5. Juni 2007

Geniale Woche in Canazei – Alba

Reisebericht von Renate Becker
FROSCH Reiseziel Dolomiten – Fassatal

24. Februar 2007 – 01.30 Uhr – wir warten auf den FROSCH-Bus mit dem erlösenden Schild „Canazei“, und es soll sich herausstellen, dass wir noch eine weitere Stunde warten müssen. Dann die Erlösung. Der Bus ist da. In Frankfurt steigt nur noch eine kleine Truppe von 5-6 Personen zu. Rasch hinauf auf die vorbereitete Schlafstätte, und schon geht es los.
Mit einiger Verspätung treffen wir gegen 13 Uhr am Samstag im sonnigen Canazei-Alba ein und – oh Wunder – fast alle Zimmer sind schon bezugsfertig.

Die beiden Teamer, Martina und Geert, begrüßen uns und geben uns erste Instruktionen, bevor es nach einem leckeren Capuccino direkt zum Skiverleih weitergeht. Auch hier alles perfekt organisiert, noch dazu ein sensationeller Preis – Frosch sei Dank !

Der Abend beginnt so, wie sich die folgende Woche gestalten sollte: Freundlich, nett, unkompliziert, kompetent.

Voller Erwartung geht es am Sonntag hinauf ins Skigebiet von Canazei-Alba, wunderschön zum Einschwingen für die Stubenhocker aus Deutschland. Auch das Wetter spielt mit und lässt „hautfreundlich“ die eine oder andere Wolke
vorüberziehen. Ein erster Skitag, dem weitere sechs Tage folgen sollten, einer genialer als der andere.

Getreu dem Motto „die Sella-ronda“ ist Pflichtprogramm in den Dolomiten sind wir diesen Punkt angegangen und waren wieder einmal „hin und weg“ ob der Schönheit der Natur. An diesem Tag wussten wir allerdings noch nicht, dass Steigerungen täglich möglich sind.

Donnerstag ging es über die Traumpisten von Arabba zunächst hinunter nach Armentarola und dann hinauf zum Falzarego Pass. Witzig, das erforderliche Umsteigen in Mini-Busse, da man zur Schonung der Umwelt auf größere Liftanlagen verzichtet. Rasch noch eine Fahrt mit der Gondel hinauf zum LA GAZUOJ, und von 2.778 m Höhe die absolut schönste Abfahrt im ganzen Alta Badia.
Direkt zwischen den gigantischen Felswänden hindurch zu einer Hütte, die nicht nur wegen ihrer super Sonnenlage Erwähnung verdient. Hier gibt es den Grillteller schlechthin. Du bestellst für 2 Personen, kannst aber locker
zu viert satt werden.

Der nächste Höhepunkt lässt nicht lange auf sich warten. Am Ende einer ca. 1,5 Kilometer langen Schiebe-Strecke wartet ein Zweispänner auf uns, der uns an langen Seilen ein weiteres Schieben erspart. So ungewöhnlich sind wir noch nie auf den Skiern vorangekommen.

Auch am Freitag haben wir uns keine Ruhe gegönnt – die Marmolada mit über 3.000 m ist in diesem Skigebiet absolutes Pflichtprogramm, und die Tour ist mehr als lohnenswert. Wenn uns auch der eine oder andere kleine Schneeschauer ein wenig einfrieren liessen, es war einfach – ich kann es nur auf italienisch ausdrücken – meraviglioso – traumhaft schön.

Ich könnte noch seitenweise weiter schreiben, aber der Leser wird es auch so verstehen: Das war eine gigantische Skiwoche mit allem, was dazu gehört, traumhafte Pisten, gut präpariert, viel Sonnenschein, ein Teamer-Paar, das uns fast jeden Wunsch von den Augen ablas und, nicht zu vergessen, das Rahmen-Programm, ob snow-tubes am Abend oder die Après-Skilocations in Canazei und in Alba..
Nach einem Bombardino bei Olga sind alle Strapazen des Skitages „suppito“ vergessen.

Ich kenne die Dolomiten seit vielen Jahren, aber einen solchen Spass wie in der Woche vom 24. Februar bis 3. März 2007 hatte ich bisher noch nie.

Dank Internet kann ich, wieder zu Hause, am PC die von mir gefahrenen Pistenkilometer, Anzahl der Lifte und Höhemeter abrufen und schwelge auf diese Weise noch einmal in Erinnerungen an diese traumhafte Woche, die ich mit zwei genialen Teamern und einer Menge netter Menschen verbracht habe.

Renate Becker, Heusenstamm

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