlebt habe. Vom Hörensagen weiß ich zu berichten, dass auch alle anderen Sportangebote großen Anklang fanden.

Korfu

Natürlich sind der sportlichen Kreativität keine Grenzen gesetzt und so stellten wir fest, dass Kinderschwimmringe nicht nur uns, sondern auch den größeren Jungs viel Spaß brachten. Diese lassen sich auch sehr gut von einem Surfbrett im Meer hinterher ziehen. Danke Daniel, es war uns ein Vergnügen.

Korfu

Am Tage bis zum Abend:
Korfu Ein unbedingtes Muss ist Korfu-Stadt. Wenn man es nicht besser wüsste, würde man meinen, man befindet sich in einer italienischen Stadt, denn viele Bauten erinnern an die venezianische Zeit. Wenn ihr diese Stadt per Mietwagen besucht, dann verzichtet lieber auf den Ouzo, denn auf der einzig geraden Strecke der Serpentinenstraße steht nachts gerne mal die Polizei. Und keiner weiß, ob der reumütige Blick den wir aufgesetzt haben, immer funktioniert. Auf diesen Adrenalinstoß hätten wir gerne verzichtet und mussten diesen Schock, im Ort angekommen, erst einmal mit einem Bier verarbeiten. J.

Wer das Meer liebt, der kommt an der Bootstour Paxos-Antipaxos nicht vorbei.

Traumhafte Ausblicke auf die Küste, türkisfarbenes Wasser und dabei immer der Wind um die Ohren. Zwischendurch ein Stopp, um sich in den Fluten abzukühlen. Für die nicht so ganz seetauglichen gibt es zwei Landgänge zum Erholen.

Korfu

Am Abend bis in die Nacht:
Korfu Die meisten Abendaktivitäten fanden in der Mangobar statt. Bereits auf der Welcome-Party wurde auf der Tanzfläche ordentlich gerockt und am Ende der Party hatten wir böse Vorahnungen, was die nächsten Abende betraf, denn: „Ups, es war bereits 4.00 Uhr.“ Und was soll ich sagen, die Vorahnung bewahrheitete sich!

Ein besonderes Highlight war das Beach-Volleyball-Nachtturnier.
Diesen Programmpunkt hatten sich die Teamer neu überlegt und war ein voller Erfolg. Vielen Dank noch einmal an die Teamer, die sich mit der Musikanlage, Getränken etc fast zu Tode geschleppt haben und denen man die Anstrengung am Ende des Abends deutlich ansah! J.

Wir hatten alle super viel Spaß, egal ob auf dem Welcome-Abend, der Caribbean – Night, der Crazy-Head-Party, dem Sternenchillout, der Casino-Night, dem Nachtvolleyball-Turnier, der Nacht der Sinne oder der zu schnell kommenden Farewell- Party.

Die zwei Wochen Korfu vergingen leider viel zu schnell und wir bereuten des öfteren, dass der Tag nur 24 Stunden hat. Aber der nächste Sommer kommt bestimmt und um die Zeit zu verkürzen, lässt es sich auch im Winter gut „fröscheln“!

Und zum Schluss noch einmal ein dickes Danke an das gesamte Frosch-Team:
Ingo, Carsten + Magnus + Stefan (eure Geduld ist grenzenlos), Alex (bitte die Gitarre nie vergessen), Chris, Zenzi, Eva (schon in Saalbach gern gehabt), Thorsten + Sven (Höchstnote für das Essen), Michele (deine Italienwitze sind die Besten), Marlene (das Serviettenfalten bleibt unvergessen), Martin (grandiose Tipps, wenn auch nicht immer leicht zu finden) und natürlich auch an Panno und Costa einen herzlichen Dank!

Ohne Euch wäre es nur halb so schön gewesen!
(wenn das jetzt mal keine Schleimpunkte gibt J)

In diesem Sinne,
bis zum nächsten Mal!

Inken

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