11. August 2007

Ein Sommer in Masuren (7.7.07 – 21.7.2007)

Reisebericht von Ilka Zencker (izet at netcologne.de)
FROSCH Reiseziel Sporthotel Radlerresort Piaski, Masuren – Polen

Meinem Freund (Rainer) zu Liebe sollte es dieses Jahr kein Strand- und Meerurlaub sein. Zufällig entdeckte ich beim Stöbern durch den Frosch-Katalog das Radler-Ressort Piaski in Masuren. Da wir beide gerne Rad fahren und paddeln, waren wir uns schnell einig – ich könne ja dann im See schwimmen statt im Meer (meine Leidenschaft). Wir waren uns auch schnell einig, dass wir lieber selbst mit dem Auto reisen wollten und, da es laut Froschauskunft nur 12 Mountain-Bikes geben sollte, unsere eigenen Räder mitnehmen wollten. Als der Urlaub näher rückte bekam ich, ausgelöst durch mitleidig fragende Freunde: „Waaas, ihr fahrt mit dem Auto, seid ihr denn auch gut versichert?“, dann doch einige Bedenken. Zur Beruhigung wurde noch eine Lenkradkralle gekauft – die aber jetzt noch originalverpackt auf der Rückbank liegt – zur Abschreckung meint Rainer.

In strömendem Regen starteten wir am 5.7.07 gen Nordosten (von Köln). 1. Übernachtung in einem schnuckeligen Hotel in der Uckermark, 2. Übernachtung in Danzig, leider auch bei Regen – ist aber sonst bestimmt schön da. Am 3. Tag waren es dann eigentlich nur noch 330 km und wir gingen es deshalb gemütlich an. Wir hatten aber die Straßenverhältnissse falsch eingeschätzt: Schlaglöcher, bis zu 15cm tiefe Spurrillen und dank der EU-Mittel viele chaotische Baustellen, so dass man höchstens 80-90 km fahren kann, wenn man keinen Achsbruch riskieren will – höllisch anstrengend! Also wurde es immer später und es regnete immer weiter. Gegen 18.00 Uhr hatten wir dann endlich Ruciane-Nida erreicht und mussten jetzt nur noch die 5 km ins Radler-Ressort schaffen, was sich aber als das schwierigste Stück herausstellte, da das erste noch geteerte Stück quasi nur aus Schlaglöchern und Pfützen bestand und das letzte Stück ein reiner Matschweg war. Als sich aber ein BMW vor mir den Weg zutraute und nach Beratung mit einem Dritten meinte: das gehe schon, traute ich mich dann auch – eine ziemlich glitschige Angelegenheit, aber – geschafft – wir waren da – und es regnete immer noch.

An der Rezeption einer Art Blockhütte auf Stelzen (warum nur) empfing uns Angelika (1. Teamerin) mit einem etwas gequälten Lächeln und meinte: ich zeig Euch erst mal Euer Zimmer. Das war dann sehr schön, groß, mit Seeblick und Terrasse – aber bei Regen?! Wir schleppten unsere Sachen ins Zimmer und dann ging’s erst mal zum Abendessen, dass immer ab 19.00 Uhr stattfand. Im Herrenhaus mit Wintergarten waren bereits einige Tische belegt und mit sicherem Blick identifizierte ich ein paar Frösche, die schon eine Woche da waren, wie wir erfuhren und, die auch schon bei 30 Grad gepaddelt sein wollten – unvorstellbar bei aktuellen 14 Grad.

Das Essen
Frühstück gab’s von 8 – 10.00 Uhr, die Qualität o.k. Manchmal waren die Brötchen etwas alt und trocken, das Brot aber sehr lecker. Müsli und Obst gab’s auch. Grundsätzlich musste man häufiger nach fehlenden Dingen fragen, weil der Blick dafür wohl noch fehlte. Abendessen gab’s ab 19.00 Uhr. Sensationell lecker waren fast immer die beiden Suppen, von denen man sich so viel man will nehmen kann. Dann gab’s ein Salatbüffet, das nicht immer meinen Geschmack traf, genauso wie die Hauptgerichte, die serviert wurden. Das schärfste war der angekündigte gefüllte Hecht, der genauso aussah wie die Königsberger Klopse, nur die Form war anders und er schmeckte leicht nach Fisch. Besagten gefüllten Hecht gab’s dann 3 Tage später noch mal als Kochfisch angekündigt. Die Altfrösche brüllten vor Lachen oder auch um nicht weinen zu müssen, denn die bekamen wohl 2 Wochen das gleiche Essen nur mit anderer Reihenfolge und Bezeichnung. Das blieb uns dank einiger kritischer Anmerkungen erspart. Sowohl Frühstück als auch Abendessen waren in der 2. Woche besser.
Grundsätzlich ist zu bemerken, dass die Polen gerne mit Sahne arbeiten und dass der Capuccino immer zu süß war. Ab der 2. Woche gab’s auch eine Espresso-Maschine. Die Getränkepreise im Hotel waren o.k. Ansonsten kann man auch außerhalb der Anlage überall gut und preiswert (4-6 € für ein Hauptgericht) essen und trinken. Unser Lieblings-Restauracia mit schönem Garten war in Wesjuni – genauso weit wie nach Ruciane.

