10. Juli 2007

Frosch de luxe – das neue Ziel auf Lesbos (Mai 2007)

Reisebericht von Gregor Müller (gregormueller at freenet.de)
FROSCH Reiseziel Sportclub Hotel Bella Vista auf Lesbos

Hochgelobt die LTU-Direktverbindungen: nach drei Stunden Flug waren wir von Düsseldorf aus kommend auf dem sehr überschaubaren Flughafen Mytilene auf Lesbos gelandet.

Lesbos

Angenehm warme Seeluft empfing uns und neugierig brachten wir den knapp zweistündigen Transfer in den Nordosten der Insel hinter uns, nach Molivos. Das ist ein absolut sehenswertes und authentisches Städtchen, natürlich am Meer, unterhalb einer Festung am Hang liegend, mit idyllischem Hafen.

Lesbos

Knapp drei Kilometer außerhalb dieses Ortes hat Frosch den neuen Sportclub aufgebaut. Basis ist das direkt am Strand liegende Hotel Bella Vista, eine zum Glück kleine Hotelanlage, die kaum Wünsche offenläßt. Komplett und geschmackvoll renoviert, mit großem Pool und engagiertem Personal.

Lesbos

Nach Übernachtung brachte der erste „reine“ Urlaubstag dann ein leckeres Frühstück mit Joghurt, Nüssen und Obst und anschließend alle nötigen Infos von den Teamern auf der sonnigen Poolterasse, spätestens da stellte sich das richtige Urlaubsfeeling ein.

Was uns schnell klar wurde: das Sportangebot im Bella Vista ist recht komplett. Neben schönen Wanderungen in der Umgebung von Molivos gab es Mountainbike-Touren (auf nagelneuen Scott-Hardtails), beides meist verbunden mit Tavernen- und Badestops, schließlich war ja Urlaub. Dank guter Koordination der Teamer und entsprechender Routenführung hatten Wander- und Radgruppen auch mal die gleichen Ziele bzw. Pausenorte. Ausserdem wurde grad in unserer Woche das von den Frosch-Teamern angelegte Volleyball-Feld fertig und von uns natürlich auch direkt eingeweiht. Beim Einweihungsspiel nahmen übrigens auch ungeübte Volleyballer teil (ich z.B.), so dass der auf dem Nachbargrundstück – bis dahin ungestört – grasende Esel doch häufiger Besuch von Volleybällen und Volleyballsuchtrupps bekam…. Die Wassersportler in unserer Woche waren nicht ganz so glücklich. Zwar gab es eine komplett eingerichtete Station mit Surfboards, Cat, Kurs, Lehrer und und und – nur keinen Wind. Und der ist ja nun mal doch wesentlich dafür.

LesbosWer sich nach dem Sport tagsüber stärken wollte, konnte das mit Kleinigkeiten an der Hotelbar machen, große Küche und Abendessen gibt’s im Bella Vista nicht. Was aber auf einer kleinen griechischen Insel mit geschätzt 17 Millionen Lokalen auch nicht wirklich nötig ist. Nach des Tages „Last“ ging es also zu Fuß oder per Hotelbus nach Molivos, wo gemeinsam an mehreren Abenden in unterschiedlichen Restaurants getafelt wurde, was halt sehr interessant und abwechslungsreich war. Immer mit hervorragendem Ausblick auf´s Meer, da die Sträßchen und damit auch die Gebäude von Molivos sich terrassenförmig den „Hausberg“ hinaufziehen.

Wer Abendgestaltung in Form von Diskos und Party pur sucht, ist in Molivos fehl am Platz. Es gibt schöne Tavernen, auch Cocktailbars usw., aber nicht Tanzschuppen u.ä. Ehrlich gesagt, wenn man draußen am Meer sitzen und drauf gucken kann, vermisst man so was ja auch nicht wirklich…..

Lesbos

Zum Sport noch, ich habe mich in der Woche hauptsächlich mit Mountainbiken beschäftigt. Es ging, wie das ja auch sein soll, immer schön rauf und runter, teils über Asphalt, teils auf Schotterwegen. Die Touren waren so zwischen 2,5 und 5 Stunden lang und nicht übermäßig anstrengend – wobei, es war im Mai und bei 35 Grad im Juli wird das sicherlich anders aussehen. Zu den Gruppenwanderungen kann ich nicht so viel sagen, außer das alle mit glücklichen Gesichtern wieder ankamen, wie wir Biker auch. Was will man mehr.

Leuten, die sich wie ich einen Überblick über die Insel verschaffen wollen sei geraten, auf den Lepetymnos zu wandern. Das ist – zusammen mit dem Olymp im Süden der Insel, der zufällig genau gleich hoch ist – der höchste Berg auf Lesbos und er bietet, wie das bei höchsten Bergen so ist, eine tolle Rundumsicht über fast die ganze Insel, sehr schön vor allem auf den Nordosten mit Molivos und unserem Hotel, außerdem frische Luft, viel Fauna und Flora unterwegs und eine kleine Kapelle auf dem Gipfel. Vielleicht ist diese Tour aber in Eurer Woche ohnehin schon in im „Wanderkalender“ enthalten.

Naja, eine Woche geht schnell rum, deshalb ist dieser Bericht auch hier zu Ende….

Zusammenfassend noch: dank des guten Hotels, des ausgewogenen Programms und der guten Betreuung hab ich mich sehr wohl gefühlt und in der Woche super erholt.

7 Gedanken zu „Frosch de luxe – das neue Ziel auf Lesbos (Mai 2007)

  1. elfi

    Hallo Gregor,
    habe Deinen tollen Bericht entdeckt, als ich die Temperatur auf Lesbos wissen wollte. Wenn ich nicht da gewesen wäre, würde ich mich sofort anmelden. Scheen wars.
    Gruß Elfi

  2. Nicola

    Hallo Gregor,

    Dein Bericht liest sich sehr schön. Ich werde am 12.09 nach Lesbos fliegen und bin schon sehr sehr neugierig. Dank Deines Berichtes habe ich nun einen ersten Eindruck.

    Gruss Nicola

  3. Jutta Kallerhoff

    Ich kann mich diesem Reisebericht nur anschließen. Tolles Hotel, sehr nettes Personal und klasse Teamer. Sehr schöne Biketouren für alle sportlichen Ansprüche. Leider auch in unseren Wochen ab 27.06.07 wenig Wind für die Wassersportler. Herzlichen Dank nochmal an Mike und Svenja für zwei tolle Wochen.

  4. Annette

    Ich wollte eigentlich auch nur nach dem derzeitigen Wetter auf Lesbos sehen…Liest sich toll, der Bericht – da freue ich mich um so mehr auf meine Zeit dort. Fliege am 19.September.

  5. Jörg

    Danke für den Bericht, habe ein Ziel mit ‚leichteren‘ MTB Touren gesucht.
    und ausserdem: Heisse Quellen am Strand…
    Wie genial ist das eigentlich!

    Habe eben gebucht 🙂

  6. Siggi

    hey,
    ebenfalls danke fuer den bericht, werde ab dem 22.8. dort sein und freu mich schon riesig..
    wie war das denn mit der gruppe/reiseleitern, wurde oft was gemeinsam unternommen?

  7. Wolfgang

    Moin,
    ich wollte mich noch einmal bedanken bei den Teamern Svenja und Mike. Wir
    waren ende Mai bis Mitte Juni auf Lesbos. Es war eine durchweg schöner Urlaub.
    Die Wandertouren waren sehr abwechlungsreich auch die MTB hatten Ihren
    Reiz. Lesbos ist als Reiseziel sehr empfehlenswert.

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