14. Juni 2007

Reisebericht Saalbach-Hinterglemm vom 23.02. bis zum 04.03.2007

Reisebericht von Renate Wilken (r.wilken at evk-herne.de)
FROSCH Reiseziel Sportclub Thuiner in Saalbach-Hinterglemm, Österreich

Nachdem ich mich lange Zeit nicht entscheiden konnte wo ich den diesjährigen Urlaub verbringe, entschied in der Adventszeit das Los für Saalbach und gegen den Arlberg.
Also startete der Frosch-Reisebus am 23.02. pünktlichst um 22.15 in Köln um uns ins hoffentlich verschneite Hinterglemm zu bringen. Am nächsten Morgen ab 7 Uhr dann die bange Frage im Bus, wo ist der Schnee?? Kurz nach der Einreise im Ösiland dann die ersten weißen Restflecken aber leider erstmal nur in der Breite und nicht in der Höhe. Aber ab Saalbach war es dann auch im Tal weiß, zwar ziemlich weich und naß aber Schnee. Nach einem gemütlichen Frühstück stürmten die ersten Ungeduldigen bereits auf die Piste. Eine kleinere Damengruppe bevorzugte die relaxtere Variante vor, nämlich erstmal ins Sportgeschäft, die Leihski und Schuhe aussuchen, danach eine erste Ortserkundung bei strahlendem Sonnenschein, Wetterabfrage bei der Talstation (der freundliche Mensch erzählte uns dass die im Fernsehen gesagt hätte, es sollte ab Sonntagabend schneien, aber die würden ja auch schon mal lügen) und dann erstmal eine Kaffeepause ehe man dann im Thuiner die Zimmer bezog.

Am Sonntagmorgen ging es dann für die meisten zum erstenmal auf die Piste. Nach dem alle, die nicht an einem Skikurs teilnahmen, die Bergstation des Zwölferkogels erreicht hatten, stand als erstes das Aufwärmen mit dem Hannes-Song auf dem Programm. Danach wurden wir aufgeteilt in die Hermann-Maier-Gedächtnisgruppe von Svenja (soll heißen die etwas schnelleren) und die Wellnessgruppe von Mike (weil langsame Fahrer gibt es nicht bei Frosch) und danach erkundeten wir bei diesigem Wetter, die weichen und etwas schwerer zu befahrenden, aber durchaus noch brauchbaren Schneeverhältnissen die zahlreichen Abfahrtsmöglichkeiten rund um den Zwölferkogel. Nach einer Mittagpause auf dem Bergstadl wo sich alle wiedertrafen, wurden neue kleinere Grüppchen gebildet und noch reichlich gefahren bis die Lifte Feierabend machten.

Saalbach-Hinterglemm

Pünktlich am Sonntagabend setzte dann der angekündigte Schneefall ein. Somit entscheiden sich viele am Montag bei den schlechten Sichtverhältnissen für die Wellnessgruppe, die sich an diesem Tag auf der Südseite aufhielt. Trotz Schneefall konnte man aber den ganzen Tag gut fahren. Lediglich die Talbafahrt Richtung Hotel nahm für Heike und mich ein etwas abruptes Ende. An der letzten Hütte (sprich 5 Skiminuten vor dem Ende der Abfahrt) war dann das letzte Stück gesperrt und wir mussten erstmal wieder die Hälfte des bereits absolvierten Weges wieder zurück um dann die Abfahrt mitten in den Ort zu nehmen und das letzte Stück dann mit dem Bus.

Am Dienstag war ein etwas kürzerer Skitag, da alle pünktlich mittags um 15 Uhr wieder im Hotel sein mussten. Schließlich stand heute der Hüttenabend mit Fackelwanderung auf dem Programm. Wir wurden mit dem Skitrain abgeholt und zur letzten Bergfahrt der Westgipfelbahn gebracht, die uns dann direkt zum Bergstadl brachte. Nach zwei Stunden ausgiebigem Apres-Ski wechselten wir von der Schirmbar in den Bergstadl wo bereits das Abendessen in Form von großen Pfannen gefüllt mit Tiroler Geröstl und Kasspatzen auf uns warteten.

Saalbach-Hinterglemm

Danach wurden die Kalorien wieder durch ausgiebiges Tanzen, zum Teil natürlich auch auf den Tischen, abgearbeitet wurden. Um 21.30 wurden dann vor der Hütte die Fackeln verteilt und wir begannen mit dem einstündigen Talabstieg, der durch die reichliche Menge an Neuschnee etwas mühsamer war.