Das Radler-Ressort Piaski
hatte erst eine Woche vor unserer Ankunft eröffnet. Es besteht aus dem Herrenhaus mit Restaurant und Wintergarten. Dort war es die ersten Tage etwas zugig, dafür hat man aber einen tollen Blick auf den See. Vor dem Wintergarten befindet sich die sehr schöne Terrasse, auf der wir, sobald das Wetter es erlaubte, alle Mahlzeiten eingenommen haben. Es gibt dort natürlichen Schatten und wir konnten tolle Sonnenuntergänge bewundern.

Masurische Seenplatte
Masurische Seenplatte

Drinnen gibt es noch einen schönen großen Raum mit Frosch-Shop und Info-Board, den man auch gut für Party nutzen könnte. Ab der 2. Woche kam eine Tisch-Tennis-Platte in diesen Raum, die abends redlich genutzt wurde, es gab auch ein Turnier. Zusätzlich gab es einen miserablen Kicker (Modell Rückenschmerz, da viel zu niedrig). Ein richtiger Kicker würde sicher gut angenommen.

Die Zimmer befinden sich zum einen in der 1.Etage des Herrenhauses (schattig und ohne Balkon, z.T. mit Seeblick), in einem separaten Bau, „der Biberburg“ (sonnig, die Hälfte mit Seeblick und großer Terrasse, Markisen oder Sonnenschirme wären nicht schlecht) und im Adlerhorst (Holzhaus auf Stelzen, ich glaube mit Balkon aber schattig). Die Zimmer (wir können es nur für die Biberburg sagen) sind geräumig und sauber. Moskitonetze vor den Fenstern wären nicht schlecht- wir haben selbst eins in Zimmer 4 angebracht – hat sich gelohnt: das Jagen vor dem Schlafen erübrigte sich. Es gibt keine Haken an der Decke. In der 2.Woche wurden Tresore geliefert, die aber erst dann Sinn machen, wenn sie irgendwo festgeschraubt werden und man die Geheimzahl verändern kann. Ich hatte auch ohne Tresor keine Angst, Wertsachen auf dem Zimmer zu lassen. Die Fertigstellung von Sauna und Fitness-Bereich konnten wir verfolgen, dürfte jetzt fertig sein. Direkt vor der Terrasse des Herrenhauses befindet sich der Badestrand. Man kann ohne Schuhe reingehen. Leider ist auf dem See Motorbootverkehr, deshalb keine Trinkwasserqualität. Nervig sind bisweilen die Jetski. Man kann ein paar Meter weiter Surfbretter leihen sowie Kajaks, Tretboote oder ein Segelboot. Preise sind sehr moderat. Dort funktioniert aber nur polnisch oder Zeichensprache. Außer dem Matschweg auf dem wir kamen gibt es noch einen besseren Weg zur Anlage und einen ganz tollen radgeeigneten Waldweg bis fast nach Ruciane.

Zurück zum 1. Tag (Samstag). Nach dem Essen und Auspacken begaben wir uns noch mal ins „Herrenhaus“ dem einzigen Treffpunkt und warteten bei einem Bier (Pivo) auf die Flug-Frösche aus Köln, die gegen 22.00 eintrafen (Flug ca. 2 Std., Transfer ca. 4 Std.), mit ihnen der 2. Teamer, Mathias, den ich nur einmal kurz sah und sprach, wobei er einen ganz normalen und netten Eindruck machte. Am ersten Abend lernten wir 7 Frösche kennen und am nächsten Morgen noch mal 4. Die erste Woche waren wir 13 eine echt nette Truppe (5 m, 8w), die für das anfängliche Sch.-Wetter entschädigte.

Am 2. Tag (Sonntag) gings erst mal mit dem Regenschirm zum Frühstück und nach dem selbigen kam Angelika – alleine. Sie meinte sie habe uns eine traurige Nachricht zu machen: Mathias sei in der Nacht samt Gepäck durchs Fenster abgehauen –jemand habe ihn beobachtet. Es wurde noch oft darüber gewitzelt, was denn wohl mit ihm passiert sei, da er nirgendwo auftauchte. Also nur eine Teamerin, wenn auch eine Nette. Für Mittwoch wurde ein 2. Teamer angekündigt. Heute erbarmte sich Waldemar von DNV (Deutscher Naturschutz-Verband) unser. Außer Fröschen bewohnten auch noch DNV Gäste die Anlage oder das am Steg liegende Botel „Classic Lady“. Diese sind größtenteils deutlich älter (ü50 oder ü60) als der Durchschnittsfrosch aber in der Regel sehr fit (fahren täglich ca. 50 km Rad). Ich (selbst ü40) fand deren Anwesenheit nicht störend, einige andere teilweise schon.
Waldemar nahm uns also mit auf die Classik Lady, wir schipperten 3 Std. über verschiedene der 1000 Seen, um schließlich die Räder der DNV-Gäste zu übernehmen und nach Piaski zurückzuradeln durch Wald, verträumte Dörfer…. war schön.
Abend gab’s den 1. Polnisch-Kurs mit Angelika, die polnische Wurzeln hat und zum Glück die Sprache beherrscht. Anfangs schien alles unaussprechbar – am Ende des Urlaubs gingen aber die wichtigsten Worte, auch dank Stefan, ein Frosch, der schon seit einem Jahr an der VHS gelernt hatte und nicht müde wurde uns an seinen Kenntnissen teilhaben zu lassen – Danke Stefan!

Masurische Seenplatte

Auch am 3. Tag (Montag) gab’s ein Notprogramm. Die normalerweise mittwochs stattfindende Masuren-Rundfahrt (Wolfsschanze, Wiechert-Museum, Pilgerstätte Heilige Linde, Burg Rössl) wurde vorverlegt und als Entschädigung kostenfrei (normalerweise 28 €) angeboten. Da waren wir natürlich dabei. Bei strahlendem Sonnenschein, mit einer sehr netten einheimischen Reiseleiterin Alexandra, von der wir den 2. Polnisch-Kurs im Bus erhielten – ging’s um 9.00 Uhr los und, weil wir uns beim Mittagessen im sonnigen Burghof verquatschten waren wir erst um 17.00 Uhr wieder zurück – es lohnt sich, man sieht einiges und erfährt ‚ne Menge über Geschichte, Land und Leute! Einige Mutige gingen nach der Fahrt mit viel Geschrei das erste mal schwimmen. Abends kündigte Angelika Jan an, der am Mittwoch aus Korfu nach Piaski käme. Wir mutmaßten schon wie lange er es aushalten würde.

Masurische Seenplatte
Masurische Seenplatte

Am 4. Tag (Dienstag) wanderten einige mit Angelika nach Ruciane und fuhren von dort mit dem Schiff (weiße Flotte) nach Mikolejki, Rainer und ich fuhren gleich mit dem Auto hin – denn es regnete mal wieder. Wir fanden ein warmes Cafe mit echtem italienischem Capuccino. Von dem so hoch gelobten Ort waren wir etwas enttäuscht, alles wirkt so neu und ist wie auch in Ruciane sehr touristisch, ein Restaurant neben dem anderen. Einen alten Stadtkern haben wir nicht gefunden. Abends stellte Angelika einen neuen Reiseleiter vor – nicht Jan sondern Andrej ein echter Pole, der sich auch als sehr nett und witzig entpuppte.

