12. April 2010

Reisebericht SC Maria Teresa – Dolomiten

Reisebericht von Sascha B. (sascha.braeuning at web.de)
FROSCH Reiseziel Sportclub Maria Teresa, Alba di Canazei – Italien

Am 13.03. machten wir uns mit dem eigenen Auto auf in Richtung Südtirol/Dolomiten. Es war unser erster Skiurlaub in den Dolomiten und wir waren gespannt was uns erwartete. Zudem war es auch noch die erste Reise mit Frosch-Sportreisen… Viele Unbekannte aber soviel vorweg: Wir sollten nicht enttäuscht werden.

Die Spannung stieg von Minute zu Minute. Der Verkehr auf der Straße leider auch und so entwickelte sich die Hinfahrt zur Geduldsprobe. Nach 8 Stunden Fahrt kamen wir dann endlich im Sportclub Maria Teresa an. Und wir wurden sofort herzlich von Martina begrüßt und willkommen geheißen. Was folgte war eine kurze Begrüßung aller „Frösche“ durch die Teamer Martina und Susanne sowie die Vorstellung der Küchencrew und Barkeeper Patrick. Danach folgte das Abendessen – ein Auftakt wie er besser nicht sein konnte, denn das Menü war einfach ein Gedicht und das sollte sich auch die Tage über fortsetzen. Zwischen Hauptgang und Nachspeise informierten uns die Teamer dann noch über die Skigebietsführung des nächsten Tages. Auf dem Plan stand der Hausberg von Alba, der „Ciampac“ mit anschließender Fahrt zum Rosengarten. Nachdem erste Kontakte geknüpft und die Bar getestet war fielen wir völlig K.O. ins Bett.

Das erste Blinzeln, ein müder Blick aus dem Fenster. Sonne und ein traumhaftes Bergpanorama! Ein strahlend blauer Himmel erwartete uns und wir waren sofort hellwach. Die Betten schnell gemacht, Skiklamotten an und ab zum Frühstück. Ein guter Tag beginnt mit einem guten Frühstück und das ist im Sportclub Maria Teresa wirklich wörtlich zu nehmen. Es bleiben keine Wünsche offen und es werden auch gerne einmal zwei Pistenbrote geschmiert, man will schließlich für den Tag präpariert sein… Dann ging es endlich los. Mit dem Skibus eine Haltestelle und ab auf den Berg. Oben angekommen eine kurze Abfahrt zum Einfahren und dann wurden die Gruppen aufgeteilt. Wir fuhren in der Gruppe von Susanne. Sie lotste uns Neulinge mit traumwandlerischer Sicherheit in den Rosengarten und ihre Tipps und die Gebietskenntnis waren Gold wert (v.a. Für unsere Boarder wegen der Ziehwege). Der Rosengarten: Kleinod am Rande der übermächtigen „Sella Ronda“ und oftmals vergessen. Aber in jedem Fall einen Besuch wert! Seht selbst:

Nach einer Stärkung am vereinbarten Treffpunkt mit der Gruppe von Martina ließen wir den ersten Skitag bei ein paar schönen Abfahrten, garniert von der schwarzen Talabfahrt ausklingen. Zurück im Sportclub erwartete uns die Küchenchefin Annette wieder mit einem kreativen und vorzüglichen Abendessen.

Am nächsten Tag zeigten uns Martina und Susanne „neuralgische“ Punkte und Hütten der Sella Ronda. Den Höhepunkt bildete die Abfaht auf der Weltcupstrecke „Saslong“. Danach nutzten wir die Zeit noch für einige „Alleingänge“ rund um die Sella-Gruppe, denn das Wetter war herrlich.  So waren alle bis um 17 Uhr auf den hervorragend präparierten Pisten unterwegs. Nach der Rückfahrt mit dem Skibus ins Maria Teresa wurden wir bereits von Barkeeper Patrick zur Après Ski Party erwartet. Der selbst-gemachte Glühwein war eine Wucht, die Musik wie es sich für Après Ski gehört und die Stimmung feucht fröhlich. Ein gelungener Abschluss für einen famosen Skitag. Und am nächsten Tag wollten wir „Sie“ dann endlich kennenlernen: Die „Sella Ronda“.

