5. März 2012

Reisebericht Sportclub Thuiner Saalbach-Hinterglemm vom 11. bis 15. Februar 2012 (Kurztrip)

Von M. Rode
FROSCH Reiseziel Sportclub Thuiner in Saalbach Hinterglemm, Österreich

Nach einem Aufenthalt in Klösterle am Arlberg vergangenes Jahr entschieden meine Freundin und ich uns dieses Jahr zum zweiten Mal für den SC Thuiner in Saalbach-Hinterglemm. Um es vorweg zu nehmen: Wir haben es nicht bereut!

Die Zimmer sind schön renoviert, die Bäder toll und – ganz wichtig- die Betten seeehr bequem. Das ganze Haus strahlt urige Gemütlichkeit aus.

Wir kamen am Samstag leider erst recht spät mittags nach Eigenanreise an und kamen so an diesem Tag nur in den Genuss einiger Flutlicht-Pisten-Abfahrten in Hinterglemm. In den „Genuss“ der Schlaf- oder Liegebusse kamen wir so natürlich nicht, aber was man so hört, sind die Busse nicht rasend bequem, aber – auch wegen der damit gewonnenen zusätzlichen beiden Skitage – durchaus annehmbar.

Bei den prima Schneebedingungen kann man von beiden Seiten des Skicircus Saalbach-Hinterglemm aus bis fast zum Thuiner abfahren. Morgens gilt das Gleiche, der Einstieg ist direkt gegenüber nach Überqueren der Durchgangsstraße.

Das Essen im Thuiner ist sehr lecker, morgens steht ein großes, abwechslungsreiches Frühstücksbuffet bereit, mit der Frosch-Besonderheit, dass man sich unbegrenzt Brote schmieren und in kleine Tüten packen und für den großen oder kleinen Hunger mit auf die Piste nehmen kann. Da ich keine große Vorrats-Frühstücksesserin bin (wie schafft man morgens bloß mehr als eine Semmel…?) ist das ein tolles Angebot. Und so kann man immer mal wieder während einer Gondelfahrt die belegte Stulle mampfen. Neidisch beäugt von den Mitreisenden, die sich nicht den Luxus eines Rucksacks gönnen J

Sonntags starten sowohl die Skikurse (meine Freundin belegte einen F-Kurs) als auch die Skigudings mit den Frosch-Skiguides. Es gibt grundsätzlich drei Gruppen, die schnell (Panorama-Gruppe), schneller (Rote Teufel) und sehr schnell (Schwarze Panther) unterwegs sind. Wer also noch etwas unsicherer auf den Brettern steht, sollte lieber an einem der vielen angebotenen Kurse oder Steps teilnehmen. Wie immer tummeln sich recht Viele am ersten und zweiten Skiguding-Tag in den Kursen, wobei Olis Schwarze Panther immer die kleinste Gruppe waren (den aktuellen Fotos auf der facebook-Seite des SC Thuiner zufolge scheint das aber nicht immer so zu sein).

Da einige von uns wegen vergessener Schneebrille J – gell T.? – den Anschluss gleich am ersten Zubringerlift verloren haben, war ich am Sonntag unabhängig vom Skiguiding in kleiner Gruppe unterwegs.

Mittags trifft man sich (auch alle Kurse mit Ausnahme des Anfängerkurses) in einer der Mittagshütten und kann sich für den Nachmittag weiter verabreden. Denn bis auf einen Tag findet das Skiguiding nur halbtags statt. Für uns kontaktfreudige Frösche aber kein Problem J

Sonntag Abend war Kennen-Lern-Abend, wie immer in der hauseigenen schönen Disko bei guter Musik. Es gibt immer einen Cocktail of the day, aber auch die sonstigen Bar-Preise sind durchaus moderat.

Am Montag habe ich es dann tatsächlich geschafft, mich einer Gruppe anzuschließen, pragmatisch wurde es die Panorama-Gruppe, weil dort am wenigsten Teilnehmer waren. Das Tempo war angenehm, vor allem für die vielen Snowboarder, die froh waren, dass auf sie (jaja, das lästige An- und Abschnallen…J) Rücksicht genommen wurde. Mittags gings zur Jausern-Alm, eine richtig urige schöne Hütte mit schnellem Service und gutem Essen.

Nachmittags gab es im Thuiner ein Après-Ski-Angebot, das ich – ich muss es offen zugeben – nicht wahrgenommen habe, weil ich sonst wegen unserer Abreise schon am Mittwoch auf den Goaßstall- Apres-Ski hätte verzichten müssen.  Für alle die eine ganze Woche Zeit haben: im Goaßstall muss man schon einmal gewesen sein. Soweit ich weiss, gehen die Frösche aber ohnehin einmal in der Woche gemeinsam zum Feiern dorthin. Die Stimmung in der Open-Air-Bar ist super und der Jagatee schmeckt vor der Kulisse Hinterglemms – insbesondere nach Einsetzen der Dunkelheit – gleich doppelt gut. Vom Goaßstall kann man entweder vernünftig mit den Skiern unterm Arm in ca. 15 Minuten am Bach entlang zum Hotel laufen oder man fährt mit der „U-Bahn“ auf der gegenüberliegenden Bergseite einmal hoch – das ist die Bahn der auch abends länger geöffneten Flutlichtpiste) und dann auf der Piste ab und den bekannten Ziehweg bis zum Hotel… könnte nach einigen Jaga-Tee abenteuerlich werden… Auf meine Frage, ob man bei solchen Aktionen seinen Führerschein verlieren kann, bekam ich die Antwort „Nee, aber den Liftpass“. Also sind wir gelaufen J

Montag Abend war dann Kickerturnier, wo ich den Herren aber das Feld überlassen habe.

Dienstag habe ich mich – den Überzeugungskünsten eines Panther-Froschs Dank  – Olis Black Panthers angeschlossen. Wir sind einige praktisch menschenleere Traumabfahrten gefahren, herrlich!

Leider blieb nach der Pause auf der Pfefferalm nur noch Zeit, zum Hotel zurückzufahren, um die Taxi-Shuttles zu erwischen, die uns zur Gondel brachten. Denn ab 16 Uhr begann ein Highlight jedes Aufenthalts im Thuiner: der  Hüttenabend! Zuerst glüht man im kleinen Rondell auf der Terrasse des Bergstadl bei Mitsing-Musik vor. Zur Stärkung wird dann gegen 18 Uhr das Abendessen (Kässpatzen und Tiroler Gröschtl) in Pfannen serviert, damit danach noch bis ca. 21 Uhr im Bergstadl selbst weitergefeiert werden kann. Der Hüttenabend war auch bei meinem ersten Besuch im Thuiner spitze, genau wie dieses Jahr. Oli war zwar leider nicht dabei, weil er ab Mittags für eine Woche in den USA war, dafür haben Steffen und Georg für richtig gute Stimmung gesorgt.

Mit Fackeln marschierte der ganze Trupp dann auf einem Wanderweg ins Tal, ein schönes Erlebnis!

Die „Hartgesottenen“, konnte danach noch in einer Disco im Ort weiterfeiern….

Leider hieß es für meine Freundin und mich dann am Mittwoch schon wieder die Heimfahrt antreten.

Fazit: Der SC Thuiner und Saalbach-Hinterglemm sind toll für etwas feierbegeisterte Frösche (wobei es Rückzugsmöglichkeiten natürlich immer gibt), der Alterdurchschnitt war auch deutlich niedriger als z.B. am Arlberg. Saalbach-Hinterglemm bietet für alle Könnenstufen schöne Pisten, die durch die Zubringerlifte praktisch direkt vor dem Hotel beginnen und enden.

Ein Dank geht an das gesamte Frosch-Team, es waren schöne Tage mit Euch. Das nächste Mal werde ich definitiv wieder eine ganze Woche buchen…!

2 Gedanken zu „Reisebericht Sportclub Thuiner Saalbach-Hinterglemm vom 11. bis 15. Februar 2012 (Kurztrip)

  1. Oli Grieb

    Vielen Dank für den lieben, sehr detailierten Reisebericht – Du hast recht, es ist wirklich schön bei uns! Ciao sagt der Oli Grieb

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