25. Juli 2006

Das war der perfekte Urlaub: Sarti 2006

Zum Frosch-Reiseziel Sportclub Hotel Pontos, Chalkidiki-Sarti

Ein ganz persönlicher Kurzrückblick und letzter Diagnosestand

Nach vier Jahren gibt es leider keine Hoffnung mehr: Ich bin unheilbar mit dem Sarti-Virus infiziert.
Aber der Reihe nach. . .

SartiNachdem ich in den Osterferien eine sonnige und schneereiche Woche mit Frosch in Davos verbracht hatte, begannen schon kurz danach meine Überlegungen bezüglich der Sommerferien. Wohin sollte ich, endlich ein Goldfrosch, denn nun reisen? Zunächst gingen meine Planungen in diverse Richtungen: Dalyan, Samos, Conil? Oder doch wieder nach Sarti? Eigentlich wollte ich dort so schnell nicht noch einmal hin, denn vor vier Jahren bin ich bereits zweimal innerhalb eines Jahres da gewesen und da die beiden Urlaube einfach super waren, hatte ich ein bisschen Sorge, dass ich nun vielleicht enttäuscht würde, weil man ja gerne vergleicht.
Aber irgendetwas zog mich dann doch nach Sarti – weibliche Intuition? – und ich buchte zwei Wochen ab dem 29. Juni 2006.
Auf einen kurzen Eintrag im Frosch-Chatboard hin meldete sich dann prompt Eva aus Köln bei mir. Mit ihr hatte ich mir vor zwei Jahren ein Doppelzimmer in Polychrono geteilt. Auch sie hatte mit einer Freundin Sarti im gleichen Zeitraum gebucht, so dass ich schon mal nicht allein morgens um 04.30h am Kölner Flughafen stehen musste.
Kurz nach 10.00h trafen wir bereits im Hotel Pontos ein und für mich war es wie ein Nachhausekommen. Alles war noch so schön wie vor vier Jahren und selbst Elias, der Kellner, konnte sich noch an mein Gesicht erinnern.
Um die Zeit bis zum Zimmerbeziehen zu überbrücken, zog ich mit Eva und Nikki in den Ort und beim Essen in der Arche Noah direkt am Strand mit Blick auf den Berg Athos war ich bereits in absoluter Urlaubsstimmung.

Sarti

Der Tag ging dann rundum positiv weiter. Nicht nur, dass ich ein tolles Zimmer mit Blick aufs Meer bekam, sondern auch meine Mitbewohnerin entpuppte sich als der absolute Lottogewinn: Gabi aus Wasserburg am Inn – ein Mädel, dessen Power, Humor und Dialekt jeden sofort mitreißt. Mit ihr sollte ich zwei geniale Wochen erleben.

Sarti

Und jetzt bin ich genau an dem Punkt, der für mich diesen Urlaub so unvergesslich traumhaft machte: Es waren die Leute, mit denen ich 14 Tage und Nächte lang zusammen war.
Nur selten habe ich bei meinen Froschreisen erlebt, dass während des gesamten Urlaubs eine so große Gruppe zusammenblieb und es nur wenige Grüppchen gab.
Vielleicht lag’s daran, dass einfach die Mischung stimmte: Alter, Beruf (o.k., viele, aber nicht nur Lehrer!), Charakter, Humor und vor allem kein Frauenüberschuss.
Während des ganzen Urlaubs habe ich lediglich in einer Nacht mal sieben Stunden geschlafen – das Strandschlummern tagsüber zählt nicht – und das erst gegen Ende, weil’s einfach nicht mehr ging.

Ansonsten habe ich jede Minute voll genossen und ausgekostet, zum Beispiel:

  • bei der Kanu-Tour zur Goa-Bucht inklusive Rafting-Einlage mit einem der besten Paddelpartner der Welt
  • bei der Joghurt-Mountainbiketour, bei der ich trotz „absoluter körperlicher Fitness“ seltsamerweise die Gruppe immer nur von hinten sah
  • bei privaten Radtouren ins chillige „Café del Mar“, bei denen mir nach der Durchquerung meines persönlichen „Tals des Todes“ in einer Randbemerkung mitgeteilt wurde, dass sich im Grunde genommen die eigene körperliche Fitness an der benötigten Zeit der Regeneration ablesen lasse – und die dauerte bei mir verdammt lang
  • bei ausgedehnten Partynächten an der Poolbar, die sogar Spaß machten, wenn sich der Getränkegenuss auf Pfefferminztee, Wasser und Cola beschränkte
  • in George’s Pub, wo man die Reihenfolge der Lieder und George’s musikalischen Trompeteneinsatz genau vorhersagen konnte
  • bei unseren Strandpartys mit Lagerfeuerromantik und anschließendem Gruppen-kuscheln.
Sarti

Darüber hinaus schweißte natürlich das Großereignis in Deutschland, die WM 2006, immens zusammen und das gemeinsame Public Viewing im Café Paris ließ Gänsehaut entstehen. Schade, dass es nur zum „Trizemeister“ gereicht hat.

Sarti

Ich möchte mich deshalb hier bedanken, dass ich in dieser leider viel zu kurzen Zeit auf so viele tolle Menschen gestoßen bin, die mir den Urlaub zu einem absoluten Highlight gemacht haben, und ich glaube fest daran, dass wir uns nicht zum letzten Mal begegnet sind.
SartiGanz liebe Grüße und einen dicken Kuss an:
meine Balkon-Gabi,
Festbike-Ralf (ein extra Kuss!),
Stangen-Otti,
Ouzo-BH-Schuhe-Petra,
Tüten-Uli,
Blümchensex-Carelia,
Porno-Bernd,
Hase Katrin,
Warum-eigentlich-nicht-Judith,
Heute-mach-ich-mal-nichts-Lothar,
Surfermaus-Ria,
Sexy-Motherfucker-Ralf,
das Weibchen Heike,
ein Männchen Gerd,
das neue Weibchen Sandra,
Fürst Renier,
die Sonnenliegengöttinnen Eva und Nikki,
Foto-Christoph und
Grill-Werner.

Beim Lesen dieser Namen sind der Fantasie übrigens keine Grenzen gesetztJ

Sarti

So, und ich gebe es nun endgültig auf das Sarti-Virus bekämpfen zu wollen und stehe zu meiner Liebe zu diesem Ort. Wie sagte Ellen so richtig: Einmal Sarti, immer Sarti!
Also dann, bis zum nächsten Jahr!

Sarti

Birgit Emundts

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