16. April 2008

Arlberg, Januar 2008

Reisebericht von Katrin B.
FROSCH Reiseziel Sportclub Arlberger Hof, Arlberg – Klösterle

Eigentlich hatten wir ja Davos bei Frosch gebucht, aber da diese Reise leider kurzfristig abgesagt wurde, haben wir uns für den Arlberger Hof in Klösterle entschieden.

Nachdem wir im letzten Jahr schlechte Erfahrungen mit der Busanreise gemacht haben, (wenig Platz, rücksichtlose Mitreisende, übermüdete Fahrer…), es war allerdings ein anderer Reiseveranstalter, haben wir uns diesmal für die Anreise mit dem PKW entschieden.

Am Arlberger Hof angekommen, wurden wir freundlich von der Hausleiterin Katrin begrüßt, und das Frühstücksbuffet stand auch schon bereit. Das Frühstück bestand aus Brot, Brötchen, verschiedenem Aufschnitt, Müsli, Joghurt, Quark, Obst, Eiern … und natürlich konnte man sich für den Tag Pistenbrote mitnehmen.
Abends gab es ein leckeres und abwechslungsreiches 4-Gang Menü, bestehend aus Suppe, Salat, Hauptspeise und Nachtisch.

Arlberg

Der Arlberger Hof ist ein schöner Sportclub, ausgestattet mit einem rustikalen Speiseraum, neu renovierter großer, heller Sauna, Bar, und Skiverleih. Wir hatten ein Zimmer der einfachsten Kategorie = Doppelzimmer mit Waschbecken und Etagenbad, gebucht. Dieses war ausgestattet mit Schrank, Doppelbett und Fernseher. Nicht besonders groß, aber vollkommen ausreichend. Zumindest wenn man seinen Mitbewohner vorher kennt, sonst ist es wahrscheinlich etwas eng. Das Etagenbad muss man sich mit nur einem Einzelzimmer teilen, wodurch man kein „Anstehen“ fürs Duschen befürchten muss.

Arlberg

Der Ort Klösterle hat außer einigen Hotels und einem Supermarkt (ca. 12 Gehminuten entfernt) nicht wirklich viel zu bieten, aber da man in wenigen Minuten Stuben, den Einstieg ins Arlberger Skigebiet erreicht, ist dies absolut nicht schlimm.
Dreimal in der Woche konnte man mit einem extra für uns bestellten Bus, ins Skigebiet Lech/Zürs fahren. Dieser brachte einen auch am Nachmittag zum Sportclub zurück.
Das Skigebiet ist schneesicher und abwechslungsreich. Es gibt viele Offpiste- Strecken, was das Gebiet besonders für Freerider interessant macht.
Auch der Hausberg „Sonnenkopf“, den man in ein paar Minuten mit dem Bus erreicht, ist ein schönes und vor allem relativ wenig befahrenes Skigebiet. Besonders praktisch ist die Talabfahrt des Sonnenkopfes, die direkt am Arlberger Hof endet.
An 3 ½ Tagen wurde ein Skiguiding angeboten. Wir hatten mit Beate als Skiguide, eine nette Truppe erwischt, mit der wir zusammen das Skigebiet erkundet haben.
Nach dem Skitag wurden wir öfters mit Kuchen oder Glühwein vor dem Sportclub empfangen.

Arlberg

Zum Abendprogramm gehörten das übliche Kicker- und Nagelturnier, ein Cocktailabend, ein Hüttenabend mit anschließendem Faßdaubenrennen, ein Apres-Skiabend beim berühmten „Mooserwirt“ und die übliche Skitaufe mit Abschlussparty.
Einmal in der Woche bleibt die Küche im Sportclub kalt und stattdessen findet das Abendessen in einer Hütte statt. Wir hatten die Wahl zwischen Gulasch und Käsespätzle. Danach ging es zum berühmten Fassdauben-Rennen, was man auf keinen Fall verpassen sollte! Hierbei fährt bzw. fällt und stolpert man ein „Skirennen“ mit Holzbrettern unter den Füßen, die irgendwann mal den Bauch eines Fasses gebildet haben. Nicht nur als Teilnehmer, sondern auch als Zuschauer hat man einen riesen Spaß!
Die Stimmung bei den Partys an der Hausbar war meist leider nicht so gut. Dafür war diese bei dem Après Skiabend beim Mooserwirt in St. Anton, umso besser. Den Mooserwirt muss man erlebt haben, auch wenn das Bier hier über 5 Euro kostet. Nach dem Skitag ging es direkt von der Piste zum Apres-Ski. Eine Superstimmung bei der sich selbst der letzte Partymuffel zum „Lassotanz“ hinreißen ließ. Nach der Party musste man trotz erhöhtem Alkoholpegel, noch eine kurze Abfahrt runter fahren und in St. Anton wurden wir von einem Bus abgeholt und zum Sportclub zurück gebracht.

Arlberg

Die Woche war Dank des freundlichen und hilfsbereiten Teams des Clubs, und natürlich Dank des fast durchgängig sonnigen Wetters, sehr schön und leider viel zu schnell vorbei. Als Fazit gilt: Eine Reise zum Arlberger Hof ist auf jeden Fall lohnenswert!!!

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