20. September 2007

Sardinien 19.8.07-26.8.07

Reisebericht von K. Bücker
FROSCH Reiseziel Sportclub Le Quattro Lune, Golf von Orosei – Sardinien

Nach einigen Überlegungen haben wir uns in diesem Sommer für das Reiseziel Sardinien entschieden.
Unser Flug ging ab Köln mit TuiFly nach Olbia. Verpflegung während des Fluges war nicht im Preis inbegriffen, für den kurzen Flug von ca. 1.45 Std. aber auch nicht notwendig. Etwas nervig war die Tui-Verkaufsveranstaltung während des Fluges. Die Fluggesellschaft versucht außer Getränken und Essen auch Luftmatratzen, Parfüm, Flüge, Fleecedecken und „Rei in der Tube“ an den Mann zu bringen. Das ganze gleicht einer Kaffeefahrt.
Am Flughafen angekommen, wurden wir von Thomas dem Mountainbike Guide freundlich empfangen, und mit dem Hotelbus ging es dann in ca. 1 Stunde zum Hotel.

SardinienDas Hotel „Le Quattro Lune“ ist eine sehr schöne, gepflegte Anlage mit Pool, Tennis- und Fußballplatz, Bar und Supermarkt. Einziger Nachteil: Es liegt ziemlich ruhig und abgelegen. Mit dem Rad kann man nur einen etwas größeren Ort erreichen, nämlich Orosei, in ca. 40 Min.

Wir hatten ein kleines Doppelzimmer der einfachsten Kategorie gebucht. Das Zimmer ist nicht besonders groß, aber vollkommen ausreichend. Praktisch war der Kühlschrank im Zimmer, so konnte man Getränke und Lebensmittel kühl im Zimmer lagern. Es gab eine Klimaanlage und die Zimmer wurden jeden Tag gereinigt und frische Handtücher gab es auch jeden Tag.

Sardinien

Etwas überrascht waren wir darüber, dass in dem Hotel außer den Frosch-Gästen auch viele Italiener Ihren Urlaub (steht allerdings auch so im Katalog: August = Ferienmonat Italiens ;-)) verbrachten, wodurch die gemütliche Frosch-Atmosphäre, wie man sie z.B. aus dem Carlton in der Schweiz kennt verloren geht.
Zum Frühstück gab es Brötchen und Brot, Käse, Wurst, Marmeladen und Müsli. Das Abendessen war deutlich abwechslungsreicher. Hier konnte man zwischen ca. 4 Vorspeisen und 5 Hauptgerichten (ein guter Mix aus Fisch, Fleisch und Pizza) wählen. Dazu gab es immer einen Salatteller und Nachtisch.
Zum Hoteleigenen Strand, an dem für alle Gäste kostenlose Liegen und Sonnenschirme zur Verfügung stehen, gelangt man in nur ca. 5-10 Gehminuten. Das Wasser auf Sardinien ist glasklar und es wechseln sich weiße Sandbuchten mit Felsabschnitten ab.

Und jetzt zum Programm:

Jeden Abend wurde das Programm für den folgenden Tag durch die 3 Teamer vorgestellt.
Angeboten wurde ein abwechslungsreiches Programm, bestehend u.a. aus Mountainbike-Touren, Wanderungen, einem Ausflug nach Orgosolo, einem Bootsausflug, Canyoning, Tauchen und Fitness!

Montags morgens wurden wir vom Team begrüßt, es gab einen Welcome Drink und eine Übersicht über die kommende Woche. Danach gab es einen kurzen Spaziergang an der Küste entlang, einen Schnuppertauchkurs im Pool und am Nachmittag noch eine Radtour in das nächste Städtchen Orosei! Bis zur Stadt braucht man mit dem Rad ca. 40 Min. über größtenteils holprige Feldwege. Die Stadt hat außer ein paar Kaffees, Eisdielen und Andenkenläden allerdings nicht viel zu bieten. Abends hat „Keya“ (dies ist ein externer Anbieter, für Ausflüge wie Canyoning oder Kajakfahren, mit dem Frosch zusammenarbeitet) seine Ausflüge in einer Diashow vorgestellt. Dies war für die Auswahl der Ausflüge sehr hilfreich.

Dienstags sollte eigentlich die „Cala Luna“ Wanderung stattfinden, die aber leider ausfiel, da hier nur 5 statt der erforderlichen 7 Teilnehmer angemeldet waren.
Also sind wir wieder aufs Rad gestiegen und durch den nahe gelegenen Naturpark geradelt, mit Stop an der „Zwergenbar“ und Badestop am Strand „Oase 2“. Die Radtouren werden in einem zügigen Tempo gefahren und sind für Gelegenheitsradler, nicht unbedingt geeignet.
Abends gab es noch ein Kicker Tournier in einer nahe gelegenen Bar, an dem ganze 3 Teams!!!! mitmachten.

Sardinien
Blick auf die „Oase“
Sardinien
Radtour nach Orosei

Mittwochs sollte eigentlich von „Keya“ die Höhlenentdeckertour stattfinden, die aber auch wegen Teilnehmermangel ausfiel. Um nicht den ganzen Tag im Hotel zu sitzen haben wir uns also wieder auf die Räder geschwungen und sind noch mal nach Orosei gefahren.
Am Nachmittag fand ein Beach-Volleyballtournier statt, doch auch hier gab es leider nur 5 Teilnehmer. Na ja, Spaß gemacht hat es trotzdem. Abends sollte noch ein Nachttauchen stattfinden, doch dies fiel ebenfalls wegen zu wenigen Teilnehmern aus.

