20. September 2007

Insel Lesbos 9. Mai – 23. Juni 2007

Reisebericht von Marianne Walter (mar_walter at gmx.de)
FROSCH Reiseziel Sportclub Hotel Bella Vista in Molyvos, Lesbos – Griechenland

Als langjähriger Goldfrosch (quasi Urfrosch – es gibt nämlich sogar Frösche jenseits der 50), habe ich schon sehr viele Froschdestinationen in den verschiedensten Jahreszeiten kennen gelernt und es hat mir, fast immer, sehr gut gefallen.

Wenn der neue Katalog kommt, interessiert mich natürlich immer ganz besonders, was bei Frosch Neues im Angebot ist. Diesmal war es u.a. LESBOS und es sollte sogar eine Preisreduzierung für Wiederholungstäter (Goldfrösche) geben. Also hatte ich zunächst, Ende Mai/Anfang Juni ins Auge gefasst, aber es kam ganz anders.
Supersonderangebot im Mai, aber leider zu nachtschlafener Zeit ab Düsseldorf. Wie kommt frau nachts 3.20 aus dem Hanauer Hinterland nach Düsseldorf? Na ja, wer lesen kann ist klar im Vorteil! Da erspähe ich doch auf dem Frosch Chatboard eine Mitfahrgelegenheit inclusive Gästebett. Eine E-Mail, ein Telefonat, und schon hab ich einen „Lift“ nach Düsseldorf. So unkompliziert sind Frösche, und ich lerne gleich den ersten, zu meinem Erstaunen übrigens auch über 50, kennen.

Nach einem kleinen Abendessen und nem Fläschchen Wein legen wir uns etwas aufs Ohr und um 1.30 geht’s los nach Düsseldorf und von dort nach Lesbos. Den Snack im Flieger, einen Gummibagel treibt der Hunger rein, aber wir haben’s zum Glück ja nicht so weit.

LesbosAuf Lesbos empfängt uns Svenja und Sonne satt. Im Bus sitzen noch andere Touries und wir versuchen schon mal die typischen Frösche rauszufiltern. Das letzte Hotel ist unsres und gefällt uns auch am besten, auch wenn der Weg vom Bus
zum Eingang, für Rollkoffer eigentlich mal asphaltiert werden müsste.

Die Hotelanlage ist ganz neu und sehr großzügig mit viel Glas und Marmor und der Briefträger bringt jeden Tag was Neues, was man zur Dekoration noch irgendwo an die Wand schrauben kann. Wer weiß, was da noch alles kommt, immerhin liegt die Eröffnung erst 1 Woche zurück. Das Zimmer wunderbar, mit Balkon, Meerblick, TV, und funktionierender Klimaanlage. Das Personal ist sehr nett und international und da Vorsaison ist, gibt’s ab und an auch mal mehr Personal als Gäste, und wir werden abends mit griechischen Tänzen verwöhnt.

Unsere Teamer, Svenja und Mike, haben gut zu tun die ersten Wochen. Den Volleyballplatz gibt’s bis dahin nur im Frosch-Katalog, aber bei unsrer Abreise ist er fast fertig, Kompliment.

Die Biketouren sind, wie ich finde zu schaffen, wenn man Lust aufs biken hat und es nicht zu heiss ist. Belohnt werdet Ihr, wenn Ihr dann mal oben seid, durch herrliche Abfahrten mit Blick aufs Meer und natürlich nette Tavernen zum Einkehren.

Lesbos

Das Gute bei Frosch ist, dass man bei der Einführungstour ganz schnell merkt, ob man „das braucht“, oder lieber wandert oder „powerpoolt“. Es gibt eine richtig heftige Tour, aber da könnt Ihr Euch auf Mike den Mountainbikeguide verlassen, er beschreibt sie auch so, so dass man gerne verzichtet. Er braucht schließlich auch mal Zeit die Bikes in perfektem Zustand zu halten, und das waren sie bei uns auch immer.

