6. November 2013

Reisebericht Sportclub Kriopigi für Singles und Alleinreisende

Reisebericht von Sabine Gruber (sabine251 at freenet.de)
FROSCH Reiseziel Sportclub Hotel Poseidon View Club 35+/- für Singles und Alleinreisende in Kriopigi, Griechenland

Dieses Jahr bin ich in dem Sportclub auf Chalkidiki für Singles und Alleinreisende, plus/minus 30 gewesen. Die Lage von dem Haus ist sehr schön, schon beim Frühstück hatte man einen sensationellen Blick auf`das Meer. Auch die Zimmer in dem Poseidon haben Meerblick, diese würde ich sagen, sind standardmäßig eingerichtet. Luxus kann hier nicht erwartet werden, aber es ist alles sauber.

Die Badebucht ist über einen steilen Weg, der nach Regen extrem glatt ist, erreichbar. Der Stand ist sehr schmal, im September ist ab 16Uhr dort Schatten, an An- und Abreisetagen können die Liegen etwas knapp werden, aber an allen anderen Tagen verläuft sich das sehr gut.

Bild0283

Bild0286

Zudem gibt es noch die Möglichkeit es sich am Pool gemütlich zu machen. Dort sind genügend Liegen und ausreichen Schatten vorhanden. Der Pool ist hervorragend, wer nach den ganzen Touren noch nicht ausgelastet ist, hat hier die Möglichkeit einige Bahnen zu ziehen. Von dort hat man einen schönen Blick auf die Fitniswiese, wo sich um 18 Uhr immer noch nach allen Sportaktivitäten einige tummeln, die noch nicht genug ausgepowert sind.

Alle Sportaktivitäten werden immer am Infoboard bekanntgegeben. Hier erhält man auch noch Zusammenfassungen über die geplanten Bike und Wandertouren und das entsprechende Abendprogramm. Die Bike- und Wandertouren werden immer mit entsprechendem Schwierigkeitsgrad gekennzeichnet. Aber auch bei den täglichen Ankündigungen nach dem Abendessen wird hier noch ganz genau auf die entsprechenden Touren und Aktivitäten eingegangen.Wem das noch nicht genug ist, kann bei externen Veranstalter zusätzlich Canyoning, Schnorcheln oder tauchen gegen Aufpreis hinzubuchen. Auch der Mietwagenverleih klappt einwandfrei, das Auto wird einem bis zum Hotel gebracht.

Zusätzlich wird ein Ausflug nach Thessaloniki angeboten. Hier wird der Transfer dorthin organisiert, in Thessanoliki ist man allerdings auf sich oder die Mitreisenden gestellt, man erhält einen Stadtplan und erkundet auf eigene Faust die Stadt. Was auch Vorteile hat, so muss man nicht in einer großen Gruppe umherziehen oder lange warten.

Thessaloniki hat eine sehr schöne Uferpromenade, mit dem Wahrzeichen der Stadt, „der weiße Turm“ (sollte man sich anschauen). Thessaloniki ist die Stadt der Kirchen. Wir haben uns noch das archäologische Museum angeschaut, das ist an der Gelegen an der Platia H.A.N.T. gelegen, dort haben wir uns  Skulpturen aus der römischen Zeit, römische Mosaikfußböden sowie Funde aus Gräbern angeschaut. Ansonsten  ist die Stadt für meinen Geschmack etwas dreckig, sehr viel Trubel. Für kleines Geld kann man hier lecker Essen gehen.

Thessaloniki wird nicht meine Lieblingsstadt, da gibt es meiner Meinung nach schönere Städte.

Was ich allerdings empfehlen kann ist die Bootstour. Diese fand ich grandios. Hier hatten wir eine super Stimmung mit genialen Badestops. Das Wasser war glasklar.

Bild0297

Im nach hinein hätte ich besser zweimal die Bootstour gemacht als die Tour nach Thessaloniki mitgemacht.. Aber, nun ja, hinterher ist man immer schlauer.