Am Mittwochmorgen oh Schreck regnete es im Tal. Somit stand dieser Skitag für unsere kleine aber feine Gruppe (vier Mädels) und unserem eigenen Skigebietsführer Dirk (er kann auch nach dem Urlaub sagen, die Frauen folgten mir willenlos) nicht unter dem Motto „Wellness“ sondern unter dem Motto „very nass“. Wir fuhren vom Zwölferkogel Richtung Saalbach zur Thurneralm wo der mittägliche Treffpunkt war. Auf den Bergstationen der einzelnen Lifte war es Schnee, aber je weiter man talwärts kam war es wieder Regnen. So kamen wir doch ziemlich durchnässt und auch verspätet zur Mittagspause.

Saalbach-Hinterglemm

Aufgrund der bei einigen doch sehr nassen Kleidung beschlossen wir, direkt nach der Pause Richtung Bauer´s Skistadl zu fahren, wo wir zum Apres-Ski verabredet waren. An diesem Tag fand dort ein Rockkonzert statt, leider im Außenbereich, was bei uns wegen der nassen Kleidung nicht so gut ankam, deshalb zogen wir es vor, mit dem letzten Skibus die Heimreise Richtung heiße Dusche bzw. Sauna anzutreten. Danach wurden wir kulinarisch mit einem Mexikanischen Büffet wieder zu Kräften gebracht. Am nächsten Tag fuhren wir Richtung Leogang wo es man glaubt es kaum Superpisten mit bereits präparierten Neuschneepisten gab. Ein Traum, gegen Mittag ließ der Schneefall nach und die Sonne schien auch für 1-2 Stunden. Das entschädigte uns für den gestrigen Tag. Auf dem Heimweg kamen wir dann an der berühmten Hinterhagalm vorbei. Hier machten wir dann einen Einkehrschwung und vergnügten uns bis halb sechs bei Lifemusik und Tanz um dann weiter Richtung Bauer´s Skistadl zu fahren wo wir wieder mit dem urigen Skitrain abgeholt und heimgebracht wurden. Wer jetzt noch in der Lage war, konnte am abendlichen Kickerturnier teilnehmen. Am Freitag hieß es „ab auf die Piste, der Sonne hinterher, wo was geht……..“ Als das Wetter im Hochalmgebiet kaum noch freie Sicht zuließ, wechselten wir zur Zwölferkoagelbahn, wo wir was wir vorher nicht wussten die letzte Fahrt erwischten. Danach wurde der Bahnbetrieb erstmal wegen Schlechtwetter bis auf weiteres eingestellt. Aber wir sind ja flexibel. Also wurde die Mittagspause von 13 Uhr auf 11.30 Uhr vorverlegt. Ab 13 Uhr klarte die Sicht dann auf, die Sonne kam raus und zurück auf der Hochalm fanden wir Superpisten mit viel Neuschnee vor, so dass für den Rest des Tages noch fleissig gecarvt wurde. Das Küchenpersonal überraschte uns abends zum Abschiedsessen mit einem leckeren, fünfgängigen und stimmungsvollem Candlelight-Dinner. Danach wurde dann in der Bar der Abschiedsabend eingeläutet. Bereits am nächsten Morgen um 5.15 Uhr mußten die ersten abreisen um zeitig den Flieger zu erwischen. Wer noch Zeit bis zum Abend hatte versuchte sich nochmal auf Piste, aber dort war es jetzt wettermäßig noch verrückter als an den Vortagen. Die erste halbe Stunde war ja noch Sonnenschein, sehr gute Pistenverhältnisse. So nach dem Motto hier bleiben wir und geniessen den letzten Skitag, stiegen wir bei Sonnenschein in die Zehnerkogelbahn um fünf Minuten später oben angekommen, im dicksten Schneesturm auszusteigen. Die Sicht war gleich null, so dass man nur noch versuchen konnte, die nächste Hütte zu finden und sich bis auf weiteres drinnen aufzuhalten. Somit endete unser letzter Skitag und somit unser Urlaubsende etwas abrupt.

Mein Fazit: Mitreisende und Atmosphäre wie immer bei Frosch super, Wetter: schön ist was anderes, aber es hätte uns auch viel schlimmer treffen können. Wäre der Schneefall nicht gekommen, hätte es mit dem Skifahren sehr mau ausgesehen. Und einige planen bereits den nächsten gemeinsamen Urlaub mit Frosch die Frage ist nur wo????????Die Auswahl ist reichlich. Und wenn es keine Mehrheitsbestimmung gibt muß halt auch nächstes Jahr wieder das Los entscheiden.

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