Am 5. Tag (Mittwoch) wanderten einige mit Andrej nach Popielno zu den Tarpans, den Wildpferden, und kamen mit den Fahrrädern zurück. Rainer und ich fuhren im Fahrrad-Transporter mit, der die Schlaglöcher ignorierend zum Ziel heizte – kein Wunder, dass wir kein Wildpferd sahen – nur die im Stall der Zuchtstation.
In einem kleinen Museum erfuhren wir viel über heimische Tierarten und anschließend besichtigten wir noch Biber, Hirsch und eine Monsterkreuzung zwischen Bison und Wisent – das letzte seiner Art, ohh. Mit den Rädern gings dann zurück und auf dem Weg lernten wir unser Lieblings-Lokal in Wesjuni kennen (Hmm lecker Apfelkuchen). Der Grillabend war das abendliche Highlight der Woche. Endlich draußen sitzen, dazu Akkordeon-Musik, singen, lachen bei Sonnenuntergang, Bier und Wodka bzw. dem von einigen entdeckten einzigem Longdrink: Scarlotka (Apfelsaft mit Wodka). Und plötzlich waren dann 4 Teamer da. Gleichzeitig mit Jan war noch Aneta dazugekommen, die sofort alle Aufmerksamkeit auf sich zog. Mit ihrem polnischen Akzent, lauter Stimme und ihren ganz eigenen Sprüchen: „Meine Großmutter hat immer gesagt: „Vorbeugen ist besser als Heilen“ wirkte sie wie eine Mischung aus Pipi Langstrumpf und Liselotte Pulver (Piroschka), echt nett!

Masurische Seenplatte

Am 6. Tag (Donnerstag) gings auf Paddeltour auf der Krutina (von Ukta nach Iznota) mit Angelika und Aneta. Eigentlich als Triatlon ausgelegt (Wandern, paddeln, Rad fahren) beschränkten Rainer und ich uns auf das Paddeln, was auch kräftemäßig ausreichend war. Mittags bestiegen wir die Boote (Kajaks oder Kanus) noch bei strahlendem Sonnenschein aber nach ca. 1 Stunde regnete es mal wieder. Dank Aneta und ihrer Großmutter hatten die meisten Regensachen dabei, nass wurden wir trotzdem alle, so dass das zurückradeln entfiel und die Paddelstrecke auch abgekürzt wurde – schade. Spaß hat es aber trotzdem gemacht. Lustig war’s als Aneta und Angelika einmal zielstrebig ins Schilf fuhren. Auch Rainer und ich, die wir mit Kanu und Stechpaddel unterwegs waren, fuhren einige Km Umweg (zickzack). Gekentert ist aber keiner.

Masurische Seenplatte

Am 7.Tag (Freitag) wurde eine Radtour mit Aneta und Andrej nach Johannesburg (Pisz) angeboten, wo ein Markt stattfand. Rainer und ich entschieden uns mal wieder fürs Auto, da es auch wieder sehr nach Regen aussah und uns 40 km deshalb zu weit schienen. Wir trafen die anderen dort im Restaurant. Das Essen und die Milchshakes waren super, der Markt weniger lohnenswert. Tja und dann stand abends der Abschied von 5 uns sehr ans Herz gewachsenen Fröschen an. Ein feuchtfröhlicher Abend, der mit der Verabschiedung zweier Frösche, die noch in der Nacht abgeholt wurden (Flug nach Dortmund) endete.

Die zweite Woche war dann plötzlich Sommer! Nur noch draußen sitzen, viel im See schwimmen, alles eher piano –wegen der Hitze (25-35 Grad teilweise). Samstag kamen die neuen Frösche und wie ich es schon häufiger erlebt habe, wurde dieser Kontakt nicht mehr so eng.
Es wurden ähnliche Touren und Ausflüge angeboten wie in der 1. Woche, teilweise kamen auch neue Ziele hinzu. Wir Altfrösche machten in der 2. Woche mehr alleine, was mit einer guten Karte (gibt’s im Ort, wobei keine 100%ig stimmte) und Tipps von Angelika und Co gut geht.
Empfehlen kann ich die Paddelstrecke von Krutin nach Ukta, die Natur ist hier urwüchsiger, das Wasser klarer, es gibt Anlege- und Einkehrmöglichkeiten, dafür ist auch etwas mehr los. Ist sehr preiswert, wenn man es selbst organisiert (z.B. mit dem Rad nach Ukta und da mit AS-Tour verhandeln wegen des Transfers vorher oder nachher abholen). Eine Stocherfahrt auf der Krutina hat auch ihren Reiz, v.a. um Fotos zu machen.

Masurische Seenplatte

Auch sehr gut gefallen hat mir eine Radtour nach Wojnowo zu Kirche und Kloster der Altgläubigen. Den Schlüssel zur Kirche muss man in der Nähe abholen. Ich bin jetzt nicht so der Kirchenfan aber dieses Holzkirchlein ist mal ganz anders. Auf unserer Tour kamen wir auch durch den wunderbar idyllischen Ort Osiniak Piotrowo. Dank unseres Polnisch-Kurses konnten wir sogar mal nach dem Weg fragen: prosche (bitte)…. Wojnowo? Von der Antwort verstanden wir dann immerhin rechts, links und geradeaus – ist doch was!

