11. August 2007

Alicante, zirpende Grillen und stechende Moskitos – Reisebericht Korfu 16.-30.06.2007

Reisebericht von Antonio Rosa [antonio.rosa at gmx.de]
FROSCH Reiseziel Sportclub Korfu, Griechenland

Warum Korfu? Das ist immer eine der ersten Fragen, die gestellt werden. Momentan bin ich wohl in einer Griechenland Phase: Vor zwei Jahren Chalkidiki/Fourka, letztes Jahr Kreta und nun also Korfu. Gehöre dennoch nicht zu denjenigen, die wegen der Landschaft nach Korfu fahren (hoffentlich trete ich jetzt nicht einigen meiner Mitreisenden auf den Schlips…). Für mich stehen Sonne, Meer, sportliche Aktivitäten und das Kennenlernen netter Menschen im Vordergrund… klingt komisch, ist aber so!

Aber was rede ich von Korfu, zunächst einmal stand für mich Alicante auf dem Reiseplan, und das kam so: Mein Flug von Frankfurt (Main wohlgemerkt) nach Korfu ging zu einer sehr unchristlichen Zeit los, 5 Uhr morgens. Auch wenn meine Anfahrtszeit mit einer knappen halben Stunde recht kurz ist, musste ich dennoch um 3 Uhr aufstehen (hätte doch lieber durch feiern sollen wie manch andere…). Jedenfalls stand ich todmüde und verschlafen um 4 Uhr am Check-in, bekam meine Boardkarte mit dem Vermerk „22D“ und lief zum Gate. Dort angekommen sah ich auch schon draußen den Air Berlin Flieger stehen und habe mich zum Boarden eingereiht. Nach ca. 10 m in der Gangway wurde ich zurückgerufen (mit Namen – jeder schaute mich an, wie peinlich). Ob ich denn nach Korfu fliegen wolle, wurde ich gefragt, yepp antwortet ich. Dann sollte ich lieber nicht in diese Maschine, denn die fliegt nach Alicante! Mmmh, 22D war eben mein Sitzplatz und nicht das vermeintliche Gate (D22). Möchte mir nicht ausmalen, was passiert wäre, wenn der „Boardkarten-Abreisser“ nicht so aufmerksam gewesen wäre und der Sitzplatz 22D in der Alicante Maschine nicht vergeben wäre…!
Übrigens hatte ich ca. 7 Kilo Übergepäck, was aber auch an meinem 6 Kilo schweren Koffer lag (!). Jedenfalls war ich der netten Dame am Check-in sehr dankbar, dass sie der Gewichtsanzeige keinen Blick schenkte, ich kam also durch. Anderen ging es aber nicht so, es wurde relativ unlocker gefragt, ob denn das Übergepäck (in diesem Fall 9 Kilo) in Ordnung geht. Also, wenn man die Leute am Check-in mit der Nase so darauf stößt, dann darf man (in diesem Falle frau) sich nicht wundern, wenn dann 25 Euro fällig werden.

Der Flug nach Korfu war an sich Ordnung, wie üblich die Beinfreiheit eingeschränkt, aber zumindest war der Flug erfreulicherweise nicht zu lang: 2 Stunden. Nach London braucht man genauso lange, aber man kreist ja auch immer eine dreiviertel Stunde über der Stadt!
Am Flughafen wurde ich zum Frosch-Bus geleitet (hat alles wunderbar geklappt), der Transfer verlief ebenso ohne Komplikationen – auch wenn ich wegen meiner anhaltenden Müdigkeit auch nicht so viel mitbekommen habe.

In Agios Georgios (oder St. George wie die Teamer sagten) angekommen ging es zunächst zum Appartementhaus Dionysos. Hier sind 6 von 8 Leuten ausgestiegen – war ehrlich gesagt, kein gutes Gefühl: Hatte ich das richtige Haus gebucht? Egal, wir zwei Restlichen wurden zum Sporthotel gefahren (keine 5 min entfernt). Da wir so früh angekommen waren, durften wir noch frühstücken: Vor der Terrasse am Hoteleingang unter riesigen (Pinien?) Bäumen, war schon schön. Das Frühstück war ausreichend und wie üblich ohne Brötchen, aber mit „deutschem“ Schwarzbrot – wer hätte das gedacht! Da für mich zum Frühstück nur drei Dinge notwendig sind (Kaffee, Müsli, Obst), hatte ich keinen Grunde zu irgendeiner Beschwerde. An diesem Morgen war es noch bewölkt und nicht sehr warm. Hatte in der Vorwoche das Wetter gecheckt: 23 Grad und regnerisch – aber das sollte sich in den nächsten Tagen ja gewaltig ändern!

Korfu

Das Sporthotel liegt in einer sehr schönen Park ähnlichen Anlage, die permanent (sprich zu Unzeiten, nachmittags, wenn man mal seine Ruhe haben möchte) gepflegt wird. Der Pool ist halt ein Pool, in dem man aufgrund der geringen Ausmaße ein Paar Züge schwimmen konnte. Er wurde eher als Erfrischungsmöglichkeit und „Klatsch- und Tratschbereich“ verwendet.
Der Vorteil, dass der Pool wenig gechlort wurde, stellte sich in der zweiten Woche allerdings als Nachteil dar. Durch die enorme Hitzewelle begünstigt, vermehrten sich die Bakterien derart, dass die Poolfarbe von azurblau in dunkelgrün überging. Nach ein, zwei Tagen und heftigen Einredens durch einige Poolbenutzer wurde der Chloranteil kräftig erhöht und siehe da, es entstand wieder die tiefblaue Farbe. Was die Chemie so alles hin bekommt!

Korfu

Am Pool selbst standen, wie in anderen Reiseberichten angekündigt, Liegen in nicht ausreichender Anzahl zur Verfügung. Das lag aber im Wesentlichen daran, dass manche Mitreisende wie „uff Malle“ die Liegen mit ihren Handtüchern belegten und dann verschwanden.
Etwas ähnliches passierte auch beim Frühstück, als eine Frau für ihre Freundin unbedingt den Platz neben sich freihalten wollte. Andauernd wurde gefragt, ob der Platz frei sei. Jedenfalls sah sie sich irgendwann gezwungen ihre Freundin aus dem Bett zu holen (!) und ich wurde beauftragt nun beide Plätze freizuhalten…
Beim Abendessen habe ich dann aber eine ziemlich coole Aktion an unserem Tisch erlebt: Obwohl zwei Plätze durch einen Schal reserviert gewesen sind, haben sich zwei Männer dorthin gesetzt. Die beiden Damen mussten sich noch schön machen und kamen als alle schon aßen. Wir waren schon sehr auf die Konfrontation gespannt. Es kam dennoch nicht zu einer Schlägerei: Nach einem kleinen Disput und der Aufforderung die Plätze zu räumen, der die beiden Männer nicht nach kamen, mussten sich die Damen doch einen anderen Platz suchen!

Mein Zimmer mit Bad war angemessen groß, ein kleiner Kühlschrank war auch dabei. Wie fast immer habe ich an der Duschbrause zu nörgeln: Wieso fällt es den Hoteleigentümern so schwer die Duschbrause auszutauschen, wenn der Kalk fast gar kein Wasser mehr durchlässt? Zudem wurde das Duschvergnügen auch noch dadurch gestört, dass man die Brause überhaupt nicht verankern konnte: Ein entsprechender Haken an der Wand war zwar angebracht, aber die Brause verfügte nicht über das entsprechende Gegenstück – ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Einarmiges Duschen war also angesagt!
Ich hatte ein halbes DZ gebucht und bis spät in die Nacht gedacht, es kommt keiner dazu. Leider wurde ich in der Nacht geweckt. An sich ist das kein Problem. Nur waren in dem Flieger aus Köln drei Herren, die jeweils ein halbes DZ gebucht hatten, anstatt meinen Zimmergenossen mit einem der Kölner zusammenzubringen (alle drei blieben nur eine Woche), hat die Hotelorganisation es fertig gebracht, den einen Kölner bei mir unterzubringen und den anderen beiden jeweils ein halbes DZ zur Alleinnutzung zur Verfügung zu stellen!!!
In der zweiten Woche bekam ich einen weiteren Zimmergenossen… schon wieder spät in der Nacht, ziemlich spät. Er kam aus Stuttgart, bekam aber keinen Flug mehr von dort aus, also ist er mit dem Zug nach Leipzig und von dort aus mit dem Flieger nach Korfu – über sechs Stunden Anfahrtszeit, Wahnsinn!!! Auf Korfu nachts angekommen, war niemand von Frosch am Flughafen. Also hat er sich ein Taxi geschnappt und war gegen 2 Uhr morgens im Hotel. Logischerweise war die Rezeption nicht besetzt. Dort sah er aber die Gästeliste mit den Zimmernummern liegen, nahm sich den entsprechenden Zimmerschlüssel und bezog das Zimmer. Selbstverständlich wurden die Kosten der Taxifahrt von Frosch übernommen und man entschuldigte sich: Der Flug aus Leipzig wurde von der griechischen Transferagentur vergessen!!
Ein Tipp zu den Zimmern: Wenn möglich nicht Zimmer zur Frühstücksterrasse hin beziehen. Man wird morgens unweigerlich von den Früh-Frühstückern geweckt.