Wandern war ich nur einmal, auch eher unfreiwillig, die Gegend und Ausblicke FOTO 3 waren schön, aber so richtig schöne Querfeldein-Wege, wie ich sie mag, gab es leider nicht. Das kann sich natürlich inzwischen geändert haben, denn wir waren ja quasi die „Pilot-gruppe“ und brauchbare Wanderführer über Lesbos, Fehlanzeige! Die müssen wohl dann erstmal von Svenja erstellt werden, wenn die Saison um ist.

Die Strände in unmittelbarer Hotelnähe, sind schmal und zum beachen nicht so geeignet. Aber eine kleine Kletterpartie, in Trekkingsandalen direkt an den Felsen entlang (Geheimtipp), bringt Euch, vorbei an „typisch griechischem Strandgut“, zu größeren und schöneren Stränden z.B. zum Golden Beach. Das ist der nächste Strand, nach dem an der Therme, die man auch mal besucht haben sollte.
Angekommen seid Ihr, wenn Ihr zwischen zwei hohen Felsen hindurchkommt und rechts eine witzige Taverne, mit Terrassen zwischen den Felsen und luftigem Blick auf Strände und Meer entdeckt. Und wenn „Muttern“ gerade kocht, gibt’s vorzügliche Zucchinipuffer mit Tsaziki. Hmmm, lecker!

Als gute Surf-und Katamarandestination erweist sich Lesbos bei uns erst in der zweiten Woche, als das Wetter schlechter wird und es ziemlich viel regnet. Da kommt Freude auf und die ganz Harten sind nur noch auf Surfbrett oder Katamaran unterwegs. Aber das war Mitte Mai, wie oft regnet es im Sommer dort? Nichts desto trotz, für Anfänger und zum Ausprobieren sicher ganz nett.

Der Ort Molyvos ist sehr urig, und es gibt wunderbare Tavernen, eine schöner als die andere und alle sehr lecker und mit Blick aufs Meer. Bestens ausgewählt von Svenja und Mike. Das Nightlife war bei uns eher nicht vorhanden, da wir ja fast alleine da waren, das wird in der Saison schon anders sein, hübsche Bars gibt es auf jeden Fall.

Lesbos

LesbosAlles in allem eine tolle, neue Destination. In der Vorsaison für alle, die sich erholen, biken, lecker essen und die Seele baumeln lassen wollen. Der Altersschnitt unsrer Gruppe war erstaunlich hoch, von Ende 20 bis über 50, natürlich lauter supernette, sehr sportliche Frösche.

Das Nightlife haben wir nur ein bisschen vermisst, wir waren ja alle wieder sportlich aktiv am frühen Morgen. In der Saison ist sicher auch genug Action, wenn Ihr keine Angst habt am Berg über Eure „heraushängende Zunge“ zu fahren.

Ich wünsche Euch eine tolle Zeit auf Lesbos, und grüße alle, die ich dort kennengelernt habe, man trifft sich immer zwei mal. Wer weiß wann und wo !

Marianne

2 Gedanken zu „Insel Lesbos 9. Mai – 23. Juni 2007

  1. Ingrid

    Der Bericht hat mich wieder aufgebaut. Nach meiner 1. Frosch Reise im September 07 nach Korfu – auch lauter super nette Leute – dachte ich schon, es gäbe nur Frosch Reisende von 20 – Mitte 40. Da dies bisher mit Abstand mein bester Urlaub war, und ich auch über 50 bin werde ich es also im nächsten Jahr nochmal wagen. Vielleicht sind dann auch ein paar nette Goldfrösche dabei.

  2. Wolfgang Blank

    Hallo Ingrid,

    es gibt noch einige mehr über 50. Ich war auch (zufällig mit Marianne ) auf Lesbos und überlege für dieses Jahr einen Urlaub auf der Insel Mijet in Kroatien.

    na dann fröliches quaken du Frosch !!
    mfg Wolfgang

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