17. Februar 2014

Reisebericht Les Fontanettes – 18.01. – 25.01.2014

Reisebericht von Marc Hufenbach (marc.hufenbach at gmail.com)
FROSCH Reiseziel Sportclub Les Fontanettes in Le Bettaix, Frankreich

Nach einem tollen Urlaub im Haus Real in Davos von Frosch vor zwei Jahren wollten wir mal wieder skifahren! Also entschlossen wir uns kurzfristig für das Les Fontanettes in Le Bettex im größten Skigebiet! Wir konnten ein last minute Angebot ergattern und Axel und ich entschlossen uns, eine 3er Maisonette zu zweit zu buchen und die Mehrkosten von 100,- € pro Person in Kauf zu nehmen! Das erwies sich als sehr gute Entscheidung, da die Doppelzimmer sehr klein ausfallen können. In der Maisonette hat jeder sein eigenes kleines Reich und kann sich ausbreiten!

Die Anreise war auch schnell gebucht! Mit dem Rail &  Bus Ticket kann man sehr bequem zu einem der Haltepunkte der Red-Line-Buslinie fahren und anschließend bequem per Bus weiterreisen. Ich bin bis Frankfurt am Main mit dem Zug gefahren, mit ausreichendem Zeitpuffer und sehr genauer Beschreibung wo und welcher Bus einen abholt, war dieser auch schnell gefunden. Er war auch deutlich früher da als eingeplant. Also ging es los nach Le Bettex. Der Bus war nur halb besetzt. Auf der Hinfahrt gab es tatsächlich ausreichend Beinfreiheit und die Sitze konnten fast als Liegefläche umgewandelt werden, sofern man sie gebucht hat. Bei den Komfortliegesitzen auf der Rückfahrt wurde ein ganz neuer Bus eingesetzt, der leider wesentlich weniger Platzangebot auch für die Liegesitze zur Verfügung stellte. Selbst ich mit 1,68m konnte mich nicht annähernd komplett ausstrecken, obwohl der Abstand schon etwas grösser war, als in den normalen Sitzreihen. Da in diesen Wochen das Haus nicht zu 100% ausgebucht war, hätte es ein normaler Sitz auch getan, da man den Platz hatte sich auf zwei Sitzen bequem auszubreiten. Die Busse bieten die Möglichkeit den Sitz am Gang noch etwas weiter zur Mitte zu verschieben, damit man etwas mehr Platz zu seinem Sitznachbarn hat, allerdings ist dieser „Umbau“ in der Schweiz und Frankreich verboten. Beim erwischen wird die Urlaubskasse um 150,- € erleichtert.

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Nach der Ankunft in Le Bettex wurden wir herzlich von Alex und seinem Team in Empfang genommen und hatten nach einer kurzen Vorstellung und Information schon die Möglichkeit in die Skiklamotten zu springen und auf die Piste zu fahren, da die Zimmer erst ab 16 Uhr bezogen werden konnten. Durch die perfekte Organisation schafft man dadurch ganze 8 (!) Skitage, da die Rückfahrt samstags erst gegen 18 Uhr startet, kann man vorher auch noch auf die Piste!

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Ich habe mich vor allem auf die angebotenen Skikurse und dem Ski-Guiding gefreut und ich wurde nicht enttäuscht! Je nach Witterung und Schneeverhältnisse werden verschiedene Steps angeboten, die jeweils drei Stunden dauern! Wir haben uns in einer kleinen Gruppe gefunden, die als Einstieg einen Technik Kurs absolvierten. Obwohl die Sicht sehr schlecht war, waren die Tipps und Übungen sehr hilfreich, seine Technik aufzufrischen. Einen Tag später wurde das Wissen noch um einen „Sportlich fahren“ Kurs erweitert. Christoph wusste genau wo wir hin mussten und so wurden die Skier auf die Kante gestellt und es konnte losgehen! Danke auch hier noch mal an Christoph für die lustigen Stunden und wertvollen Hinweise.

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An den Tagen an denen man keinen Step bucht, kann man das Gebiet auf eigene Faust erkunden oder sich einem Ski-Guiding anschließen, die nach zwei Geschwindigkeiten eingeteilt werden. Die schnellen Fahrer wurden von Lena geleitet und die MidSpeed Truppe folgte Kerstin in das riesige und anfangs unübersichtliche Skigebiet! Mit Kerstin konnte ich zwei Ski-Guidings mitfahren, die mir beide sehr gefallen haben und das Tempo angenehm war. Wir hatten oft Gelegenheit interessante Dinge über die Orte und Gegenden von Kerstin zu erfahren. Bei der zweiten Tour wurde keine Piste doppelt gefahren, obwohl wir den ganzen Tag unterwegs waren. Bis zum niedrigsten Prunkt des Skigebiets (ca. 1350 Meter), dem kleinen Flughafen, der schon in zwei James Bond Filmen vorkam und dem ältesten Skilift haben wir sehr viele Facetten des Skigebiets gesehen! Auch hier noch mal ein großes Dankeschön an Kerstin!

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Ich war jeden Tag aufs Neue überrascht, was es alles zu entdecken gab und wie weit sich das Skigebiet tatsächlich erstreckt!

Nach einem ereignisreichen Tag auf der Piste wurde man abends mit einem köstlichen 4-gänge Menü gestärkt und auch beim Frühstück blieben keine Wünsche offen! Es war immer alles ausreichend da und wurde rechtzeitig nachgefüllt! Pistenbrote konnte man sich auch genügend machen. Auf dem Berg kostet eine heiße Schokolade zwischen 4,20 – 5 € und wer richtig essen möchte, ist für eine Portion Spaghetti Bolognese oder einer Pizza schnell 15,- € los!

Das abendliche Rahmenprogramm reicht von einer outdoor Skiparty mit den anderen Reiseveranstaltern in Le Bettex, einem Crêpes Abend, Fakelwanderung, Karaoke bis hin zu einem Kickertournier und vieles mehr!

Tierhaarallergiker sollten wissen, dass Saskia – Barkeeperin – einen Hund im Haus hat, der einem auch ab und zu über dem Weg laufen kann! Nachdem ich Saskia angesprochen hatte, war ihr Hund nachmittags nicht mehr zu sehen! Man sollte es trotzdem vorher wissen, damit man nicht überrascht wird.

Leider war der Altersunterschied in dieser Woche sehr hoch. Mit manchen ist man schnell ins Gespräch gekommen, mit anderen dagegen kaum oder gar nicht, aber das ist ja auch der Reiz einer Frosch-Reise.

Alles in allem war es ein sehr schöner Urlaub und es wird nicht das letzte mal gewesen sein, dass ich in Trois Vallées zu Besuch war, da das Skigebiet für eine Woche einfach zu groß ist, um es komplett gesehen zu haben!

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