1. Februar 2008

Reisebericht Arlberg – Klösterle, 19.-26.01.2008

Reisebericht von Myriam Reinecke (reineckem at gmx.net)
FROSCH Reiseziel Sportclub Arlberger Hof, Klösterle – Österreich

Anreise: Flug Hamburg-Zürich, Bus Zürich-Klösterle
Am 19. Januar 2008 sind wir um 6.20 Uhr in Hamburg mit dem Flugzeug gestartet, um die folgende Woche an dem traumhaften Arlberg zu verbringen. Wir hatten die luxuriöse Variante der Anreise mit dem Flugzeug gewählt, diese Entscheidung hat sich als sehr angenehm und erholsam herausgestellt. Gegen 7.30 Uhr sind wir in Zürich gelandet, haben die folgenden 2,5 Stunden in dem schicken Shopping-Bereich des Flughafens verbracht, noch schnell Getränke gekauft, um dann mit dem Arlberg Express (einem komfortablen Reisebus) Richtung Österreich weiterzureisen. Die Busfahrt war sehr angenehm, vorbei am Bodensee, die Berge wurden immer höher und schöner, man sah immer mehr Schnee und bald war an beiden Seiten der Straße alles weiss – ein gutes Zeichen. Die Vorfreude auf die Ankunft in Klösterle wurde immer größer. Die angekündigte Fahrtzeit von Zürich nach Klösterle verkürzte sich von drei auf zwei Stunden, so dass wir schon um 12 Uhr, also nach nur 5,5 Stunden Reisezeit erholt vor dem Arlberger Hof aus dem Bus stiegen und von den ersten ab- und anreisenden Fröschen begrüßt wurden. Das Gepäck haben wir erst einmal in der Almrauschbar im Keller verstaut. Für den Ankunftstag konnte man auch ein Halbtagesskipass für den Hausberg – den Sonnenkopf – kaufen, wir beschlossen jedoch, erst einmal den Ort und die Umgebung zu erkunden. Die „Busfahrer“ waren schon am Morgen zum Frühstück und die „Zugfahrer“ gegen 11 Uhr angekommen. Auch am Abreisetag hatten die anderen mehr Zeit. Während wir schon um 14 Uhr Richtung Zürich zum Flughafen aufbrechen mussten, verließen die anderen erst abends den Arlberger Hof und konnten noch den ganzen Tag auf den Brettern stehen.

Arlberg

Hotel Arlberger Hof

Der Ski-/ Snowboard-Verleih: die SkiBase
Anschließend haben wir unsere Skier und Skischuhe in der SkiBase ausgeliehen. Die SkiBase liegt direkt neben dem Haupthaus unter der großen Terrasse, also braucht man nur aus der Tür zu treten und einmal nach rechts abzubiegen und schon ist man da. Perfekter Service. Täglich konnte man hier noch Schuhe oder Skier tauschen, falls diese doch zu klein, zu kurz oder zu langsam waren. Hier bekam man auch schon die ersten Tipps für die Skigebiete und die Wettervorhersage. Die Skier kamen in den Abstellraum neben der Skibase, die Skischuhe in den Trockenraum im Keller und dann war alles organisiert, so dass wir den Ort Klösterle erkunden konnten.

Falls man Langlauf-Skier oder Schlitten leihen möchte, gibt`s die an der Talstation des Sonnenkopfs, dort gibt es auch eine schöne Rodelbahn. Diese haben wir nicht ausprobiert, aber häufig aus der Gondel Mutige beim Schlittenfahren beobachtet. Wenn jemand Langlauf-Fan ist, kann man direkt hinter dem Haus starten. Neben den Langlaufloipen führt auch ein Wanderweg an einem Fluss entlang.

Arlberg

Skifahren am Sonnenkopf

Der Ort: Klösterle
Klösterle ist ein kleines, sehr ruhiges Dorf. Dort gibt es einen kleinen Supermarkt (allerdings nicht mit Hamburger Öffnungszeiten, so dass wir erst am Montagabend das erste Mal ein paar Kleinigkeiten dort einkaufen konnten. Der Supermarkt schließt am Samstag schon um 13 Uhr), eine Post, eine Bank und ein Tourismusbüro, also alles, was man zum Überleben braucht. Weiterhin zahlreiche Restaurants, deren Kategorie an dem Preis der Käs`spätzle zu erkennen ist. Für das Mittagessen der Ankunfts- und Abreise-Samstage ist das gemütliche Restaurant „Fuhrmanns“ direkt an der Hauptstraße zu empfehlen. Günstige Preise und echt große Portionen. Ihr braucht vom Arlberger Hof aus nur die Straße hochzugehen und nach 7 Minuten liegt das Restaurant auf der linken Seite. Samstagnachmittag haben wir die ersten Frösche im Haus kennengelernt, einen Spaziergang zu der Talstation des Sonnenkopfs gemacht, uns über den vielen Schnee gefreut und ab 16 Uhr unser Zimmer bezogen.