Was mir sehr gut gefallen hat, war die Begeisterung von dem Frosch Team. Egal zu welcher Tageszeit irgendwelche Fragen oder Problemchen aufkamen, hier wurde umgehend und freundlich geholfen. Auch die Organisation bei den Wanderungen und Biketouren hat mir sehr gut gefallen. Hier wurden keine Wettläufe oder Wettrennen veranstaltet, jeder sollte so gut es ging mitmachen, anstandslos wurde auf die „langsameren“ gewartet.

Durch diese geführten Touren lernt man die Umgebung und die Menschen viel besser kennen. Teilweise sind wir bei den Touren an Tavernen vorbeigekommen, die gerade mal Platz für 5 Leute hatten. Es war auf Grund der Hitze teilweise sehr anstrengend und extrem schweißtreibend aber dieser unbeschreibliche Blick auf die Buchten

Bild0284

oder die noch teilweise verlassenen Gegenden, hügelige Landschaft, viele weite Felder ohne Tourismus sind grandios gewesen.

Bild0341

Die Teamer führen einen aber auch an wirklich schöne Tavernen. Es gibt auch sehr schön angelegte Anlagen. Also wie gesagt, es gibt nach al den Strapazen immer eine Enschädigung.

Bild0313

Bild0312

Hier konnte man wirklich Erholung finden. Natürlich gibt es auch ein paar Hotelsünden auf der Halbinsel, aber diese halten sich wirklich in Grenzen. Nicht mit Spanien oder Italien zu vergleichen. Für die Wanderungen sind Wanderschuhe sehr wichtig, da die Touren im wahrsten Sinne über Stock und Stein gehen.

Wer aber Wert auf einen schönen Ort mit Altstadtkern in der Nähe wert liegt, ist in diesem Ort leider fehl am Platz. Das Hotel liegt etwas abseits, ist aber zu Fuß oder mit Fahrrad sehr gut zu erreichen. Zu Fuß braucht man ca. eine ¼ Stunde. Allerdings ist die Beleuchtung abends sehr schlecht. Hier empfiehlt sich die Mitnahme einer Taschenlampe. Der Ort ist eine lang gezogene Straße mit Supermärkten, EC Automat, Apotheken und Eisladen. Apropos Eis, auf allen Touren, lernt man die besten Eiscafes der Insel kennen. Ich habe noch nie soviel Eis wie in diesem Urlaub gegessen.

Auch der Ausflug zu dem Markt im Nachbardorf ist empfehlenswert. Auf diesem Markt kaufen alle Griechen Ihre Lebensmittel ein. Neben frischen Gemüse, Gewürzen wird hier Fisch oder ein gerade frisch geschlachteter Schweinskopf angeboten.. Aber auch die Schnäppchenjäger können hier bei div. Kleidungsstücken oder Souvenir Trophäen pfündig werden.

Wir hatten sehr viel Glück mit dem Wetter. Abends konnten wir ohne Jacke schön an der Poolbar gemütlich zusammen sitzen. Auch die angekündigten Parties wurden von unserer Gruppe gut angenommen. Hinzu kamen gelegentliche Trinkspielchen die unsere Stimmung um einiges erhöhten. Die Musik wurde bei uns um 24 Uhr leise gedreht und es sollte auf geschlossene Räume ausgewichen werden. Allerdings ging dann der Getränkeumsatz rapide in den Keller, sodass die Parties dann doch wieder draußen stattgefunden haben. So waren alle wieder zufrieden. Das Hotel hatte wieder genug Umsatz und wir genügend Spaß.

Das einzige was ich zu bemängeln habe, ist der Geschmack von dem Kaffee und die Anreisetage Samstag und Dienstag. Die gesamten Ausflüge waren auf den Anreise/Abreisetag Samstag ausgelegt. Die Dienstags An- und Abreisenden mussten sich für das Cannyoning, und Bootstour schnell entscheiden, ansonsten war alles vorbei oder bereits ausgebucht.

Aber das ist wirklich das einzige was ich bemängeln kann. Mir hat die Zeit auf Kriopigi gut gefallen.Von hier aus nochmals ein Dankeschön an das nette Frosch Team. Es war wieder eine schöne Zeit

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere