19. August 2009

Reisebericht Sportclub König – Kurzreise Januar 2009

Reisebericht von Andrea Fluse (AFluse at gmx.de)
FROSCH Reiseziel Sportclub König in Saalbach-Hinterglemm

Nachdem es von München aus nicht wirklich weit ist nach Saalbach und die Urlaubstage schon für Karneval im Rheinland verplant waren… entschloss ich mich zu einer Kurzreise in den Sportclub König.

Die eigene Anreise mit Zug und Bus war problemlos, ab Zell am See fährt stündlich ein Bus bis fast vor den Sportclub. Man steigt an der Station der Schattenbergbahn aus.  Die Lage des Clubs ist überhaupt sehr gut, recht ruhig gelegen obwohl es an der Durchgangsstrasse ist und in wenigen Minuten ist man im Zentrum des Ortes.

Als ich im Sportclub ankam war es recht voll, was daran lag dass die Gäste der letzten Woche noch da waren und auf ihre Abfahrt am späten Nachmittag warteten und gleichzeitig die neuen Gäste schon ankamen. Ich war ganz froh als ich dann ins Zimmer konnte. Ich hatte ein Dreibett-Zimmer gebucht, der Ausblick war sehr schön auf die Kirche und die Skilifte. Nicht so gut waren die Betten. Das dritte Bett war eher ein Beistellsofa und eine ganze Woche hätte ich nicht darauf schlafen wollen, war nicht wirklich bequem. Das Doppelbett welches sich noch im Zimmer befand war wohl ok.

Das Haus insgesamt ist ganz gut aufgeteilt und recht ruhig von den Zimmern her. Im Keller ein grosse Abstellmöglichkeit für Skier, auch gut dass man nicht mit den Skischuhen durchs Haus laufen muss da der Keller einen Ausgang gleich nach hinten zur Piste raus besitzt.
Ansonsten gab es noch drei ineinander über gehende Räume die zum Essen bereitstanden, abends war in einem der Räume auch die Bar.
Zusätzlich gab es noch einen Aufenthaltsraum in dem auch ein Kicker stand, dieser Raum wurde aber eigentlich nur am Anreise- und Abfahrtstag genutzt als Warteraum, ansonsten hat man sich abends in der Bar aufgehalten.

Zum Frühstück gab es ein Buffet mit reichlich Auswahl und der Möglichkeit sich Pistenbrote zu schmieren. Abends das Essen war durchweg gut und lecker, leider fehlte an einigen Tischen die Beleuchtung. Das war für die Atmosphäre etwas seltsam, tat aber dem Geschmack des Essens keinen Abbruch ☺

Für den ersten Tag hatte ich einen Skikurs vor Ort gebucht der recht teuer war. Ich musste feststellen dass diejenigen die eine ganze Woche blieben und Skiequipment und Kurse über Frosch gebucht hatten weniger zahlten als ich mit den Kurzzeit-Ausleihen vor Ort. Es lohnt sich preislich wirklich die ganze Woche zu bleiben und bereits über Frosch alles klar zu machen was das Skifahren betrifft.
Dann hat man sicher auch Chancen mit mehreren aus der Gruppe gemeinsam am Skikurs teilzunehmen. In meiner Gruppe waren bis auf eine Person nur externe Leute aus Rußland, England.. .und ein schottischer Skilehrer, was die Kommunikation die durchweg auf englisch erfolgte nicht einfacher machte. Hier kann ich empfehlen rechtzeitig sich zusammen zu tun und damit vielleicht einen deutschsprachigen Kurs zu bekommen.

Die Pisten waren gut, der Schnee auch, und die Fahrmöglichkeiten waren vielfältig. Es gibt also genug Abwechslung.

Am Abend gab es vom Team vorbereitete Spiele in denen Gruppen mit Hilfe der Anfangsbuchstaben der Teilnehmer Worte bilden musste. Hier gab es Punkte für Länge des Wortes, Schnelligkeit, aber auch Originelles. Der leitende Teamer machte das sehr lustig und locker, so war die Stimmung schnell gut.
Abends blieben wir trotz der Nähe des Dorfzentrums meist im Sportclub. Viele waren doch müde vom Skifahren und nach dem Apres-Ski war ausser Essen erst mal nicht mehr viel los im Ort, da ging es erst recht spät abends wieder los. Aber das Programm von Frosch war absolut zufriedenstellend.

Einen Abend ging es dann zum Essen auf eine Hütte. Dazu wurden wir mit einer Bimmelbahn abgeholt und zurück gebracht die gleich Kölner Lieder spielte im Innenraum. Nach dem kurzen Aufstieg zur Hütte nahmen wir an gemütlichen Tischen Platz und bekamen viel leckeres und sehr deftiges Essen serviert. Die Kalorienbombe der Woche, aber sehr gut. Danach ging es dann mi Party weiter. Hier kam im Gegensatz der zu eher ruhigen Stimmung im Club dann richtige Partylaune auf und als die Bimmelbahn die ersten nach Hause fahren wollte war keiner bereit zu gehen sondern jeder wollte möglichst erst später zurück…

Das Alter der Gäste war so zwischen 30 und 40, vor allem Gruppen. Als Alleinreisender muss man sich im Gegensatz zu Sommerreisen etwas mehr bemühen sich in oft seit langen Jahren bestehende Reisegruppoen zu integrieren, aber spätestens nach dem Hüttenabend ist auch das kein Problem mehr.

Mein Fazit: Wenn man bereit ist auf etwas Komfort im Zimmer zu verzichten und am besten mit einer kleinen Gruppe anreist hat eine gute unterhaltsame Zeit mit leckerem Essen ☺

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere