31. Mai 2007

Skiurlaub in Canazei – Dolomiten/Fassatal vom 24.02. bis 03.03.07

Reisebericht von Walter Weege (wawee at online.de)
FROSCH Reiseziel Hotel Maria Teresa in Alba di Canazei, Fassatal/Dolomiten

Die Anreise:
Endlich ist es soweit! Freitag, 23.02.2007, kurz vor 23:00 Uhr, Bahnhof Köln-Deutz. Ein wenig nervös warte ich vor dem Bahnhof auf den Bus, der mich bei meiner ersten Frosch-Reise in die Dolomiten nach Canazei bringen soll. Lange muss ich nicht warten, denn pünktlich erscheint der Bus und nach dem schnellen verstauen des Gepäcks und der Ski geht es auch schon los. Neugierig schaue ich mich im Bus um und bin erleichtert, dass der Altersdurchschnitt der mitreisenden Frösche anscheinend – wie beschrieben – zwischen Mitte zwanzig und Ende vierzig liegt. Hinter Frankfurt wird der Bus zur Hälfte in einen Schlafbus umgebaut. Etwas gelenkig sollte man schon sein, um die unteren Schlafplätze einnehmen zu können. Wenn man dann erst mal liegt, ist es ganz angenehm, die Weiterfahrt im Liegen fortsetzen zu können. Viel Schlaf bekomme ich dennoch nicht, denn es ist schon recht eng und eigentlich kann man nur auf dem Rücken liegen und das ist nicht gerade meine bevorzugte Schlafposition.

Deutlich später als geplant, erreichen wir Canazei bzw. unsere Hotels in Alba erst am Samstag gegen 14:00 Uhr. Vor dem Hotel Maria Theresia erwartet uns schon Martina, die uns zusammen mit Geert die kommende Woche prima betreuen wird – dazu aber später mehr -.

Dolomiten

Mein Einzelzimmer im Maria Theresia ist einfach und sauber. Da das Wetter leider nicht gut ist, kommt Skifahren an diesem Tag nicht mehr in Betracht. So verbringe ich die Zeit bis zur ersten Infoveranstaltung mit einem Spaziergang ins nette Canazei, ca. 15 Fußminuten vom Hotel entfernt. Um 18:00 Uhr treffen wir uns alle in der kleinen Bar im Maria Theresia und werden nochmals von Martina und jetzt auch Geert herzlich willkommen geheißen. Es gibt einen kurzen Überblick über das Wochen- und Abendprogramm und alle weiteren nötigen Infos zum Aufenthalt. Niemand muss am Programm teilnehmen, aber wer wie ich, zum ersten Mal in den Dolomiten Ski läuft, ist dankbar an den angebotenen Skigebietsführungen teilnehmen zu können.

Das Skigebiet:
Am nächsten Morgen geht es gegen 9:00 los. Wir gehen nur wenige Meter zur nahe gelegenen Skibushaltestelle und fahren eine Station bis zur Gondelstation in Alba. Hinauf geht es auf 2.100 m ins Skigebiet CIAMPAC. Wir teilen uns problemlos – je nach skiläuferischem Können – in zwei etwa gleich starke Gruppen auf und erfahren zunächst die nahe liegenden Skipisten rund um CIAMPAC. Ich bin beeindruckt von den breiten, bestens präparierten Pisten und den wirklich guten Schneeverhältnissen. Das Wetter ist gut und es macht höllisch Spaß auf den Brettern zu stehen. Schnell stellt sich heraus, dass unsere Gruppe sehr nett ist und alle etwa auf gleichem Niveau Ski fahren. Martina ist sehr mit uns zufrieden.

