9. Januar 2007

Korsika – Isle de Beaute (August 2006)

Zum Frosch Erlebnis- und Abenteuercamp Korsika, Porto Vecchio

Der erste Urlaub mit Frosch führte mich und meinen Freund auf die wirklich wunderschöne Insel Korsika. Nicht umsonst hat sie Ihren Namen bekommen, wie wir in den zwei Wochen erleben durften.

Der Urlaub hat uns besonders gut gefallen und zählt zu unserer schönsten Reise, die wir bisher gemacht haben.
Ich habe bereits wieder einen Urlaub über Frosch gebucht, und freue mich im Sommer 2007 mit meiner Schwester Sabine in die Schweiz zu verreisen.
Aber nun zum Urlaub auf Korsika.

Korsika

Nachdem die Anreise geschafft war, wurden wir sehr herzlich im Camp empfangen. Wir konnten uns erst einmal stärken und dann in Ruhe unsere Hütten beziehen. Mir hat das Camp von Anfang an gefallen, weil ich endlich einmal einen Urlaub jenseits von Trubel und Hotels verbringen wollte. Und das sollten wir hier bekommen.
Die Hütten sind einfach ausgestattet, aber wir wollten je die meiste Zeit des Tages auf dem Rad oder in den Wanderschuhen verbringen.
Die Duschen und Toiletten sind getrennt und recht komfortabel für einen Campingplatz. Morgens konnten wir uns am Frühstücksbuffet richtig satt essen. Es gab alles, was man zum frühstücken braucht: Brot, Baguette, Croissants, Käse, Marmeladen, Nutella, Kaffe, Tee, Milch, Saft, Müsli, Joghurt, Marmeladen, frisches Obst. Echt super!
Zu dem Camp gehörte auch ein Pool, in den wir nach den Touren reinspringen konnten. Das Camp ist total gemütlich und idyllisch; mit Hängematten und –sitzen zwischen den alten Korkeichen, der ideale Ort für Erholung.
Jeden Abend gab es ein 3-Gänge Menü, mit dem ich immer sehr zufrieden war. Die Tische sind schön gedeckt und auch die zubereiteten Teller waren schön anzusehen. Die Getränke beim Essen zahlt man dann aber selber. Nach dem Essen wurden wir dann immer informiert (wen man das nicht schon selbst getan hatte am Infoboard), welche Touren für den nächsten Tag geplant sind, und man konnte sich dann direkt für das anmelden, wozu man Lust hatte.

Korsika

Direkt am 1. Tag bekamen wir Neuen von Jürgen die MTB-Einführung und erkundeten die Gegend. Er zeigte uns, wo sich ein Geldautomat befindet und wo wir uns mit Wasser, Obst, Wein,… versorgen konnten.
Auf dem MTB-Touren führte uns Jürgen über Straßen und Schotterwege hinauf zu den Bergen, an schöne Strände und Orte, wo immer das kühle Meer oder Badegumpen die passende Abkühlung boten. Eigentlich haben uns alle Touren, die wir gemacht haben begeistert, obwohl die Tour zum Fluss Cavu die schönste war. Wunderschöne Landschaft!
Leider hatten wir keine Radfahrhose mit Einsatz dabei. Tipp! Kann man gut gebrauchen.

Korsika

An einem Abend in der Woche hat stellte sich dann auch Ina von Montemar Adventure Sports vor uns zeigte uns per Beamer ihre Touren. Wir waren direkt neugierig und haben uns sofort für den Klettersteig und das Canyoning angemeldet. Und diese beiden Touren waren auch das Highlight unserer ersten Woche.
Beim Klettersteig konnten wir ins Klettern reinschnuppern und unsere Grenzen antesten. Es war ein Berg zu bezwingen, der einiges zu bieten hatte. Schluchten mit der Seilrutsche überwinden, an einem Überhang im Stahlnetz klettern, über mongolische Brücken balancieren und einiges mehr. Da wir beide so etwas bisher noch gar nicht gemacht hatten wurden wir kontinuierlich mit Adrenalin versorgt.
Und da uns der Klettersteig so gut gefallen hat, haben wir uns für die 2. Woche für das Freeclimbing angemeldet. Aber erst einmal stand das Canyoning an.
Auch das war Spaß und Sport genau nach unserer Nase. Wir wanderten erst einmal den Fluss hinauf ins Gebirge. Oben angekommen ging’s dann im Neoprenanzug rutschend, springend und kletternd wieder hinab. Mit einem Canyoningführer lotste Ina uns durch den beeindruckenden Canyon. Wir hatten zwei 40-Meter Abseilstellen zu überwinden und die meiste Zeit (leider) Regen und Gewitter. Aber wir haben uns nicht den Spaß verderben lassen. Am Ende waren wir alle stolz, dass wir das so gut hinbekommen haben.
Ja, zum Freeclimbing ist zu sagen, dass genau das eingetreten ist, was Ina gesagt hat. Man ist ganz schnell vom Klettervirus befallen. Und so war es auch bei uns. Es hat riesigen Spaß gemacht mit eigener Kraft die Felswände hinauf zu klettern.