Zum ersten Abendessen am Samstag treffen sich die Neuankömmlinge an der Rezeption und werden dann von einem Teamer zum Abendessen begleitet. Spätestens hier kann man sich also beschnuppern: Grundsätzlich sind natürlich alle Frosch-Reisenden sehr nett, aber einige Frosch-Reisende sind eben doch netter als andere… Wie immer sind die „Frösche“ ein Abbild der Gesellschaft, es gibt Ruhige und Laute, es gibt Lustige und Tief sensible, es gibt Raucher und Nichtraucher, es gibt Ältere und es gibt Jüngere, Partygänger (insbes. -innen) und keine, es gibt Verrückte und es gibt Normalos – so wie ich eben!
Jedenfalls beschäftigt es mich schon, wenn ich höre, der- oder diejenige macht eine Therapie und bilde mir ein das wäre etwas besonderes. Denn dann kommt die unweigerliche Rückfrage: Wieso, bist Du denn nicht in einer Therapie? Scheint es also eher normal zu sein, eine Therapie zu machen? Manchen Leuten hätte ich aber, auch wenn ich mich ja auf diesem Gebiet gar nicht auskenne, durchaus zu einer Therapie raten können!

Korfu

Eine Anmerkung noch zu den Rauchern und Nichtrauchern, ach was Nichtraucher… es gab fast nur Raucher. Dass während des Frühstücks und beim Abendessen das Rauchen erlaubt war, fand ich nicht so prickelnd. Auch wenn man im Freien sitzt, grundsätzlich weht den Nichtrauchern der Rauch ins Gesicht, das macht einen wirklich aggressiv! Heute habe ich den Frosch Winterkatalog bekommen und mit Freude gelesen, dass die meisten Frosch-Häuser rauchfrei sind – sehr lobenswert!

Das Abendessen wurde wie schon angedeutet in der Mango Bar (über die kleine Uferstraße) eingenommen: Terrasse mit Meerblick, wenn man(n) denn nicht mit dem Rücken zum Meer sitzt… ;o)) Das Essen war reichhaltig und relativ abwechslungsreich – die Nudeln vom Vorabend gab es meistens am nächsten Tag als Salatvariation. Spaghetti Bolognese in Griechenland klingt auch ein wenig irritierend. Das möchte ich dann doch ein wenig kritisieren, etwas mehr griechische Küche hätte es schon sein können!
Übrigens unbedingt Autan mitbringen, die Moskitostiche sind ziemlich heftig. Habe mich immer über die langen Hosen meiner Geschlechtsgenossen beim Abendessen gewundert, guter Schutz gegen diese Viecher. Nachts hat mich dann ein Netz geschützt – insbes. das Geräusch der Moskitos beim Anfliegen in Ohrnähe ist ja total störend. Zum Glück konnte ich noch eines der Netze ergattern, im Hotel selbst gibt es nicht genügend. Also selbst mitbringen oder kaufen.

Korfu

Wie üblich stand nach der Begrüßung/Vorstellung durch die Teamer am Sonntag Morgen die vorgeschriebene Mountainbike Einweisung an. Und wie üblich waren sehr viele Leute da, die natürlich alle (!) biken wollten. Nein, es hat sich selbstverständlich in den nächsten Tagen ausgedünnt, was aber auch an der Hitzewelle gelegen hat. Denn ab Montag ging es los, teilweise bis über 40 Grad und schwül. Aufgrund des manchmal leichten Windes war es aber ganz gut auszuhalten. Auf Toilette braucht man(n) nicht unbedingt gehen, alles wurde aus geschwitzt, insbesondere während der Biketouren.