Es gab auch noch einen 3. Polnisch-Kurs mit Aneta.
Jeden Donnerstagabend wird eine Busfahrt nach Mikolejki angeboten, wo dann immer eine andere Band umsonst und draußen spielt. Wir waren nicht mit, soll aber schön gewesen sein.
Am letzten Abend gab’s das 1. Mal Party(musik) –aber keiner ging hin, weil Jan’s Lagerfeuer die größere Attraktion war. Da wir am nächsten Morgen früh loswollten gab’s ein Lunchpaket. Wir starteten um 6.00 und schafften die Rückfahrt mit einer Übernachtung in 2 Tagen, diesmal fast ohne Regen.
Fazit: Ein rundum gelungener Urlaub! Außergewöhnlich und gut fand ich, dass es auch einheimische Teamer gab. Eigene Räder hätten wir nicht gebraucht, da man auch 7-Gang Trecking-Räder von DNV haben kann, wenn man keine Mountainbikes (die aber gut waren) mag. Wer ein bisschen Ruhe sucht und nicht extreme sportliche Herausforderungen und wilde Partys, wer Lust hat den Osten Europas näher kennenzulernen sowie ein Stück alter deutsch-polnischer Geschichte und, wer auch mit etwas abwechslungsreicherem Wetter leben kann, wird sich in Piaski wohlfühlen. Ich fand’s gerade schön, dass noch nicht alles so perfekt war, improvisiert wurde und flexible Lösungen immer möglich waren. Hierfür ein Dank an alle Teamer, insbesondere aber an Angelika, die die Anfangsschwierigkeiten mit Ruhe und Humor gemeistert hat.

3 Gedanken zu „Ein Sommer in Masuren (7.7.07 – 21.7.2007)

  1. Inga

    Das können wir genau sooo unterschreiben… 😉
    …auch wenn wir in der 2.Woche erst dazugestoßen sind!!!

    Dein Bericht hat uns wirklich schmunzeln lassen, Ilka! Kompliment!

    Liebe Grüße aus Bacharach, Inga

  2. Dicke

    Ich bin eine Reiseleiterin in Polen.Wenn ich mir solche Kommentare lese, bin ich dem Gott dankbar, dass ich Euch nicht in der Gruppe hatte. Bin sehr stolz auf mein Land und auf die Fortschritte, die bei uns passiert sind. OHNE ZUSÄTZLICHE HILFE!!! Und wenn sich jemand so beklagt , z. B. über die Strassenverhältnisse, hat keine Ahnung davon, was hier tatsächlich los ist. Und was Piaski betrifft… Es ist doch ein Deutsches unternehmen, also bitte,, schreib die allen Fähler nicht den POlen!!!

  3. Herbert Staub

    Ich war in der ‚Eröffnungswoche‘ mit dabei (30.6.07 bis 7.7.07).
    Landschaftlich wirklich schön ! Und als Großstadtmensch ist das Kontrasterlebnis glaube ich besonders groß. Auch von meiner Seite ein ganz grosses Lob an Angelika für ihr Engagement und ihr Durchhaltevermögen. Was an Problemen in der 2. Woche noch durchschimmert war in der 1. Woche prägend. Der 2.Teamer, der mit Angelika angefamngen hat war sofort „krank“ und reiste dann Dienstag 3.7.07 ab. Man wudert sich über die Personalauswahl von FROSCH, zumal wenn mann liest, dass auch der zweite Teamer gleich (bei Nacht und Nebel ?) das Weite gesucht hat. Bei aller Mühe, die sich Angelika gegeben hat, war dann das Programmangebot doch weit weg von dem, was man lt. Katalog gebucht hatte. In der ersten Woche wurden trotz der Mängel auch die Ausfahrten angeboten, aber kostenpflichtig, von Kulanz war da noch keine Rede. Zum Glück hatten wir einigermaßen gutes Wetter, so dass die Stimmung nicht ganz nach unten durchrutschte. Meine Lehre aus der Woche Radlerressort: Polen und besonders Massuren ist schön und eine Reise wert. Aber nie mehr als Versuchskanninchen bei der Eröffnung einer neuen Anlage !

    Gruß
    Herbert Staub, Stuttgart

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