Donnerstags sollte die Gorroppu Schluchtenwanderung von „Keya“ stattfinden. Diese ist leider auch ausgefallen, da das Wetter in den Bergen nicht all zu gut war. Stattdessen wurde aber immerhin eine Alternative angeboten. Wir sind mit „Keya“ nach Bitti gefahren und haben ein Museum besucht. Anschließend haben wir Reste eines nuraghischen Dorfes besichtigt und ein Picknick gemacht. Dies war zwar nicht das was wir eigentlich geplant hatten, aber wenigstens konnten wir so mal etwas von der Insel, der Landschaft und der Kultur kennen lernen. Außerdem wurde an diesem Tag eine Bootstour angeboten, die aber auch wetterbedingt abgesagt wurde.
Stattdessen fand abends aber noch spontan ein Tischtennis Tournier statt. Dies war eine der wenigen Aktivitäten, an der fast alle Frösche teilgenommen haben, und man die anderen Teilnehmer etwas besser kennen lernte.

Sardinien

im Nuraghendorf

Am Freitag haben uns einen Mietwagen genommen. Dieser kostet über das Hotel gebucht, für einen Tag 94 Euro. Man sollte also eventuell zu Hause schon mal im Internet nach einem günstigeren Anbieter suchen. Lohnen tut es sich auf jeden Fall denn so hat man die Möglichkeit die Insel nach eigenen Wünschen zu erkunden. Wir sind bis zur Costa Smeralda, nach Baia Sardinia und nach Arzachena gefahren. Und wenn man sich den Wagen zu 4 Mann teilt ist so ein Mietwagen Trip noch relativ günstig.
Abends gab es ein „Chill out“ am Strand und wer Lust hatte konnte hiernach noch in die
Mirragio Bar gehen.

Sardinien

Costa Smeralda

Sardinien

Baia Sardinia

Am Samstag sollte noch eine „Keya“ Kajak-Tour stattfinden, doch auch die wurde wegen zu wenigen Teilnehmern abgesagt.
Außerdem sollte die Bootstour nachgeholt werden, doch diese wurde von Skipper abgesagt. Also haben wir den Urlaub ruhig mit einer letzten Radtour zur Oase 2 ausklingen lassen. Ansonsten gab es noch ein Früchteessen, Aqua Fitness und abends eine Wichtelparty bei der jeder seine nicht mehr zu gebrauchenen Dinge wie Zahnpasta, Sonnencreme, Zeitungen, „Rei in der Tube“ verwichteln konnte. Eine lustige Idee, aber leider fand keine richtige Abschlussparty statt, da die meisten Frösche nach der Wichtelaktion die Bar verlassen haben.

Am Sonntag wurden wir wieder mit dem Hotelbus zum Flughafen gebracht und somit war die Reise auch schon zu Ende!

Zusammenfassend kann man sagen, dass Sardinien auf jeden Fall eine Reise wert ist! Man sollte sich allerdings bewusst sein, das man, wenn wie bei uns viele Ausflüge ausfallen, im Hotel mehr oder weniger festsitzt, und man nicht all zu viel von dieser schönen Insel zu sehen bekommt.
Frosch sollte vielleicht darüber nachdenken, die Ausflüge, grade wenn die Gruppe nicht so groß ist, auch bei weniger Teilnehmern stattfinden zu lassen.

2 Gedanken zu „Sardinien 19.8.07-26.8.07

  1. klettern

    Sardinien ist auch mein Lieblingsurlaubsland! Und wie schon gesagt wurde auf jeden Fall eine Reise wert. Ich finde vorallen super toll, dass es die vielfälltigsten Sportmöglichkeiten bei toller Landschaft gibt.
    Gruß

  2. Ruth

    Da muß ich wohl mal die Fahne für Sardinien hochhalten! Ich war vom 16. – 23.9.07 dort und fand es klasse! Bei ca. 80 Fröschen im Hotel fielen die paar Nicht-Frösche gar nicht auf so daß die gewohnte Clubatmosphäre sehr wohl aufkam. Aufgrund der Größe der Gruppe hatten wir allerdings eher das gegenteilige Problem: am 1. Anmeldeabend gab es eine lange Schlange und einige Aktivitäten waren schon ausgebucht bevor man sich überhaupt in dem Diavortrag hatte informieren können. Ausgefallen ist nur einnmal das Kajakfahren wegen des Wetters, aber es wurde ein Nachholtermin in der selben Woche angeboten. An ein Bike war allerdings praktisch nicht zu kommen, es sei denn man hatte ein Festbike oder sich für eine Tour angemeldet. Das feedback von den Touren war im Allgemeinen positiv – selbst habe ich nur den Ausflug nach Orgosola und die Tiscali-Wanderung gemacht und fand es klasse, vor allem die Wanderung.
    Den Speisesaal fanden wir auch nicht so toll – draußen wäre wirklich schöner gewesen – , aber das es in den letzten Tagen abends schon recht kühl wurde, war es ok.
    Noch mal ein dickes Lob an die Teamer Verena, Thomas, Carsten und Nadja.
    Ich grüße Nina, Margret, Jutta, Wolfgang, Kerstin, Stefan, Lutz, Frank, Martin und alle die ich evtl. vergessen haben sollte. Es war schön mit Euch und Ihr fehlt mir!
    Ruth

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