31. Oktober 2007

Lesbos (September/Oktober 2007)

Reisebericht von Viola Becker (viobecker at web.de)
FROSCH Reiseziel Sportclub Hotel Bella Vista, Lesbos – Giechenland

Wenige Flugstunden (ca. 3 Stunden Direktflug) von Düsseldorf entfernt kam ich in Mytilini, Lesbos an. Perfekt organisiert stand bereits ein Bus vor dem Flughafen bereit und brachte die angereisten Frösche in 90 Minuten zu dem Frosch Standort Hotel „Bella Vista“. Bereits auf dem Weg dorthin wurde schon fröhlich über das gute Wetter geredet und mit dem ein oder anderen Froschgast Bekanntschaft geschlossen. Als sonnenhungrige Deutsche, die nach dem kalten und tristen deutschen Sommer begeistert von den Temperaturen waren, haben wir sehr schnell und problemlos eingecheckt und haben nach dem erstem Inspizieren der sehr geräumigen und wunderschönen Zimmer den Strand und die nähere Umgebung in Augenschein genommen und die nachmittägliche Sonne genossen.

Lesbos

Begeistert von dem klaren Wasser, bin ich erst einmal ins Wasser gesprungen und war sehr positiv überrascht, dass das Wasser noch Temperaturen aufwies, die zum Schwimmen einluden und das sogar in dieser Jahreszeit. Damit hatte ich ehrlich gesagt nicht gerechnet. Der (steinige) Strand war nicht ganz so einladend, wie fast überall auf Lesbos, dafür aber unweit entfernt, die sehr bequemen Liegen am hoteleigenen Pool umso mehr. Traumhaft zum Relaxen.

Von den sonnigen Eindrücken und der sehr schönen umliegenden Landschaft begeistert, ging es dann bereits mit „Insidern“, d.h. Froschgästen, die bereits schon eine Woche vor Ort waren, mit dem Hotel-Shuttle in die nächstgelegene Stadt, nach Molivos. Diese Stadt wird zwar offiziell Mithimna genannt, aber den Namen gebraucht keiner.

Lesbos

Molivos, die touristische Hauptstadt der Insel, entpuppte sich zum Glück als ein pittoreskes, wunderschönes Städtchen mit engen, kopfsteingepflasterten Gassen auf einem Hügel, dessen Gipfel von einer Burgruine gekrönt ist. Zum Glück ist diesem Ort der ursprüngliche Charakter erhalten geblieben ohne Touristenhochburgen, aber dafür mit schönen kleinen Cafés, Restaurants und kleinen Souvenirläden. Ich war begeistert und hier sollten wir dann in unterschiedlichen Restaurants in den nächsten 2 Wochen abends essen gehen. Einfach genial für einen Menschen wie mir, der romantische Plätze liebt. Wir suchten uns ein Restaurant weit oben aus, das auch einen sehr großen Balkon hatte. Von dort aus konnten wir beim Abendessen die untergehende Sonne beobachten, den Hafen unter uns betrachten und links die Küste entlang blicken bis nach Petra und noch etwas weiter.

Lesbos
Lesbos

Später erfuhr ich anhand meiner Lektüre, dass der ganze Altort bereits in den Fünfzigerjahren unter Denkmalschutz gestellt worden ist und bauliche Veränderungen nur unter Auflagen gestattet sind, die den Charakter des Stadtbildes nicht zuwiderläuft. Aber auch der Rest der Insel, wie sich später bei den Wanderungen und Fahrradtouren und unserem Tagesausflug mit einem gemieteten Auto herausstellte, ist sehr traditionell geblieben. Meist sieht man traditionelle und neoklassizistische Natursteinhäuser mit roten Ziegeldächern. Die Hotelanlagen, sowohl in Molivos oder auch in Petra waren angenehm in der Größe und fügten sich durch den typischen Baustil des Landes gut in die Landschaft ein.

Lesbos

Lesbos

Zum Glück ist Lesbos insgesamt keine Partydestination, sondern eher ein Reiseziel für Individualisten und Freunde schöner Landschaften. Nightlife hat von uns keiner vermisst, dafür war die Insel einfach zu schön, als die Nacht zum Tage machen zu wollen.

Die sehr unterschiedlichen Landschaftsabschnitte konnten wir bei diversen und sehr schönen Wanderungen, die Svenja unsere Wander-Teamerin geführt hat, bestaunen wie z.B. während der Wanderung zu 3 attraktiven Klöstern, die wir auch besichtigen konnten, oder während der Wassermühlentour im Hinterland von Petra.

Atemberaubende Ausblicke haben wir nicht nur auf den Wanderungen genossen, sondern auch auf den wunderschönen Fahrradtouren, die uns in weite Höhen brachte, in schöne Täler und zu unterschiedlich schönen Tavernen, die Mike, unser Bike-Teamer, zwischenzeitlich ausfindig gemacht hat. Es waren „Geheimtipps“, die natürlich in keinem Reiseführer zu finden sind und viele Froschgäste aufgrund der exponierten Lage und/oder des genialen griechischen Essens veranlasste noch öfters die ein oder andere Lokation aufzusuchen.

Lesbos
Lesbos

Die Surf- und Katamaranstation haben sehr viele genutzt. Ich war diesmal auch dabei. Wito, unser Surf-Teamer, hat mir in einem Fortgeschrittenen-Kurs erheblich weitergeholfen. Seine ruhige Art und seine sehr gut bildlich dargestellte Unterrichtungsweise haben dazu beigetragen, dass viele ihren Surfschein gemacht haben bzw. ihre Technik verbessern konnten. Hier nochmal ein Dankeschön. Die Windverhältnisse waren für Anfänger sehr gut geeignet und ab und an gab es sogar so viel Wind, dass den Profis der Wind sogar zu viel wurde. Der Katamaran war auch sehr oft im Einsatz.

Lesbos
Lesbos

Ich war von dem Wander- , Bike- und Surf-Sportprogramm sehr begeistert, auch weil die Teamer, sehr schöne und auch lange Touren angeboten haben. Dies habe ich bei der Froschreise auf Korfu leider sehr vermisst, da dort die Teamer leider nicht so kompetent waren oder einfach nicht arbeiten wollten. Deshalb nochmals ein Dankeschön an das perfekte Frosch-Team Svenja, Mike und Wito für die wunderschöne sportliche Reise.

Viola Becker

3 Gedanken zu „Lesbos (September/Oktober 2007)

  1. Wito Kühn

    Hallo Viola,

    Dein Bericht über Lesbos liest sich wunderschön. So wie es eben war. 😉
    Hiermit darf und möchte ich mich bei Dir, im Namen unseres Teams, für Dein Lob bedanken.
    Es war wirklich eine traumhaft-schöne Zeit auf einer ebensolchen Insel.

    Wito

  2. tft monitor

    Ihh, bähh.. das Krakenbild ist ja widerlich *würg*, aber sehr schöne Bilder und ein toller Artikel!!

  3. Der Nürnberger aus Bonn

    Hallo Wito,
    stimmt, es waren zwei sehr schöe Wochen in Molivos.
    Wir wollten uns doch noch mal in Nürnberg treffen und „Schäufele“ essen,
    guten Rutsch und bis zum nächsten Jahr

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