9. Juni 2007

Reisebericht Davos vom 09-03-07 bis 18-03-07

Reisebericht von Dirk Teichert (dirk.teichert at osnanet.de)
FROSCH Reiseziel Sportclub Real in Davos, Schweiz

DavosEs ist schon toll, wenn etliche Skigebiete jeden Zentimeter Schnee zusammen kratzen und man selber kann relaxt auf die ständige Frage der Freunde und Kollegen …“liegt den überhaupt Schnee“… ein entspanntes …“ca. 170 cm“… antworten.

Das gekoppelt mit einer Woche Kaiserwetter, sorgt in Kombination erst einmal für einen Endorphinausstoß. Das Wetter war absolut perfekt, gelegentlich habe ich hoch geschaut um mich zu überzeugen, dass nicht gleich ein Scheinwerfer herunter fällt…

Es geht los,
18 Uhr ab Osnabrück. In den Reiseunterlagen wird der Treffpunkt als Haupteingang / Fernreisebusbahnhof bezeichnet. Gemeint ist hier nicht der Haupteingang des Osnabrücker Bahnhofs, sondern ein kleines Bushäuschen hinter dem Busparkplatz. Es wartete auch kein Bus, sondern ein Taxi aus Münster. Busfahren ist nicht ganz mein Ding, ich gehöre eher in die Kategorie „links und schnell“ die 15 h wurden mir aber durch Rotwein (gilt definitiv als ideales Busfahrgetränk, da das Verhältnis zwischen betrunken sein und auf Toilette müssen sehr ausgewogen ist) von Harald und Marion versüßt. Vielen Dank noch mal! Der Bus hält andauernd, gegen 24 Uhr wurde dann zum Liegen umgerüstet und ich habe gefühlte 2-4 h richtig geschlafen. Die Frage muß jeder für sich klären, ob man da nicht lieber 8-9h im Auto sitzt, wenn ich nicht allein gewesen wäre… ansonsten ist die Busfahrt aber O.K. und stressfrei.

Ankunft im Sportclub Real,
pünktlich um 9 Uhr war der Bus da und mehr oder weniger zielstrebig fand man den Frühstücksraum um sich zu stärken. Von Katrin und Thies gab es dann eine kurzes freundliches „Welcome“ und direkt im Anschluss zog Katrin los die Skipässe holen (das ist mal Service!!). Sieben Tage hatte ich gebucht, bleib die Frage, heute fahren, alternativ am Abreisetag oder doch noch verlängern auf acht Tage (ca. 22 Euro). Ich habe mich dann für die acht Tage entschieden. Immerhin zwei Tage mehr als in den bisherigen Skiurlauben.

Vom Skigebiet ist Davos sehr abwechslungsreich. Super fand ich die Abfahrt nach Klosters die direkt durch den Wald führt. Wenn man möchte kann man den Rückweg per Zahnradbahn antreten (haben wir leider nicht gemacht), es soll wunderschön sein. Davos hat 5 Skigebiete die nicht miteinander verbunden sind, das bedeutet der Wechsel zwischen den Gebieten schon problemlos 1-2 h in Anspruch nehmen kann. Ich finde diese Zeit lässt sich besser nutzen. Ansonsten ist mir noch aufgefallen, dass Davos noch viele Ankerlifte hat und diese kosten Kraft. Da ist es schon angenehmer im Sessel zu sitzen.

Die Teamer haben, wie bei Frosch üblich, einen perfekten Überblick wo man gut fahren und pausieren kann. Entweder man informiert sich durch fragen oder schließt sich den Teamern an, die eine Einführung in die Skigebiete geben.

Zum Apres Ski,
ich hatte ein paar Bedenken das mich die Preise umhauen, musste dann aber schnell feststellen das alles O.K. ist. Ein großes Bier um 3,6 Euro. Generell finde ich die Partykultur in der Schweiz wesentlich cooler und lockerer. Ich hätte wetten können, dass man auf der Jatzhütli nur von überwinternen Surfern bedient wird. Die Jatzhütli (Skigebiet Jakobshorn) war übrigens mein persönlicher Favorit unter den Skihütten. Der Ausblick… Wahnsinn

Davos

Davos…, dazu die Gleitschirmflieger die direkt von hier starten und nicht zu vergessen der Whirlpool!! Die Badehose plus Handtuch kann man für umgerechnet 3 Euro leihen und dann einfach mal den Tag genießen auf 2500m im Blubberwasser…Der Sportclub Real,
Das Essen war wirklich hervorragend, mein Einzelzimmer klein, funktionell, mit einem riesigen Schrank und vor allem einem eigenen Bad. Der hauseigene Skikeller hat einen beheizten Skischuhhalter, der irgendwie um 5-10 Schuhe zu klein dimensioniert ist und da ich immer rumtrödele mussten die Schuhe halt so trocknen. Unten im Haus befindet sich auch der Frosch eigene Skiverleih, allerdings gibt es keine Schuhe im Verleih. Neben dem Sportclub Real befindet sich dann allerdings der „Peter“ der auch Skier und wie ich meine auch Schuhe verleiht. So wie ich das mitbekommen habe, macht er für die Froschgäste auch den gleichen Preis. Dazu kann man hier auch Kleidung und Skiservice bekommen. Die Parsenbahn ist nur 1 Minute zu Fuß entfernt, hinter dem Haus gibt es auch eine Abfahrt, so dass geübte direkt bis ans Haus heran fahren können. Vor der Parsenbahn findet man dann die Skibushaltestelle um zu den anderen Skigebieten zu kommen. Die Gruppe im Haus bestand im wesentlichen aus 2 größeren Gruppen von je ca. 10 Personen und halt dem Rest. Vom Alterschnitt her würde ich sagen, das die Mischung in dieser Woche bei deutlich über 30 lag.

Davos,
ein gar nicht mal so kleiner Ort, der leider etwas viel vom Charme der siebziger Jahre Hochhäuser hat. Hier kann man eigentlich alles bekommen was das Herz begehrt, von superteuren Luxusartikeln bis hin zum Supermarkt wo z.B. die Kombination 4 kleine Landjäger, 1 Laugencroissant und 2 x 0,5 l Wasser für 3 Euro zu bekommen sind. Ansonsten findet man hier alles was man außerhalb des Skifahrens noch machen kann. Kino, Kneipen, Discos, eine Eislaufbahn, ich glaub sogar ein Theater, Restaurants, Feinkost, Bekleidungsgeschäfte, usw..

Alles in allem hat mir der Urlaub richtig gut gefallen, die Betreuung durch die Teamer war super und die Stimmung war sehr nett. Hervorheben möchte ich Olli als super Skilehrer mit der richtigen Einstellung zu der Sache (bleib so)

Davos

…, Martin als Ausnahmekoch gehört zu den wenigen die es schaffen Gerichte so zubereiten das selbst Skeptiker am Tisch auf einmal Sachen mit Kümmel, Kürbis oder anderen Zutaten essen, obwohl Sie vorab das Gegenteil behaupteten… Jan für die Langlaufstepps, an den ich wirklich gerne teilgenommen hätte, gerade nachdem von allen das durchweg positive Feedback kam. Sorry Jan, nur hatte ich wenigstens eine gute Ausrede ;-)Mein Fazit abschließend,
Das war der zweite Urlaub mit Frosch und wieder habe ich es geschafft innerhalb einer Woche komplett abzuschalten, so dass kein Gedanke an die Arbeit aufkam. Ich denke jeder weiß wie viel das wert ist.

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