Nach einem abermals perfekten Frühstück machten wir uns auf, das Sella Massiv zu umrunden. In einer Gruppe von 10 Ski-/Snowboardfahrern und begleitet von zunehmendem Wind erlebten wir an diesem strahlend sonnigen Tag wunderschöne Abfahrten nach Arabba und Corvara sowie vom Grödner Joch (schwarze Piste nach Wolkenstein sehr zu empfehlen).  Nach 40 Kilometern Piste und Lift trafen wir dann wieder Martinas Gruppe an der Treffpunkthütte Sas Becè. Der Abend wurde an der Bar bei guter Musik und Spielen beschlossen. Am nächsten Tag sollten wir das erste Mal ohne Teamer unterwegs sein…

Der Wecker klingelte in aller Herrgottsfrühe. Schnell einen Blick aus dem Fenster riskiert (perfekt!), im Bad mit der Zahnbürste gekämpft, in die Skiklamotten gestiegen und ab zum Frühstück, denn heute galt: der frühe Vogel fängt den Wurm oder anders ausgedrückt – der frühe Skifahrer muss sich nicht allzu lange an der Gondel auf die Marmolada anstellen. Also ab in den ersten Skibus, mit der Gondel in das Skigebiet „Belvedere“ und dann über frisch präparierte Pisten in Richtung Marmolada aufgebrochen. Und es lohnte sich in jedem Fall auf ganzer Linie. Alle schwärmen von der Marmolada, aber ist es wirklich so etwas besonderes? Es ist! Der Blick von der 3265 m hohen Bergstation über die Dolomiten ist einfach atemberaubend, die Abfahrt endlos lang.

Zudem hatten wir mit dem Wetter unheimliches Glück, denn eine Stunde später zog der Himmel zu und die Sonne ließ sich nicht mehr blicken.

Den Höhepunkt der Reise bildete am Freitag die Ausfahrt auf den 2778 m hohen „Lagazoi“. Wir bildeten kleine Gruppen (ca. 3-5 Leute etwa gleichen Tempos) und machten uns so auf den Weg. Matina und Susanne fuhren hinterher und sorgten dafür, dass keine Gruppe zu sehr trödelte, denn die Fahrt zum „Lagazoi“ ist lang und beliebt. So lohnt es sich auch hier früh dran zu sein, denn dann muss man an Bus und Gondel nicht zu lange warten. Wir hatten an diesem Tag ausgesprochenes Glück denn es war wenig los. Bereits um 11:30 standen wir auf dem Gipfel und hatten eine 12 km lange Abfahrt vor uns.  Am Ende der Abfahrt wartete ein Pferdeschlitten auf uns der uns den restlichen Kilometer bis zum nächsten Lift zog. Ein einmaliges Erlebnis, gemeinsam mit 50 Skifahrern von Pferden gezogen zu werden. Um den Tag abzurunden fuhren wir noch nach La Villa über die Weltcupstrecke „Gran Risa“ und kamen dann geschafft ins Hotel zurück. Hier erwartete uns bereits der letzte Abend. Die Küchencrew verwöhnte uns zum Abschluss mit einem Candle-Light-Dinner. Die Dekoration war phantastisch und das Essen stand dem Ambiente in nichts nach. Nach der Verabschiedung durch die gesamte Frosch-Crew wurden noch fleißig Adressen ausgetauscht und ein letzter Bombardino an der Bar getrunken, ehe dann das unvermeidliche Packen für die Rückreise auf dem Programm stand.

Nach dem Frühstück machten wir uns am nächsten Tag auf die Rückreise. Diese nutzten wir noch zu einem Abstecher auf die Seiseralm. Nach den letzen Schwüngen dieses Winters stand fest: Diese Woche ging viel zu schnell vorbei! Die Frosch-Crew, allen voran die beiden Teamleiterinnen Susanne und Martina aber auch alle anderen gaben alles, um aus diesem Skiurlaub einen Unvergesslichen zu machen. Die Dolomiten, das schönste Gebirge der Welt wie es heißt, verwöhnte uns Tag für Tag mit Kaiserwetter und machte seinem Ruf alle Ehre. Wir werden sicher einmal wiederkommen, und dann ganz sicher auch wieder mit Frosch-Sportreisen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.