21. Mai 2007

Polychrono, Sonne und Ouzo oder einfach nur Kalamaris

Reisebericht von Simone Arets (simone.arets at arcor.de)
FROSCH Reiseziel Sportclub Hotel Kosmas – Club 30 +/- für Singles und Alleinreisende in Polychrono, Griechenland

Nach langem hin und her wälzen verschiedener Urlaubskataloge fiel die Wahl, dank meiner Bronzefrosch Reisebegleiterin Julia, auf Froschreisen. Wir entschieden uns wegen des vielfältigen Sportangebotes für das Sporthotel Kosmas in Polychrono.

Ich wollte nach langer Zeit mal wieder Surfen, Schnorcheln und Mountainbiken. Das ich mir natürlich 2 Wochen vor Abflug den Finger gebrochen hatte und ich somit mit Gips reisen musste schränkte meine Urlaubsfreuden dennoch nicht ein. Und ich kann sagen, ich bin froh dennoch geflogen zu sein.

Polychrono

Angekommen beim leicht bewölkten Himmel erkundeten wir das kleine Dorf und unserer Umgebung. Dadurch das wir eine Gruppe von 13 Leuten + 3 Teamern waren, war es somit eine sehr übersichtliche Gruppe.
Das Programm für die Woche war abwechslungsreich und für jeden etwas dabei. Alles kann keiner muss. Ich gab mich nun meinem Schicksal hin das ich kein Mountainbike fahren konnte und begleitete nun die Wandergruppe. Ich kann nur sagen dass ich positiv überrascht bin, das Wandern doch sehr viel Spaß machen kann. Man lernt ja bekanntlich nie aus.Die Partys nachdem essen endeten meist sehr spät oder genauer gesagt früh in den Morgenstunden. Nach versuchter Nahrungsaufnahme des ein oder anderen am morgen, beim dem reichhaltigen Frühstückstbuffet, ging es mit Rucksack und ausreichend Wasser ins Hinterland zum Wandern oder auch mal zum Schildkrötenteich. Nach dem Aufstieg und Erkundung der Wegstrecke hatte man den letzten Ouzo auch schon wieder verarbeitet. Parallel zu unserer Wandergruppe fuhren die MTB ihre Strecken.
Leider sah man noch die Narben des großen Feuers vom vergangenen Jahr. Verbrannte Bäume und Sträucher. Somit war auch wenig Schatten für uns auf der Wanderstrecke. Aber wir wollten ja auch nicht wieder Weiß nach Hause fliegen.

An den Nachmittagen konnte man seine Zeit herrlich beim Beachvolleyball, Schwimmen, Sonnen, Seekajak fahren oder einfach nur in den Hängematten verbringen.

Polychrono

Der Schnorchelausflug mit dem Dive Club Kassandra bleibt mir dank der Kurvenreichen fahrt auch in Erinnerung, mit Neoprenanzug, watschelndem Gang ging es in das leicht gekühlte Wasser. Nachdem wir Delphine, einen Oktupus am Meeresgrund sowie Fledermäuse in einer Höhle beobachten konnten wurde der Ausflug mit einem leckeren Eis vom Italiener im Dorf beendet.
Die abendliche Crazy h(e)ad Party war sehr amüsant und endete wieder mal im frühen morgen.
Der Ausflug mit dem Mietauto nach Thessanoliki war eine gelungene Abwechslung (nicht nur allein wegen der Fahrt dorthinJ)und die alte Griechische Stadt zeigt sich an dem Tag von seiner besten Seite, es war sehr sehr warm und sonnig. Sehenswürdigkeiten(jede menge Statuen und Kirchen, die nach meiner Meinung sowieso alle den gleichen Namen hatten) und Tavernen gibt es dort genug. Es lohnt sich die Stundentenstadt mal anzuschauen aber sich aber auch darüber zu freuen am Abend in das ruhige Hinterland zurückzukehren.

Der letzte Tag wurde dann von der Mehrheit zum Wandern genutzt. Also schleppten wir uns tapfer nach wieder einer gelungenen Party mit unserer Teamerin Janne den Berg zum Schildkrötenteich hinauf wo wir 3 MTB (2 TEamer Christian und Holger und ein tapferer Radler) zum gekühlten Glas Wein trafen. Nach erfolgreichem abstieg wurde am Abend dann die Farewellparty gestartet.

Nachdem die Party nach einigen letzten Ouzos und Bieren soweit endete, ließen einige von uns den Abend/morgen noch gemütlich am strand ausklingeln. O-ton einiger Beteiligter, man hätte die Zeit anhalten sollen.

Fazit dieser Reise: Sehr sehr nette Leute, jede Menge Abwechslung, Gutes essen, gute Partys,sehr wenig Schlaf, Muskelkater und eine schöne Erinnerung an eine Woche Griechenland mit Froschreisen.

Besonderer Dank gilt den 3 Teamern Janne, Holger und Christian die Ihre allererste Woche für als Teamer nicht besser hätten machen können. Ihr habt tapfer durchgehalten und habt auch die letzten in der L-Gruppe beim Wandern oder Biken unterstützt. Es hat Spaß mit Euch gemacht. Bis bald wir sehen uns.

Kalamaris

Simone

Polychrono

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