24. November 2006

Sardinien – wirklich (m)ein kleiner Traum?

Zum Frosch Reiseziel Hotel ‚Le Quattro Lune‘ auf Sardinien

Meine Urlaubspläne für dieses Jahr waren klar: Sardinien. Endlich! So lange wollte ich diese Insel schon sehen – nun war es soweit. Nachdem wir in Deutschland die letzten Wochen ein Dauertief hatten, war die Aussicht auf Sonne doppelt erfreulich.

Meine Anreise machte mich dann erst einmal zusätzlich urlaubsreif. So hatte ich eine schlaflose Nacht am Flughafen und nervenaufreibende Pannen sowohl der Deutschen Bundesbahn als auch der Fluggesellschaft zu überstehen – aber das kannte ich ja schon! So war ich heilfroh, als das Flugzeug endlich abhob. Richtung Süden, gen Sonne und überzeugt, das war’s mit den unliebsamen Überraschungen für diesen Urlaub!

Sardinien

Bei der Ankunft am Flughafen Olbia lief alles glatt. Peter, einer der Teamer, begrüßte uns mit dem obligatorischen Frosch-Schild und als alle erwarteten Froschgäste beisammen waren, wurden wir mit einem bereit stehenden Kleinbus weiter ins Hotel chauffiert. Schon jetzt konnten wir erahnen, dass Sardinien einiges zu bieten hatte. Das machte Lust auf mehr …

Im Hotel Le Quattro Lune angekommen, wurden wir von Teamerin Saskia freundlich empfangen,. Wir erhielten unsere Zimmerschlüssel und bekamen in einem kleinen Rundgang die Hotelanlage gezeigt. Alles machte einen netten, gepflegten Eindruck, das Wetter stimmte auch und jeder freute sich endlich aus den doch etwas zu warmen Klamotten zu kommen! Also nichts wie den Koffer schnappen, ins Zimmer und umziehen und die ersten Stunden am Strand genießen.

Sardinien
Sardinien

Am Montagmorgen gab es die offizielle Begrüßung durch das komplette Frosch-Team, das die ganze Woche über super nett und hilfsbereit als Ansprechpartner zur Verfügung stand.
Dann ging das eigentliche Programm auch schon los: Als Erstes die Bikeeinweisung, dann ein Strandspaziergang, bei dem wir den Hausstrand sowie einige weitere wirklich schöne Buchten in Hotelnähe kennen lernen durften. Danach die Schnuppertour mit dem Bike. Sie war gleich über 20 km lang (es ging nach Orosei) und Peter konnte uns einige erste Tricks zur Fahrtechnik auf diversen Straßenbelägen vermitteln – wir waren also schon mittendrin in unserem Aktiv-Urlaub! Kaum zurück, ging es weiter mit dem Schnuppertauchen im Pool und zum Abschluss noch eine Yogaeinheit – natürlich alles freiwillig und immer nur wer wollte! Aber als einwöchiger Froschgast musste man schon aufpassen, dass man nicht in Hektik ausbrach!

Das Abendessen hatten wir uns auf jeden Fall verdient. Es gab immer ein 3-Gänge-Menü, bei dem wir zwischen drei Vor- und fünf Hauptspeisen wählen konnten.

Ab Dienstag war dann Entscheidungsfreude angesagt. Wanderungen, Radtouren, Ausflüge – alles lief parallel und mir fiel die Entscheidung oft nicht leicht! Vor allem war da ja auch noch der externe Anbieter Keya mit Unternehmungen (an einem Diaabend vorgestellt), die einfach nur fantastisch waren!

Sardinien
Sardinien

So stand für mich von Beginn an fest, dass ich unbedingt das Canoyning mitmachen wollte. Nach 2 Tage zittern, ob es stattfindet (das war echt blöd!), zogen wir dann los … und es war wirklich ein Erlebnis! Nicht nur die Abseilstationen in der Schlucht, sondern auch die Wanderpassagen und nicht zuletzt Jan als ein genialer Guide – es passte einfach alles und wir kamen in den Genuss eines traumhaft schönen, abwechslungsreichen Sardiniens.