Korfu

Ja, die Biketouren, an sich sehr schön und teilweise anspruchsvoll, andererseits kommt es der Beschreibung nicht nahe: Mountainbiketouren sind halt Geländetouren, zu 90% wurde aber auf Asphalt gefahren, was mir ganz und gar nicht gefiel. Auch wenn die Teamer einen plausiblen Grund angegeben haben (Sackgassen im Gelände bei Kommunenübergängen), ganz so supi fand ich es trotzdem nicht.
Erstaunlicherweise waren diesmal viele Frauen beim Biken dabei. Und ich ziehe meinen Hut, diese Frauen haben manchen Mann alt aussehen lassen. Normalerweise tummeln sie sich eher beim Wandern oder beim „PowerBeachen“ bzw. „PowerPooling“. Oder eben bei den üblichen Geschichten, wie BMW („Bauch muss weg“), BBP („Bauch Beine Po“) und irgendeiner Bewegungstheorie nach Jacobsen. Was aber wirklich neu war: Schwimmtechnik. Zwar kein klassischer Unterricht, eher eine Einweisung, wie man was besser machen kann. Habe mitbekommen, dass es viel gebracht hat!Die Teamer waren alle sehr nett und zuvorkommend, dem einen oder anderen hat man aber sein junges Alter schon angesehen und manchmal die notwendige Professionalität vermisst. Aber letztlich macht das halt Frosch aus, es ist eben nicht alles perfekt und trotzdem schön. Empfehlen kann ich diese Frosch Destination auf jeden Fall. Auch wenn die Nacht (-ruhe) teilweise nur durch Oropax zu genießen ist (das Zirpen der Grillen ist teilweise unerträglich), es hat sehr viel Spaß gemacht – was auch an dem super Wetter gelegen hat! Am Samstag Abend gerade beim Einstieg ins Flugzeug fing es an zu regnen…

2 Gedanken zu „Alicante, zirpende Grillen und stechende Moskitos – Reisebericht Korfu 16.-30.06.2007

  1. Ralf Gutgesell

    Agios Georgios auf Korfu vom 11. – 25. 08. 07 – typisch Frosch!

    Eines gleich vorweg: Ein langer Bericht wird das nicht, sondern mehr eine kurze Aufzählung persönlicher Eindrücke, sowohl positiv als auch negativ:

    Verpflegung: Frühstück und vor allem das Abendessen waren das Beste, was mir im Urlaub bisher widerfahren ist, auch wenn der griechische Touch etwas verstärkt werden könnte – tolle Leistung, Thorsten und Kollegen!

    Hotel: Eigentlich sehr schön, aber recht hellhörig, so dass echte Nachtruhe aufgrund der Partygänger nur von 01:00 bis 07:00 Uhr drin war. Der Pool ist wirklich eher eine Wellness-Oase als ein Sportbereich – was ich persönlich gut fand, schließlich ist man ja im Urlaub ;-).

    Sport: Die Wanderungen von Marlen und die Fitness-Angebote von Saskia waren spitze – immer fordernd, aber kompetent und sehr nett durchgeführt. Leider kann man das vom „Mountainbiken“ nicht sagen: Erstens gab es vor allem morgens viel zu wenig Räder (netto 16 Räder für 65 Gäste!?) und zweitens war das Tour-Angebot etwas merkwürdig – entweder Pipifax-Touren oder Monsterevents, und immer mit für meinen Geschmack viel zu hohem Teeranteil, alles in allem keine echten Mountain(!)bike-Touren! Die Wanderstrecke zur Ostküste als Biketour – das wäre doch mal was! Oder habt Ihr etwa Angst vor den kurzen Steilanstiegen, Gerd und Marcel?

    Team: Natürlich bergen das jugendliche Alter und die kurzen Aufenthaltszeiten der „Teamer“ an der Destination gewisse Nachteile, aber insgesamt fühlte man sich immer gut betreut und auch so spät in der Saison war noch jede Menge Motivation und Spaß dabei – weiter so!! Nur eine Kleinigkeit allerdings: Auf die Mückenplage und notwendige Gegenmaßnahmen sollte bei Anreise unbedingt durch die Reiseleitung hingeweisen werden, schließlich lesen nicht alle die Reiseberichte vorher, und 80 Stiche und mehr in der ersten Nacht sind bei Vorwarnung vermeidbar, finde ich.

    Fazit: Auch wenn man als Deutscher dazu neigt, das Negative aufzuzählen und der obige Bericht vielleicht etwas zu motzig rüberkommt- insgesamt war das ein toller Urlaub, den man weiterempfehlen kann, ehrlich!