Korsika

Alles in allem, war jede Tour mit Ina ein super Erlebnis für uns.
In der zweiten Woche bin ich dann noch mit nach Corte gefahren, zur heimlichen Hauptstadt Korsikas. Es war ein Ganztagesausflug gespickt mit tollen Wanderungen, Wasserfällen, Bademöglichkeiten, wunderschöner Natur, Gebirge, Erkundung der Stadt Corte und abends typisch korsisch essen gehen.
Wer Wolkenlos von VOX kennt, das war der „perfekte Tag“.
Am Ende jeder Tour bekamen wir eine Foto-CD mit tollen Bildern.

Korsika

Schöne Bilder kann man auf Korsika genug machen. Überall sieht es schön aus. Besonders an einem Morgen. Wir haben es geschafft einen Morgen ganz früh aufzustehen und uns um 06:00 Uhr mit den Kanus am Strand zu treffen. Wir sind dann zu viert dem Sonnenaufgang entgegen gepaddelt. Kann ich nur weiterempfehlen. Es war traumhaft schön und ruhig. Das frühe Aufstehen lohnt sich.

KorsikaDa die Ausflüge und Sportangebote so vielfältig und umfangreich waren, konnten wir ja nicht immer und überall mitmachen. So kam es, dass wir es nicht geschafft haben, den Ausflug nach Bonifacio mit zu machen. Das stimmte mich traurig. Aber am Infoboard stellte ich fest, dass für mich noch ein Tag frei war, an dem ich keine der Touren mitmachen wollte. Und so habe ich dann mit Jan gesprochen, ob ich die Tour nicht alleine machen könnte. Gesagt, getan!
So fuhr ich an dem besagten Morgen alleine mit dem Rad (die anderen hatten einen Bus, der sie hinfuhr) ins schöne Örtchen Bonifacio. Dort habe ich eine Bootstour und eine kleine Wanderung gemacht, und mir anschließend das Örtchen angeschaut. Auf dem Rückweg habe ich noch einen kleinen Abstecher zum wohl schönsten Strand der Insel gemacht: Santa Giulia.
Toll, toll, toll!!!
Am späten Nachmittag, so gegen fünf war ich dann wieder im Camp, mit 75 km Radfahren auf dem Buckel. Aber, ich hatte keine Panne, Jippy Jeah!

Was ich bisher noch nicht erwähnt habe sind die aufregenden Wanderungen zu einem 70 m hohen Wasserfall, oder die GR 20 Wanderung, …

Zu dem ganzen Urlaub ist zu sagen, dass es total schön und lustig gewesen ist. Wir waren eine tolle Truppe und haben bisher immer noch Kontakt zueinander. Hiermit grüße ich alle, die in den zwei Wochen mit uns den Urlaub erlebt haben (Frauke, Diana, Thomas, Andreas, Shanti, Roberto, Katrin, Olli, Sarah, Nicole,….) und natürlich Jan, Jürgen uns Ina.

Danke für die super geniale Zeit, und macht weiter so!!!

Simone Vennemann

4 Gedanken zu „Korsika – Isle de Beaute (August 2006)

  1. climb4ever

    Hallo,
    „Schöne Bilder kann man auf Korsika genug machen“ da gebe ich dir total recht! Am Seil hängend und dieses Panorama im Hintergrund! Besser kann es fast nicht mehr werden.
    Gruß

  2. Bonn Aparte

    Ja, Korsika ist aufregend! Danke für Deinen Bericht mit den tollen Bildern, aber leider bringt er mir nicht sehr viel Information.
    Etwas weniger „schön“ und „wunderschön“, dafür mehr konkrete Spotangaben wären hilfreich gewesen.
    Sorry, nur 4 von 10 Punkten.

  3. Simone Vennemann

    Hallo Simone,

    ich habe im netz Deinen Namen gefunden… ich war mal mit Saga-Team-Reisen auf Korsika und dachte schon fast ich hätte den Bericht geschrieben 🙂

    Falls Du mal Lust hast mir zu schreiben würde ich mich freuen.
    Liebe Grüße aus Osnabrück
    Simone Vennemann

  4. Weltenbummlerin

    Ich fahre in gut einer Woche auch nach Korsika und der Bericht hat mich schon dazu inspiriert, einige Aktivitäten mehr auf meine Liste zu nehmen 🙂
    Aber ich habe noch eine Frage: Wo hast du das oberste und das zweitoberste Foto gemacht? Wo auch immer das ist, ich will da unbedingt hin!
    Liebe Grüsse aus der Schweiz

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