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Im weiteren Verlauf der Woche weiten sich unsere Skitouren erheblich aus. Das Wetter ist konstant wechselhaft, aber die Sonnenstunden überwiegen deutlich. Wir machen die SELLARONDA in grün und orange und fahren eine der landschaftlich schönsten Abfahrten der Dolomiten von LAGAZUOI nach Armentarola hinunter. Apropos Landschaft: Die Dolomiten sind grandios, immer wieder neue Eindrücke von den gigantischen Felsen der Sella Gruppe, und der Auslöser der DigiCam kommt nicht zur Ruhe. Nicht weniger beeindruckend sind die überwiegend “blauen” und “roten” Pisten. Es macht irre viel Spaß auf diesen stets abwechslungsreichen mal breiten, mal durch Wälder führenden Pisten abzufahren. Sicher wünschen sich sehr gute Skifahrer mehr schwarze Pisten, aber wer einfach nur genussvoll Ski fahren möchte, der kommt hier voll auf seine Kosten. Die Hütten unterwegs sind zahlreich und durchweg urig und gemütlich. Das Hüttenpersonal ist total freundlich und die Preise für Essen und Getränke halten sich im Rahmen.

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Après Ski:
Was etwas fehlt sind die Einkehrschwungmöglichkeiten nach der letzten Abfahrt. Aber zum Glück gibt es DA OLGA unmittelbar an der Skibushaltestelle in ALBA. Dort solltet ihr unbedingt einen “BOMBARDINO” probieren! Doch Vorsicht, es besteht Suchtgefahr!!!

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Das Abendprogramm:
Angeboten wurde Snow Tubing (bitte unbedingt die deutsche “Betriebsanleitung” lesen), Bowling, Nachtwanderung mit Fackeln, Schlittschuhlaufen und ein Besuch des Eishockeyspiels der örtlichen Eishockeymannschaft. Wie gesagt, die Teilnahme ist immer freiwillig, aber auf jeden Fall solltet ihr die Fahrt im Gummireifen den Eiskanal hinunter nicht versäumen. Wie sagte Geert doch so schön: “Wenn ihr unten angekommen seid, habt ihr ein breites Grinsen im Gesicht”. Er hatte recht!!

Das Hotel:
Das Maria Theresia ist ein kleines nur von Frosch belegtes Hotel. Es gibt eine kleine Sauna, eine Bar, in der man abends in netter Runde zusammen sitzen kann und einen gemütlichen Speiseraum. Dort und wie übrigens in allen öffentlichen Räumlichkeiten gilt absolutes Rauchverbot. Vermisst habe ich nur eine Skischuhheizung im Keller, aber es geht auch ohne. Diejenigen von uns, die im Hotel CONTURINA und im VAL DE COSTA gebucht hatten, waren von der Ausstattung der beiden Häuser sehr angetan.

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Die Teamer:
Dolomiten Martina und Geert sind zwei äußerst nette, kompetente und nie aufdringliche Betreuer. Sie standen uns jederzeit mit Rat und Tat zur Seite und haben es bestens verstanden, diese Woche zu einem vollen Erfolg werden zu lassen. Besten Dank auch für die super Organisation und Durchführung der Skitouren!!!

Das Esssen:
Das Frühstück gab es als Buffet und abends wurde ein vier Gänge Menue serviert und zwar Salatbuffet als Vorspeise, zwei Hauptgänge – natürliche Penne und ein Fleischgericht – sowie ein Dessert. Immer reichlich und gut!

Die Gruppe:
Wir waren 28 Frösche und es passte wirklich gut. Natürlich hat man nicht zu allen gleich guten Kontakt, aber es war kein Problem einen netten Kreis von Leuten zu finden, mit denen man sich wirklich toll verstand und viel Spaß zusammen hatte. Deshalb von hier aus nochmals viele liebe Grüße an die “EL Hoppolos”.

Fazit:
Es war echt ne super jeile Zick und ich (52) bin froh, dass ich mit Frosch in dieses tolle Skigebiet gefahren bin. Eine rundum gelungene Reise und ich bin sicher, dass es nicht meine letzte Froschreise gewesen ist.

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