  2. Hilke Adam

    Korfu zum Dritten…. (ebenfalls 11.-25.08)

    Ebenso wie Ralf möchte ich mich recht kurz fassen, denn nach den vielen Berichten liest man letzten Endes doch immer dasselbe. Aber der Bericht „Alicante…“ bedarf doch eines Kommentares.
    Sicherlich ist nicht alles immer und überall perfekt. Ich hatte dafür das Glück, den witzigsten Hinflug meines Lebens als Einstieg in den Urlaub zu genießen (und ich bin nun wirklich schon recht viel geflogen). Aber selbst wenn es anders gewesen wäre, das kann ich nicht Frosch ankreiden.
    Die Unterkunft und das Essen fand ich super (und @Sven und Thorsten: ohne Sport wäre es nicht gut ausgegangen ;-)). Dankbar sollte man aber wirklich sein, wenn man nicht direkt über dem Frühstücksplatz wohnt…(habe ich mir so sagen lassen).
    Die Mücken sind definitv ein Problem. Wir haben uns tapfer eine Woche gegen alle Hilfsmittel gewehrt…ERFOLGLOS!!!! Es macht keinen Spaß 10 Mücken zu töten, während die nächste Armee von Teufelsstechern schon am Fenster lauert und sich über unsere Hilfslosigkeit lustig macht.
    Das Thema Pool oder Strand fand ich eigentlich nicht so schlimm, denn ich fand es sehr nett am Pool. Man hatte Schatten, eine nette Poolbar mit Essenshighlights (Kuchen bzw. Waffeln) und immer sehr viele nette Leute zum Reden und Plantschen mit den „Nudeln“. Was will man bei 35-38 Grad mehr????
    Das Programm ist sicherlich ein Diskussionsfall (aber nur ein sehr kleiner!!!)
    . Die Biketouren waren, wie Ralf schon gesagt hat, manchmal etwas merkwürdig zusammengestellt. Doch stellte sich bei Nachfrage heraus, dass es manchmal auch seine Gründe für die uns unlogisch erscheinende Auswahl hatte. Deswegen lohnte sich auch das Nachfragen.
    ABER man kann auch, wenn alle Stricke reißen, seine eigene Truppe schnappen und am späteren Nachmittag selber losdüsen. Die Gegend kennt man schnell. Naja, und „Möchtegern-Biker“ wie ich (nettes Bike zu Hause aber fahre viel zu wenig…) haben es auch nicht als so tragisch empfunden nicht die wilden Geländetouren mitmachen zu müssen. Aber trotzdem sollte man das halt schon wissen. Echte Biker waren von dem hohen Asphaltanteil schon enttäuscht.
    Trotzdem hat das Radeln viel Spaß gemacht und das Chlomosrennen ist sicherlich ein Highlight der Woche!!!
    Die sonstigen Kurse waren toll. Saskia, dank dir werde ich wohl wieder mehr zum Steppen usw. gehen.
    Ja, und der kleine Kritikpunkt geht leider an die Teamer….Ihr seid eine nette !!!
    Truppe, aber ihr seid leider auch ein wenig zu eng vom Kontakt her gewesen. Eigentlich paradox.Man merkte, dass ihr euch teils sehr gut kennt bzw. gut versteht, was es für uns als „Dauerwechselgäste“ manchmal nicht so einfach gemacht hat. (zumindest am Anfang)
    Es hat lange gedauert, bis man mit manchem das erste Wort gewechselt hatte…und dann aber nicht das letzte …. ;-). Es ist nun mal eine große Anlage und bei dauerndem Wechsel fällt es sicher auch schwer immer den Überblick zu bewahren. Das sollte man von unserer Seite nicht ganz außer Acht lassen.
    Trotzdem, wer wollte (und das waren doch sehr viele) konnte Spaß haben (und hatte den auch). Ich fand die Zeit super und freue mich, dass wir uns hoffentlich zahlreich im November in Münster sehen (auch ihr Teamer bitte!!!).
    Und mir persönlich ist es egal, was für Leute mitfahren. Das Wichtigste ist doch, dass jeder dort seine Zeit genießen konnte und selbst, wenn er oder sie Probleme hat. Dafür ist so ein Urlaub mit all den Förschen ja auch irgendwie da…Fremde Leute, andere Gespräche und vielleicht auch die eine oder andere „Seelenrunde“. So ist es nun mal, und ich schließe mich gerne Ralf an. Wenn man will, findet man immer ein Haar in der Suppe…Aber wenn nicht, dann erlebt man einen schönen Urlaub und kommt ziemlich zufrieden (und ausgepowert :-)) zurück. Also, Korfu, immer mal wieder!!!!!Viel Spaß dabei!

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