Arlberg

Blick aus dem Hotelzimmer

Die Zimmer
Wir hatten ein Doppelzimmer Kategorie A mit Balkon gewählt und waren von dem großen, noblen Zimmer sehr positiv überrascht. Es war ein Schlafzimmer von dem man in ein kleines Wohnzimmer kam. Von hier ging es auf den großen Balkon. In dem Zimmer und Bad sah alles neu aus: weicher roter Teppich, gemütliche IKEA.Möbel. Auf dem Wohnzimmer-Tisch eine freundliche Frosch-Begrüßungs-Karte, Süßigkeiten als kleine Aufmerksamkeit daneben, Haribo-Frösche als Betthupferl. Auch die anderen Zimmer sollen alle sehr gut gewesen sein.

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Doppelzimmer Kategorie A

Das Abendessen
Um 19 Uhr gab es zum ersten Mal das tolle 4-Gänge-Menü (Suppe, Salat, Hauptgang, Dessert) – alles super-lecker. Fast alle Gänge als „All-you-can-eat“, so dass jeder satt wurde. Für Vegetarier und nicht Fisch-Esser gab es eine Alternative. Nicht nur beim Essen haben sich alle Teamer große Mühe gegeben, immer wieder individuelle Wünsche der Gäste zu berücksichtigen, so dass wirklich alle glücklich waren und sich rundum wohl fühlten. Das Essen stand täglich unter einem Motto, am letzten Abend gab es ein vornehmes Abschieds-Dinner, die Qualität des Essens war super. Neben allgemeinen Infos erfuhren wir jeden Abend vom Wetterfrosch die Wettervorhersage – an einem Tag schneite es (man konnte trotzdem Skifahren), sonst strahlender Sonnenschein und trotzdem gute Schneeverhältnisse und das Ende Januar! Wir hatten mit deutlich kälterem Wetter gerechnet. Nach dem Abendessen ging es in die Almrauschbar im Keller zum Cocktailtrinken, Nägelschlagen, Kickern und Tanzen.

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Nägelschlagen in der Almrauschbar

Frühstück
Von 7.30-9 Uhr gab es ein hervorragendes Frühstücksbüffet. Jeden Tag konnte man eine zusätzliche Leckerei entdecken, z. B. das köstliche Bircher-Müsli. Jeder durfte sich mit Pistenbroten versorgen.

Arlberg

Skifahren am Sonnenkopf, Klösterle

Skifahren
Gegen 9 Uhr ging es zum Skiguiding nach Stuben/ St. Anton oder nach Zürs/Lech. Wir Skischüler konnten uns etwas mehr Zeit lassen, der „Postbus“ zum Sonnenkopf fuhr erst um 9.38 Uhr zur Talstation. Alle Busse fuhren direkt vor dem Haus ab. Von 10-12 Uhr und 13.30-15.30 Uhr fanden die Skikurse am Sonnenkopf – einem kleinen Skigebiet, das optimal für absolute und fortgeschrittene Anfänger ist – statt. In unserer Gruppe waren wir nur 5 Skischüler, so dass die 5 Tage Skikurs sehr effektiv waren. Von dem Sonnenkopf aus führt eine Talabfahrt direkt zum Arlberger Hof und eine andere zur Talstation, falls man gleich wieder mit der Gondel zur Bergstation fahren wollte. Bei der Bergstation konnte man sich herrlich sonnen, am Wochenende bei Après-Ski-Musik. Um 16.10 Uhr ging es nachmittags mit dem Postbus wieder zurück zum Hotel (Fahrtzeit ca. 10 min).

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Ski- und Snowboardfahrer-Taufe in der Almrauschbar

Après-Ski
Im Hotel wurde man an der Schneebar mit Glühwein zum Après-Ski empfangen oder konnte sich in der Sauna, bei Kaffee& Kuchen oder bei einer Gesichtsmassage (am Wellness-Tag) entspannen. An einem Tag wurde im Moserwirt in St.Anton von 16-19 Uhr gefeiert. (Den Weg vom Moserwirt zur Talstation kann man sehr gut rutschen).

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Après-Ski beim Moserwirt in St. Anton

Am Sonnenkopf lässt man den Skitag in der Kelobar direkt an der Talstation ausklingen. In der Kelobar fand auch unser Hüttenabend mit Käs`spätzle statt. Nach einem gemütlichen Essen ging es zum Fassdaubenrennen nach Wald, bei dem Frösche gegen Team3-Reisende um den Sieg kämpften, was sich als außergewöhnlich lustig erwies. Anschließend wanderten wir mit Fackeln durch die Dunkelheit zurück nach Klösterle.

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Fassdaubenrennen in Wald

Fazit
Der Skiurlaub am Arlberg war in jeder Hinsicht super! Vielen Dank an die sehr nette Gruppe und die engagierten Teamer! Also bucht den Arlberger Hof und Ihr werdet eine wunderbare Reise erleben!
Myriam Reinecke

2 Gedanken zu „Reisebericht Arlberg – Klösterle, 19.-26.01.2008

  1. Mia

    Danke für die guten Tipps zum Zimmer mit Frühstück in St. Anton am Arlberg. Bekannte fahren im Sommer öfters nach St. Anton am Arlberg. Dort soll man auch schön wandern können.

  2. Mia

    Danke für die guten Informationen zum Winterurlaub in Arlberg. Dies Region ist einfach optimal, dass haben mir auch Bekannte bestätigt. Diesen Winter wird es auch in Urlaub gehen.

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