Keya bot in dieser Woche noch zwei weitere Wanderungen an, die ich aus „Zeitmangel“ zwar nicht selbst mitmachen konnte, von denen ich jedoch auch nur positive Rückmeldungen hörte. Alle Beteiligten waren begeistert.

Sardinien
Sardinien

Die Frosch-Angebote waren ebenfalls erste Klasse. Die Cala-Luna-Wanderung war nicht weniger abwechslungsreich und landschaftlich total schön! Saskia managte ihre Aufgabe als Wanderguide genauso souverän und locker wie all ihre anderen Aufgaben. Wie bei fast allen Touren legten wir auch hier einen Badestop ein, so dass wir uns wunderbar erholen und Sardinien genießen konnten.Bei den Radtouren war für jeden etwas dabei. Am Infoboard bzw. am Abend vorher wurden die Touren inkl. Schwierigkeitsgrad erläutert und jeder Einzelne konnte ganz gut einschätzen ob die Tour für ihn in Frage kommt. Sogar eine spezielle Techniktour stand auf dem Programm, denn Peter meinte, wir sollten ja auch etwas lernen im Urlaub! Und es waren wirklich hilfreiche Erklärungen, die manch einem das biken erleichterten. Peter war ein souveräner, immer mit Informationen und Auskünften gerüsteter Guide. Nur neue Tourabschnitte sollte er lieber vorher testen …

Die angebotenen Ausflüge, z. B. zum Museumsdorf Orgosolo wurden ebenfalls sehr gelobt und auch beim abwechslungsreichen Fitnessprogramm hatten wir stets unseren Spaß.

Zum Abschluss ging es für mich am Samstag mit dem Kajak auf’s Meer. Das Ziel waren die Oasen-Strände, die manch einer schon beim biken kennen lernen durfte. Bei anfänglich ruhigem Wellengang paddelten wir vergnügt los. Bald konnten wir dann erleben, dass sich das Meer und der Wellengang sehr schnell ändern können. Die Wellen wurden immer höher und unser Guide verkürzt Not gedrungen die Tour – schade, aber Sicherheit geht natürlich vor! Wir machten Halt an einem nahe gelegenem Strand und rüsteten uns für die Rückfahrt, die noch mal einige Muskelkraft erforderte. Auch diese Tour hat viel Spaß gemacht und war eine nette Abwechslung!

SardinienDas alles klingt jetzt vielleicht etwas zu perfekt, doch ich kann nur sagen: es war wirklich so! Die Touren waren alle(r) erste Klasse!
Das Einzige was mich an den Angeboten störte, war die Tatsache, dass nie genau im Voraus feststand, ob man für die angemeldeten Touren einen Platz bekommt oder ob es zu wenig Teilnehmen sind und die Tour ausfällt – doch das ist wohl nicht wirklich zu ändern.

An den Abenden stand meist eine Cocktailbar, mal ein Chill-out-Abend am Strand oder die hoteleigene Disco auf dem Programm – und auch hier konnte jeder seinen Spaß haben.

Als Fazit für mich kann ich sagen, dass es ein wirklich sehr schöner Urlaub war – leider nur zu kurz für diese herrliche Insel und das vielfältige gute Angebot!

Reisebericht von Brigitte (Juni 2006)

Ein Gedanke zu „Sardinien – wirklich (m)ein kleiner Traum?

  1. klettern sardinien 4 ever

    Hallo,
    Sardinien ist echt eine super Insel vorallem zum Sportln. Das Bild „Abseilen“ ist echt imposant. Aber das Beste an Sardinien ist die Kombination aus Baden und Klettern.
    Gruß
    klettern Sardinien

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